Hunde OP: Was sie bei einer Hunde-Operation beachten müssen



Operationen bei Hunden unterstehen hohen tiermedizinischen Standards. Krankheiten, Unfälle oder auch Auseinandersetzungen mit anderen Hunden können zu so schweren Krankheitsbildern führen, dass eine Operation am Hund unumgänglich ist. Bei Krankheiten sind vor allem Gelenkserkrankungen an den großen Gelenken beim Hund zu nennen, die einen chirurgischen Eingriff erfordern.

Kleinere Operationen am Hund können in der Tierarztpraxis durchgeführt werden. Bei größeren Hunde OP's sollte der Eingriff in einer Tierklinik durchgeführt werden, da hier auch nach der Operation eine intensivmedizinische Versorgung des Hundes gewährleistet wird.

Notfallmäßige Operationen am Hund sind gerade bei Unfällen und Verletzungen des Hundes oftmals schnellstens notwendig, um das Leben des Hundes zu retten, und ihm ein artgerechtes Weiterleben zu ermöglichen. Magenverdrehungen, die besonders häufig auftreten, wenn der Hund nach seiner Mahlzeit tobt und rumspringt, erfordern sehr schnelles umsichtiges Handeln der Besitzer, dass dieser seinen Hund unverzüglich zu einem Tierarzt bringt, da besonders Magenverdrehungen ohne tierärztliche Behandlung meistens tödlich und sehr schmerzhaft für den Hund verlaufen.

Ähnlich wie in der Humanmedizin hat auch die Tiermedizin in den letzten Jahren bei der Behandlung von Hunden erhebliche Fortschritte erzielt. So neigen besonders große Hunde mit steigendem Lebensalter zu Gelenkserkrankungen, die mit erheblichen Schmerzen und Beeinträchtigungen beim Laufen verbunden sind. Den Tiermedizinern ist es gelungen, ähnlich wie beim Menschen, Gelenke von Hunden zu ersetzen. Hierbei besteht die Möglichkeit, einen Teil des betroffenen Gelenkes oder das ganze Gelenk zu ersetzen. Dadurch ist es dem Hund möglich, nach der Abheilung und dem Einwachsen des Gelenkersatzes wieder ein normales Hundeleben zu führen.

Der chirurgische Eingriff erfolgt unter ähnlichen Bedingungen wie beim Menschen. Der Hund bekommt während der Operation eine Narkose, und seine Kreislauffunktionen werden über einen Monitor überwacht. Bei größeren Eingriffen wird der Hund zusätzlich beatmet. Die Operation findet unter strengen hygienischen Bedingungen statt, um Infektionen zu vermeiden. Auch in der Aufwachphase nach der Operation wird der Hund intensivmedizinisch betreut, sowie Herz- und Lungenfunktion gründlich kontrolliert.

Je nach dem Zustand des Tieres erfolgt dann die Entlassung nach Hause. Danach sollte der Hundebesitzer mit seinem Vierbeiner die Kontrolluntersuchungen wahrnehmen. So hat der Tierarzt die Möglichkeit, den Heilungsverlauf zu beobachten, um bei Störungen rechtzeitig eingreifen zu können.
Tumorerkrankungen an den verschiedenen Organen sind in den letzten Jahren durch die verbesserten Methoden zur Diagnostik vermehrt diagnostiziert worden, und können ebenfalls durch medikamentöse und operative Therapie behandelt werden.

Moderne bildgebende Verfahren, wie Computertomographie und Magnetresonanztherapie, ermöglichen den Tiermedizinern genaueste Diagnosen zu Krankheiten und Verletzungen bei Hunden. So ist eine schnelle Therapie durch Medikamente oder Operationen am Hund möglich, um das Leben des Tieres zu erhalten.

Hunde Operationen sind in manchen Fällen notwendig, um den geliebten Vierbeiner von Schmerzen zu befreien oder einfach um Disfunktionen zu beheben.









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