Der Wechselbonus für neu eröffnete Konten



Beim Versuch Neukunden zu werben, gehen viele Banken einen abermals ungewöhnlichen Weg. Die Banken zahlen dem Neukunden einen Wechselbonus für das Konto und ermöglichen somit einen vorab Gewinn.


Der Wechselbonus für das Konto ist eine lukrative Sache, vor allem da viele Bankkunden mittlerweile nicht mehr den Service einer Bankfiliale nutzen. Schließlich beläuft sich die Summe auf mindestens 25 Euro und wird hin und wieder von manchen Banken sogar verdoppelt oder verdreifacht. Wer das ständige Wechseln nicht scheut, kann den Wechselbonus für ein Konto auch als Ansporn sehen und einige Euro als Geschenk oder Aufwandsvergütung erhalten.

Beim Kontowechsel gibt es allerdings einiges zu beachten:
Viele Banken besitzen eine Klausel, wie oft der Wechselbonus für ein Konto an eine Person ausgeschüttet werden darf. Oftmals ist es sogar so, dass nach drei oder sechs Monaten ein erneuter Bonus gezahlt werden kann. Dazwischen muss man allerdings bei einer anderen Bank Kunde gewesen sein.
Ein Kontowechsel ist auch mit Arbeit verbunden, schließlich ist eine neue Kontonummer vielen Institutionen mitzuteilen. Der Arbeitgeber benötigt genauso die neue Nummer, wie Behörden, die eine Einzugsermächtigung haben. Des Weiteren müssen Daueraufträge übertragen werden. Bei Unachtsamkeit kann es auch vorkommen, dass eine vergessene Weiterleitung zu einer verspäteten Zahlung bei Krediten oder Ähnlichem führt. Dies kostet in der Regel eine zusätzliche Gebühr.

Es ist in der Regel auch nicht möglich, dass Konto zu eröffnen und keine Umsätze laufen zu lassen. Viele Banken verlangen einen Mindesteingang von 1000 Euro pro Monat, einige liegen sogar drüber. Mit dieser Auflage können die Banken die kostenlosen Girokonten auch wirklich kostenlos gestalten.
Interessant wird die Sache, wenn die Bank einen prozentualen Wechselbonus für ein Konto ausschreibt. Dies kommt häufig bei Depotkunden vor. Besitzt man also ein prall gefülltes Depot und die Bank zahlt 1-2% des Depotwerts, kann man sich über eine stattliche Summe freuen. Meist sind diese Sonderzahlungen auf rund 500 Euro begrenzt. Es ist wohl nicht leichter, so viel Geld mit einem einfachen Übertrag zu verdienen. Wobei der Kunde bei einem Depotwechsel, im Gegensatz zum Girokonto, keinen Finger krumm machen muss.

Aber auch bei einem Kontowechsel mit gleichzeitigem Depotübertrag gibt es ein paar Dinge zusätzlich zu beachten, denn das alte Depot muss entsprechend mit eingehaltener Kündigungsfrist aufgelöst werden. In der Zeit der nicht Nutzung, wird die volle Depotgebühr fällig. Demnach ist es sinnvoll mit einem Konto- bzw. Depotwechsel so lange zu warten, bis der Übertrag kostenneutral von statten gehen kann.









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