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Kategorie: Politik
Erntehelfer und Saisonarbeiter aus Osteuropa - aktuelle Infos!
Nachrichten aus dem RSS-Feed: Erntehelfer-Blog
Saisonarbeit in Deutschland05.03.2010, 11:56 | vor 9 Tagen
Das Thema Saisonarbeit in Deutschland ist in vielen Ländern derzeit ein "heißes Thema". Hierbei lässt sich leicht so viel Geld verdienen, um damit den ein oder anderen Extrawunsch zu erfüllen. Für deutsche Arbeiter ist eine Saisonarbeit in einem Hotel oder in der Landwirtschaft oft nicht sonderlich attraktiv, aber für Polen, Rumänen, Ungarn und Bulgaren ist es DIE Chance. Gerade in den Zeiten der Wirtschaftskrise suchen viele nach einem Job im reichen Ausland.
Zwar gibt es in der Saisonarbeit keinen garantierten Basislohn, wie den
Mindestlohn für Haushaltshilfen, der ja auch für Osteuropäerinnen gilt. Aber trotzdem sind die Konditionen so attraktiv, dass auch 2010 viele Osteuropäerinnen und Osteuropäer wegen einer Saisonarbeit nach Deutschland kommen werden.
Klinsi gefeuert - wir er Erntehelfer?27.04.2009, 13:54 | vor 321 Tagen
Muß Jürgen Klinsi Klinsmann bald als Erntehelfer arbeiten? Wie heute mitgeteilt wurde, hat sein Arbeitgeber, der FC Bayern München, den Erfolgstrainer mit sofortiger Wirkung entlassen.
Klinsi gefeuertOb der charismatische Superstar weiter als Trainer arbeiten möchte oder sich wirklich als Erntehelfer beweisen will, bleibt abzuwarten. Die gesamtwirtschaftliche Lage - Stichwort Krise - dürfte die Jobsuche für den gefeuerten Klinsi nicht einfacher machen.
Liebe als Erntehelfer gefunden18.01.2009, 14:13 | vor 420 Tagen
Werbach. 65 Jahre in Glück und auch Leid verbunden sind Ewald und Gertrud Stahl, geborene Tüchert. Am heutigen Samstag feiern die beiden im Kreis der Familie und Freunde das seltene Fest der Eisernen Hochzeit. Auch der emeritierte Bischof von Graz, Johann Weber, ein Kriegskamerad Ewald Stahls, ist zum Gratulieren angereist.
Als das Jubelpaar vor 65 Jahren vor den Traualtar trat, herrschte Krieg. "Eigentlich wollten wir im Herbst heiraten", erinnert sich Ewald Stahl. Doch Urlaub hatte der Oberjäger erst später bekommen. Und so wurde im kleinen Familienkreis am 17. Januar 1944 in Bad Kissingen der Bund fürs Leben geschlossen.
Kennen gelernt hatte sich das Paar in Werbach, wo Ewald Stahl als Erntehelfer eingesetzt gewesen war. Am 10. April 1923 in Ebenhausen bei Bad Kissingen geboren, verbrachte er dort auch seine Schulzeit. Ab 1937 begann er eine Lehre als Einzelhandelskaufmann in Schweinfurt. 17-jährig wurde er zum Arbeitsdienst eingezogen und kam nach Polen, wo er aufgrund seiner kaufmännischen Kenntnisse in der Schreibstube zum Einsatz kam. Der Militärdienst führte Ewald Stahl nach Bad Mergentheim, ab 1941 dann als Erntehelfer nach Werbach. Bei Feldarbeit hat damals auch Gertrud Tüchert mitgeholfen.
Weiter geht es bei den Fränkischen Nachrichten (fnweb.de)
mit der
Erntehelfergeschichte Erntehelfer Österreich06.01.2009, 10:56 | vor 432 Tagen
In Österreich hat der Run auf die Erntehelfer begonnen! Wer sich noch Kontingentplätze für Erntehelfer in Österreich sicher möchte, sollte sich beeilen. Das Verfahren der Zulassung ist in Österreich glücklicherweise viel einfacher und unbürokratischer als in Deutschland.
Übrigens vermitteln auch osteuropäische Agenturen
Erntehelfer nach Österreich. Diese werden dort nicht Saisonarbeiter wie in Deutschland, sondern Saisonniers genannt.
