Computer Schrott ist in jedem Fall Sondermüll



Computer Schrott besteht aus wertvollen Rohstoffen, die es wert sind, wieder aufbereitet zu werden. Seit die WEEE rechtskräftig ist, werden die Kosten für die Entsorgung von Altgeräten vom Hersteller übernommen. Computer Schrott ist Sondermüll.

Es ist erwiesen, dass Computer Schrott eine erhebliche Umweltbelastung darstellt und sachgemäß entsorgt und recycelt werden muss. Der größte Teil der Umweltbelastung  entsteht bei der Produktion von PC-Komponenten und Peripheriegeräten, wird Computer Schrott jedoch einfach verklappt, so entstehen Giftstoffe, die das Erdreich belasten und wertvolle Metalle wie Gold, Silber, Palladium und Kupfer gehen verloren.

Ein PC enthält 48 Prozent Eisen und Plastik und 28 Prozent Buntmetalle. Also kann man sagen, ein PC belastet die Umwelt insgesamt bis er als Computer Schrott entsorgt wird, in etwa so wie ein Kleinwagen, der 3.000 km fährt. Ein privater Kunde, der einen PC oder ein Peripheriegerät entsorgen möchte, kann dies kostenlos bei der jeweiligen Stelle für Sondermüll der Stadt oder Gemeinde tun. Manche Städte holen die Geräte sogar ab.

Es gibt aber auch Künstler, die aus Computer Schrott beachtliche Kunstwerke schaffen. So wird der Müll ganz vermieden. Einige Jahre lang ist Computer Schrott in Entwicklungsländer verschifft worden Es landen pro Jahr, laut einer Studie,  69 Millionen Second-Hand-Geräte in den Entwicklungsländern zur Entsorgung.  So finden trotz Verbots weiterhin Exporte aus Europa statt. Die Recyclingverfahren sind in diesen Ländern noch nicht ausgereift und deshalb nicht effektiv, sodass wertvolle Rohstoffe verloren gehen. In Entwicklungsländern kommen meist nur primitive Methoden beim Aufbereiten von Metallen wie Gold und Kupfer zum Einsatz. Vom Gold werden weniger als 25 Prozent und damit um 70 Prozent unter dem bei optimalen Bedingungen erzielbaren Möglichen wiedergewonnen.  Silber oder Palladium haben noch geringere Wiedergewinnungsquoten und Sondermetalle gehen vollständig verloren. Obwohl gewissenhaft sortiert wird, sind die Aufbereitungsanlagen veraltet. So sind die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit dramatisch. Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom und bromhaltige Flammschutzmittel wirken sich stark nachteilig auf Mensch und Umwelt aus, wenn Altgeräte nicht modernen Hightech-Recyclingketten zugeführt werden.










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