Antrag für eine Lebensversicherung im Überblick



Lebensversicherungen kann man bei einem Versicherungsvertreter einer Gesellschaft, bei einem Versicherungsmakler oder auch online beantragen. Wichtig ist, sich vorher mittels eines unabhängigen Vergleichs die beste Versicherung auszusuchen und alle Antragsfragen genauestens zu beantworten.

Welche Antragsarten gibt es und worauf ist zu achten?

Mit dem Antrag auf eine Lebensversicherung erklärt der Versicherungsnehmer seine Bereitschaft, für eine Leistung der Versicherungsgesellschaft, die er teilweise erst viele Jahre später erhalten wird, finanzielle Aufwendungen in Kauf zu nehmen.

Nimmt die Versicherungsgesellschaft den Antrag auf die Lebensversicherung an, kommt ein Vertrag zustande, der für beide Seiten erhebliche Konsequenzen mit sich bringt.

Deshalb kommt dem Ausfüllen des Antrages auch eine sehr hohe Bedeutung zu. Die Versicherungsgesellschaft erwartet von ihrem zukünftigen Kunden, dass er alle Fragen, die im Antrag gestellt werden, wahrheitsgemäß beantworten. Aufgrund dieser Antworten nimmt die Gesellschaft dann eine Risikoprüfung vor. Fällt diese unbedenklich aus, wird der Antrag angenommen und die Lebensversicherung kommt zustande.

Der Antrag auf eine Lebensversicherung besteht aus unterschiedlichen Teilen. Nach den neuesten gesetzlichen Bestimmungen muss zu jedem Antrag auch ein persönlicher Beratungsbogen ausgefüllt werden, mit dem der Antragsteller versichert, über alle Modalitäten ausreichend informiert zu sein.
Auf der ersten Seite des Antrages werden in der Regel die persönlichen Daten des Versicherungsnehmers erfasst. Dies umfasst den Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum, den vertragsmäßigen Versicherungsbeginn, die gewünschte Laufzeit, die Höhe der Versicherungssumme, die Art des gewählten Tarifes, die Beitragshöhe, die vereinbarte Zahlungsweise, den Bezugsberechtigten im Todesfall sowie die Bankverbindung, falls eine Abbuchung des Beitrages gewünscht wird.

Auf den folgenden Seiten des Antrages auf eine Lebensversicherung werden zunächst einmal Gesundheitsfragen gestellt. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass alle diese Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden, denn sie sind die Grundlage der Risikoprüfung. Macht ein Versicherungsnehmer wissentlich falsche Angaben, entbindet das die Versicherung von ihrer Leistungspflicht, weil es eine grobe Vertragsverletzung darstellt.

Erteilt der Versicherungsnehmer der Gesellschaft keine Abbuchungserlaubnis für die zu zahlenden Beiträge, müssen Angaben nach dem Geldwäschegesetz gemacht werden. Hierzu muss der Versicherungsnehmer erklären, dass er auf eigene Rechnung handelt und seine Ausweisdaten eintragen.
Sollten zwischen ihm und dem Vertreter der Gesellschaft besondere Vereinbarungen auf dem Antrag für eine Lebensversicherung getroffen werden, muss dies in einem entsprechenden Feld ebenfalls vermerkt werden.

Am Ende des Antrages erklärt der Versicherungsnehmer durch seine Unterschrift, dass er durch Aushändigung oder Einsicht über die Datenschutzbestimmungen informiert wurde und dass ihm die kompletten Versicherungs- und Vertragsbedingungen zur Verfügung gestellt wurden. Dies kann in Papierform, auf einer CD oder per e-mail erledigt werden.

Durch die Unterschrift als Antragsteller erklärt der Versicherungsnehmer, dass er einen verbindlichen Antrag auf eine Lebensversicherung stellt.









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