Katastrophen Unfall Unwetter Blog



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Nachrichten aus dem RSS-Feed: Katastrophen Unfall Unwetter Blog
Seebeben im Indischen Ozean & Japan
13.06.2010, 21:54 | vor 81 Tagen  

Sonntag nacht, riss ein unterseeisches Beben hunderte Familien auf den Inselgruppen Nikobaren und Andamanen aus dem Schlaf. Es wurden Tsunami-Warnungen für Indien, Indonesien, Sri Lanka, Burma, Thailand und weitere Küstengebiete entlang des Indischen Ozeans. Das USGS (US-Erdbebenwarte) meldete erst eine Stärke von 7,7. Es erreichte jedoch nur eine Stärke von 7,5. Später wurde die Tsunami-Warnung auf Indien beschränkt und dann schließlich ganz aufgehoben. Ob und wieviele Verletzte es gab, ist noch nicht bekannt.


In Japan ereignete sich ein Seebeben, etwa 100km vor der Küste der Präfektur Fukushima, um 5.30 Uhr MEZ in einer Tiefe von 40 Kilometern. Zu Verletzten gibt es keine Informationen, eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

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Pacaya lässt es weiter krachen
10.06.2010, 15:57 | vor 84 Tagen  

Der Vulkan Pacaya in Guatemala speit weiterhin glühende Lava aus.

Dieses, besonders bei Nacht, wunderschöne Naturspektakel lockt viele Touristen in den Pacaya National Park - obwohl dieser schon seit längerer Zeit für die Öffentlichkeit gesperrt ist.

Einheimische bieten für etwa einen Euro pro Personen eine private Führung, ab des Weges, zum Für des Vulkans. Damit begeben sie sich wissentlich in Lebensgefahr. Bisher forderte der Vulakn ein Todesopfer. Ein Journalist wurde von Gesteinsregen erfasst, der nach dem Ausbruch niederging und starb auf der Stelle.

Erschreckend ist, dass der Lavastrom nicht versiegt, sondern im Gegenteil anschwillt. So sind die Bewohner des Umlandes um ihre Hütten besorgt, beteten bereits in einer nächtlichen Prozession darum, dass keine Häuser mehr zerstört würden.

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Bekommt BP jetzt die Quittung?
10.06.2010, 13:57 | vor 84 Tagen  

Seit Explosion der Deepwater Horizon vor sieben Wochen hat BP über 82 Milliarden Dollar an Wert verloren und ist damit gerade noch halb soviel wert wie vor der Katastrophe. Meine Meinung: Gut so, weiter so.

Dieser Absturz scheint mehrere Gründe zu haben. Nicht nur, dass das Image des Konzern in klitzekleinen Trümmern auf dem Grund des Golfes von Mexiko liegt, BP muss bis zu 33 Milliarden Dollar Strafe an die US-amerikanische Regierung zahlen und auch für Entschädigungszahlungen aufkommen die an Ölarbeiter anderen Firmen gehen die auf Grund von Bohrungsstopps und ähnlichen Folgen und Konsequenzen der Katastrophe ihre Arbeit verlieren.

Weiterhin werden die Stimmen der Experten immer lauter die bezweifeln dass BP korrekte Angaben zu den austretenden und abgefangenen Ölmengen macht. Es sei wesentlich mehr Öl ausgetreten und wesentlich weniger abgefangen worden als BP angibt. Zwischen 2,2 und 4,5 Millionen Liter strömen jeden Tag aus der Quelle.

Auch die Wut in der Bevölkerung scheint die Obergrenze noch nicht erreicht zu haben. BP hat in seinen Dokumenten mehrere Tote oder nicht mehr aktive "Experten" gelistet, ebenso sind viele Adressen und Telefonnummern auf den Katastrophenplänen falsch oder gar nicht existent.
Ebenfalls erscheinen auf der Liste der gefährdeten Tiere im Golf von Mexiko unter anderem Seeotter, Walrosse und Seelöwen ... diese leben allerdings nichtmal in der Nähe des Golfes.

