| Typ/Viewer: RSS/ RSS-Reader | Aktualisiert: 25.05.2012 | Aufrufe: 1284 |
Kategorie: Unterhaltung, Kultur, Kunst > TV & Fernsehen
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Nachrichten aus dem RSS-Feed: Agrar-TVNews.de Sendungstermine
Der Foodhunter in Vietnam2012/05/25 14:30 - 15:15 - Hr-Fernsehen - Der Foodhunter in Vietnam
Reihe, Deutschland, 2008, Folge 4
Autor: Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert
Bitterliköre sind en vogue. Deshalb sucht Foodhunter Mark Brownstein in Nordvietnams Bergen nach bitteren Wurzeln. Dabei trifft er den "Hunter-Kollegen" Laurent Severac, der für die Parfümindustrie nach neuen Geruchsstoffen sucht. Mitten im Dschungel destilliert er einen wild wachsenden Pfeffer namens Ma-Kenn zu einem hocharomatischen Öl. Mark will es für die feine Küche vermarkten, bringt es zu einem der besten Küchenchefs in Hongkong. Die eingelegte Bitterwurzel trägt er in eine teure Cocktailbar. In Vietnams Kaiserstadt Hue sucht Mark Brownstein die "Marinade der Wohlgerüche" - eine Geflügelmarinade, die ein trauriger, aber essbegeisterter Kaiser einst kreierte. Im Zentralen Hochland forscht er nach dem sagenhaftem "Katzenkaffee" und entdeckt dabei, wie man in Vietnam Kaffee für den Hausgebrauch röstet: mit Zucker, Margarine, Reisschnaps und Fischsauce. Auf der Insel Phu Quoc trifft er einen Fischer, der eine "geniale" Pfeffermischung ertüftelt hat. Mark fliegt sie mit der Kaiser-Marinade nach Hongkong, in das edle Restaurant des japanischen Stars Nobu Matsuhisa. Eine der Entdeckungen schafft es sofort auf die Karte.
Der Foodhunter in Vietnam2012/05/25 14:30 - 15:15 - Hr-Fernsehen - Der Foodhunter in Vietnam
(SWR)
Bitterliköre sind en vogue. Deshalb sucht Foodhunter Mark Brownstein in Nordvietnams Bergen nach bitteren Wurzeln. Dabei trifft er den "Hunter-Kollegen" Laurent Severac, der für die Parfümindustrie nach neuen Geruchsstoffen sucht. Mitten im Dschungel destilliert er einen wild wachsenden Pfeffer namens Ma-Kenn zu einem hocharomatischen Öl. Mark will es für die feine Küche vermarkten, bringt es zu einem der besten Küchenchefs in Hongkong. Die eingelegte Bitterwurzel trägt er in eine teure Cocktailbar. In Vietnams Kaiserstadt Hue sucht Mark Brownstein die "Marinade der Wohlgerüche" - eine Geflügelmarinade, die ein trauriger, aber essbegeisterter Kaiser einst kreierte. Im Zentralen Hochland forscht er nach dem sagenhaftem "Katzenkaffee" und entdeckt dabei, wie man in Vietnam Kaffee für den Hausgebrauch röstet: mit Zucker, Margarine, Reisschnaps und Fischsauce. Auf der Insel Phu Quoc trifft er einen Fischer, der eine "geniale" Pfeffermischung ertüftelt hat. Mark fliegt sie mit der Kaiser-Marinade nach Hongkong, in das edle Restaurant des japanischen Stars Nobu Matsuhisa. Eine der Entdeckungen schafft es sofort auf die Karte.
Heil- und Wildkräuter - Altes Wissen neu entdeckt2012/05/25 15:00 - 16:00 - WDR - Heil- und Wildkräuter - Altes Wissen neu entdeckt
Thymianöl zum Inhalieren, Tee aus Eibischwurzel und Salbei oder Schöllkraut-Tee gegen Magenkrämpfe und Gallenbeschwerden... Das alte Wissen um die Kraft der Heilkräuter füllt ganze Bibliotheken, aber von dem früher verbreiteten Alltagswissen ist heute kaum noch etwas erhalten. Planet Wissen begibt sich heute auf die Spuren vergessener und hochaktueller Heilpflanzen mit vielen guten Tipps für die kalte Jahreszeit.
Hitze-Überlebenskünstler für Biogasanlagen2012/05/25 18:30 - 19:00 - 3 SAT - Hitze-Überlebenskünstler für Biogasanlagen
Mikroben aus ungarischen und chinesischen Thermalseen könnten Biogasanlagen leistungsfähiger machen, denn sie können Biomasse auch bei höheren Temperaturen abbauen.
Unser Land Magazin für Landwirtschaft und Umwelt 2012/05/25 19:00 - 19:45 - Bayerisches FS - Unser Land Magazin für Landwirtschaft und Umwelt
Vielfältig wie unser Land: Aktuelles aus Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz, Garten- und Freizeittipps, und Menschen im Portrait.
Mit Uta Bresan zur Landesgartenschau in Löbau2012/05/25 20:15 - 21:45 - MDR - Mit Uta Bresan zur Landesgartenschau in Löbau
Auf kurzem Weg ins Grüne lädt Uta Bresan zu einem unterhaltsamen
Spaziergang über die Landesgartenschau in Löbau ein. Hier am Fuße des
Löbauer Berges besucht sie gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen "Das
grüne Klassenzimmer", wandelt zwischen 190.000 Frühjahrsblühern und macht
Rast im "Schnitzelgarten an den Setzgärten". Doch Löbau hat noch viel mehr
zu bieten. Oder wussten Sie schon, dass von hier der romantischste Pianoklang
der Welt kommt? Dass hier ein Bäckermeister einen gusseisernen Turm baute
und danach pleite war? Dass das "Haus Schminke" nichts mit Kosmetik zu tun
hat? Auf kurzem Weg ins Grüne, denn Löbau ist in jedem Falle eine Reise wert!
Musikalische Gäste sind u.a. Olaf Berger, Isabel Varell, Anna-Maria Zimmermann
und Nicki.
Gärten in Niederbayern2012/05/26 15:30 - 16:00 - Bayerisches FS - Gärten in Niederbayern
Reportage-Reihe, Deutschland, 2011, 30 min
Gerichte: Wildschweinrücken mit Kartoffel-Baumkuchen
Tafelspitz mit Ofenknödeln
Lachsfilet mit Wammerl und Kartoffel-Kürbisgemüse
Moderator: Werner Teufl
Vom Böhmerwald bis zur Donau führt die kulinarische Entdeckungsreise von Werner Teufl: Neben regionalen Spezialitäten präsentiert der Filmemacher besondere Feiern und Gärten in Niederbayern: Vom "Tag der offenen Gartentür" im Landkreis Deggendorf über die wild-romantische Natur des Nationalparks Bayerischer Wald, üppige Obstgärten im Lallinger Winkel nahe Deggendorf bis zum "Goldenen Steig", auf dem jahrhundertelang Salz von Passau nach Prag transportiert wurde. Herzhaft mit Pfiff ist die Kost in Niederbayern: In Grainet im Landkreis Freyung-Grafenau serviert ein Gastwirt zum Wildschwein Kartoffel-Baumkuchen. Ein Gourmetkoch bei Freyung kombiniert Lachsfilet mit Wammerl und Kartoffel-Kürbisgemüse und im Wallfahrtsort Neukirchen stärken sich Pilger mit Tafelspitz, Krensoße und Ofenknödeln. Eine der größten Attraktionen Niederbayerns ist der wild-romantische Bayerische Wald, der 1970 zum ersten Nationalpark Deutschlands wurde. In den Freigehegen Lusen und Falkenstein können noch Wölfe, Luchse, Wisente und Auerochsen bestaunt werden. Beim "Tag der offenen Gartentür" stehen einmal im Jahr Privatgärten in ganz Bayern für jedermann offen. Gartenfreunde können u. a. und einen Blick in besondere und kunstvolle Privatanlagen werfen - wie zum Beispiel im Donautal bei Deggendorf in den Gärten einer Künstlerin und eines Töpfers. Der Lallinger Winkel bei Deggendorf wird auch "Obstschüssel des Bayerischen Waldes" genannt. Inmitten der vielen kleinen Dörfer liegen große Streuobstgärten. Märkte, Erlebnisgärten und Lehrpfade locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Bis ins 16. Jahrhundert war der Salztransport eine willkommene Einnahmequelle für die armen "Waldler". Per Schiff kam das Salz aus Hallein und Reichenhall nach Passau und wurde dann mit Karren und Pferden nach Böhmen transportiert - heute sind die alten Saumpfade beliebte Wanderwege. Dörfer und Städtchen in Bayern und Böhmen erinnern mit einem historischen Festzug und den "Säumerfesten" an diese goldenen Zeiten.
Der Farn2012/05/26 17:10 - 17:15 - BR-alpha -
Die Figaros von der Rasenkante2012/05/26 18:20 - 18:50 - WDR - Die Figaros von der Rasenkante
Wenn Mähen zur Leidenschaft wird
In Süchterscheid, am Rande des nördlichen Westerwaldes, dreht sich alles nur um eins: den Rasen. In der 400-Seelen-Gemeinde ist der Mähclub zuhause. Den Mitgliedern liegt nicht nur ihr Rasen am Herzen, sie testen vor allem auch Rasenmäher – mit wahrem Enthusiasmus. Vom großen Aufsitzmäher bis hin zum vollautomatischen Mähroboter wird alles über das Grün gejagt. Thomas Schmitz, Elektromeister und Technikfreak, lässt auf seinem Rasen gleich zwei Mäh-Roboter kreisen. Ohne kleinere Verkehrsunfälle geht das nicht immer über die Bühne.
Da gibt es aber auch die sensiblen Brahma-Hühner von seiner Frau, die eigentlich am Wochenende auf den Rasen dürfen – ein Konflikt? Landwirt Heinz Wiel hingegen hält nicht so viel von dem ganzen „Kleinkram“. Er und sein Sohn Wolfgang sind ganz andere Flächen gewohnt. Trotzdem testen die beiden – so hat es das Los nun mal entschieden – zuerst einen kleinen Akkumäher, der jedoch schon nach kurzer Zeit in die Knie geht.
Ganz andere Sorgen schließlich hat „der Neue“ im Dorf – Rüdiger Klein. Vor kurzem erst zugezogen, macht ihm sein Rasen Probleme. Die Leute im Dorf rümpfen schon die Nase. Im Mähclub wird man deutlicher: „Der Rüdiger muss erst mal lernen, wie Gras überhaupt geschrieben wird.“ Für Rüdiger Klein wird der Rasen zur Eintrittskarte ins Dorfleben.
Die Reporter Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier begleiten den Mähclub bei der Ausübung seines mitunter skurrilen Hobbys und zeigen, mit wie viel Leidenschaft seine Mitglieder sich ihrem Rasen widmen.
Eine hier und heute-Reportage von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier
Redaktion Dorothee Pitz
Wie viel Power hat der Bauer?2012/05/27 07:15 - 07:40 - ARD - Willi wills wissen
Wie viel Power hat der Bauer?
Wie melkt man eigentlich eine Kuh? Das und auch sonst alles, was auf einem Bauernhof passiert, will Willi diesmal herausfinden. Klar, dass er dafür mit dem ersten Hahnenschrei aufstehen muss. Zusammen mit Bauer Andi aus Forstinning lässt er seine Hühnerschar raus auf die Wiese, sammelt ihre Eier ein und öffnet die Stalltüre für die Gänseschar. Dann wird es ernst: Eines der Schafe hat sich mit dem Kopf im Weidezaun verheddert und muss schnell befreit werden und Willi tut sein Bestes, um das Tier zu beruhigen, bis es wieder befreit ist und zu den anderen Schafen zurück kann. Das Besondere an Andis Hof: Andi ist Biobauer mit eigenem Hofladen, und er betreibt eine Mühle. Selbstverständlich erklärt er Willi ganz genau, wie das Mehl produziert wird. Auf dem Nachbarhof, der Andis Freund gehört, erlebt Willi, wie die Kühe in einem Milchstand gemolken werden. Anschließend hilft er der Bäuerin Inge beim Käsen. Anschließend ruft die Arbeit auf dem Feld, das Bio-Gemüse, das in Andis Laden verkauft wird, muss geerntet werden. Was für ein Tag! Da schmeckt das Abendessen im Freien mit Andis gesamter Familie gleich doppelt so gut. Und auf dem Tisch: Lauter selbst erzeugte Leckereien!
