Passivhäuser: Höhere Kosten, aber auch größere Sparsamkeit



Was kostet ein Passivhaus? Passivhäuser sind nicht billig, aber auf lange Sicht können sie sich rentieren. An reinen Baukosten kann man ungefähr 1300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche veranschlagen. Diese Kosten variieren aber beträchtlich.

Passivhäuser beeindrucken durch ihre enorme Sparsamkeit in Bezug auf Heizkosten. Ausgeklügelte Systeme bewirken, dass keine klassische Heizungsanlage mehr installiert werden muss. Den dadurch entstehenden Einsparungen stehen höhere Aufwendungen gegenüber: Ein Passivhaus ist circa 10 bis 20 Prozent teurer als ein herkömmliches Haus. Ob es sich lohnt, hängt also auch von der Entwicklung der Energiekosten ab.

Was bestimmt den Preis des Passivhauses?
Die Kosten für Passivhäuser richten sich natürlich sehr wesentlich nach den Einzelfaktoren.
So spielt die Größe eine entscheidende Rolle. Wie viel Quadratmeter Wohnfläche und wie viel Quadratmeter Nutzfläche soll das Haus haben? Daneben kommt es aber auch auf die Verteilung dieser Fläche an. Hierbei ist es wichtig, ob auch ein Keller inbegriffen ist. Durch zusätzliche Aushubarbeiten entstehen höhere Kosten. Ebenso beeinflusst die Zahl der Geschosse den Preis.
Hinzu kommen unterschiedliche Bauweisen. Eine herkömmlich gemauerte Massivbauweise ist natürlich teurer als ein nur örtlich betoniertes Haus. Noch billiger wird es mit einem Fertigteilhaus, bei dem bereits vorgefertigte Elemente verwendet werden.

Kostenunterschiede werden auch durch die verschiedenen Bausysteme verursacht. So kann es sich um einen Holztafelbau oder ein Passivhaus mit Mauerwerk (Poren- oder Bimsbeton beziehungsweise Ziegelsteine) handeln. Ebenso können Styropor- oder Neopor-Schalsteine Verwendung finden.
Auch die Ausstattung bestimmt den Preis eines Passivhauses, ebenso wie bei einem gewöhnlichen Haus. Jeder Bauherr legt hierbei auf andere technische oder gestalterische Elemente Wert.

Wie hoch sind die Kosten beim Passivhaus?
Wenn man die gesamte oben genannte Bandbreite an Möglichkeiten berücksichtigt, so kann man bei Passivhäusern von Kosten ausgehen, die im Bereich zwischen 1100 und 1500 Euro pro Quadratmetern Nutzfläche liegen.

Hierzu kann man auch die Kostenkennwerte heranziehen, wie sie das Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern herausgegeben hat. Es handelt sich dabei um die Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276.

Natürlich ist zu berücksichtigen, dass es erhebliche regionale Unterschiede gibt. Sowohl zwischen den Bundesländern als auch zwischen Stadt und Land bestehen Preisgefälle.
Schließlich sind noch die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Passivhäuser zu berücksichtigen. Je nach Bundesland bestehen auch hier Differenzen, welche die Kosten für ein Passivhaus teilweise noch recht deutlich drücken können. Unter Umständen ist es sogar möglich, dass die Kosten für ein Passivhaus denen eines Standardhauses entsprechen.









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