Link zur Übersichtskarte der Katastrophe (Danke an den Spiegel):

http://www.spiegel.de/flash/flash-23530.html

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Neues von Tante Agatha
01.06.2010, 15:53 | vor 93 Tagen  

Der Tropensturm Agatha, der über Guatemala wütet, hat nach neuesten Angaben 144 Menschen in Guatemala, 17 in Honduras und 9 in El Salvador das Leben gekostet.

45.000 Menschen sind obdachlos. Viele kamen bei Erdrutschen um, die ganze Häuser unter sich begruben. Ein nach wie vor großes Problem sind die instabilen Hütten in den Slums und großen VOrorten, die kaum den Belastungen standhalten denen sie ausgesetzt sind.

Auch wenn der Sturm seit gestern an Kraft zu verlieren scheint, kann von einem Ende des Schreckens noch keine Rede sein. Die Flüsse schwellen auf Grund des stetigen starken Regens an und schwemmen das Land auf. Straßenzüge werden einfach fortgespült.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Von einem Stützpunkt in El Salvador hat das US-Militär Unterstützung durch 6 Transportflugzeuge zugesagt.

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Wenn Mankell das gewusst hätte...
31.05.2010, 19:09 | vor 94 Tagen  

... hätte er vorher bestimmt noch schnell ein Buch darüber geschrieben.

In der Nacht zu Montag wurde ein Hilfskonvoi aus der Türkei von israelischen Truppen gestürmt. Es gab nach ersten Angaben 19 Tote.

Der Schiffskonvoi hatte sich nach langfristiger Planung und Ankündigung von der Türkei aus auf den Weg gemacht, um den Palästinensern im momentan komplett abgeriegelten Gaza-Streifen humanitäre Hilfsgüter zukommen zu lassen. Die Schiffe wurden jedoch vom Militär gestürmt, wobei es, vor allem auf dem türkischen Mutterschiff Marmara, unter den Zivilisten an Bord zu Toten und Verletzten kam. Der letzte Kontakt habe gegen 23.00 Uhr Sonntagnacht mit Norman Peach stattgefunden. Außerdem befand sich auf einem der Schiffe der schwedische Schriftsteller Henning Mankell, zu welchem es seit dem israelischen Angriff ebenfalls keinen Kontakt mehr gibt.

An Bord der Schiffe befanden sich Mitglieder der Organisationen: (Namen von Mitgliedern sofern bekannt in Klammern)
IPPNW
pax christi
Palästinensische Gemeinde Deutschland (Nader el Saqua)
Linkspartei (die Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger, ex-Abgeordneter Norman Paech)

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The Ring of Fire
31.05.2010, 18:52 | vor 94 Tagen  

Auf der Pazifikinsel Vanuatu ist der Vulkan Yasu ausgebrochen und schleuderte Lava und Gesteinsbrocken quer über die Insel. Die fast 2km hohe Aschewolke machte kurzfristig ein Gebiet von etwa 340km² für Flieger unzugänglich. Sogar in Neukaledonien und Neuseeland wurden Flüge gestrichen und Flugpersonal gewarnt. Rings um den Vulkan leben etwa 6000 Menschen die alarmiert, aber bisher nicht evakuiert wurden.

Fast idyllisch ...

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Das Öl hat ein Gesicht - Teil 2
31.05.2010, 18:46 | vor 94 Tagen  

Hier noch ein kleiner Nachtrag zu der Ölpest. Es gibt zwar keine richtigen Neuigkeiten, aber neue Werte und eine interaktive Karte vom SPIEGEL Online:

Interaktive Karte der Ölpest

Desweiteren schätzen amerikanische Behörden, dass zwischen 68 und 151 Millionen Liter (!) Öl bisher ins Meer geflossen sind. Zudem ließ BP jetzt verlauten, dass bei den neuerlichen Entlastungsbohrungen, die noch mindestens 2 Monate dauern, der Ausstoß des Öls zeitweise um bis zu 20 Prozent steigen könnte!