Redaktion: Birgitta Kaßeckert
Fotos über www.br-foto.de, Tel. 089/5900-10580
und über www.ard-foto.de
Giganten im Kornfeld - Von der Sense zum Mähdrescher2012/05/27 10:30 - 12:00 - Hr-Fernsehen - Giganten im Kornfeld - Von der Sense zum Mähdrescher
Ein Film von Gabriele Holzner
"Das ist mein Goldstück", erzählt Franz Ketelaars aus dem hessischen Viernheim mit leuchtenden Augen, und er meint damit nicht etwa seine Frau, sondern seinen leuchtend gelben Lanz Mähdrescher 18 S, Baujahr 1957. Dann führt er seinen Oldtimer voller Begeisterung vor. Stolze Leistung des Goldstücks: 18 Doppelzentner in der Stunde. Leuchtende Augen kriegt auch Lars Fliege, der Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Pfiffelbach in Thüringen, wenn er vom "Spielzeug für große Jungs" schwärmt. Der Chef über achtzig Mitarbeiter und 5.000 Hektar lässt sich nicht lange bitten und steigt in seinen 500-PS-Giganten Lexion 580. Modernster Maschinenpark, ausgefeilte Logistik und täglich 2.000 Tonnen Getreide in einem Arbeitsgang geerntet und gedroschen - so sieht landwirtschaftlicher Alltag heute immer öfter aus. Der Film "Giganten im Kornfeld" zeigt die Technikgeschichte von der Sense bis zum riesigen, GPS-gesteuerten modernen Mähdrescher und erzählt, wie sich das Leben der Menschen immer wieder verändert hat. Die Dokumentation schlägt den Bogen von damals bis heute. Ob auf dem historischen Erntetag im südhessischen Bürstadt, im badischen Dühren oder auf der Staatsdomäne Baiersröderhof - überall zeigen begeisterte Fans alter Landmaschinen die Getreideernte von anno dazumal, holen ihre Oldtimer aus den Schuppen und erzählen, wie das war, als der erste Mähdrescher ins Dorf kam, oder welches der begehrteste Job an der Dreschmaschine war. Die hr-Autorin Gabriele Holzner ist in Ost- und Westdeutschland unterwegs in Betrieben und auf Bauernhöfen, hat in den Archiven einige Schätze gefunden, die neben dem gönnerhaften Gutsbesitzer auch die volkseigenen Triumphe der DDR-Zeit und die jüngsten internationalen Entwicklungen berücksichtigen. Noch vor gut hundert Jahren war alles Handarbeit: Ganze Kolonnen von Erntearbeitern waren erst wochenlang mit Mähen, Garbenbinden und Einfahren beschäftigt und dann den ganzen Winter über mit dem Dreschen. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts mähten hierzulande seltsam anmutende Maschinen mit Flügeln und Haspeln die Kornfelder: die "Flügler", "Selbstableger" und "Mähbinder". Ab September wurde es auf den Höfen laut und staubig: Ein riesiges klapperndes Monster von Dreschmaschine kam auf den Hof gefahren. Schinderhannes nannten sie die Maschinen wegen der schweren Arbeit für die Maschinenhelfer. Heute ziehen die Giganten einsam oder als Mähdrescherballett durchs Kornfeld, und der Fahrer bedient mit sauberen Händen das Computer-Menü und den Joystick - eine faszinierende Entwicklung, die der Film lebendig werden lässt.
Die Gänsezüchterin2012/05/27 13:30 - 14:10 - Hr-Fernsehen - Hessenreporter
Die Gänsezüchterin
Eine Reportage von Natalie Derbort
Edwin ist ein trauriger Witwer und will von Franziska nichts wissen. Die wiederum bemüht sich mit allen Mitteln, ihn rumzukriegen. Und Günni will partout nicht ohne seinen Teddy schlafen. So sieht es in einer ganz normalen Gänsefamilie im Vogelsberg aus - und so ist der Alltag von Marion Bohn. Sie ist Gänsezüchterin. Aber sie produziert keine künftigen Gänsebraten, sondern züchtet Gänse aus Leidenschaft. Jedes ihrer sechzig Tiere hat einen Namen und eine Geschichte. "Und jede Gans hat ihren eigenen Charakter", weiß die 47-Jährige. Der „Hessenreporter“ begleitet Marion Bohn und ihre Gänsefamilie durch eine Aufzucht: Höhepunkt des Jahres ist die Brutsaison, wenn Marion Bohn bis zu sechzig Eier in Brutkästen ausbrütet. Dann ist die Züchterin rund um die Uhr wach, um den Gänseküken auf die Welt zu helfen. Günni ist dieses Jahr das erste Gänsekind und wächst bei Marion Bohn in der Wohnung auf. Die Filmautorin Natalie Derbort hat das Küken in den ersten Wochen begleitet und durfte beobachten, wie stark eine Beziehung zwischen einer Gans und einem Menschen sein kann. Die Sendung zeigt lustige und traurige Momente auf dem Gänsehof im Vogelsberg und begleitet eine ungewöhnliche Frau, die eine "gans" große Liebe mit ihren Tieren verbindet.
Das Leben ist ein Bauernhof2012/05/27 15:20 - 16:40 - ARD - Das Leben ist ein Bauernhof
Spielfilm Deutschland 2012
Dolby Surround
Videotext
Audiodeskription
High Definition
Buch: Thomas Kronthaler
Regie: Thomas Kronthaler
Laufzeit: 87 Min.
(Vom 25.5.2012)
Lecker Hessen - Der Landfrauen-Kochwettbewerb 2012/05/27 18:00 - 19:30 - Hr-Fernsehen - Lecker Hessen
Der Landfrauen-Kochwettbewerb
im hr-fernsehen
Wer kocht das beste Land-Menü? „Lecker Hessen“ lädt zu einem spannenden Wettbewerb mit leckeren Zutaten aus den hessischen Regionen ein. Fünf gestandene Landfrauen kämpfen um das beste Menü und die Ehre, Hessens beste Landfrau zu werden: Carola Merkel aus Höchst-Annelsbach im Odenwald, Manuela Dräger aus Bad Nauheim-Steinfurth, Claudia Jütte aus Fuldatal-Simmershausen, Alexandra Bleuel aus Hofbieber und Andrea L’Abbate aus Offenbach am Main. Die jeweilige Gastgeberin des Tages lädt ihre Konkurrentinnen zum Drei-Gänge-Menü auf den heimischen Hof ein. Doch auch wenn alle ihr Bestes geben, der Kampf um den Sieg ist hart: Die kritischen Landfrauen bewerten sich gegenseitig und nehmen Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch nach den Kriterien Optik, Schwierigkeitsgrad und Geschmack ganz genau unter die Lupe. Jede Kandidatin kann für jeden Gang maximal zehn Punkte vergeben. Bei vier Rivalinnen um das beste Landmenü ist somit eine Punktehöchstzahl von 120 zu erreichen. So weit die Theorie - die Sendung, in der in Hessens besten Ecken - Odenwald, Bad Nauheim-Steinfurth, Fuldatal, Hofbieber und Offenbach am Main - der Kochlöffel geschwungen wird, zeigt, wie sich leckeres Essen in Punkte verwandelt. Die Landfrauen-Rezepte sind problemlos nachzukochen und garantiert so lecker, dass sie der ganzen Familie schmecken.
Ab in die Erdbeeren2012/05/27 18:40 - 19:25 - RBB - Erntezeit für süße Früchtchen
Reportage, 45 min
Sie ist das beliebteste Früchtchen: die Erdbeere. Süß und lecker, kalorienarm und nach Sommer schmeckend. Gute drei Kilogramm essen wir im Durchschnitt pro Jahr. Die Erdbeere - die "Königin der Beerenfrüchte".
Wettermacher - Regen nach Wunsch?2012/05/28 08:25 - 08:55 - Arte - Wettermacher - Regen nach Wunsch?
Magazin
Produziert: Deutschland, 2012
HDTV
ZDF
Fotos
ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
Netto-Länge: 26
Moderation:
Dörthe Eickelberg, Pierre Girard
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Wetter nach Wunsch - ein Menschheitstraum: Regen, wenn die Landwirte es wünschen, Sonnenschein am Wochenende und dazu noch gefährliche Wetterlagen wie Hurrikans, Hagel- und Schneekatastrophen frühzeitig entschärfen können. Wetter so zu beeinflussen, dass es ideal auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten ist - daran arbeitet bereits die Forschung.
Wissenschaftler versuchen, Wolken über Anbauflächen zum Abregnen zu bringen, mit Chemikalien und sogar mit Laserstrahlen. Und die "Wettermodifizierer" gehen noch weiter: Sie wollen Hurrikans ihre zerstörerische Kraft nehmen.
Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen ein Wetterobservatorium bei Berlin. Dort besuchen Sie den Meteorologen Dr. Frank Beyrich, lassen sich von ihm die Physik des Wetters erklären und erfahren, was wirklich an den fantastischen Plänen der Forscher dran ist.
Hintergrundinfo:
Zwei Moderatorenteams führen abwechselnd durch die Sendung:
Dörthe Eickelberg arbeitet als Regisseurin, steht als Kabarettistin auf Berliner Bühnen und wurde bekannt als freche Moderatorin auf dem Internetportal Watchberlin. Der Franzose Pierre Girard arbeitet seit 2006 als Journalist und Nachrichtenkorrespondent in Berlin.
Carolin Matzko und Gunnar Mergner präsentierten von 2008 bis 2009 in Doppelmoderation das Jugendmagazin "freiraum" in BR-alpha. Caro Matzko moderiert zudem jeden Freitag das Radio-Szenemagazin "Zündfunk" auf Bayern2. Gunnar Mergner arbeitet als Autor für das BFS-Kinoformat "Kino Kino".
Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius
Die beliebtesten Trecker Norddeutschlands2012/05/28 12:35 - 14:20 - NDR - Die beliebtesten Trecker Norddeutschlands H M
Redaktion: Ralf Kosack
Sie haben Namen wie "Maulwurf", "Alpenland", "Aktivist" oder "Hürliman". Vom
"Ackerdiesel" bis zum "Volksschlepper" reicht die Bandbreite der Traktoren - welche sind
"die beliebtesten Trecker Norddeutschlands"? Auf der NDR Homepage konnten die
Zuschauerrinnen und Zuschauer abstimmen und ihren "Lieblings"-Trecker aus 54
verschiedenen deutschen und ausländischen Fabrikaten auswählen. Ist nun der
luftgekühlte Porsche der beliebteste Trecker der Norddeutschen oder doch der Lanz?
Kaum ein Gefährt aus den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts erfreut in Norddeuschland
so die Sammler, wie ein alter Schlepper.
Bei den Pferden2012/05/28 17:15 - 18:00 - NDR - Bei den Pferden
Film von Matti Bauer
Redaktion: Barbara Biemann
Bulldogfieber2012/05/28 19:00 - 19:45 - Bayerisches FS - Bulldogfieber
Von Traktoren und Sammlern
Dokumentation, Deutschland, 2010, 45 min
Josef Strasser, ein Bauer aus Gelbersdorf nahe Moosburg, ist nur einer von vielen Sammlern alter Traktoren: 70 Lanzbulldogs, gebaut in den Jahren zwischen 1920 und 1965, finden sich in den Scheunen und ehemaligen Ställen seines Bauernhofes. Sie sind bis ins Detail restauriert und glänzen wie am Tage ihrer Auslieferung. Es sind Maschinen, die nur von einem einzigen Zylinder angetrieben werden, die für Feld- und Wiesenarbeiten eingesetzt wurden, die die Arbeit in der Landwirtschaft erleichterten und deren Geräusche die Stille der Dörfer in den 1950er-Jahren durchbrachen. Heute sind alte Traktoren begehrte Sammelobjekte geworden. Es ist die einfache Technik, meint ein Sammler aus der Oberpfalz, eine Technik, die immer funktioniert, wenn sie wieder in Schwung gebracht wird. Und es sind auch die Geräusche der Motoren, die Josef Strasser und viele andere faszinieren und zu Sammlern werden lassen.
Fohlenfrühling auf der Schwäbischen Alp2012/05/29 11:25 - 11:55 - Hr-Fernsehen - Fohlenfrühling auf der Schwäbischen Alp
Eine Reportage von Thomas Miller
(SWR)
Das Frühjahr ist für die Pferdezüchter die aufregendste Zeit im Jahr: Zwischen April und Juni kommen die Fohlen auf die Welt. Die Pferdezucht ist kein einfaches Geschäft, es reicht nicht, einen gut bewerteten Hengst mit einer gut bewerteten Zuchtstute zu paaren, um erfolgreich zu züchten. Den richtigen Pferdeverstand bringt die Chefin des Haupt- und Landgestüts Marbach, Astrid von Velsen-Zerweck, sicher mit. Sie ist Deutschlands jüngste Gestütsleiterin in einem Gestüt mit bedeutendem nationalem und internationalem Ruf. Ist ein Fohlen auf die Welt gekommen, dauert es mindestens drei Jahre, ehe sein Marktwert beurteilt werden kann. Bis dahin darf es in aller Ruhe auf der Fohlenweide wachsen und gedeihen. Danach stehen ihm erste Erfahrungen mit Sattel und Reiter und die so genannten Zuchtprüfungen bevor. Nur die besten Hengste und Stuten werden in der Zucht eingesetzt, nur die begabtesten haben die Aussicht auf eine Karriere im Dressur- oder Springsport - vier lange Jahre Zeit und Investitionen, bis der Züchter weiß, ob sein Pferd 5.000 Euro oder vielleicht 20.000 Euro und mehr wert ist. Es ist ein spannendes Metier, zumal jeder Züchter jedes Mal auf sein Supertalent wartet.
Die Rückkehr der Bisons2012/05/29 15:15 - 16:00 - NDR - Die Rückkehr der Bisons
Film von Jerome Segur
Redaktion: Wolf Lengwenus
In vielen Westernfilmen sind reiche Rancher, häufig "Viehbarone" genannt, die
Hauptdarsteller. Auch in diesem Beitrag geht es um Rancher, allerdings züchten sie
Bisons. Diese Tiere sind aber nicht mit europäischem Zuchtvieh oder einer hierzulande
bekannten Milchkuh zu vergleichen. Dem Bison, der bis zu einer Tonne an Gewicht
erreichen kann, liegt als Urtrieb die "Wanderlust" im Blut. Von Menschen errichtete Zäune
bedeuten für diese Gattung von Wildtieren kein Hindernis. Aber ein erfahrener
Bisonrancher wie Ron Thiel meistert auch solche Schwierigkeiten bei seinem Projekt zum
Erhalt dieser seltenen Rasse. In Zusammenarbeit mit indianischen und weißen
Naturschützern vom Yellowstone National Park und Custer State Park will er den
Indianerbüffel vor dem Austerben bewahren. Im 18. Jahrhundert durchstreiften noch 40
bis 60 Millionen Bisons die Wälder und Prärien Nordamerikas. Als der "weiße Mann" beim
Bau der Eisenbahn um 1870 nach Westen vordrang, schlachtete er die gewaltigen Herden
innerhalb weniger Jahre ab. Um 1900 gab es nur noch etwa 1.000 Büffel. Die
Lebensgrundlage der Prärieindianer war damit vernichtet. Dank Ron Thiel und anderer
Enthusiasten leben heute wieder etwa 350.000 Bisons in den USA und in Kanada. Einer
der Höhepunkte dieses Films dokumentiert das jährlich im Oktober stattfindende,
zweitägige "Buffalo Roundup" im Custer State Park. Die Kamera ist hautnah dabei, als die
"Buffalo-Boys" die Herden durch die Hügellandschaft South-Dakotas für die Herbstauktion
zusammentreiben.