Erntehelfer in Pilzzucht ausgebeutet15.11.2008, 08:12 | vor 484 Tagen
Erntehelfer werden leider nach wie vor ausgebeutet, auch wenn das natürlich nicht der Regelfall ist! Hier ist wieder ein negatives Beispiel aus der Augburger Allgemeinen Zeitung:
Sie schufteten im Akkord, ernteten Champignons und Egerlinge für 15 Cent pro Kilo. Doch die Leiharbeiter, die im Dutzend aus Polen zu einem Pilzzüchter im Raum Augsburg gekarrt wurden, hatten weder eine Arbeitserlaubnis noch waren sie zur Sozialversicherung angemeldet. Die illegalen Praktiken mit billigen Arbeitskräften, die im März 2007 bei einer Prüfung vom Zoll aufgedeckt wurden, beschäftigten jetzt die Justiz.
In zwei gleich gelagerten Verfahren vor Amtsrichterin Andrea Laser mussten sich zwei polnische Staatsbürger - ein 45 Jahre alter Mann und eine 35-jährige Frau - wegen Verstöße gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz verantworten. Beide waren Inhaber von Leiharbeitsfirmen und hatten über Jahre hinweg rund 100 Polen als Erntehelfer an die Pilzzucht vermittelt. Die Ausländer arbeiteten quasi als Scheinselbstständige auf eigene Rechnung.
Die beiden Angeklagten (Verteidiger: Moritz Bode) legten vor Gericht Geständnisse ab, beteuerten aber, sie hätten geglaubt, dass alle erforderlichen Genehmigungen von dem deutschen Pilzzüchter besorgt würden, was dieser ihnen versichert hätte. Das Gericht verurteilte die beiden Arbeitskräfteverleiher zu jeweils 20 Monaten Bewährungsstrafe. Außerdem müssen sie zusammen rund 21 000 Euro Geldauflage bezahlen.
Quelle:
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnachrichten/Artikel,-Illegale-Erntehelfer-in-Pilzzucht-_arid,1363899_regid,2_puid,2_pageid,4490.html Bundesrat hat noch nicht abgestimmt11.11.2008, 13:37 | vor 488 Tagen
Anscheinend war die Tagesordnung überfüllt: Der Bundesrat hat auf seiner ersten Novembersitzung jedenfalls nicht über die Verlängerung der Arbeitserlaubnis für Saisonarbeiter von vier auf sechs Monate abgestimmt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Regelung trotzdem zum Januar in Kraft tritt. Auf der
vorübergehenden Tagesordnung des Bundesrats für nächste Sitzung am 28.11 ist der TOP aber noch nicht eingetragen.
Pressemitteilung des Bauernverband zur Verlängerung der Saisonarbeitszeit05.11.2008, 09:42 | vor 494 Tagen
Osteuropäische Saisonarbeitskräfte können 6 Monate beschäftigt werden
Die mögliche Beschäftigungsdauer von Saisonarbeitskräften aus bestimmten osteuroÂpäischen Ländern steigt von vier auf sechs Monate. Deutscher Bauernverband (DBV), GeÂsamtverband der Deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände, Bundesrat, viele Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie betroffene Betriebe und berufsständische Organisationen haben sich seit einiger Zeit für eine Ausweitung auf neun Monate eingesetzt. Nachdem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seinen Widerstand nun teilweise aufgegeben hat, ist zumindest der Weg für eine Verlängerung der Beschäftigungsdauer auf sechs Monate frei. Die endgültige Zustimmung des Bundesrates steht noch aus. DBV und Gesamtverband begrüßen die Ausweitung, wenngleich eine Verlängerung auf neun Monate für viele Betriebe vorteilhafter gewesen wäre.
DBV und Gesamtverband weisen darauf hin, dass das Grundproblem für die SonderkulturbeÂtriebe in Deutschland jedoch bestehen bleiben wird. Die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl geeigneter Saisonarbeitskräfte zu betriebswirtschaftlich vertretbaren Löhnen wird weiterhin nicht in dem Maße gegeben sein, wie die Betriebe es benötigen. Mittelfristig entscheidet die Rentabilität der Produktion über das Maß der Aufrechterhaltung des Sonderkulturanbaus in Deutschland, betonen die Verbände. Da die Lohnkosten in vielen Betrieben den größten Kostenfaktor darstellen, sind diese neben der Verfügbarkeit der Saisonarbeitskräfte entscheidend. Daher fordern DBV und Gesamtverband weiterhin den Abschluss bilateraler Verträge mit osteuropäischen Staaten außerhalb der Europäischen Union und die Umsetzung der allgemeinen Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland.