Zudem seien in diesem Jahr mit bis zu 20 Hurricanes und schweren Stürmen zu rechnen, die das Öl auch weit ins Landesinnere tragen könnten. Eine Schädigung die für Südlouisiana einem Todesurteil gleichkäme.

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Agatha mach Radau! Und Feuer gibts gratis.
31.05.2010, 14:55 | vor 94 Tagen  

Als hätte ich es vorhin angekündigt erreicht mich gerade die Meldung eines Sturmes in Zentralamerika. Aber nicht irgendein Sturm, nein nein! Er trägt den Namen Agatha (keine A. Christie Anspielungen an dieser Stelle...) und ist ein ausgewachsener Tropensturm.

Mit 65 Kilometern pro Stunden traf der Sturm mehrere Regionen, unter anderem auch Guatemala und setzte ganze Landstriche unter Wasser, hier allein starben nach aktuellsten Angaben 82 Menschen, 60 wurden verletzt über 50 werden noch vermisst.
In der vom Sturm betroffenen Region wurden über 112.000 Menschen evakuiert und es ist auf Grund der schweren Schäden noch nict absehbar ob und wann sie zurückkehren können.
Honduras (10 Tote) und El Salvadaor (9 Tote) sind ebenfalls betroffen, es wurden über 2000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Am Mittwoch dann spie der Vulkan Pacaya in Guatemala Aschen und Sand in die Luft. In einem 50km Umkreis wurde die Bevölkerung evakuiert - dennoch kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, drei werden noch immer vermisst. Der Flughafen von Guatemala-Stadt bleibt geschlossen, da das Bodenpersonal einfach nicht gegen Regen, Wind und Asche ankommt. Der mexikanische Präsident hat bereits angeboten Grenzflughäfen auch für amerikanische und internationale Hilfsorganisationen zur Verfügung zu stellen und bei der Evakuierung der betroffenen Gebiete zu helfen.

Weiterhin brodelt es im Vulkan Tungurahua in Ecuador. Der etwa 5000m hohe Vulkan ist in der vergangenen Zeit mehrmals von Explosionen erschüttert worden, zeigt aber bisher keine Anzeichen eines weiteren bevorstehenden Ausbruchs. Im Umland wurden 2500 Menschen evakuiert.

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Weltmarkt droht neue Finanzblase
31.05.2010, 14:28 | vor 94 Tagen  

Was ist nur los?

Kaum haben die großen Investmentbanken den Immobilien- und Finanzmarkt zerschossen und lassen sich mit Staatshilfen wieder gesund pflegen, drängen sie sich in den nächsten Weltmarkt. Ready to blow it up!

Kürzlich noch kostete die Tonne Eisenerz 60 US-Dollar, im letzten Jahr jedoch ist dieser Preis auf über das doppelte gestiegen. Dies haben wir erneut Investmentbanken zu verdanken, die nichts besseres zu tun haben, als sich in das Eisenerzgeschäft einzukaufen. Lagerhallen, Schiffe und riesige Mengen Erz stehen auf den Einkaufszetteln. Erhoffen tut man sich davon Gewinne, die jedoch nichtmal ansatzweise etwas mit dem realen Markt zu tun haben.

Es wird gefüchtet, dass die Rohstoffblase die hier entsteht noch größer und verheerender wird als die Immobilienblase vor zwei Jahren.

Ich bin gespannt und bleibe wachsam.

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Horst Köhler tritt zurück!
31.05.2010, 14:17 | vor 94 Tagen  

Bundespräsident Horst Köhler ist von seinem Amt zurückgetreten. "Ich erkläre meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten", sagte Köhler am Montag in Berlin. Er begründete seine Entscheidung mit der Kritik an seinen Äußerungen nach seinem Besuch in Afghanistan und in Zusammenhang mit dem Einsatz der Bundeswehr dort.

