Mit einem Stromanbieter-Vergleich Kosten sparen



Seit einigen Jahren ist niemand mehr an den örtlichen Energieversorger gebunden. Daher ist ein Stromanbieter-Vergleich sinnvoll, um sich einen Überblick über die günstigsten Tarife zu verschaffen.

Früher wurden die Haushalte automatisch von einem örtlichen oder regionalen Unternehmen mit Strom versorgt und konnten ihren Anbieter nicht frei wählen; dies hat sich aber bereits vor einigen Jahren grundlegend geändert. Inzwischen hat jeder Haushalt die Möglichkeit, den Energieversorger zu wechseln, wenn er mit den derzeitigen Leistungen oder Tarifen nicht mehr zufrieden ist. Ein Stromanbieter-Vergleich kann sinnvoll sein, um sich einen Überblick über den aktuellen Strommarkt zu verschaffen und den bestehenden Vertrag zu überprüfen. Sollte sich dabei herausstellen, dass sich durch einen Wechsel eine Kostenersparnis erzielen lässt, kann dieser bei den meisten Anbietern direkt online beantragt werden. Dabei sollte man allerdings nicht zu voreilig sein, sondern die Konditionen des Neuvertrags vor der Unterzeichnung genau durchlesen, um eventuelle nachteilige Klauseln direkt zu erkennen.

Ein wichtiger Punkt beim Stromanbieter-Vergleich ist die Preisbindung, die möglichst mehrere Monate betragen sollte. Ansonsten kann es vorkommen, dass die Preise bereits kurz nach Vertragsabschluss deutlich erhöht werden, wodurch sich der Wechsel im Nachhinein mitunter als ungünstig erweist. Viele Energieversorger bieten aber eine Preisgarantie an, sodass eine Erhöhung zumindest vorerst ausgeschlossen ist. Dies ist insbesondere bei Verträgen mit Mindestlaufzeit sinnvoll, obgleich im Zuge von Preiserhöhungen in der Regel ein Sonderkündigungsrecht besteht.

Viele Verträge enthalten auch eine gewisse Mindestabnahmemenge, für die der Kunde selbst dann bezahlen muss, wenn er deutlich weniger Strom benötigt. Tarife, die derartige Klauseln enthalten sind nur sinnvoll, wenn mit großer Wahrscheinlichkeit absehbar ist, dass der individuelle Strombedarf die geforderte Mindestmenge übersteigt. Selbiges gilt auch, wenn es sich um einen Vertrag mit Vorkasse handelt. Dabei sollte man zusätzlich prüfen, welcher Preis je Kilowattstunde veranschlagt wird, falls der tatsächliche Verbrauch das vorab gekaufte Kontingent übersteigt. Die dafür berechneten Kosten sind nämlich teilweise höher als bei anderen Tarifen, weshalb Modelle mit Vorkasse meist nur vorteilhaft sind, wenn der persönliche Strombedarf nahezu exakt einem der angegebenen Pakete entspricht. Eine Rückerstattung für nicht verbrauchte Strommengen ist nämlich in der Regel nicht vorgesehen.

Die meisten Berechnungsprogramme im Internet bieten die Möglichkeit, den Stromanbieter-Vergleich von vornherein einzugrenzen, indem man beispielsweise Tarife mit Vorkasse ausschließt oder lediglich nach Ökostrom-Angeboten sucht. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn bereits klar ist, dass bestimmte Vertragsarten nicht infrage kommen. Außerdem lässt sich teilweise anwählen, ob ein eventuell gewährter Bonus beim Stromanbieter-Vergleich mit berücksichtigt werden soll. Solcher Sonderleistungen sollten aber nie die alleinige Entscheidungsgrundlage sein, vielmehr sollte stets der gesamte Tarif geprüft werden.









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