Erntehelfer20.10.2008, 15:06 | vor 510 Tagen
Die Suche nach einem geeigneten
Erntehelfer ist manchmal schwieriger als erwartet. In der Regel spart man sich viel Mühe, wenn man einen Vermittler einschaltet, da die Servicefunktion der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV der Bundesagentur für Arbeit nicht gerade für einen guten Service bekannt ist. Es ist für eine Behörde auch gar nicht möglich, Erntehelfer in Bulgarien zu finden und diese nach Deutschland zu "locken".
Vertrauen Sie besser auf einen qualifizierten Dienstleister in Fragen rund um das Thema
Erntehelfer.
Wie finde Sie Erntehelfer aus Osteuropa08.10.2008, 08:55 | vor 522 Tagen
Die Suche nach
Erntehelfern aus Osteuropa findet immer mehr über das Internet statt, und deshalb möchte ich hier nur auf diese Möglichkeit eingehen.
Da Sie nach Erntehelfern aus Osteuropa suchen, also gering-qualifizierten Saisonarbeitskräften mit üblicherweise keinen oder nur geringen Sprachkenntnissen, bleibt in der Regel zu einer Kooperation mit einem Vermittler in Polen, Bulgarien, Rumänien, Kroatien usw. keine Alternative. Um Ihre Auslagen auch steuerrechtlich geltend machen zu können, sollten Sie darauf achten, dass es sich bei dem Vermittler um ein Unternehmen handelt, dass als Firma registriert ist und die Lizenz zur Vermittlung von Personal hat.
Internetseiten, die einen unseriösen Eindruck auf Sie machen, sollten Sie umgehend wieder verlassen. Teilweise sind die Vermittler nicht in der Lage, Angaben über die rechtliche Situation im jeweiligen Land zu machen. Auch hier gilt: Finger weg! Können die Vermittler Referenzen aufweisen??? Und suchen Sie nicht den billigsten Anbieter, denn dieser hat möglicherweise noch nie Erntehelfer vermittelt und dementsprechend keine soliden Kalkulationsgrundlagen, hier könnten Sie zum Beginn der Erntesaison ganz ohne Erntehelfer aus Osteuropa dastehen. Hier noch eine Empfehlung: Vermittlungsdienst für
Erntehelfer aus Osteuropa .
Kohlbauern zahlen mehr Geld an Polen18.09.2008, 08:48 | vor 542 Tagen
Das zunehmend geringere Interesse der polnischen Erntehelfer wird auch in Schleswig-Holstein festgestellt. Bei der Kohlernte versuchen die Bauern, durch höhere Löhne ein völliges Ausbleiben der Polen zu verhindern.
So berichtet die Welt am 17. September:
Mit deutlich höheren Stundenlöhnen haben Dithmarschens Kohlbauern nach eigenen Angaben in diesem Jahr ihre polnischen Erntehelfer nach Schleswig-Holstein gelockt. Im Vergleich zum Vorjahr lasteten auf den 240 Gemüsebauern Mehrkosten von rund 750 000 Euro, sagte Karl-Albert Brandt vom Gemüseanbauerverband Dithmarschen in Marne anlässlich der Eröffnung der Dithmarscher Kohltage. "Vom Pflanzen der Setzlinge bis zur Ernte und Aufbereitung der Lagerware kommen pro Hektar mehr als 300 Arbeitsstunden zusammen." Jedes Jahr arbeiten rund 1600 Erntehelfer hauptsächlich aus Polen in der Region.
Der Kohlernte von der Bestellung der Felder bis zur Ernte sei eine harte Knochenarbeit bei geringem Lohn. Es gebe kaum deutsche Erntehelfer, die für vier bis sieben Euro die Stunde arbeiten wollten. Für die Bauern sei das ein Problem, da Deutschland bei ausländischen Erntehelfern heutzutage meist als "Billiglohnland" gelte. In den Niederlanden, Großbritannien und Irland könnten die Saisonarbeiter deutlich mehr verdienen. Weitere Konkurrenz sei der polnische Arbeitsmarkt, auf dem es zunehmend attraktive Jobs gibt.
Den zitierten Artikel findet man
hier.
NABU: Streuobsternte 2008 mit 900.000 Tonnen Aktuelle bundesweite Streuobsterhebung dringend erforderlich08.09.2008, 14:47 | vor 552 Tagen
Berlin - Nach Schätzungen des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst liegt die deutsche Apfelernte im Streuobstbau in diesem Jahr bei rund 900.000 Tonnen. Damit liegt sie leicht über dem Mittel der Jahre 1995 bis 2007. Die Apfelernte im Streuobstbau betrug in den Jahren 1980 bis 1994 im Schnitt noch 1,1 Millionen Tonnen.