Kälbchenalarm in Ratzenried2012/05/29 16:10 - 17:00 - ARD - Deutschland Deine Dörfer (17)
Das Warten hat ein Ende -
Kälbchenalarm in Ratzenried
Breitbild 16:9
Stereo
Die Kuh Jelea hat Wehen, die Füße des Kälbchens sind schon zu sehen. Um der Kuh die Geburt zu erleichtern, bindet Mario Reck einen Geburtshilfe-Strick um die Hufe des Kälbchens. Jetzt geht alles ganz schnell: Innerhalb weniger Minuten ist das Kalb da. Kurt Reck begrüßt es liebevoll und rubbelt es mit Stroh ab. Doch die Mutterkuh nimmt keine Notiz von ihrem Nachwuchs. Selbst als die beiden Ratzenrieder Bauern das Kälbchen direkt vor ihren Kopf legen, bleibt Jelea gleichgültig. Kein gutes Zeichen! Mario und Kurt hoffen, dass die Mutter ihr Baby doch noch annimmt. - In Kiedrich haben Mike Gerke und Marion Röhrig vom Bürgermeister einen Raum für ihren Wanderer-Imbiss erhalten. Da sie so schnell wie möglich eröffnen wollen, müssen sie Hand anlegen und den kleinen Raum auf Vordermann bringen. Marions Mutter bereitet die Rheingauer Spezialität „Spundekäs" zu, das Weingut Prinz spendet Gläser und Wein, der Bürgermeister Tisch und Bänke. - Beim Ditzumer Pferdezüchter Göko Troff hat ein Hengstfohlen der Mutterstute den Schweif abgeknabbert. Der Tierarzt muss kommen. Zum Glück ist es nichts Schlimmes, sondern purer Übermut - typisch für junge Hengste. Am Nachmittag steht eine Premiere an: Gökos Stute soll eingeritten werden. Ein spannender Moment; denn in der großen Reithalle bekommen junge Pferde in ungewohnten Situationen manchmal Panik. Die Trainerinnen sind hochkonzentriert. Gleich wird sich zeigen, ob sich die bisherigen Übungseinheiten auszahlen.
„Deutschland Deine Dörfer" stellt die spannenden Seiten des Landlebens in den Vordergrund. Die neue 20-teilige ARD-Doku-Soap erzählt Geschichten über eindrucksvolle Persönlichkeiten, die ihren arbeitsreichen Alltag bewältigen und gleichzeitig Freude und Lebensmut ausstrahlen.
Redaktion: Gabriele Holzner (Leitung), Steffi Fehnle (beide HR)
Pressekontakt: Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-2887, E-Mail: bernhard.moellmann@DasErste.de
Das Salzburger Land: Ökoparadies am Alpenrand2012/05/30 13:45 - 14:30 - Bayerisches FS - Das Salzburger Land: Ökoparadies am Alpenrand
Moderator: Hartmut Stumpf
Das Umweltmagazin Unkraut berichtet über neueste Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutz, aber auch über Umweltsünden und wie man sie verhindern kann. Dazu werden ökologische Hintergründe präsentiert. Von der Mozartstadt entlang des Unterlaufs der Salzach bis in die Ettenau: Das Salzburger Land bietet ungewöhnliche Tiere, ursprüngliche Landschaften und Bauern, die auf Ökoprodukte setzen. Mitten in Salzburg begegnet Moderator Hartmut Stumpf dem Naturfreund Robert Scheck, der hier seit über 30 Jahren einen Schwarm Flamingos hält. Auch auf seiner Alm in den Bergen experimentiert er, und zwar mit ganz besonderen Fischen. Salzburg ist aber auch die Stadt der Schlangen, was vielen neu sein dürfte. Stromabwärts liegt ein beeindruckendes Auengebiet, die Ettenau. Die Salzach wurde hier zum Teil renaturiert und beherbergt heute in Altwässern und Nebenarmen viele seltene Pflanzen und Tiere. In der Au wird aber auch Bio-Landwirtschaft betrieben. Ziegenbauer Lois Reither etwa liefert seinen Käse bis in die Haubenrestaurants von Salzburg. Die Genussregion entlang der Salzach arbeitet rein biologisch - vom Bier über Schnaps bis hin zum Fleisch.
Bionik - ist die Natur der bessere Baumeister?2012/05/30 14:30 - 15:00 - Bayerisches FS - Bionik - ist die Natur der bessere Baumeister?
Autor: Andreas Szelenyi
Moderator: Iska Schreglmann
"Faszination Wissen" ist eine von Iska Schreglmann moderierte Wissenssendung, die Aktuelles und Faszinierendes aus der Welt der Wissenschaft und Technik unterhaltsam und anschaulich präsentiert. Sie sieht aus wie eine gebratene Ente. Sie hat den Biss einer gebratenen Ente. Und sie schmeckt auch so - fast zumindest. Denn die Ente ist aus Seitan, einem Fleischersatz aus Weizeneiweiß. Die Suche nach einem Fleischersatz wird immer wichtiger. Denn weltweit wird immer mehr Fleisch gegessen. Schon heute werden 70 Prozent der Ackerflächen für Vieh und Viehfutter genutzt. Mit oft verheerenden Folgen für Klima und Umwelt. Langfristig weniger Fleisch zu verzehren, ist die einzige Lösung. Alternativen gibt es genug: Tofu-Würstchen, Weizen-Steaks, Lupinen-Schnitzel, Algen-Garnelen und die Seitan-Ente. Auch Insekten gelten als vielversprechende Möglichkeit, vom "normalen" Fleisch wegzukommen. "Faszination Wissen" hat die verschiedenen Ersatzprodukte getestet: Wie umweltschonend sind sie? Liefern sie alle notwendigen Nährstoffe, die in Schwein, Rind oder Hühnchen enthalten sind? Lassen sie sich überhaupt in großen Mengen herstellen? Und nicht zuletzt: Wie schmecken sie? Deshalb hat "Faszination Wissen" zwei Köche zu einem ganz besonderen Duell gebeten.
Der Herr der Wildpferde2012/05/30 15:15 - 16:00 - NDR - Der Herr der Wildpferde H M
Als Cowboy in den Australischen Alpen
Film von Alan Lindsay
Redaktion: Wolf Lengwenus
Halbwüsten, lichte Eukalyptuswälder, in denen Koalas und Kängurus leben, Ayers Rock
und Digeridoo spielende Aborigines, das ist für viele Deutsche das Bild, das sie von
Australien haben. Dass es Regenwälder wie auf der Nachbarinsel Neuguinea und
schneebedeckte Berge auf dem fünften Kontinent gibt, wird so manchen überraschen.
Der Film spielt in der Alpine Region, den Bergen des Bundesstaates Victoria. In einer sehr
abgelegenen Region lebt der 30-jährige Craig Orchard mit seiner Freundin Tahnee. Die
beiden haben etwas Land geerbt und wollen hoch oben in den Bergen ein Holzhaus
bauen. Viel Geld haben sie nicht und so müssen sie eigenhändig Bäume fällen und das
Holz zuschneiden. Andere Materialien wie Blech für das Dach besorgen sie sich von halb
verfallenen Häusern, die von ihren Besitzern längst aufgegeben worden sind. Craig
verdient ein wenig Geld bei der Nationalparkbehörde. Seine Aufgabe ist, die Zahl der
Wildpferde unter Kontrolle zu halten, denn ein zu hoher Bestand würde die Grasnabe
zerstören und das Leben vieler anderer Tierarten gefährden. Die schönsten Wildpferde
fängt er, um sie zu zähmen. Auf einer Auktion kann er sich mit einem zugerittenen Pferd
ein gutes Zubrot verdienen.
Der Film des australischen Filmemachers Alan Lindsay beschreibt das harte Leben in
einer weitgehend unbekannten Region Australiens. Ein ganzes Jahr lang begleitet er den
Cowboy Craig Orchard und seine Freundin Tahnee durch den Alltag.
Der XXL-Ostfriese2012/05/30 21:00 - 21:45 - NDR - Der XXL-Ostfriese S H M
unterwegs mit "Knochenbrecher" Tamme Hanken
"Safari-Feeling"
Der "XXL-Ostfriese" will mal wieder auf Auslandstour gehen. Sein Ziel: Namibia. Damit er
sich auf den exotischen Trip nach Afrika angemessen einstimmen kann, begibt er sich mit
seinem Assistenten Martijn zunächst in einen Freizeitpark mit wilden Tieren bei Hannover.
Hier krault er den Nashörnern die Ohren, füttert Giraffen und darf sogar ein Löwenbaby im
Arm halten.
Anschließend geht`s im Flieger nach Afrika. Dort warten neben Expeditionen in die
Wildnis auch 22 Friesenpferde auf die heilenden Hände des "Knochenbrechers".
Ehefrau Carmen muss unterdessen die Tiere auf dem Hankenhof im ostfriesischen Filsum
bei Laune halten!
Wie gut ist unser Mineralwasser?2012/05/30 23:15 - 23:45 - ZDF - Wie gut ist unser Mineralwasser?
Dokumentation
Kamera: Jochen Hasmanis
Autor: Christoph Caron
Annette Heinrich und Christian Hestermann
134 Liter Mineralwasser trank jeder Deutsche durchschnittlich im vergangenen Jahr. Ein neuer Höchstwert. Wasser aus Flaschen wird immer beliebter: 1980 lag der Durchschnitt bei gerade mal 40 Litern pro Kopf. Zu den beliebtesten Mineralwässern hierzulande zählen Gerolsteiner, Markenwasser aus Italien und Frankreich und - mit steigender Tendenz - Billigwasser der Discounter.
Die Pferderetter von der Rennbahn2012/05/31 14:15 - 14:30 - Hr-Fernsehen - Die Pferderetter von der Rennbahn
Ein Film von Janine Stolpe-Krüger
(WDR)
Ob Sehnenschaden oder verletztes Fesselgelenk, jede größere Verletzung bedeutet für Rennpferde das sichere Aus. Landen sie nicht beim Schlachter, so werden sie in der Regel doch nie wieder Rennen laufen. Der Kölner Rennstallbesitzer Horst-Dieter Beyer gibt solchen hoffnungslosen Fällen eine zweite Chance. Bei Birgit Caspari in der "Thielenmühle" im Bergischen Land lässt der 79-jährige Pferdenarr verwundete Tiere wieder aufpäppeln. Seit der erfolgreiche Unternehmer vor fünfzig Jahren von Betten und Matratzen auf Pferde umsattelte, hat er es tatsächlich geschafft, so manches gute Vollblut wieder neu ins Rennen zu bringen. Dass sein großes Herz für kranke Pferde dabei sein halbes Vermögen verschlang, bedauert er wenig. Die Filmautorin Janine Stolpe-Krüger begleitet einen seiner tierischen Rekonvaleszenten zum Saisonstart auf die Kölner Rennbahn.
Der Foodhunter in China2012/05/31 14:30 - 15:15 - Hr-Fernsehen - Der Foodhunter in China
Ein Film von Lambert Girrbach
(SWR)
Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job: Für Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. Filmautor Lambert Girrbach begleitet den professionellen Geschmacksjäger ins Reich der Mitte. In Südchina findet Brownstein "Buddhas Finger", eine Zitrone, die leicht bitter ist. Er begleitet die Händlerin ins Dorf, um alles über die unbekannte Frucht zu erfahren. In Shanghai testet in einem noblen Hotel Küchenchef Gerhard Passrugger die exotischen "Finger" mit österreichischen Mohnsamen - und ist begeistert. Mark stößt auf "Facai" - Haargemüse -, feine schwarze Fäden, die auch "Teufelszwirn" genannt werden. Facai ist eine uralte Zutat in China, die angeblich reich und glücklich macht. Facai ist sehr teuer und wird meist als Fälschung verkauft. Mark sucht das wahre Facai - in der Hochwüste der Inneren Mongolei, gleich hinter der Großen Chinesischen Mauer. In der tropischen Provinz Yunnan ist der Regenwald abgeholzt, aber einzelne Baumriesen stehen noch. Es handelt sich um eine Magnolienart mit hocharomatischen Samen. Sie gelten als Universalmedizin, als Nervenputzer. Ye Ba Jiao heißen sie und sind so wertvoll, dass die Dörfer die Bäume Tag und Nacht bewachen. Mark kreiert daraus einen "Chinesischen Pernod" - und bringt seine Entdeckung zum australischen Starchef David Laris. Was wird der dazu sagen? Taugt die Entdeckung für die Spitzenküche?
Bergbauern in den Schweizer Alpen2012/05/31 15:15 - 16:00 - NDR - Bergbauern in den Schweizer Alpen
Film von Christoph Felder
Redaktion: Werner Grave
Das Muotathal ist ein wildromantisches Schweizer Voralpental in der Nähe des Gotthard.
Das Wetter wechselt hier besonders schnell. Weil die Bauern darauf angewiesen sind, sich
so gut wie möglich auf Sonne, Wind und Regen einzustellen, hat sich hier eine besondere
"Zunft" entwickelt: die Wetterpropheten. Männer, die nach jahrelanger Erfahrung gelernt
haben, aus kleinsten Veränderungen in der Natur das Wetter vorhersagen zu können.
