Parkett bei Fußbodenheizung: Worauf Sie achten müssen



Viele Bauherren verlegen auf ihrer neuen Fußbodenheizung Parkett als Bodenbelag. Das hält die Füße warm und schaut gut aus. Allerdings gibt es wichtige Regeln zu beachten: Wer auf eine Isolierschicht zwischen Parkett und Fußbodenheizung verzichtet, riskiert Feuchteschäden am Bodenbelag, wodurch das Parkett oder Laminat Wellen schlagen und sich sogar Schimmel bilden kann. Worauf Sie beim Verlegen von Laminat auf Fußbodenheizung achten müssen, lesen Sie in diesem Artikel.

Beim Neubau eines Einfamilienhauses wünschen sich Bauherren eine moderne Heizungsanlage und setzen dabei meist auf eine Kombination mit einer Fußbodenheizung. Dieses hat den Vorteil einer niedrigeren Vorheiztemperatur, wodurch in hohem Maße die Heizkosten gesenkt werden können. Allerdings gibt es für Bauherren auch einiges zu beachten, denn nicht jeder Bodenbelag kann mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden. Besonders beliebt ist die Kombination von Parkett und Fußbodenheizung. Während die Nassräume wie Bad, Küche und Hauswirtschaftsraum in der Regel gefliest werden, wird in den Wohnräumen häufig Laminat oder Parkett auf Fußbodenheizung verlegt. Der klare Vorteil gegenüber Fliesen: Unabhängig von der Jahreszeit ist das Parkett angenehm begehbar, während Fliesen häufig als kühl oder fußkalt empfunden werden, selbst wenn die Heizung arbeitet.
 
Wer Parkett bei einer Fußbodenheizung verlegen möchte, sollte sich vorher allerdings genau über die Richtlinien des Parkett-Herstellers hinsichtlich des Verlegens informieren. Denn Vor allem Neubauten bergen ein großes Risiko: Der Estrich, in dem die Fußbodenheizung integriert ist, benötigt in der Regel einige Monate, wenn  nicht sogar Jahre, um komplett trocken z können. Kombiniert man eine Fußbodenheizung mit Parkett, kann es also schnell passieren, dass Feuchtigkeit aus dem Estrich aufsteigt und das Parkett beschädigt. Aus diesem Grund ist es notwendig, zwischen Parkett und Fußbodenheizung eine Isolierschicht aus einem wasser- und dampfundurchlässigen Material zu verwenden, damit Schäden am Parkett vermieden werden. Verwendet man dieses nicht, können Schimmel unter dem Parkett oder Verformungen des Bodenbelages die Folge sein.
 
Um das Parkett auf Fußbodenheizung vor Schäden zu schützen, muss man nicht viel Geld ausgeben. Verglichen mit den Kosten für das Parkett, das in der Regel je nach Qualität, Dicke und Bezugsort zwischen 20 Euro und 50 Euro je Quadratmeter kostet, zahlen Bauherren für die Isolierbahn je Quadratmeter nur wenige Cent. Der Nutzen ist verglichen zum niedrigen Preis allerdings enorm hoch. Zudem bietet es sich an, eine Kombination aus Isolierbahn und Trittschalldämmung zwischen Parkett und Fußbodenheizung zu verlegen. Auf diese Weise wird die Lautstärke beim Begehen des Parketts deutlich reduziert, wodurch die Wohnqualität verbessert wird. Wer also Parkett auf Fußbodenheizung verlegen möchte, sollte genau die Angaben des Herstellers beachten und zum Schutz des Bodenbelags eine Isolierschicht zwischen Fußbodenheizung und Parkett verlegen, die verhindert, dass Wasser und Dampf vom Estrich über der Fußbodenheizung in das Parkett oder Laminat übergehen kann. Denn nichts ist ärgerlicher, als den Fußbodenbelag nach einigen Jahren wieder entfernen zu müssen, weil sich Wellen oder Schimmel gebildet hat.









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