Warum Goldfonds physisch gedeckt sein sollten



Die Anlage in Gold bietet für Anleger eine hohe Sicherheit, aber nur dann, wenn der Goldfonds physisch gedeckt ist. Bei der Auswahl des richtigen Goldfonds müssen daher einige Dinge beachtet werden.

Viele Anleger fragen sich, weshalb immer wieder von Finanzexperten geraten wird, in Goldfonds physisch anzulegen, welche Vorteile dieses Vorgehen bietet und worum es sich dabei überhaupt genau handelt. Zu den grundsätzlichen Vorteilen einer Goldanlage gehören sicherlich die günstige langfristige Perspektive und die Tatsache, dass der Preis eines solchen Edelmetalls nie auf null fallen wird. Wertpapiere hingegen können durchaus ihren gesamten Wert verlieren, wenn das jeweilige Unternehmen insolvent ist, liquidiert und nicht mehr am Markt notiert wird.

Wussten Sie? Physisch bedeutet körperlich. In der Physik ist ein Körper, was Masse hat und Raum einnimmt. Also anfassbar ist. (Quelle: Wikipedia)

Hieraus ergibt sich nun aber ein Problem für Investitionen in Gold, wenn diese nicht direkt in das physische Metall vorgenommen werden, sondern lediglich in ein Wertpapier, das einen rechtlichen Anspruch auf das Metall bedeutet. In Krisenzeiten kann es aber dazu kommen, dass der Schuldner eines solchen Papiers kein Gold mehr liefern kann, oder dass bei einer Staatskrise sogar der Rechtsanspruch selbst unwirksam wird (Goldfonds als alternative). In diesen Fällen kann die Goldanlage tatsächlich ihren Wert verlieren, weshalb man besser nur dann investieren sollte, wenn der Goldfonds physisch gedeckt ist.

Worauf muss geachtet werden, wenn man eine Entscheidung treffen möchte für einen bestimmten Goldfonds? Physisch gedeckt ist ein Fonds erst dann im strengen Sinne, wenn seine Anlagestrategie eine Reihe von Kriterien erfüllt. So darf das Gold nur im Inland verwahrt werden, da ansonsten bei der Einfuhr aus dem Ausland Steuern und Gebühren Kosten verursachen, und die Deckung darf natürlich nicht durch Derivate oder Metallkonten erfolgen. Bei der geplanten Investition in einen Goldfonds sollte man also unbedingt das Fondsprospekt lesen und sicherstellen, dass tatsächlich eine physische Deckung vorliegt.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass das aufmerksame Studieren des Prospektes, das jeder Fonds und damit auch die Goldfonds veröffentlichen muss, unerlässlich ist, um korrekte Investitionsentscheidungen treffen zu können. Der Anleger darf dabei auch Details nicht übersehen. So sollte unbedingt festgestellt werden, ob der Goldfonds physisch gedeckt ist zu 100 Prozent oder weniger. Nicht alle Fonds, die als goldgedeckt bezeichnet werden, weisen eine vollständige Deckung mit physischem Gold auf. Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, ergibt sich schließlich noch ein Währungsrisiko für alle diejenigen Anleger, die Verpflichtungen in anderen Währungen nachzukommen haben. Daher ist hier eine Absicherung des Währungsrisikos vonnöten, damit es zu keiner Wertvernichtung im Depot kommt.









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