Einer von ihnen ist Martin Horat. Eigentlich baut, repariert und verkauft er Sensen, aber im
Muotathal ist er "der Mann für alle Fälle". Er hat eine besondere Begabung und ersetzt
auch schon mal den Tierarzt. Vor allem aber kennt er sich mit dem Wetter aus. Seine
besondere Spezialität: die Ameisenbeobachtung. Ihr Hinterteil zum Beispiel liefert ihm
wichtige Hinweise auf die künftige Wetterlage.
Oder Martin Holdener, ihm haben es die Mäuse angetan. Ob sie den Berg hinauf- oder
herunterlaufen, ist für ihn ebenso vielsagend im Hinblick auf Sonnen- und Regenzeiten
wie die Länge ihrer Schwänze. Wenn die beiden Martins oder auch ihr Kollege Peter Suter,
der vor allem die Pflanzen beobachtet, eine kurzfristige Vorhersage zu machen haben,
schicken sie Robert los, den Meldeläufer. Der ist zwar auch nicht mehr der Jüngste, aber
er macht sich prompt auf den beschwerlichen Weg zu den Bergbauern. Zu Kaspar, der
allein einen Einödhof bewirtschaftet und sich über jeden Besuch freut, oder zu Hans,
damit er noch vor dem Regen das Heu einbringt.
Pediküre im Kuhstall - Der Klauenschneider kommt2012/05/31 16:10 - 17:00 - ARD - Deutschland Deine Dörfer (19)
Pediküre im Kuhstall -
Der Klauenschneider kommt
Breitbild 16:9
Stereo
Zu Familie Reck in Ratzenried kommen heute die Klauenschneider. Eine große Aktion, denn immerhin müssen 65 Kühe gepflegt werden. Die Nervosität sieht man den Kühen deutlich an. Wie Antennen bewegen sie ihre Ohren unablässig in alle Richtungen. Klauenschneider Herbert Schmid vergleicht das Klauenschneiden mit einem Zahnarztbesuch. Trotz größtmöglicher Umsicht bricht im Stall plötzlich Tumult aus. Mario Reck treibt die Herde mit Hilfe der Klauenschneider auseinander. Dann wird der Grund für die Unruhe wird sichtbar: Eine Kuh hängt über einem hohen Gatter fest. Wie ist sie da bloß hochgekommen? - Johnny Duin ist als Ortsvorsteher der wichtigste Mann in Ditzum. Sein kleiner Einkaufsladen „Duins lüttje Laden" ist der Treffpunkt des ganzen Dorfes. Bei seinem traditionellen Kontrollgang durchs Dorf schaut Johnny jeden Tag nach dem Rechten. Die überquellenden Mülleimer im Dorf ärgern ihn. Da Ditzum - wie so viele kleine Gemeinden - nicht über viel Geld für die Leerung und Entsorgung verfügt, liegt der Müll oft auf dem Boden herum. Johnny Duin hat einen Plan: Er will die Ditzumer dafür gewinnen, Patenschaften für neue Papierkörbe zu übernehmen. Wird Johnny genügend einsatzwillige Müllpaten finden? - Gutsschef Thomas Prinz und sein Sohn Philipp inspizieren heute in Kiedrich den Weinkeller. Hier lagern alte Weine aus den vergangenen Jahrzehnten. Wenn die Korken porös werden, verdirbt der Wein. Für die aufwendige Kontrolle haben die Winzer in ihrem harten Arbeitsalltag aber zu wenig Zeit. Jetzt - nach der Lese - soll gerettet werden, was noch zu retten ist. Doch schon bei den ersten Flaschen wird klar: Es sind viele wertvolle Weine verloren. Thomas Prinz plagt das schlechte Gewissen.
„Deutschland Deine Dörfer" stellt die spannenden Seiten des Landlebens in den Vordergrund. Die neue 20-teilige ARD-Doku-Soap erzählt Geschichten über eindrucksvolle Persönlichkeiten, die ihren arbeitsreichen Alltag bewältigen und gleichzeitig Freude und Lebensmut ausstrahlen.
Redaktion: Gabriele Holzner (Leitung), Steffi Fehnle (beide HR)
Pressekontakt: Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-2887, E-Mail: bernhard.moellmann@DasErste.de
Junges Gemüse2012/05/31 18:10 - 19:00 - Center.tv - Junges Gemüse
Gegen den Strom - Zurück in die Region2012/05/31 20:15 - 21:00 - 3 SAT - Gegen den Strom - Zurück in die Region
Dokumentation
Autor: John A. Kantara
Die Ökonomie der Globalisierung ändert sich rapide. Grund dafür sind technische, klimatische und finanzielle Umwälzungen. Selbst in Schwellenländern steigen die Energie,- Transport- und Arbeitskosten ständig. Rechnet man noch das Risiko von politischen Unruhen, technischen Unfällen und Naturkatastrophen mit ein, wirkt die Idee der globalen Just-In-Time-Produktion naiv. Mancher deutsche Hersteller von Industrie- oder Konsumgütern ist bei der Suche nach immer günstigeren Produktionsbedingungen einmal um den Globus gewandert - um am Ende wieder zu Hause anzukommen, weil die Transportwege und damit die Lieferzeiten zu lang, die Qualität zu unbeständig und die Betriebsabläufe zu kompliziert waren. Was für den Produktbereich gilt, lässt sich ähnlich auch für Nahrungsmittel und Dienstleistungen sagen: Viele Lebensmittel verderben schon auf dem Weg zum Verbraucher, und die Anonymität ihrer Herkunft sorgt bei Lebensmittelskandalen für Unsicherheit. Ein oder zwei belastete Gurken können eine ganze Branche in die Krise stürzen. Wer selbst Gemüse anbaut oder einen Bauern seines Vertrauens kennt, kann sich glücklich schätzen. Doch geht das auch in Großstädten? Müssen Shrimps aus Thailand eingeflogen werden - kann man die nicht auch in Deutschland züchten? Und dürfen Hotels, die ihre Gäste zu sparsamem Handtuchverbrauch anhalten, ihre Wäsche nach Polen zum Waschen fahren? Wie lässt sich das mit dem Klimawandel vereinbaren? Nach Jahrzehnten des Offshorings erlebt die regionale Wertschätzung gegenwärtig eine Renaissance.
Große Freude bei kleinen Ziegen 2012/06/01 16:10 - 17:00 - ARD - Deutschland Deine Dörfer (20)
Große Freude bei kleinen Ziegen -
Bock Marcellino kehrt zurück
Breitbild 16:9
Stereo
Auf den Biobauernhof von Hubert Bleicher und seiner Ehefrau Elisabeth Baumgärtner kehrt Ziegenbock Marcellino zurück. Er war „auf Dienstreise", um auf einem anderen Hof Ziegen zu decken. Nun darf er wieder zu Hause für Nachwuchs sorgen. Doch vor seiner Ankunft in Ratzenried sind noch einige Vorbereitungen zu treffen. Die Ziege Sulei wird auf den Hof der Bleichers gebracht; auch sie soll von Marcellino gedeckt werden. Und zwei kleine Töchter von Marcellino werden auf einem Nachbarhof untergebracht, für sie muss ein anderer Bock gesucht werden. - Auf dem Pferdehof von Martina und Peter Herrlich in Lietze ist nach der erfolgreichen Sommersaison ein wenig Ruhe eingekehrt. Doch Langeweile kommt nicht auf. Martina gibt zusammen mit einer Freundin therapeutische Reitstunden für behinderte Menschen. Mit Kutschpferd Moppi, das mit seinem sanften Gemüt hervorragend als Therapiepferd geeignet ist, macht sich Martina auf den Weg zu ihrer Freundin Silke, wo sie von zwei Patientinnen erwartet wird. Währenddessen nutzt Peter Herrlich zu Hause die Zeit, eine Überraschung für Martina vorzubereiten. Er möchte Eierlikör nach altem Familienrezept herstellen, den seine Frau so gerne trinkt. Dafür sammelt er gemeinsam mit Töchterchen Marie-Louise frische Eier aus ihrem Hühnerstall. - In Ditzum ist „Mülleimer-Premiere". Nach der erfolgreichen Paten-Akquise sollen nun die neuen Papierkörbe angebracht werden. Zu Johnny Duins Freude sind alle Paten zur feierlichen Aktion erschienen und üben das etwas kniffelige An- und Abmontieren. Das ist notwendig, damit die Körbe ordentlich geleert werden können. Zur Belohnung lädt Johnny die ganze Patentruppe zu Schnaps und Schnittchen in den „Lüttjen Laden" ein. - Wilma Scholl kämpft für den Erhalt der traditionsreichen Kiedricher Chorbuben. Immer weniger Kinder kommen in die Proben und dem einst stolzen Chor droht das Aus. Das muss sich ändern! Daher will Wilma den Garten hinter der Kirche in einen Sportplatz verwandeln, um neue Chorkinder anzulocken. Wilma Scholl hat alle Hebel in Bewegung gesetzt: Die Büsche sind beschnitten, der Rasen gemäht. Jetzt fehlt nur noch das Volleyball-Netz und der Sportplatz ist perfekt. Bürgermeister Winfried Steinmacher hat zugesagt, Frau Scholl dabei zur Hand zu gehen. Wird der Plan aufgehen?
„Deutschland Deine Dörfer" stellt die spannenden Seiten des Landlebens in den Vordergrund. Die neue 20-teilige ARD-Doku-Soap erzählt Geschichten über eindrucksvolle Persönlichkeiten, die ihren arbeitsreichen Alltag bewältigen und gleichzeitig Freude und Lebensmut ausstrahlen.
Redaktion: Gabriele Holzner (Leitung), Steffi Fehnle (beide HR)
Pressekontakt: Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-2887, E-Mail: bernhard.moellmann@DasErste.de
Unser Land Magazin für Landwirtschaft und Umwelt 2012/06/01 19:00 - 19:45 - Bayerisches FS - Unser Land Magazin für Landwirtschaft und Umwelt
Vielfältig wie unser Land: Aktuelles aus Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz, Garten- und Freizeittipps, und Menschen im Portrait.
makro: Hungriges Indien2012/06/01 21:00 - 21:30 - 3 SAT - makro: Hungriges Indien
Dokumentation
Autor: Ulrike Wittern
"Es hat dieses Jahr zu wenig geregnet, deshalb wird die Ernte nicht so gut", erklärt Bachan Das, während er das Unkraut in seinem Linsenfeld entfernt. Der Kleinbauer bewirtschaftet mit seinem Vater und seinem Bruder ein kleines Stück Land in dem Dorf Mahamadi im nordindischen Bundesstaat Bihar. Der 22-Jährige pflanzt Weizen, Linsen und Erbsen an, um die ganze Familie zu ernähren. Bachan arbeitet zusätzlich bei einem Bauern im 1.300 Kilometer entfernten Punjab, verdient dort rund 100 Euro im Monat. "Länger als acht Monate halte ich es in Punjab nicht aus, dann muss ich wieder nach Hause", erzählt er. Wie Bachan geht es vielen Landwirten in Indien. Trotz fruchtbarer Böden und mehrerer Ernten im Jahr ist die Agrarwirtschaft vielerorts extrem inneffizient. Ein Problem, denn die stark wachsende Bevölkerung braucht immer mehr Lebensmittel. Im Jahr 2050 wird Indien mit 1,6 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt sein. Wichtig für Wachstum und Wohlstand ist, dass Indien seine Einwohner dann auch ernähren kann. Schon heute haben 300 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Dabei gibt es eigentlich genügend Lebensmittel. Doch ein großer Teil verrottet bereits auf den Feldern oder auf dem Weg zu den Märkten. Schuld daran sind fehlende oder schlechte Verpackungen, falsche Lagerung, fehlende Kühlung und zum Teil katastrophale Transportbedingungen. Die Regierung setzt zur Lösung des Problems auf innovative Technik. Firmen aus der Lebensmittelverarbeitung und der Verpackungsindustrie sollen sich im Land ansiedeln. Internationale Handelsunternehmen wie Walmart und Metro drängen zudem auf den indischen Markt und wollen moderne Großmärkte bauen. Außerdem sollen die Bauern durch intelligente Bewässerungssysteme, bessere Informationen und Ausbildung mehr produzieren können.
Fleisch ist mein Gemüse2012/06/01 23:30 - 23:59 - ARD - Fleisch ist mein Gemüse
Fernsehfilm Deutschland 2006
Stereo
High Definition
Personen:
Heinz Strunk Heinz Strunk
Heinz Strunk (jung) Maxim Mehmet
Gurki Andreas Schmidt
Norbert Oliver Bröcker
Jens Jona Mues
Mutter Susanne Lothar
und andere
Musik: Jeo Mezei und Heinz Strunk
Kamera: Andreas Höfer
Buch: Christian Görlitz und Heinz Strunk
Regie: Christian Görlitz
In der zweiten Hälfte der 80er Jahre ist Heinz zwar längst volljährig, hat aber immer noch Akne, keinen Job und keine Ausbildung - von Sex ganz zu schweigen. Trübsinnig weggerubbelte Fantasien, Bier und Fernsehen bis zum Sendeschluss sind die bestimmenden Parameter seines jungen Lebens. Da klingelt das Telefon und Mutters Flötenstunden sollen sich als Segen erweisen: Heinz wird Musiker.
Unter der Leitung von Bandleader und Talentscout Gurki bläst er fortan als Saxophonist der drittklassigen Tanzband „Tiffanys" im rosa Glitzersakko auf sämtlichen Hochzeiten und Schützenfesten im Landkreis Harburg und
Umgebung.