Köhler hatte besonders mit einer Äußerung für Empörung gesorgt, militärische Einsätze könnten auch den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands dienen. Er hatte allerdings später darauf hingewiesen, er sei missverstanden worden. So habe sich diese Einschätzung nicht auf den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr bezogen. Vielmehr sei es ihm beispielsweise um den Einsatz gegen Piraten gegangen, hatte ein Sprecher des Präsidenten gesagt.

Quelle

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Das Öl hat ein Gesicht
31.05.2010, 14:16 | vor 94 Tagen  

Hier als kleiner Nachtrag zum vorhin geposteten Beitrag.

Aus 700km Höhe aufgenommen zeigt dieses Falschfarbenbild das Öl, wie es sich einer Moräne gleich den Mississippi hinaufschlängelt und dabei keinen Flussarm unberührt lässt.

Mississippi-Delta

Außerdem ist nach neuerlicher Expertenmeinung anzunehmen, dass sich das Öl dank des Loop Current (eine unterseeische Strömung) bis nach Florida und Kuba treiben lassen könnte. Das Ausmaß der Katastrophe und die damit verbundenen Folgen scheinen somit eine völlig neue Gestalt zu bekommen. Der gesamte Golf von Mexiko ist gefährdet sich von einer Wiege der modernen Zivilisation in eine Schlammgrube zu verwandeln.

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Erneute Vorwürfe gegen Iran / Israel gegen Verbot von Atomwaffen im Nahen Osten
31.05.2010, 13:57 | vor 94 Tagen  

Erneut werden Stimmen in der NATO laut, dass eindeutige Beweise vorlägen, dass Iran die Taliban-Gruppen in Afghanistan unterstützt. US-General Stanley McChrystal sagte am Sonntag, die Vermutung liege nahe, dass Talibankämpfer in Iran ausgebildet werden und (wenn man das so sagen möchte) zusammen mit ihren Waffen wieder nach Afghanistan geschickt werden. Ob auch waffenfähiges Plutonium aus Iran nach Afghanistan gelangt ist ungewiss. Die immer wieder angesprochenen, angeblich vorhandenen, Beweise jedoch sind bisher nicht ans Tageslicht gelangt.
Teheran weist die Vorwürfe, wie auch schon in der Vergangenheit, kommentarlos zurück.

Des weiteren wurden am Sonntag gleich sechs Tanklastwagen auf dem Weg nach Kandahar in Brand gesetzt. Die Aufständigen konnten nicht gefasst werden. Vier weitere Explosionen forderten 4 Tote und mehrere Verletzte. Drei der Explosionen seien durch Bomben der Taliban herbeigeführt worden seien, eine sei eine alte Rakete gewesen.

Hier eine Karte zum Kurzüberblick über Afghanistan und seine Problemzonen:

Karte von Afghanistan

-----------------------------------------------------------------------------------------

Die 189 Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrages haben Freitag, nach einem Poker-ähnlichen Heads-Up zwischen Washington und Teheran beschlossen, dass der Nahe Osten eine atomwaffenfreie Zone werden soll.

Allein Israel (nach Schätzungen etwa 80 bis 100 Atomsprengköpfe) bekennt sich bis heute nicht als Atommacht und wird sich 2012 auch nicht an der IAEA-Konferenz beteiligen, auf der entschieden wird wie und in welchem Zeitraum die Atomwaffen abgerüstet und eliminiert werden sollen.

Allerdings haben auch die 5 Atommächte (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) noch immer keine konkreten Pläne zur schnelleren und effektiveren Abrüstung ihrer Arsenale verlauten lassen. Und selbst jetzt, da die Ahnung eines Zeitplanes durch den Abrüstungsvertrag schwebt, lässt sich keines der Länder darauf ein sich an Jahres- oder Stückzahlen zu halten und veranlassten sogar eine Streichung der Jahreszahlen aus den Zeitplänen.

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Klimakapseln
31.05.2010, 13:19 | vor 94 Tagen  

Ich möchte an dieser Stelle auch mal die Gelegenheit nutzen ein wenig Kultur unters schnöde Volk zu bringen.

