Der Rußpartkelfilter-Nachrüstung: Filter rein - Ruß raus...



Rußpartikelfilter entlasten die Umwelt und langfristig gesehen auch den Geldbeutel, denn durch den nachträglichen Einbau eines Partikelfilters lässt sich merklich Geld sparen.

So zahlen zum Beispiel Diesel-Fahrzeuge ohne diesen Filter einen deutlich höheren Steuersatz. Diese finanzielle Zusatzbelastung lässt sich durch die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters vermeiden.

Wer nachrüstet spart sich aber nicht nur den Aufschlag zur KFZ-Steuer, sondern womöglich auch den Weg zu Fuß.

Grund hierfür ist die von der Bundesregierung beschlossene "Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge", welche festlegt, dass Diesel-Fahrzeuge mit erhöhtem Partikelausstoß dann nicht bewegt werden oder sogar ganz aus Ballungsräumen fern bleiben müssen.

Lediglich mit den neuen, farbigen Plaketten (z.B. Euro 2 = rot, Euro 3 = gelb, Euro 4 =grün) gekennzeichnete Fahrzeuge dürfen dann noch unterwegs sein. Unter dem Gesichtspunkt, dass immer mehr Städte Umweltzonen einrichten, lohnt es sich wirklich, einen Rußpartikelfilter zu besitzen.

Durch die Nachrüstung eines Partikelfilters ist die Eingruppierung in eine bessere Plakettenstufe möglich.

Dennoch sollte auch angesprochen werden, dass Rußpartikelfilter zwischenzeitlich ins Gerede gekommen waren. Die Qualität und die Wirkung der ersten eingesetzten Modelle waren schlecht und führten nicht zum gewünschten Ergebnis.

Inzwischen sind diese Filter vom Markt, aber es herrscht nach wie voe noch eine gewisse Unsicherheit bei den Autobesitzern. Studien rennomierter Institutionen haben aber ergeben, dass die - zum heutigen Zeitpunkt auf den Markt erhältlichen - nachrüstbaren Filter einwandfrei funktionieren.

Bei den nachrüstbaren Rußpartikelfiltern gibt es zwei verschiedene Systeme.

1. Offene Rußpartikelfilter:
Dies sind Durchflussfilter, deren Abscheiderate deutlich geringer ist (40 bis 50 %), als bei den geschlossenen Systemen.

2. Geschlossene Rußpartikelfilter:
Diese Systeme werden vorwiegend bei Neuwagen eingebaut. Dabei beträgt die Abscheiderate mehr als 95 %.

Als Kosten für eine Nachrüstung mit dem Rußpartikelfilter sollte man mit cirka 600,- bis 1.000,- Euro kalkulieren. Da bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht alle Fahrzeugtypen um- bzw. nachgerüstet werden können, sollte man die Beratung eines Fachmannes zugute ziehen.

Für Diesel-Pkw, die bis zum 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wurden, erhält man für die nachträg­liche Umrüstung mit einem Partikelfilter einen Steuer­freibetrag von 330 Euro, sofern diese im Zeitraum vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2009 stattgefunden hat.

Die steuerliche Förderung wird vom zuständigen Finanzamt ab dem Tag des Nachweises der Nach­rüstung bei der Zulassungsstelle gewährt.

Der Rußpartikelfilter kann - von technisch versierten Personen - grundsätzlich selbst eingebaut werden. Alerdings benötigt man hierzu eine Hebebühne.

Da es für die Umrüstung keine generell gültigen und fachlich geprüften Anleitungen gibt, werden die Partikelfilter - von freien oder Fachwerkstätten - in den meisten Fällen an Stellen im Fahrzeug eingebaut, an denen außreichend Raum zur Verfügung steht.

Sofern die Umrüstung in einer solchen Werkstatt durchgeführt wird, sorgt Selbige auch für die vorgeschriebene Abnahme durch die ortsansässige TÜV-Niederlassung.









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