Erlösung bringt der Job als Mietmusiker aber nicht. Stattdessen steigt der Alkoholkonsum, das Essen wird radikaler (man isst Fleisch mit Fleisch statt mit Gemüse) und die Weiber erweisen sich als tückische Biester, in deren Nähe sich
dem Flötenvirtuosen die Hölle der Adoleszenz in demütigender Weise am spürbarsten auftut. Hoffnung kommt auf als Heinz die junge Sängerin Anja (23) kennenlernt, die er mit selbstgekochten Hackbällchen (serbische Art) zu gewinnen versucht. Als dies scheitert, steht plötzlich Jette (25) vor seiner Tür. Die anstrengende, aber hochbegabte Musikerin macht ihn mit ihrem politischen Sendungsbewusstsein fix und fertig. Sie ist in der KPD / ML - und er nicht einmal im ADAC. Das kann nicht gut gehen - tut es am Ende aber doch!
Redaktion: Christian Granderath
Rückfragen an: NDR-Pressestelle, Iris Bents,
Tel.: 040/4156 2304, E-Mail: i.bents@ndr.de
Fotos über www.ard-foto.de
Der Bauernhof-Check2012/06/02 10:00 - 10:30 - ARD - Der Bauernhof-Check
Entdeckershow
Auf dem Bauernhof gibt es eine Menge für Can zu checken: Warum gibt die Kuh Milch? Was fressen Schweine? Was bedeutet eigentlich die Schrift auf dem Ei?
Zwischen Landleben und Treckeralarm2012/06/02 14:05 - 15:05 - NDR - die nordstory - Von wegen nix los... H M
Zwischen Landleben und Treckeralarm
Film von Udo Tanske
Redaktion: Birgit Müller
Manuela und Michael Reichelt haben sich mit dem alten Bauernhof auf dem platten Land
mitten im Mecklenburgischen einen Traum erfüllt: Hühner, frei laufende Kühe, Ackerbau
und ein kleiner Hofladen.
Doch einmal im Jahr verschwindet diese Idylle in Quetzin bei Plau am See. Dann ist
"Trecker-Alarm" am Heidensee. Michael ist Lanz-Bulldog-Fan und hat die ganze Familie
angesteckt.
Jedes Jahr nach der Spargelernte kommen die Liebhaber alter Traktoren aus ganz
Deutschland in den kleinen Ort. Die ganze Familie Reichelt ist im Großeinsatz. Pferde und
Kühe müssen für eine Woche auf Nachbarweiden umziehen, damit genügend Platz für die
Traktoren ist.
Was einmal ganz klein anfing, ist mittlerweile eines der größten Oldtimer-Traktoren-
Treffen in Mecklenburg-Vorpommern. 400 Trecker-Fans mit ihren Fahrzeugen und fast
5.000 Gäste erwarten die Reichelts. Von den Söhnen bis zur Oma sind alle dabei und
helfen: Brötchen schmieren, Kuchen backen, Campingplatz vorbereiten, Imbissstände und
Bierwagen aufstellen, die Wiese mähen. Und natürlich die eigenen Trecker noch einmal
"aufpolieren".
Hinzu kommt, dass eine solche Großveranstaltung auch eine riesige Investition für eine
einzelne Familie ist. Wenn es nicht gut läuft, ist die Kasse erst mal leer. Aber immerhin ist
es schon das 12. Lanz-Bulldog-Treffen auf dem Bauernhof am Heidensee - und bis jetzt ist
es immer gut gegangen.
Frankreich: Der Siegeszug der Hamburger2012/06/02 14:40 - 15:10 - Arte - Frankreich: Der Siegeszug der Hamburger
Fast Food im Land der Haute Cuisine
Dokumentation, Frankreich, 2010, 26 min
Regie: Stanislas Kraland
Frankreich gilt in der Welt als das bedeutendste Land der Haute Cuisine und seine Bewohner als äußerst anspruchsvoll im Bezug auf die Qualität von Lebensmitteln. Wie passen dazu das enorme Wachstum der Umsatzzahlen diverser Fast-Food-Ketten und die Tatsache, das Frankreich nach den USA der weltweit größte Absatzmarkt für McDonald's ist? Filmemacher Stanislas Kraland hat ausführlich recherchiert.
Gärten in Franken2012/06/02 15:30 - 16:00 - Bayerisches FS - Gärten in Franken
Reportage-Reihe, Deutschland, 2011, 30 min
Menü: Schäufele
Bier-Rippla
Lachs mit Hopfen-Aromen
Moderator: Werner Teufl
Die kulinarische Gartenreise von Werner Teufl führt von Mittelfrankens grünen Metropolen Nürnberg und Fürth übers Knoblauchsland bis in den "Gottesgarten" am Obermain. Neben fränkischen Gerichten stehen Naturschönheiten und besondere Grün- und Parkanlagen im Mittelpunkt: die barocken Hesperidengärten und der Rosenfriedhof unweit der Nürnberger Altstadt und der weitläufige Fürther Stadtpark. Nahezu paradiesische Anmutung hat die Naturlandschaft des Oberen Maintals bei Kloster Banz und Vierzehnheiligen, die im Volksmund auch "Gottesgarten" genannt wird. Ein knuspriges "Schäufele" oder würzige "Bier-Rippla" dürfen bei dieser Fahrt ins Herz Frankens nicht fehlen. Aber auch Gourmets kommen auf ihre Kosten: Ein Spitzenkoch garniert den Hummerschwanz mit Gemüse aus dem Knoblauchsland, ein anderer pochiert sein Lachsfilet in Hopfenöl. Klassisch bürgerlich zubereitet tischt ein Fürther Küchenchef seinen Rehschlegel auf. Und im Altmühltal lädt eine Gartenbesitzerin zur Mangold-Roulade ein. Idyllisches Grün findet der Besucher unweit von Nürnbergs historischer Altstadt. Mit den Hesperidengärten schufen sich wohlhabende Kaufleute einst einen Hauch von südländischer Kultur in den Stadtteil St. Johannis. Zitrusfrüchte werden keine mehr angebaut, aber barocke Statuen und Brunnen sind in einigen restaurierten Ziergärten noch heute zu bestaunen. Der Stadtpark der Nachbarstadt Fürth gilt noch heute als Gartendenkmal von nationaler Bedeutung. Mit seinem alten Baumbestand, den weiten Pegnitzwiesen und den kunstvoll angelegten Blumenrabatten ist er das grüne Aushängeschild der Kleeblattstadt. Inmitten des Städte-Dreiecks Nürnberg-Fürth-Erlangen findet sich das "Knoblauchsland", eines der größten zusammenhängenden Gemüse-Anbaugebiete Bayerns. "Gottesgarten" heißt das weite Tal des jungen Mains zwischen dem Staffelberg und dem Frankenwald. Die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und das Kloster Banz schauen auf diese anmutige Landschaft hinab. Ihr Mittelpunkt ist das romantische Städtchen Bad Staffelstein.
Ab in die Erdbeeren2012/06/02 17:10 - 17:55 - RBB - Ab in die Erdbeeren
Erntezeit für süße Früchtchen
Reportage, 45 min
Sie ist das beliebteste Früchtchen: die Erdbeere. Süß und lecker, kalorienarm und nach Sommer schmeckend. Gute drei Kilogramm essen wir im Durchschnitt pro Jahr. Die Erdbeere - die "Königin der Beerenfrüchte".
Der Bauernhoftester2012/06/03 12:50 - 13:20 - RBB - Der Bauernhoftester
Auf dem Thalhauser Hof in Niederbayern
Soap, 30 min, Folge 1
Gert Schickling, der strenge Hüter der "Sterne" ist wieder da! Die erfolgreiche Dokusoap "Der Bauernhoftester" beginnt diesmal mit der Prüfung des Thalhauser Hofs im niederbayerischen Hügelland. Wie Familie Zauner ihren Alltag organisiert, wie sie sich auf den Test vorbereitet und ob Gert Schickling von ihrem Hof beeindruckt ist - erfahren die Zuschauer in dieser Sendung.
hitec: Bio für die Massen2012/06/03 15:30 - 16:05 - 3 SAT - hitec: Bio für die Massen
Dokumentarreihe
Autor: Friedemann Hottenbacher und Uta Meyer
Lebensmittel aus biologischem Anbau erobern die Ladentheken - auch in Supermarktketten und Discountern. Was einst als Spleen einiger weniger Idealisten galt, steht jetzt für das Lebensgefühl einer modernen Gesellschaft. Der Umsatz von Biolebensmitteln steigt auf ein Rekordvolumen von fast sechs Milliarden Euro in Deutschland. Der gigantische Bedarf lässt eine neue Lebensmittelindustrie entstehen, die die Massen mit Bio-Ware versorgen soll. Gut für die Welt, mag man meinen. Denn mehr als 9,2 Milliarden Menschen müssen voraussichtlich im Jahr 2050 versorgt werden. Und konventionelle Massenproduktion von Lebensmitteln treibt die Welt an ihre ökologischen Grenzen. Die auf Leistung und Masse getrimmte Landwirtschaft entpuppt sich als ein Risiko für die Umwelt. Biologisch nachhaltige Landwirtschaft könnte dem entgegenwirken, sagen Experten. Doch können Lebensmittel in so großen Mengen überhaupt nachhaltig produziert werden?
Bauer sucht Frau - Die neuen Bauern2012/06/03 16:40 - 17:45 - RTL - Bauer sucht Frau - Die neuen Bauern
Special zur Doku-Soap, Deutschland, 2012
Moderator: Inka Bause
Zwei Landwirte haben im letzten Jahr bei ?Bauer sucht Frau? den Partner fürs Leben gefunden, jetzt dreht sich das Liebeskarussell weiter: Am Pfingstmontag, 28. Mai 2012 stellt Inka Bause ab 19.05 Uhr bei ?Bauer sucht Frau ? Die neuen Bauern? wieder einsamen Herzen vor.
Bauernleben - Bauernsterben: Von Schulden und Gläubigern2012/06/03 19:00 - 19:45 - Bayerisches FS - Bauernleben - Bauernsterben: Von Schulden und Gläubigern
Reportage-Reihe, Deutschland, 2012, 45 min
Autor: Peter Kropf
Viele Bauern müssen für den Erhalt ihrer Landwirtschaft finanziell investieren und nehmen Bankkredite auf. Doch wenn hohe Schulden zur Zwangsversteigerung führen, wissen die Bauern oft nicht mehr weiter. Die Familie Hipper im Fränkischen Trachenhöfstätt musste wegen ihrer hohen Schulden eine Zwangsversteigerung über sich ergehen lassen. Der Bauer war nervlich am Ende. "Da hast du neun Kinder und weißt nicht, wo du das Essen herkriegen sollst", sagt der Bauer, "da musst du fast zum Betteln gehen." Insgesamt 40 Hektar Ackerland haben Erna und Martin Hipper einmal bewirtschaftet. Nur die Hofstelle ist ihnen noch geblieben. 1988 hat Hans Eichenseher den Hof von seinem Vater übernommen. Die Freude darüber hielt sich in Grenzen, denn der Hof war verschuldet. Letztes Jahr hatte der Junggeselle einen Unfall mit seinem Hoflader. Einige Monate musste er pausieren. Er fühlt sich von der Bank gedrängt. Sie nötigt ihn, Felder zu verkaufen, um damit seine Schulden zu tilgen. Die Probleme nahmen ihren Lauf, als seine Lebensgefährtin starb. Allein konnte er die Selbstvermarktung und die Sauenmast nicht weiterführen. So brach eine wichtige Einkommensquelle weg. In der Holledau macht sich die Familie Schranner große Sorgen um ihren Hof. Um die Gläubiger zu befriedigen, verkauften die Schranners seit 1982 immer wieder Grund. 2001 kamen schließlich die Milchkühe weg. Trotzdem war die Zwangsversteigerung des Hofes noch nicht abgewendet. Aber es gab noch Hoffnung.
Familie Stiegen lernt Slow Food2012/06/04 13:00 - 13:30 - WDR - Familie Stiegen lernt Slow Food
Endlich Schluss mit künstlichem, verseuchtem und traditionslosem Essen - eine Familie aus NRW will wieder zurück zu den Wurzeln. Wo kommt das Essen her? Was steckt drin? Sternekoch Björn Freitag unterstützt die enga-gierten Eltern bei ihrer Spurensuche und stellt eine kulinarische "Slow-Food-Route NRW" zusammen. Die Servicezeit begleitet die Genusstour der Stiegens, auf der sie neue regionale Lebensmittel und Rezepte kennenler-nen, sich Wissen über Herstellungsverfahren aneignen und Tipps sammeln, wie man ohne Mühe an gutes Essen kommt.
Fluss in Not - Rettungspläne für die Spree2012/06/04 22:15 - 22:45 - RBB - Fluss in Not - Rettungspläne für die Spree
Reihe, 30 min
Moderator: Hellmuth Henneberg
Die Spree soll wieder sauber werden: ein Fluss mit attraktiven Bädern für die Berliner und ein lebensnotwendiger Wasserspender für Landwirtschaft und bedrohte Ökosysteme wie den Spreewald. Noch ist die Spree im Sommer voller Schlamm und Algen und fließt kaum. In ihrem Wasser kämpfen seltene Tiere und Pflanzen ums Überleben.
