Eine Haushaltshilfe anmelden ist wichtig



Wer eine Hilfe im Haushalt auf Minijob Basis beschäftigt, der muss diese Haushaltshilfe anmelden. Ansonsten kann die Beschäftigung als Schwarzarbeit gedeutet werden. Und das zieht empfindliche Strafen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit sich.

Eine Haushaltshilfe kann eine große Erleichterung darstellen. Denn oft hat man wegen Beruf, Kindern oder Krankheit kaum Zeit, sich auch noch so intensiv um den Haushalt zu kümmern. Wenn man eine Haushaltshilfe anmelden und beschäftigen will, dann bekommt man damit einen fleißigen Helfer. Das Putzen der Wohnung ist dabei eines der Hauptaufgabengebiete der Hilfe. Sie kann sich aber beispielsweise auch auf die Kinderbetreuung erstrecken. Auch das Zubereiten von Mahlzeiten oder Kleiderpflege können dazugehören. Wenn man sich zu diesem Zweck jemanden einstellt, ist es wichtig, die Haushaltshilfe anmelden zu gehen.

Denn auch ein Minijob ist eine versicherungs- und zum Teil steuerpflichtige Angelegenheit. Als Arbeitgeber ist man verpflichtet, dass man die Haushaltshilfe anmelden geht. Denn neben der Bezahlung für die geleisteten Arbeiten, muss man als Arbeitgeber auch einen Teil des Gehaltes an Abgaben zahlen. Darin enthalten sind Steuern und eine Unfallversicherung. Denn wenn die Haushaltshilfe von der Leiter stürzt und sich verletzt, ist dies ein Arbeitsunfall - für den man im Zweifelsfall selber aufkommen muss. Wenn man eine private Haushaltshilfe anmelden will, dann muss man etwa 5 % des Gehaltes abgeben. Diese Beiträge werden für die Kranken- und Rentenversicherung des Arbeitnehmers bezahlt. Denn auch eine Haushaltshilfe hat einen Anspruch darauf, versichert zu werden.

Ein Minijob bringt nicht viel Geld und kostet einen auch nicht viel. Dennoch ist es wichtig, dass man seine Haushaltshilfe anmelden geht. Denn eine nicht angemeldete Hilfe ist rechtlich betrachtet nichts anderes als Schwarzarbeit. Selbst dann, wenn die zu entrichtenden Beträge sich auf nicht mehr als 20 Euro im Monat belaufen. Sollte die Steuerbehörde einem Schwarzarbeit nachweisen, dann wird nicht nur die Nachzahlung der Steuern fällig. Man muss auch eine empfindliche Strafe zahlen. Das könnte im schlimmsten Fall sogar eine Haft sein. Darum sollte man immer seine Haushaltshilfe anmelden.



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