Die Lösung für vereiste Autoscheiben: Standheizungen



Der nachträgliche Einbau einer Standheizung ist zwar eine größere Investition, doch sie wirkt sich positiv auf das Fahrverhalten und die Lebensdauer des Fahrzeugs aus. Der komforttechnische Aspekt kommt erfreulicher Weise hinzu.

Um eine Standheizung im Auto nachzurüsten, bedarf es nicht viel. Allerdings sollte der Einbau von einem Profi vorgenommen werden, da die Kraftstoffleitung des Fahrzeugs quasi angezapft werden muss. Eine TÜV-Abnahme muss für die zulässige Nutzung im Straßenverkehr erfolgen. Die Standheizung an sich funktioniert völlig autark und wird an einer geeigneten Stelle im Motorraum untergebracht. Es gibt unterschiedliche Varianten, demnach kann der Kunde in der Regel zwischen einer Standheizung entscheiden die lediglich den Innenraum des Fahrzeugs vorheizt oder aber eine Heizung mit zusätzlichem Anschluss an das Kühlwassersystem des Fahrzeugs wählen. Die zweite Möglichkeit ist die zu bevorzugende Variante, wenn man das Fahrzeug mit einer Standheizung nachrüstet. Schließlich wird so der Motor mit vorgewärmt, was eine erhebliche Einsparung des Kraftstoffs zur Folge hat. Ein kalter Motor verbraucht beim Kaltstart besonders viel Benzin und befindet sich in einer Betriebsphase, die den Verschleiß erhöht. Ein vorgewärmter Motor ist viel schneller auf Betriebstemperatur und kann früher das Benzingemisch auf mager stellen.

Beim Nachrüsten einer Standheizung wird durch die Belüftungsdüsen des Fahrzeugs die Warmluft ins Fahrzeuginnere geleitet. Die Warmluft sorgt für ein angenehmes Klima im Innenraum und sorgt für eine Enteisung der Scheiben.
Moderne Standheizungen sind so leistungsstark, dass eine Aufwärmzeit von 20 Minuten ausreichend ist. Der Besitzer muss dank einer Funkfernbedienung oder Zeitschaltuhr nicht vorab ins Fahrzeug um die Standheizung einzuschalten.
Die Funktionsweise einer nachgerüsteten Standheizung für das Auto ist einfach, denn eine Kraftstoffleitung, welche mit dem Fahrzeugtank verbunden ist, versorgt den kleinen Verbrennungsmotor mit Energie. Dieser betreibt eine Heizung, welche ihre Wärme an den Innenraum und optional auch an den Wasserkreislauf abgibt. Entsprechend muss für einen ordnungsgemäßen Betrieb, eine Abgasleitung verlegt werden. Der Verbrauch der Heizung und das Starten des Fahrzeugs liegen etwa auf dem Niveau, wie ein komplett kalter Motor beim Kaltstart. Je nach Ausführung und Typ kann natürlich auch eine Verbrauchsreduzierung erzielt werden. In jedem Fall haben der leichter zu arbeitende Motor und das deutliche Plus an Komfort keinerlei Mehrkosten, wenn man von den Umbaukosten einmal absieht.

Für den nachträglichen Einbau einer Standheizung im Auto, müssen mindestens 1000 Euro eingeplant werden. Jedoch gibt es auch günstige Alternativen, die von externen Stromquellen betrieben werden. Allerdings sind solche Modelle nicht als nachträglich eingebaute Standheizung zu bezeichnen.









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