„2008 gibt es in den Hauptobstbaugebieten von Baden-Württemberg, Franken und Hessen nahezu durchgängig eine überdurchschnittlich hohe Ernte - das gleicht schlechte Streuobsternten beispielsweise in Sachsen-Anhalt aus. Die Mostbirnenernte, die im Süden Deutschlands von großer Bedeutung ist, wird 2008 unterdurchschnittlich ausfallen“, sagte Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst.
Das größte Obstanbaugebiet Mitteleuropas ist das Vorland der Schwäbischen Alb. Dort sind über 30.000 Hektar der bundesweit 300.000 bis 400.000 Hektar Streuobstwiesen wichtiger Rohstoff-Faktor und Erholungslandschaft zugleich. Die Obstanbaufläche im Voralbgebiet ist um ein Mehrfaches größer als die größten deutschen Niederstammanbaugebiete des Alten Landes bei Hamburg mit rund 10.000 Hektar oder der Bodenseeregion mit rund 8.000 Hektar. Im Durchschnitt liegt auch die Streuobsternte höher als im Plantagenobstbau, dessen Fläche mit 70.000 Hektar nur ein Sechstel der Gesamtobstanbaufläche in Deutschland ausmacht.
Die Verwertung der Streuobsternte in Deutschland teilt sich bei großen regionalen Unterschieden wie folgt auf: 40 bis 50 Prozent geht in die Eigenverwertung von Privathaushalten, etwa 20 bis 30 Prozent wird von Keltereien zu Getränken verarbeitet, je zehn Prozent werden als Tafelobst vermarktet bzw. nicht geerntet, und je fünf Prozent wird zu Obstbränden bzw. zu Sonderprodukten wie Mus, Marmelade und Dörrobst verarbeitet.
Die letzte bundesweite Erhebung des Streuobstbaus fand in der Bundesrepublik 1965, auf dem Gebiet der neuen Länder 1938 statt. Damit fehlen verlässliche Daten-Grundlagen für einen Wirtschaftszweig mit Milliarden-Umsätzen und gleichzeitig herausragender Bedeutung für die biologische Vielfalt. Der NABU fordert daher von Bundesagrarminister Seehofer, sich für eine bundesweite Erhebung des Streuobstbaus einzusetzen.
Für Rückfragen:
Dr. Markus Rösler, NABU-BFA Streuobst 07042-8188261, Email: Streuobst@web.de
Im Internet zu finden unter www.NABU.de und www.Streuobst.de
NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1520,
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Johanna Theunissen
Bonn - Veröffentlicht von pressrelations
Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=337381
Anzeige auf FAZ.net28.08.2008, 07:48 | vor 564 Tagen
Alles klar??????????

Habe Sie schon einmal versucht, Erntehelfer zu ersteigern? Bis zu 80 Prozent billiger? Dann wissen Sie jetzt, dass so etwas möglich ist!
2008 weniger polnische Erntehelfer in Deutschland21.08.2008, 15:27 | vor 570 Tagen
Deutschland: Weniger polnische Erntehelfer
In Deutschland sind in diesem Jahr weniger Erntehelfer aus Polen im Einsatz als in früheren Jahren. Im August seien es nur 165.000 polnische Saisonarbeitnehmer gewesen im Vergleich zu 197.000 ein Jahr zuvor, zitiert der Ernährungsdienst einen Sprecher der Bundesagentur für Arbeit. Als Gründe gelten eine bessere Bezahlung in anderen Ländern, zum Beispiel in Grossbritannien, und die bessere Lage der polnischen Wirtschaft. Um Engpässe zu vermeiden, sollen mögliche Lücken in Absprache mit Rumänien und Bulgarien geschlossen werden. Im August gab es 64.000 rumänische Erntehelfer – 18.000 mehr als im Vorjahr. Aus Bulgarien kamen erstmals 1.000 Saisonkräfte.
(lid)
Zitiert von folgender Quelle: GABOT, 21.08.2008
"Zu wenig attraktiv"15.08.2008, 07:46 | vor 577 Tagen
Die Arbeitslosenrate in Biel ist stark gesunken, die Zahl der Fürsorgebezüger bleibt sehr hoch. Warum finden diese keine Arbeit?
LT. Die Landwirtschaft sucht händeringend Erntehelfer. Die Arbeit ist zwar körperlich anspruchsvoll, eine Ausbildung dagegen ist nicht nötig und rudimentäre Sprachkenntnisse genügen.
