Handytarife ohne Grundgebühr



Handytarife ohne Grundgebühr gibt es wie Sand am Meer. Vor allem bei den Handy-Discountern bekommt man eine SIM-Karte meist ohne monatliche Grundkosten. Inzwischen haben aber auch die klassischen Netzbetreiber reagiert und eigene Handytarife ohne Grundgebühr auf den Markt gebracht. Lesen Sie hier, welche Angebote besser sind und welche Vor- und Nachteile Handytarife ohne Grundgebühr mit sich bringen.

Bevor man sich für einen Handytarif entscheidet, sollte man sich Gedanken über das eigene Telefonieverhalten machen. Während sich die Tariflandschaft in den vergangenen Jahren verändert hat und die einzelnen Handytarife bei den Verbrauchskosten immer ähnlicher werden, gibt es nach wie vor große Unterschiede bei den monatlichen Grundkosten. Handytarife ohne Grundgebühr sind besonders für Kunden geeignet, die wenig telefonieren und vor allem mobil erreichbar sein möchten. Es gibt zwei große Unterschiede zwischen Handytarifen ohne Grundgebühr und solchen mit monatlichen Grundkosten: Handytarife ohne Grundgebühr sind meist monatlich kündbar, dafür erhalten Neukunden in der Regel kein neues Handy bei Vertragsabschluss. Entscheidet man sich hingegen für ein Angebot mit Grundgebühr, bindet man sich zwar bei den meisten Netzbetreibern für zwei Jahre, dafür kann man sich meist ein neues Handy aussuchen, das zum subventionierten Preis angeboten wird.

Handytarife ohne Grundgebühr werden vor allem von Billiganbietern, sogenannten Discountern, angeboten. Dort erhält man eine SIM-Karte einschließlich eines Startguthabens, die Pakete kosten selten mehr als 10 Euro. Da Discounter ihre Handytarife ohne Grundgebühr verkaufen und zudem noch sehr niedrige Verbrauchskosten bei den Minuten und Kurznachrichten haben, sind sie ideal für Wenig- und Normaltelefonierer geeignet. Wer hingegen viel telefoniert, kann sich zwar ebenfalls Handytarife ohne Grundgebühr anschauen, man sollte sie aber mit Angeboten vergleichen, die einen monatlichen Grundpreis verlangen. In den letzten Jahren haben sich für Vieltelefonierer Handytarife etabliert, die Flatrate-Optionen für verschiedene Fest- und Mobilfunknetze enthalten. So kann der Handynutzer je nach Telefonierverhalten entscheiden, für welches Netz er eine Sprach-Flatrate buchen möchte. Anschließend zahlt er einen monatlichen Festpreis, telefoniert dafür aber ohne weitere Mehrkosten unbegrenzt in das ausgewählte Netz.

Inzwischen haben auch die etablierten Netzbetreiber und Provider die Zeichen der Zeit erkannt und bieten ihren Kunden ebenfalls Handytarife ohne Grundgebühr an. Diese unterscheiden sich von den Angeboten der Discounter jedoch häufig durch höhere Verbrauchskosten, vor allem Telefonate in Fremdnetze sind bei den Netzbetreibern vergleichsweise teuer. Der Vorteil der großen Netzbetreiber ist allerdings der bessere Service: Während viele Mobilfunk-Discounter in der Regel nur wenige eigene Mitarbeiter beschäftigen und die Kundenbetreuung an externe Callcenter auslagern, ist der Kunden-Service bei den etablierten Anbietern meist hochwertiger. So muss sich der Kunde also entscheiden, ob er mit einem Handytarif ohne Grundgebühr vor allem billig telefonieren möchte, oder ob er besonderen Wert auf Service legt und deshalb eher einen der klassischen Anbieter bevorzugt.









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