Lisas Lust auf's Rindvieh2012/06/05 13:30 - 14:00 - Hr-Fernsehen - Hessenreporter
Lisas Lust auf's Rindvieh
Von der Fulda auf die Fürenalp
Eine Reportage von Eckhard Braun
Eigentlich studiert Lisa Sozialpädagogik in Kassel. Doch im Sommer tauscht sie die Arbeit am Schreibtisch gegen einen sehr handfesten Job: Anfang Juni steigt die junge Frau mit über hundert Rindern und Schafen auf eine Schweizer Alp und lebt dort in einer kleinen Hütte. Das tut sie nun schon zum siebten Mal. So verdient sich Lisa etwas für ihr Studium. Anfang September muss sie das Vieh dann wieder wohlbehalten beim Alpmeister abliefern. Der „Hessenreporter“ hat die Kasseler Hirtin begleitet. Beim Alpauftrieb morgens um fünf Uhr regnet es zwar in Strömen, aber ihre Hütte nimmt Lisa schon bei strahlender Sonne in Besitz. Mit im Schlepptau: ihr Hütehund samt Welpen. Jeden Sommer ist Lisa auf einer anderen Alp und freut sich auf die Natur und das einfache Leben. Aus der Milch der Hüttenkuh will sie Käse machen und auf einer offenen Feuerstelle Brot backen. Doch plötzlich gibt's Probleme. Ein Kalb hat sich verletzt, und eine Tierärztin gibt es nicht. Dann muss sie auch noch die Zäune kontrollieren und kräftig klettern. Fürchten darf sie sich eigentlich vor gar nichts ...
Erfolgsgeschichte Hühnchen - Was steckt dahinter?2012/06/05 17:55 - 18:20 - Arte - Erfolgsgeschichte Hühnchen - Was steckt dahinter?
Moderator: Carolin Matzko und Gunnar Mergner
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Der Vogelstimmen-Imitator2012/06/05 18:15 - 18:45 - NDR - Der Vogelstimmen-Imitator
Film von Carsten Prehn
Redaktion: Christian Pipke
Ackern für alle - 60 Jahre nach Gründung der ersten LPG2012/06/05 20:45 - 21:15 - MDR - Ackern für alle - 60 Jahre nach Gründung der ersten LPG
Reportage
Autor: Film von Wolfgang Klieme
Morgens halb fünf klingelt bei Katrin Dänner der Wecker. Bevor sie den Kindern Frühstück macht, steht die erste Melk-Runde im Stall an. Auf den Böden der Rhön wächst nicht viel, deshalb hat sie sich mit ihrem Mann Klaus für eine landwirtschaftliche Nische entschieden: Seit 1995 züchten die Dänners in Kaltennordheim Fleckvieh. Pachteten Grünland der einstigen LPG, besorgten Kühe zur Nachzucht, schafften sich Traktoren an und bauten in Eigenleistung einen Stall. Jede der rund 40 Kühe kennen sie mit Namen ... und streicheln sie beim zweiten Melken am Abend.
Lecker aufs Land (3)2012/06/05 21:45 - 22:30 - Hr-Fernsehen - Lecker aufs Land (3)
Beate Lang - Biohof im Heilbronner Land
(SWR)
Hühner, Schweine und Kühe, dazu Kartoffeln, Getreide und Gemüse - auf dem Hof von Beate Lang lebt und gedeiht von allem etwas. Klasse statt Masse: Unter diesem Motto betreiben die Langs einen Vollerwerbshof, der ihren ganzen Einsatz erfordert. Die 52-jährige Beate Lang und ihr Mann Thomas wollen so unabhängig sein wie möglich: Als eine der Ersten im Heilbronner Land setzten sie konsequent auf ökologischen Anbau. Ein Hofladen entstand. Zu ihrem Fünfzigsten wünschte sich Beate Lang eine dreirädrige "Ape", einen italienischen Kleintransporter. Das himmelblaue Gefährt ist groß genug, um morgens ein paar Kisten Gemüse vom Feld zu holen. Die Kunden schätzen frische Ware und die Bio-Eier der 700 Hühner. Verwurzelt im Heilbronner Unterland, bleibt Beate Lang bei ihrem Drei-Gänge-Menü der Tradition treu. Bodenständigkeit lässt das dritte Dinner erkennen. Beate Lang bereitet folgendes Menü aus dem Heilbronner Land zu: Salat der Saison mit Kräutern aus dem eigenen Garten; Rostbraten vom eigenen Jungrind mit Backofenpommes, Zuckerschoten und Möhren, dazu gekräuterte Sauce Hollandaise; Schottosoße (Chaud eau) mit Biskuit.
(Der 4. Teil folgt am 12. Juni.)
Banane, Kohl und Zitrusfrucht2012/06/05 22:05 - 22:48 - MDR - Banane, Kohl und Zitrusfrucht
Dokumentation
Autor: Film von Andreas Kuno Richter und Frank Otto Sperlich
Sie predigten Wasser und aßen heimlich Bananen und Orangen, die Funktionäre im deutschen Arbeiter- und Bauernstaat. Das Volk sang derweil außerhalb von Wandlitz, allem Mangel zum Trotz: "Zwei Apfelsinen im Jahr und zum Parteitag Bananen". Frei nach France Galls Rosita-Schlager. Hausgemachtes Obst und Gemüse hingegen gab es oft sogar im Überfluss. Wuchs der weiße Kohl in Massen, hieß es: "Sauerkraut ist ja soooo gesund"!
Bionik - Ist die Natur der bessere Baumeister?2012/06/06 17:55 - 18:20 - Arte - Bionik - Ist die Natur der bessere Baumeister?
Moderator: Carolin Matzko und Gunnar Mergner
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Der XXL-Ostfriese H M2012/06/06 21:00 - 21:45 - NDR - Der XXL-Ostfriese H M
unterwegs mit "Knochenbrecher" Tamme Hanken
Große Kerle, weites Land: Der "XXL-Ostfriese" ist mit seinem Assistenten Martijn nach
Namibia gereist, um dort echtes Afrika-Feeling zu schnuppern. Bei einer Nashorn-Safari,
wird es den beiden allerdings ein bisschen mulmig zumute – die Dickhäuter kommen dem
Jeep gefährlich nahe. Dafür gibt es anschließend Kuscheleinheiten bei den Seerobben.
Natürlich kommt der "XXL-Ostfriese" auch in seiner Rolle als "Knochenbrecher" zum Zug:
Auf einem Arabergestüt gibt er viel von seinem Wissen weiter und bringt Langstrecken-
Rennpferde wieder auf Trab. Und auch das Freizeitprogramm kann sich hören lassen:
Tamme Hanken macht einen Trommelkurs.
Hessens schönste Gärten2012/06/07 11:00 - 11:45 - Hr-Fernsehen - Hessens schönste Gärten
Vier Jahreszeiten im Paradies
Mit Barbara Siehl
In nur zehn Jahren ist ihnen ein wahres Meisterwerk gelungen, dem Ehepaar Faupel in Kleinenglis bei Borken. Aus einer nichtssagenden Wiesenfläche schufen sie eine parkähnliche Anlage, aufgeteilt in ganz unterschiedliche Räume. Hecken und selbst gebaute Mauern geben der Anlage ein Gerüst und trennen die Bereiche voneinander, den Schattengarten vom Sommerplatz, die „Diele“ vom Terrassenhang, das Gewächshaus von der Pergola, und jedes Jahr kommt ein neuer Raum hinzu. Ein „Wandelgarten“, der zum Schlendern verführt, weil der Blick hinter die nächste Ecke immer wieder ein neues Erlebnis verspricht. Aber wie jeder Garten durchlebt auch er Wandlungen im Lauf der Jahreszeiten. Grund genug für Barbara Siehl, diesen Garten, den sie 2008 zum ersten Mal vorgestellt hatte, später immer wieder zu besuchen. „Vier Jahreszeiten im Paradies“ heißt darum diese Folge von „Hessens schönste Gärten“ - und sie beweist: Gerade im Winter offenbart er sein klares, gut strukturiertes Gesicht.
Hessens schönste Wälder2012/06/07 15:45 - 16:30 - Hr-Fernsehen - Hessens schönste Wälder
Bei alten Buchen und Knorreichen
In einem Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer ein beeindruckender Anblick. Seit wenigen Jahren gibt es in Hessen am Edersee einen Nationalpark. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln können und irgendwann zu einem Buchen-Urwald mitten in Deutschland werden. Ein profunder Kenner des Kellerwaldes zeigt diesen Wald: Hugo Hücker war dreißig Jahre lang Forstamtsleiter im heutigen Nationalparkgebiet. Kaum einer kennt den Wald dort so gut wie er. Er hat die radikale Umwälzung vom Wirtschaftswald hin zum Buchen-Urwald kritisch begleitet: In dem Wildschutzgebiet mit seinen hohen Wildbeständen hatten in erster Linie Förster und Jäger das Sagen - heute sind es die Naturschützer, die dem Urwald zu seinem Recht verhelfen. Der Film zeigt aber auch andere alte Waldlandschaften: Die Reise geht vom Auwald am Kühkopf im Süden über Bergwälder im Vogelsberg bis zum Urwald Sababurg im Reinhardswald im Norden Hessens. Der Film entdeckt Hessens schönste Wälder mit ihren heimlichen Bewohnern: Wildkatze, Kreuzotter und Hirschkäfer.
Der Wald der Zukunft: Wie kann er den Klimawandel überstehen?2012/06/07 17:05 - 17:35 - Arte - Der Wald der Zukunft: Wie kann er den Klimawandel überstehen?
Moderator: Carolin Matzko und Gunnar Mergner
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Mein Leben als Marktschreier2012/06/07 19:10 - 20:00 - Pro 7 - Mein Leben als Marktschreier
Moderator: Aiman Abdallah
Jeder kennt sie, die Propagandisten, die ihre Waren lauthals auf dem Markt präsentieren: Gemüsehobel, Pfannen, Töpfe, Haushaltswaren. Viele Menschen bezeichnen sie als nervige "Marktschreier" oder "Schwätzer". Sie selbst jedoch sehen sich ganz anders: Was sie machen, ist hohe Kunst. Leben kann davon nur, wer die Geheimnisse der Zunft kennt und bereit ist, sich täglich die Lunge aus dem Hals zu brüllen. "Galileo" zeigt den Alltag eines Marktschreiers.
LPG - Landwirtschaft nach Plan2012/06/08 14:30 - 15:28 - MDR - LPG - Landwirtschaft nach Plan
Der Gründung der DDR im Jahr 1949 folgte die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft. Dies war eine Folge der Bodenreform in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone. Dort wurden nach Kriegsende Großgrundbesitzer mit mehr als 100 Hektar Fläche und Besitzer, die als Kriegsverbrecher und aktive NSDAP-Mitglieder eingestuft waren, entschädigungslos enteignet. Deren Land wurde aufgeteilt und an Neubauern übereignet.
Bedrohtes Meer - Wie sehr belasten wir es?2012/06/08 17:55 - 18:20 - Arte - Bedrohtes Meer - Wie sehr belasten wir es?
Moderator: Carolin Matzko und Gunnar Mergner
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Unser Land Magazin für Landwirtschaft und Umwelt 2012/06/08 19:00 - 19:45 - Bayerisches FS - Unser Land Magazin für Landwirtschaft und Umwelt
Vielfältig wie unser Land: Aktuelles aus Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz, Garten- und Freizeittipps, und Menschen im Portrait.
Bauerngärten im Emmental2012/06/08 23:20 - 23:45 - BR-alpha - Bauerngärten im Emmental
1977
Autor: Film von Dieter Wieland
Sonnige Steingärten - ein pflegeleichtes Blühparadies2012/06/09 11:55 - 12:40 - Hr-Fernsehen - Sonnige Steingärten - ein pflegeleichtes Blühparadies
Moderation: Mathias Münch
Ein Steingarten ist schön anzusehen, leicht anzulegen und passt in fast jeden Garten. Für viele Gartenliebhaber hat die Kombination von kargem Stein und üppigen Pflanzen einen besonderen Reiz. Das Beste: Steingärten sind sehr pflegeleicht. Man kann dafür große Findlinge, Kies oder Schotter verwenden. Die Größe der Steine sollte sich nach dem Platzangebot im Garten richten. Größere, ausdrucksstarke Steine sind allerdings ein besonderer Hingucker. Sehr beliebt sind Natursteine wie etwa Granit, Syenit oder Porphyr. Beim Naturstein unterscheidet sich jeder einzelne Stein in Oberflächenstruktur und Schattierung und erhält somit seinen individuellen Charme. Ein Tipp: Runde Steine besser nicht mit eckigen kombinieren. Ein schöneres Bild ergeben Steine mit ähnlicher Form. Für die Bepflanzung eignen sich Blaukissen, Fetthenne, Pfingstrose oder Gewöhnliche Küchenschelle. Besonders pflegeleichte Gewächse sind Kegelblume, Schneeglanz und das Goldgelbe Steinkraut. Zwischen den Steinen und am Rand sehen Gräser und Farne gut aus. Die meisten Steingartenpflanzen gedeihen am besten an sonnigen oder halbschattigen Orten. Daher ist eine Ausrichtung des Gartens nach Süden oder Südwesten ideal. Abschüssige Stellen im Garten sind oft schwer zu bepflanzen, da das Gießwasser sich nicht gleichmäßig verteilt. Für den Steingarten sind Hänge aber perfekt, da kann das Regenwasser gut abfließen. Denn Steingartenpflanzen mögen es gerne trocken. Für einen Steingarten braucht es nicht immer viel Platz. „service: garten“ baut mit Lavasteinen auch einen Miniatur-Steingarten für Balkon oder Tisch. - Weitere Informationen zur Sendung im Internet „unter www.servicegarten.hr-online.de“.
Wilde Triebe2012/06/09 18:20 - 18:45 - WDR - Wilde Triebe
WDR Fernsehen, hier und heute, 09.06.2012, 18.20 Uhr
Die Liebe zur Natur und die Leidenschaft für wilde Gärten vereint sie. Till Beckmann und Kolja Klar kämpfen für mehr Grün in Bochum mit so genannten"Seed Bombs" - großen Blumensamen-Klößen -, die sie in der Stadt verteilen. Aus der Ton-Erde-Samen-Mischung wachsen Sonnenblumen, Lavendel und Kresse, ohne dass man gleich gießen muss.
In die Tonne statt auf den Teller - Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?2012/06/10 21:15 - 22:00 - Bayerisches FS - In die Tonne statt auf den Teller - Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?