Auf der anderen Seite leben in Biel knapp 5000 Personen von der Fürsorge. Unter ihnen viele im werktätigen Alter, viele sind schlecht ausgebildet, 50 Prozent sind Ausländer oder Secondos. Da stellt sich die Frage: Warum melden sie sich nicht bei den Seeländer Gemüsebauern, die Erntehelfer suchen?
«Viele unserer Klienten sind gesundheitlich und psychisch angeschlagen», sagt Béatrice Reusser, Vorsteherin des Bieler Sozialamtes. Und wer arbeitsfähig ist, den möchte das Sozialamt in die finanzielle Unabhängigkeit führen, was eine Saisonstelle als Erntehelfer nicht biete: «Es ist nicht sehr attraktiv, ein paar Monate lang zu arbeiten, um danach wieder von Fürsorgegeldern abhängig zu sein.» Auch der Mindestlohn von 3200 Franken scheint wenig attraktiv zu sein: «Das Salär sollte hoch genug sein, um Unabhängigkeit zu schaffen», sagt Reusser.
Zitiert aus folgender Quelle. Bieler Tagesblatt
http://www.bielertagblatt.ch/News/Wirtschaft/118007
Keine Erntehelfer mehr?15.08.2008, 07:42 | vor 577 Tagen
Fast ein Drittel der beantragten Erntehelfer im Kreis Wesel blieb entweder aus oder fuhr vorzeitig nach Hause. Ein Problem für die Landwirte in der Umgebung ?
Hünxe/Voerde Die Kreisbauernschaft klagt über einen Mangel an Erntehelfern. Viele von ihnen seien nicht zur Arbeit erschienen oder vorzeitig wieder zurück in die Heimat gereist. Besonders für die polnischen Erntehelfer würde es sich oft nicht mehr lohnen, den langen Weg zu den deutschen Höfen und die Trennung von ihrer Heimat auf sich zu nehmen, um hier ihr Geld zu verdienen.
Erfahrungen damit hat auch Dirk Buchmann vom Schulte-Drevenack-Hof in Hünxe gemacht. „Die Absagequote der polnischen Arbeitskräfte ist gestiegen“, sagt er. Als er zusätzliche Arbeiter für die Spargelernte brauchte, kamen von vielen kurzfristige Absagen. „Die polnische Wirtschaft boomt und für viele Erntehelfer fehlt da einfach der Anreiz, für mehrere Monate nach Deutschland zu kommen und dort zu arbeiten.“ In der Spargelsaison hat der Landwirt allerdings bereits eine Alternative für die polnischen Hilfskräfte gefunden. „Wir hatten zum ersten Mal Rumänen mit dabei. Die waren richtig glücklich, als sie ihr Gehalt bekommen haben“, sagt Dirk Buchmann.
Das seine Helfer für die Ernte danach auch zufrieden nach Hause fahren können, ist dem Landwirt wichtig. Auch für das kommende Jahr plant er, wieder rumänische Hilfskräfte für die Ernte einzustellen. Sorgen darüber, ob er auch in den kommenden Jahren genug Erntehelfer zur Verfügung hat, macht er sich noch nicht. „Wobei es natürlich irgendwann knapp werden könnte, wenn sich die Länder in Osteuropa auch weiter wirtschaftlich an die EU anpassen.“
Auch Marc Heinrich Möltgen vom Möllenhof im Voerde Stadtteil Möllen hat schon einige Probleme mit seinen Erntehelfern gehabt. „Es war schon ein bisschen schwierig. Nach der Ernte gab es bei den Gehaltszahlungen harte Nachverhandlungen mit den polnischen Erntehelfern“, sagt der Landwirt.
Autor: FLORIAN LANGHOFF
Zitiert aus folgender Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/dinslaken/593582/Keine-Erntehelfer-mehr.html
Erntehelfer und Saisonarbeiter - ein neuer Blog14.08.2008, 14:11 | vor 577 Tagen
Erntehelfer und Saisonarbeiter aus Osteuropa gehören fest zum Bild des deutschen Mittelstandes. Ohne ihren Einsatz in Landwirtschaft, Weinbau und Gastronomie käme unser Land zum Stillstand.
Dieser Blog soll die Thematik aus der Sicht der Arbeitgeber beleuchten und aktuelle Entwicklungen darstellen, etwa relevante Änderungen im Versicherungsrecht, Arbeitsrecht und Steuerrecht.
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