In Hamburg findet momentan und noch bis zum 8. August die Ausstellung "Klimakapseln" statt. Hier werden aus Kunst, Architektur und Design Möglichkeiten geschöpft das Leben in der Zukunft erträglich und vor allem möglich zu machen.

Hier einmal der kleine Link:

Klimakapseln
KLIMAKAPSELN

Nicht nur wegen meiner privaten Projekte und Interessen finde ich diese Austellung sehr gelungen, sondern sie zeigt auch, in wie viele unserer täglichen Bereiche der Verfall von Natur und Menschheit schon vorgedrungen ist und die meisten bemerken es nichtmal.

Diese Ausstellung ist sehr zu empfehlen und auch das dazu erschienene Buch ist jeden seiner 14 Euronen wert. Auch hier nochmal ein Link:

Klimakapseln: Überlebensbedingungen in der Katastrophe

P.S.: Ich bin an diesem Projekt (leider) nicht beteiligt und ich bekomme nichts dafür, wenn ihr die Ausstellung besucht oder das Buch kauft.

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Top Kill gescheitert
31.05.2010, 12:45 | vor 94 Tagen  

Nachdem die, voreilig als Erfolg bezeichnete, Mission Top Kill gescheitert ist, gibt BP nahezu jede weitere Hoffnung auf, den Austritt des Öls jetzt zu stoppen.
Stattdessen gibt es einen Plan nachdem zwar die Menge des austretenden Öls reduziert werden kann, allerdings nur wenig und es ist nicht sicher ob es funktioniert. Man möchte ähnlich wie schon vor Wochen eine Kuppel inklusive Absaugvorrichtung über die Steigleitung senken, die vorher entsprechend abgesägt werden soll.
Ein Ende des unkontrollierten Auströmens ist allerdings laut BP in Sicht: AUGUST.
Bis dahin möchte BP nämlich eine Entlastungsbohrung durchführen, die dann die Leck geschlagene Steigleitung endgültig zum Schweigen bringen soll.
Zeitgleich mit dem Scheitern von Top Kill, haben Wissenschaftler, 120km nordwestlich des Lecks, erneut eine Unterwasser-Öl-Wolke gefunden, die dritte ihrer Art.

Die Statistiken:
Täglich fließen insgesamt rund 5000 Tonnen Rohöl ins Meer.
Bisher sind etwa 40 000 Tonnen Öl ins Meer gelangt. (Zum Vergleich: Beim dem Unfall der „Exxon Valdez“ ~ 35 000 Tonnen.)
270 Kilometer Küste und 13 Hektar Marschland verseucht.
470 Vögel, 220 Schildkröten und 25 Meeressäuger sind verendet.

Um es sich nochmal vor Augen zu führen: Das Gesamtgewicht von 13.333,33 Geländewagen Hummer H2 verseucht ein Küstengebiet das von Hamburg bis hinter Bielefeld reicht.
Und dass der Tod eines jeden einzelnen Tieres durch die fiese schwarze Pampe unnötig und schade ist, muss ich ja kaum jemandem erzählen...

Eine weitere Gefahr stellt die bald nahende Hurricane-Saison an der Süd- und Ostküste der USA dar. Sollte sich die Wetterlage verschlechtern und der Ozean ins Tosen geraten, kann niemand mit Bestimmtheit sagen was geschieht. Es bleibt zu hoffen, dass das Öl das Fliegen nicht lernt und keine weiteren Schäden anrichtet.

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First Launch
31.05.2010, 12:09 | vor 94 Tagen  

Hallo, sollte jemand das hier lesen, dann freut mich das sehr.
Hier gehts um Katastrophen und das so nüchtern und neutral wie möglich. Es sei denn ich kennzeichne Beiträge entsprechend, dann gibts meine persönliche Meinung. Für euch alle. Gratis.
Allerdings möchte ich gleich darauf hinweisen, dass dies hier nur eine Notlösung ist, bis der endgültige eigene Blog fertig ist.

So long, so well.
Dante.

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