Autor: Arno Trümper
Moderator: Iska Schreglmann
Von hundert frischen Salatköpfen auf dem Acker schaffen es nicht einmal 50 auf den Teller. Die anderen 50 landen unterwegs irgendwo im Müll. Die Hälfte aller in Bayern produzierten Lebensmittel wird nicht gegessen. Das wollen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ändern. Aber wo genau die Lebensmittel auf der Strecke bleiben, weiß niemand: vor der Ernte, beim Transport, in den Supermärkten oder beim Konsumenten. Wissenschaftler haben den Weg von Lebensmitteln vom Erzeuger zum Konsumenten untersucht und versucht, jede einzelne Station zu analysieren. Dabei sind sie auf viele Widerstände gestoßen. Denn keiner der Akteure - ob Landwirt, Lebensmittelkonzern, Spedition, Supermarktkette oder Verbraucher - wollte sich in die Karten schauen lassen. Jeder hat Angst, als der größte Lebensmittelverschwender zu gelten. Schließlich konnten die Wissenschaftler aber doch ein überraschendes Ergebnis präsentieren.
Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern2012/06/11 15:15 - 16:00 - Hr-Fernsehen - Von Äpfeln, Wildgänsen
und Teichrohrsängern
Ein Film von Christian Herrmann
(BR)
Ein eigentlich unscheinbarer Weiher bei Billafingen in Baden-Württemberg und doch ermunterndes Beispiel, das zur Nachahmung auffordert: Seit der Renaturierung des Sielmannweihers hat sich die Artenvielfalt in diesem kleinen Gebiet in kürzester Zeit mehr als vervierfacht. Prof. Peter Berthold, Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft, beweist mit diesem ehrgeizigen Projekt, dass an seiner simplen Aussage "Jeder Gemeinde ihren Weiher, dann ist mit dem Artenrückgang Schluss!" mehr dran ist, als zunächst angenommen. Seltene Arten wie Teichrohrsänger, Fischadler und eine Vielzahl von Amphibien haben den neuen "alten" Lebensraum dankbar angenommen. Selbst der Uhu wurde zuletzt wieder in der Nähe des Sielmannweihers gesehen.
die nordreportage: Der mobile Schafscherer2012/06/11 18:15 - 18:45 - NDR - die nordreportage: Der mobile Schafscherer H M
Familienbetrieb hinter dem Deich
Film von Ulrich Patzwahl
Redaktion: Bernd Janssen
Eigentlich ist Ingwer Abraham Landwirt, doch seinen Hof, seine Familie und die Milchkühe
sieht er meist erst, wenn es dunkel wird. Ingwer Abraham ist Schafscherer und in dieser
Funktion sehr gefragt. Heute 150 Tiere in Flensburg, morgen 110 in Glückstadt und auf
dem Rückweg noch zehn in Wilster, fünf in Heide und drei in Tönning. "Ich hab' meine
Nische in der EU gefunden", sagt er. Die meisten Schafscherer hören mit 35 auf, weil der
Rücken kaputt ist, Abraham ist 50.
Ingwer Abraham schert nicht nur schnell, er bewahrt und verbreitet auch Ruhe. Seine
Methode: Lieber einen flotten Spruch zu viel, als zu wenig. Von den vielen Tieren auf den
Höfen lässt er sich nicht beeindrucken, auch nicht von manchen "problematischen"
Schafen - das ist sein Alltag. Auch bei weit mehr als 35 Grad und stickiger Luft in den
Scheunen zeigt er, wie schnell und sanft so ein Schaf aus dem "Wollmantel" zu holen ist.
Richtiges Gartenwerkzeug! 2012/06/11 18:50 - 19:15 - Hr-Fernsehen - Richtiges Gartenwerkzeug!
Mit Spaß leichter gärtnern
Moderation: Mathias Münch
Gartenarbeit geht viel leichter und macht mehr Spaß mit dem richtigen Werkzeug und der entsprechenden Pflege. Bevor man die Rosen zurückschneidet, sollte man immer zuvor die Schere säubern und auch desinfizieren. So werden keine Krankheiten auf die Pflanzen übertragen, und sie bleiben lange gesund. Bei Schaufeln und Hacken aus Holz sollte der Griff ein- bis zweimal im Jahr mit etwas Rapsöl oder Olivenöl eingerieben werden. So trocknet das Holz nicht aus und bekommt auch keine Risse. Außerdem zeigt „service: zuhause“, wie man im Geräteschuppen mit wenig Aufwand und kleinem Budget wieder Ordnung und einen guten Überblick schafft. Die Gartenprofis geben Tipps für Kraft sparendes und effizientes Arbeiten im Garten. Weitere Informationen zur Sendung im Internet unter www.service.hr-online.de.
Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer2012/06/12 15:15 - 16:00 - Hr-Fernsehen - Das Kornfeld - Dschungel
für einen Sommer
Ein Film von Jan Haft
(BR)
Kornfelder haben nichts mit echter Natur gemein, es sind lediglich Flächen, auf denen Nahrungsmittel angebaut werden - dieser oberflächliche Blick täuscht. Der Film entführt in spektakulären Bildern in einen wenig beachteten Lebensraum vor der Haustüre. Die Dokumentation begleitet eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld und stellt in spannenden und amüsanten Geschichten die Strategien von Tieren und Pflanzen vor, wenn es gilt, einen kahlen Acker im Frühling zu besiedeln. Schließlich müssen sich alle miteinander arrangieren. Richtig wertvoll für die unterschiedlichsten Bewohner wird ein Acker durch nachhaltige Bewirtschaftung - ohne Gift. Dann gedeihen Ackerlichtnelke, Ackergauchheil, Kornblume, Kornrade, Feldhase, Feldhamster, Feldmaus, Feldwachtel, Feldwespen, Feldsperling, Ackerschwarzkümmel - alles Arten, aus deren Namen hervorgeht, dass sie auf den Feldern heimisch sind, seitdem der Mensch Ackerbau betreibt. Wer kennt sie aber heute noch? Die moderne, industrielle Landwirtschaft hat fast überall nicht nur die Artenvielfalt dem Profit geopfert, sondern auch sauberes Grundwasser und gesunde Böden. "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" zeigt, dass im Biokornfeld nicht nur gesunde Lebensmittel gedeihen.
Fischfänger2012/06/12 15:15 - 16:00 - NDR - Fischfänger H
Auf Seen und Flüssen
Film von Wolf Lengwenus
Redaktion: Wolf Lengwenus
Die Fischerei auf Seen und Flüssen ist ein uraltes Gewerbe. Angel, Speer, Forke und Reuse
zählen zu den ältesten Fischfanggeräten. Über Jahrtausende blieben viele Fangtechniken
fast unverändert. So wurden für den Lachsfang auf dem Rhein Zahnfallen und selbsttätig
fangende Salmenwaagen eingesetzt. Inzwischen sind diese Fangmethoden vergessen. Wie
kaum ein anderer Fluss in Deutschland wurde der Rhein in den letzten hundert Jahren
nach und nach zu einem Schifffahrtskanal mit zahlreichen Staustufen ausgebaut. Das
wurde den Lachsen, die einst zu Hunderttausenden zur Fortpflanzung von der Nordsee in
den Rhein schwammen, zum Verhängnis. Die Fische wurden von ihren Laichgebieten am
Oberrhein abgeschnitten und konnten keinen Nachwuchs mehr zeugen. In den 1950er-
Jahren wurde der letzte Lachs aus dem Rhein gezogen. Auch durch die zunehmende
Wasserverschmutzung gingen die Fänge auf den Seen und Flüssen immer mehr zurück.
Auf der Elbe musste die Fischerei vor zwanzig Jahren wegen der schlechten
Wasserqualität fast ganz eingestellt werden.
Die Dokumentation schildert den Arbeitsalltag eines der ältesten Berufe und zeigt, dass es
auch heute noch Orte in Deutschland gibt, in denen die Traditionen der Fischer noch
lebendig sind.
Mahlzeit! Die Wahrheit über unser Essen2012/06/12 19:00 - 19:45 - Bayerisches FS - Mahlzeit! Die Wahrheit über unser Essen
Mit: Experten: Prof. Dr. med. Volker Schusdziarra (Else Kröner-Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin _ Klinik für Ernährungsmedizin TU München)
Ulrike Gonder (Wissenschaftsjournalistin und Dipl.-Ökotrophologin)
Es gibt so viele Ernährungsratschläge wie Diät-Experten - und doch werden die Menschen immer unsicherer, viele ernähren sich einseitig, werden dick und krank. Hier gilt inzwischen rund die Hälfte der Bevölkerung als übergewichtig. Gleichzeitig geraten bislang sichere Dogmen ins Wanken: Nicht für jeden ist eine Ernährung mit Vollkorn und vielen Ballaststoffen gut. Und wer abnehmen will, muss sich vor allem satt essen. Das klingt paradox, doch neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass es leichter fällt, sein Gewicht zu halten, wenn man sich regelmäßig satt isst, anstatt immer mal wieder kleine Mahlzeiten zu naschen. Ob Cholesterin überhaupt zu Gefäßschäden führt (mit den möglichen Folgen Herzinfarkt oder Schlaganfall), wird inzwischen ebenso infrage gestellt. Mit der Nahrung aufgenommenes Cholesterin aus Eiern, Butter oder Fleisch wirkt sich auf den körpereigenen Cholesterin-Spiegel so gut wie nicht aus. Humorvoll, doch mit Wissen auf neuestem Stand, präsentiert "Gesundheit!", was nach neuen Erkenntnissen wichtig für die Ernährung ist, welche Faktoren für Übergewicht entscheidend sind und wo Verbraucher, aber auch Experten umdenken müssen. Die Experten in der Sendung sind: Prof. Dr. med. Volker Schusdziarra, Else Kröner-Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin - Klinik für Ernährungsmedizin TU München und Ulrike Gonder, Wissenschaftsjournalistin und Dipl.-Ökotrophologin.
Lecker aufs Land (4)2012/06/12 21:45 - 22:30 - Hr-Fernsehen - Lecker aufs Land (4)
Maria Gührer - Hofgut mit Blick
auf den Bodensee
(SWR)
Dutzende Milchkühe stehen im offenen Stall. Braunäugige Kälbchen schauen neugierig aus ihren Boxen. Die Glocken der nahen Kapelle läuten im Viertelstundentakt. Wer den Hügel bei Kressbronn etwas bergan steigt, hat einen grandiosen Blick zum Bodensee. Paradiesisch mutet das Hofgut von Maria Gührer an. Das Haupthaus aus gelbem Backstein schmiegt sich sanft an den Hang - nur ein paar Meter ist der hofeigene Schleinsee entfernt. Ein paar Boote schaukeln darauf, der Bootssteg lädt zum Sprung ins kühle Nass. Konsequent zieht Maria Gührer, Hausherrin des Hofguts, von Frühjahr bis Herbst einmal täglich im See ihre Runden. Damit hält die 56-jährige Landfrau sich fit für ihren ausgefüllten Arbeitsalltag. Mit ungewöhnlichen Ideen belebt sie den Hof und probiert immer wieder Neues aus: Bockshornklee als feines Aroma für den Käse, im Hofladen eine "Rund-um-die-Uhr-Tankstelle" für frische Milch und Bauernhof-Eis für die kleinen Besucher. Das Hofgut mit der typisch oberschwäbischen Milchwirtschaft und etlichen Hektar Grünland betreibt inzwischen Sohn Marc, unterstützt von Marias Mann Karl. Sie sind ein eingespieltes Team. Auch bei der Zubereitung des Dinners baut die Mutter von vier erwachsenen Kindern auf die Hilfe der Familie. Beiköchin ist die jüngste Tochter Kathrin. Mit ihr hat Maria Gührer eine ehrgeizige Menüfolge ausgearbeitet mit allem, was das Hofgut auftischt. Mit was werden die beiden wohl punkten? Wird es ein frisch geangelter Leckerbissen aus dem Schleinsee oder zarter Braten aus eigener Stall-Aufzucht?
(Der 5. Teil folgt am 19. Juni.)
Ökosystem Garten - Was macht einen gesunden Garten aus?2012/06/13 17:55 - 18:20 - Arte - Ökosystem Garten - Was macht einen gesunden Garten aus?
Moderator: Carolin Matzko und Gunnar Mergner
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Der XXL-Ostfriese2012/06/13 21:00 - 21:45 - NDR - Der XXL-Ostfriese H M
unterwegs mit "Knochenbrecher" Tamme Hanken
Redaktion: Anke Haverkemper
Hauptsache frisch! Auf Einkaufstour für Sterneköche2012/06/13 22:00 - 22:30 - SWR Fernsehen - Hauptsache frisch! Auf Einkaufstour für Sterneköche
Reportage
In der Versteigerungshalle des französischen Hafenorts Loctody stapeln sich überall die Kisten mit dem tagesfrisch gefangenen Fisch. Gleich beginnt die Auktion. Mitten unter den Fischern, Versteigerern und Fischhändlern ist Susanne Prangen, die Chefeinkäuferin eines deutschen Edellebensmittelunternehmens. Zusammen mit ihrem französischen Einkäufer wird sie gleich versuchen, die besten Stücke zu ergattern. Ihre Kunden in Deutschland: Sterneköche aus der Spitzengastronomie. Sie wollen nur beste Ware und alles topfrisch. Was sie heute ersteigert, kommt in der gleichen Nacht noch auf den Lkw und wird schnellstmöglich nach Deutschland gebracht. Susanne Prangen garantiert, dass zwischen Fangzeit auf dem Atlantik und Ankunft in der Küche nicht mehr als 48 Stunden liegen. Das muss sein, denn Fisch ist das wertvollste Lebensmittel, das wir kennen, weil es so leicht verderblich ist. Kaum ersteigert, versuchen in Frankfurt die "Telefonköche" auf einer Art Lebensmittelbörse, die Ware an die Köche zu verkaufen. Susanne Prangen besorgt weltweit auch Obst, Gemüse und Fleisch für ihre Feinschmeckerkunden. Regelmäßig muss sie ihre Kunden besuchen und heraushören, welche neuen Gaumenfreuden die Sterneköche und deren Gäste wünschen. Immer am Puls der Zeit und am Geschmacksnerv der Kunden versucht sie, neue Lieferanten zu finden oder alte Kontakte mit neuer Ware zu beleben. So soll ein Gemüsebauer aus Frankfurt-Oberrad die Lieferlücke aus Asien stopfen und Senfkohl (Pak-Choi) liefern. "Schlaglicht"-Reporter Rütger Haarhaus hat die Lebensmittelexpertin und Feinschmeckerin Susanne Prangen auf ihren Einkaufstouren für Sterneköche begleitet und den "Telefonköchen" einen Börsentag lang über die Schulter geschaut.
