Handynetzabdeckung der Netzbetreiber im Überblick



Die Handynetzabdeckung in Deutschland ist gut ausgebaut, allerdings gibt es starke Unterschiede zwischen den Anbietern beim mobilen Datentransfer. Während einige Anbieter mobiles Internet mit Highspeed-Technik anbieten, hinken andere Anbieter hinterher. Hier erfahren Sie, welche Netzbetreiber eine gute Handynetzabdeckung bieten und welche Unterschiede es beim mobilen Datentransfer gibt.

Bei der Handynetzabdeckung der einzelnen Netzbetreiber gibt es auch zehn Jahre nach der Öffnung des Telekommunikationsmarktes große Unterschiede. Vor allem die kleinen Netzbetreiber hinken bei der Handynetzabdeckung den großen Anbietern hinterher, besonders stark unterscheiden sich die Anbieter beim Ausbau ihrer Highspeed Datennetze.

Der größte deutsche Handynetzbetreiber T-Mobile, die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, bietet zugleich die beste Handynetzabdeckung unter allen deutschen Netzbetreibern. Besonders der Ausbau des Sprachnetzes lässt keine Wünsche übrig, knapp 99 Prozent der Bundesbürger werden vom Mobilfunknetz von T-Mobile mit Handynetzabdeckung versorgt. Auch die Datennetze für mobilen Datenabruf, um beispielsweise unterwegs im Internet surfen zu können, sind bei T-Mobile stark ausgebaut. Als einer der ersten Netzbetreiber in Deutschland bietet T-Mobile Highspeed-Internet mit Datenraten von bis zu 7,2 Mbit/s an, in einigen Regionen Deutschland, besonders an Knotenpunkten wie Flughäfen, wo viele Handynutzer auf einer kleinen Fläche zusammenkommen, bietet T-Mobile dank HSDPA bereits Geschwindigkeiten beim mobilen Datentransfer von 14,4 Mbit/s im Download. Auch der mobile Upload wurde in den vergangenen Jahren beschleunigt. HSUPA erlaubt das Hochladen von Daten mit mehr als 5 Mbit/s ins Internet, bis 2010 war die Handynetzabdeckung mit diesem Mobilfunkstandard aber nur sehr schwach ausgebaut.

Der zweitgrößte deutsche Netzbetreiber Vodafone, ehemals Mannesmann, bietet ebenfalls eine sehr attraktive Handynetzabdeckung. Ebenso wie T-Mobile bietet auch der Düsseldorfer Netzbetreiber eine nahezu 100 prozentige Handynetzabdeckung für mobile Sprachtelefonie. Darüber hinaus investierte Vodafone als erster Anbieter in Deutschland massiv in den Ausbau seines Datennetzes, weshalb auch die mobile Datenkommunikation bei Vodafone kaum Wünsche offen lässt. Mit UMTS und HSDPA erreichen Nutzer bis zu 7,2 Mbit/s beim Herunterladen von Daten aus dem Internet, auch beim Datenupload per HSUPA wird die Handynetzabdeckung im Netz von Vodafone permanent verbessert. Einzig in gebirgigen Regionen, wo die Mobilfunkstrahlung durch geographische Faktoren negativ beeinflusst wird, weißt das Handynetz von Vodafone noch Schwäche auf.

E-Plus ist der drittgrößte Handynetzbetreiber in Deutschland und setzt vor allem auf mobile Sprachkommunikation. Dennoch wird dem Anbieter vorgeworfen, vor allem in ländlichen Regionen nur schwachen Empfang zu bieten. E-Plus hat lange Zeit darauf verzichtet, sein Mobilfunknetz für die mobile Datennutzung auszulegen und beschränkte sich deshalb auf den Ausbau von UMTS, während die Konkurrenz ihre Kunden bereits mit HSDPA per Highspeed-Handynetz ins Internet schickte. In den vergangenen Jahren hat E-Plus seine Handynetzabdeckung deutlich verbessert, wer allerdings mobile Datendienste nutzen und im Internet surfen möchte, sollte derzeit noch einen anderen Netzbetreiber mit einem schnelleren Handynetz und einer besseren Handynetzabdeckung wählen, zum Beispiel T-Mobile oder Vodafone.

O2 ist der kleinste Netzbetreiber, hat seit 2007 aber massiv in seine Handynetzabdeckung investiert. Dieser Schritt war notwendig, da o2 nur über ein schwach ausgebautes Handynetz verfügte. Dies führte dazu, dass o2 mit T-Mobile einen sogenannten National Roaming Vertrag abschließen müsste: Wenn ein Kunde von o2 im eigenen Netz keine Handynetzabdeckung hatte, wurde er ohne Mehrkosten auf das Netz von T-Mobile umgebucht. Ende 2009 wurde der Vertrag zwischen o2 und T-Mobile beendet, seitdem werden Kunden von o2 nicht mehr in das Handynetz von T-Mobile gewählt, auch wenn das Netz von o2 keine eigene Handynetzabdeckung bietet. Das kann besonders in U-Bahnhöfen passieren. Inzwischen ist das Mobilfunknetz nach eigenen Angaben zu fast flächendeckend ausgebaut, wie bei T-Mobile und Vodafone werden 99 Prozent der deutschen Bundesbürger von der Handynetzabdeckung im o2-Netz versorgt.









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