Durch einen Stromanbieter-Wechsel Energiekosten senken



Da inzwischen jeder Haushalt selbst entscheiden kann, über welches Unternehmen es seinen Strom beziehen möchte, kann ein Stromanbieter-Wechsel unter Umständen sinnvoll sein, um Kosten zu sparen.

Inzwischen stehen in Deutschland zahlreiche Stromversorger zur Verfügung, unter denen jeder frei wählen kann. Allerdings sind nicht alle im ganzen Bundesgebiet tätig, einige beschränken ihr Angebot auch auf eine bestimmte Region. Wer einen Stromanbieter-Wechsel in Erwägung zieht, sollte sich daher zunächst über die Angebote für seinen Wohnort informieren, beispielsweise über Vergleichsrechner im Internet. Dafür sollte man sich etwas Zeit nehmen, um tatsächlich den individuell besten Anbieter zu finden. Es gibt nämlich durchaus einige Punkte, die man beim Stromanbieter-Wechsel beachten sollte.

Manche Unternehmen werben mit günstigen Tarifen, bieten diese aber nur für einen begrenzten Zeitraum an. Daher ist es sinnvoll, auf eine mehrmonatige Preisgarantie zu achten, um baldige Erhöhungen zu vermeiden. Außerdem sollte der Vertrag keine zu hohe Mindestabnahmemenge enthalten, da diese auch dann zu bezahlen ist, wenn sie deutlich über dem tatsächlichen Verbrauch liegt. Auch bei Tarifen mit Vorkasse sollte man darauf achten, dass das gewählte Kontingent den persönlichen Energiebedarf nicht oder nur geringfügig übersteigt. Zudem ist bei solchen Verträgen wichtig, die Preise für einen eventuellen Mehrverbrauch zu prüfen, da diese mitunter recht hoch sein können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mindestvertragslaufzeit, die je nach Anbieter zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten bis hin zu zwei Jahren betragen kann. Kommen für den Stromanbieter-Wechsel zwei ähnliche Tarife infrage, ist es sinnvoll, denjenigen zu wählen, der die kürzere Laufzeit und somit die größere Flexibilität bietet. Falls es vor Vertragsende zu einer Preiserhöhung kommt, hat der Kunde aber in der Regel ein Sonderkündigungsrecht und kann daher bereits vorzeitig wechseln, muss in diesem Fall den Vertrag aber innerhalb einer gewissen Frist schriftlich kündigen.

Ansonsten ist für den Stromanbieter-Wechsel lediglich eine Anmeldung beim neuen Energieversorger notwendig. Dabei muss man diesem die Zählernummer, eventuell den aktuellen Zählerstand sowie den durchschnittlichen Jahresverbrauch mitteilen. Letzterer ist aus der letzten Stromrechnung ersichtlich oder kann, falls diese nicht mehr zur Hand ist, beim derzeitigen Anbieter erfragt werden. Dieser Wert ist wichtig, um die monatlichen Abschläge möglichst bedarfsgerecht festlegen zu können, damit es bei der Jahresabrechnung zu keinen allzu großen Abweichungen kommt. Nachdem der Vertrag an den neuen Versorger geschickt wurde, übernimmt dieser die Kündigung beim bisherigen Anbieter und teilt dem Neukunden anschließend mit, zu welchem Termin der Wechsel erfolgen kann. Dieser Zeitpunkt kann je nach Konditionen des bisherigen Vertrags wenige Wochen, aber auch mehrere Monate betragen. Zum Ende dieses Zeitraums erfolgt eine Endabrechnung anhand der aktuellen Zählerstände. Versorgungslücken braucht bei einem Wechsel übrigens niemand zu befürchten, da der bisherige Anbieter die Belieferung nicht einfach aufgrund des Wechsels abbrechen darf.

Hier unsere Link-Tipps zu verschiedenen Stromrechnern:
http://www.stromvermittlung.de/
http://www.tarife-verzeichnis.de/strom/stromrechner









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