Mit einem Behindertenrabatt bekommt man vieles günstiger



Ein Behindertenrabatt soll behinderten Menschen ein wenig die finanzielle Last nehmen. Um diese Rabatte in Anspruch nehmen zu können, ist ein Behindertenausweis nötig, den man beim Versorgungsamt in jeder Stadt beantragen kann.

Für manche Menschen mag ein Behindertenrabatt eine nette Möglichkeit sein, Geld zu sparen. Für behinderte Menschen ist die Sache jedoch bitterer Ernst. Sie haben aufgrund ihrer Krankheit oft nicht nur höhere Lebenshaltungskosten, sondern können bestimmte Dienstleistungen auch nur beschränkt in Anspruch nehmen. Darum dehnt der Behindertenrabatt sich nicht nur auf Vergünstigungen aus. Es ist unter Umständen beispielsweise sogar möglich, mit einem Behindertenausweis in der ersten, statt der zweiten Klasse zu fahren.

Um den Behindertenrabatt in Anspruch nehmen zu können, benötigt man einen Behindertenausweis. Einen Antrag darauf kann man formlos beim Versorgungsamt stellen. Das Amt prüft dann die Unterlagen des Arztes, um den Behinderungsgrad zu bestimmen. Dieser spielt eine wichtige Rolle, da bestimmte Vergünstigungen nur bei bestimmten Behinderungen in Frage kommen. Erhält man den Ausweis, der einen als schwerbehindert ausweist, kann man zum Beispiel auch von den Rundfunkgebühren befreit werden. Häufig entfallen auch die Kosten, die eine zusätzliche Begleitperson verursacht. Mit einem Behindertenrabatt erhalten daher oft nicht nur Behinderte freien oder vergünstigten Eintritt, sondern auch ihre Begleitpersonen. Wer Anspruch auf einen solchen Ausweis und die damit verbundenen Möglichkeiten hat, sollte daher keine falsche Scheu zeigen. Schließlich handelt es sich hierbei nicht um mildtätige Gaben, die aus Mitleid gegeben werden. Sie sollen den Alltag erleichtern und die Kosten ein wenig senken.

Nicht mit jeder Behinderung kann ein Behindertenrabatt auch ausgenutzt werden. Ein blinder Mensch zum Beispiel wird von dem Vergnügen, ein Kunstmuseum zu besuchen, nicht viel haben. Dennoch erstrecken sich die möglichen Vergünstigungen, die man in Anspruch nehmen kann, auf alle Lebensbereiche. So gibt es zum Beispiel Vergünstigungen beim Wohnen. Denn eine behindertengerecht eingerichtete Wohnung kann teuer werden. Zudem muss das Haus auch über eine Rampe oder einen Aufzug verfügen. Mit einem Behindertenrabatt wird es beeinträchtigten Menschen möglich, in einer barrierefreien Wohnung zu leben, ohne dafür noch mehr Geld ausgeben zu müssen.

Auch steuerlich gibt es einen Behindertenrabatt. Je nach Grad der Behinderung gibt es feste Pauschbeiträge, die die Steuerlast des Einzelnen erheblich verringern können. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass man höhere Ausgaben hat als ein gesunder Mensch und gleichzeitig nicht oder nur eingeschränkt in der Lage ist, einer Arbeit nachzugehen. Auch für spezielle Fahrzeuge, Pflege und eine Haushaltshilfe gibt es den einen oder anderen steuerlichen Behindertenrabatt.










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