Ganz bequem - Bewässerung für Kästen und Kübel2012/06/14 13:30 - 14:00 - Hr-Fernsehen - Ganz bequem - Bewässerung für Kästen und Kübel
(SWR)
Die schöne Balkonbepflanzung komplett dahin - alles vertrocknet. So oder ähnlich sehen die Ängste vieler Terrassen- und Balkongärtner aus - meistens kurz bevor es in den Urlaub geht. Mit einer automatischen Bewässerung kann man dem entgehen und sich vor bösen Überraschungen bei der Rückkehr schützen. Mittlerweile gibt es viele verschiede Systeme, die, einmal installiert, problemlos funktionieren. Ganz entspannt auf Reisen gehen, den Nachbarn nicht bemühen müssen und nach dem Urlaub sofort die eigene grüne Oase genießen können - wie das geht, erklären die Experten von "Grünzeug".
Nachts im Hamburger Großmarkt2012/06/14 14:00 - 14:45 - Hr-Fernsehen - Nachts im Hamburger Großmarkt
Reportage
Autor: Film von Thomas Karp
Seit über vierzig Jahren schiebt Eva Wiedemann in Europas größter Markthalle ihre Nachtschichten. Sie war schon als Kind dabei, wenn ihre Eltern auf dem Hamburger Großmarkt um Preise für Obst und Gemüse feilschten. Heute ist die 60-Jährige eine der Dienstältesten dort und versorgt Nacht für Nacht Ladenbesitzer, Wochenmarktbeschicker und Restaurantköche mit Früchten aus aller Welt. Wenn andere Menschen schlafen gehen und es in Hamburg ruhiger wird, rüstet sich Eva auf dem Großmarkt für den großen Ansturm. "So gegen ein Uhr morgens steigt der Adrenalin-Pegel an", erzählt die Händlerin. Dann kommen die ersten Kunden, die sich bei ihr oder ihren Kollegen in der riesigen denkmalgeschützten Halle mit Obst und Gemüse eindecken wollen. Oft sind die Lieferwagen mit Paprika aus Spanien, Tomaten aus Holland oder Südfrüchten aus der Türkei noch gar nicht eingetroffen. "Dann heißt es Ruhe bewahren und improvisieren", meint die beherzte Powerfrau aus der Elbmarsch bei Geesthacht. Jede Nacht werden in der Hamburger Halle rund 2.000 Tonnen Obst und Gemüse umgesetzt. Obwohl die großen Lebensmittelketten immer häufiger am Großmarkt vorbei direkt bei den Erzeugern einkaufen, ist der Hamburger Großmarkt einer der größten Umschlagsplätze Nordeuropas. Filmautor Thomas Karp und sein Kamerateam haben Eva Wiedemann und ihre Kollegen vom Hamburger Großmarkt mehrere Tage lang beobachtet. Sie stellen Menschen vor, die ihr Leben lang die Nacht zum Tag machen und die mehr Zeit in der großen Halle verbringen als irgendwo sonst. Dazu gehört auch Marktaufseher Holger Knaus. Er sorgt für Ordnung, damit 2.000 Menschen in Ruhe arbeiten können.
Brot - von wegen langweilig2012/06/15 17:00 - 17:45 - MDR - Brot - von wegen langweilig
Mit: Christian Henze ("Iss was?!"-Sternekoch)
Seine Sandwiches sind etwas ganz Besonderes: Mal mit selbstgemachtem Geflügel-Salat, mal mit Roastbeef sind sie mehr als ein einfaches Abendbrot. Und wenn man sie noch überbackt oder grillt, bekommen sie noch mal einen ganz anderen Geschmack. Neue Rezeptvorschläge, wie zum Beispiel dunkle Brotvarianten mit Roastbeef und ein Bratenbrot gibt's vom "Hier ab vier"-Sternekoch.
Mensch und Tier - Was macht ihre Beziehung aus?2012/06/15 17:55 - 18:20 - Arte - Mensch und Tier - Was macht ihre Beziehung aus?
Moderator: Dörthe Eickelberg und Pierre Girard
Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.
Alles über Bier2012/06/16 12:45 - 13:30 - NDR - Alles über Bier
Film von Andreas Goerke
Redaktion: Michael Krey
Bier ist in der ganzen Republik gleichermaßen beliebt und ähnlich wie der Tee weltweit
verbreitet. In Deutschland gibt es ein überreichliches Angebot an Biersorten. Seit 5000
Jahren löscht das Bier den Durst der Menschen. Sumerer, Babylonier und die alten
Ägypter pflegten schon die Kunst des Bierbrauens. Der Prozess wurde zufällig entdeckt:
Ein Stück Brot war feucht geworden und begann zu gären. Es entstand ein berauschender
Brei. Noch heute stellen Bauern am Nil Bier aus ungebackenem Brotteig her. Vor rund
1.000 Jahren begannen Mönche sich mit der Braukunst zu beschäftigen. Bier war das
ideale Getränk, um die Fastenzeit zu überstehen. Der Film geht den Gründen für die
Beliebtheit dieses Getränkes nach. Von der aktuellen Werbung für das Bier über das
Oktoberfest und moderne Bierbrauereien folgt er den Spuren zurück zum Beginn des
braunen Saftes aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser.
Wie aus Pflanzen Blumen wurden2012/06/16 13:10 - 14:00 - Arte - Wie aus Pflanzen Blumen wurden
Dokumentation
Produziert: Großbritannien, 2007
HDTV
ARTE F
Synchronfassung
Fotos
Netto-Länge: 53
Regie:
Dough Hamilton
Ausgehend von einem ungewöhnlichen Fund, dem Fossil einer versteinerten Blume 400 Kilometer nordöstlich von Peking, führt die Dokumentation an außergewöhnliche Orte Chinas. Sie unternimmt eine spannende Reise von der "ersten Blume" der Erdgeschichte bis zur unvergleichlichen Pflanzenvielfalt im heutigen China.
400 Kilometer nordöstlich von Peking entdeckten Bewohner eines Dorfes ein sehr gut erhaltenes Fossil. Der Geologe Ge Sun erkennt sofort die Bedeutung des Fundes. Um jedoch sicher zu gehen, sucht er David Pilcher, einen der weltweit besten Paläobotaniker, im Museum for Natural History in Gainesville/Florida auf. Eingehende Untersuchungen ergeben, dass es sich bei der wahrscheinlich 120 Millionen Jahre alten Versteinerung um die älteste Blume der Welt handelt.
China ist schon lange für seinen außerordentlichen Blumenreichtum bekannt. 1910 suchte Ernest Henry Wilson im Hengduan-Gebirge in der westchinesischen Provinz Sichuan nach Blumen, die die englischen Gärten schmücken sollten. Damals brachte er unter anderem die Forsythie, die Klematis, den Rhododendron, die Kornelkirsche, die Schlüsselblume und die Lilie mit, die heute aus den Gärten Europas nicht mehr wegzudenken sind. Die "Royal Botanic Gardens" in Kew bei London, Parkanlage und Forschungsstätte in einem, beherbergen und bewahren Tausende von Pflanzenarten aus China.
Nun folgt der berühmte chinesische Botaniker M. Yin, Professor an der Universität von Chengdu, den Spuren Ernest Henry Wilsons. Im Hengduan-Gebirge, einem der blumenreichsten Gebiete der Erde, untersucht er die Evolution der Flora. Wie hat sich der Übergang von der ungeschlechtlichen zur geschlechtlichen Vermehrung vollzogen? Wann und wie haben die Pflanzen die Kontrolle über ihre Fortpflanzungsart gewonnen? Wie und seit wann setzen Blumen den Faktor Schönheit als Lockmittel ein?
Lecker Hessen2012/06/16 17:00 - 17:30 - Hr-Fernsehen - Lecker Hessen
Der Landfrauen-Kochwettbewerb
im hr-fernsehen (1)
Wer kocht das beste Land-Menü? Das hr-fernsehen lädt ein zu einem spannenden Wettbewerb mit leckeren Zutaten aus den hessischen Regionen. Fünf gestandene Landfrauen kämpfen um das beste Menü und die Ehre, Hessens beste Landfrau zu sein. Die jeweilige Gastgeberin des Tages lädt ihre Konkurrentinnen zum Drei-Gänge-Menü auf den heimischen Hof. Doch auch wenn alle ihr Bestes geben, der Kampf um den Sieg ist hart: Denn die kritischen Landfrauen bewerten sich gegenseitig und nehmen Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch nach den Kriterien Optik, Schwierigkeitsgrad und Geschmack ganz genau unter die Lupe. Jede Kandidatin kann für jeden Gang maximal zehn Punkte vergeben. Bei vier Rivalinnen um das beste Landmenü ist somit eine maximale Punktezahl von 120 zu erreichen. So weit die Theorie - die fünf Folgen werden zeigen, wie sich leckeres Essen in Punkte verwandelt. In Hessens besten Ecken - ob Edersee, Rheingau, Mossautal-Hüttenthal, Bad Sooden-Allendorf oder Frankfurt-Oberrad - wird der Kochlöffel geschwungen. Die Landfrauen-Rezepte sind problemlos nachzukochen und garantiert so lecker, dass sie der ganzen Familie schmecken.
(Die nächste „Lecker Hessen“-Sendung folgt am 23. Juni.)
Hessens schönste Gärten2012/06/17 11:35 - 12:20 - Hr-Fernsehen - Hessens schönste Gärten
Wunder der Natur
Mit Barbara Siehl
Er ist unbestreitbar winzig, der Garten von Ursula Rombusch - ein Frankfurter Reihenhausgarten eben, aber was für einer. Hier findet man Spezialitäten, die nicht an jeder Ecke anzutreffen sind: Erdbeerbaum und Wachsglocke, Schlafbaum und Mandelvilla und vieles andere mehr. Weil der Garten nur etwa 200 Quadratmeter misst, stapelt Ursula Rombusch eben hoch. In Töpfe und Tröge setzt sie Pflanzen, die in der dicht durchwurzelten Erde einfach keinen Platz mehr hatten. Nicht alle blühen um die Wette. Häufig sind es die interessanten Blattstrukturen, die den Blick auf sich ziehen. Immer wieder staunt der Besucher über die Wunderwerke der Natur - für Barbara Siehl Anlass genug zu fragen: Wie macht sie das, Mutter Natur? Gemeinsam mit der hr4-Pflanzenexpertin Isabella von der Recke spürt Barbara Siehl erstaunlichen Phänomenen nach. Die Wissenschaft hat nämlich herausgefunden: Pflanzen rufen um Hilfe, wenn sie verdursten. Sie warnen einander vor aggressiven Feinden, und haben sogar so etwas wie ein Gedächtnis.
NaturNah: Eine Treppe für den Fisch2012/06/19 18:15 - 18:45 - NDR - NaturNah: Eine Treppe für den Fisch H M
Freie Bahn für Wanderfische
Film von Holger Vogt
Redaktion: Birgit Schanzen
Vorbei an Landungsbrücken und Michel ziehen im Hamburger Hafen nicht nur große
Schiffe sondern auch – still und leise - große Fische. Der Elbstrom ist Laichgebiet und
Kinderstube vieler Fische, die ansonsten im Meer leben. Seit das Flusswasser nicht mehr
von der Industrie vergiftet wird, wandern wieder vermehrt Lachse, Meerforellen,
Neunaugen, Finten, Aale, Stinte und Stichlinge den Fluss stromauf. Sogar der Stör ist
wieder da, seit er gezielt ausgesetzt wird. Das Nadelöhr Hamburger Hafen kann die
Wanderfische nicht aufhalten, und seit die Firma Vattenfall 2011 bei Geesthacht an der
Staustufe die größte Fischtreppe Europas gebaut und in Betrieb genommen hat, können
die Tiere auch noch weiter die Elbe hoch ziehen, um sich dort zu vermehren.
"NaturNah"-Reporterin Kristina Gruse ist mit Wanderfisch-Forschern am und auf dem Fluss
unterwegs. Sie erlebt im Herbst den Zug der Lachse und im Frühling den der Neunaugen
und Stichlinge. Sie berichtet über den Alltag der Fischwirte und das Monitoring an der
riesigen 20 Mio. Euro-Anlage, die es Hunderttausenden Fischen jährlich ermöglicht, in
Zehnzentimeter-Schritten die über vier Meter Höhenunterschied zu überwinden, um
weiter in der Elbstrom aufzusteigen.
Uschi Wagner - Ölmühle in der Südeifel2012/06/19 21:45 - 22:30 - Hr-Fernsehen - Uschi Wagner - Ölmühle in der Südeifel
(SWR)
Auf den Feldern des Hofs von Landfrau Uschi Wagner blüht es jedes Jahr in voller Pracht: Raps, Leindotter, Hanf, Öllein, Sonnenblumen und Senf sind die Begleiter durch den Sommer. Im Naturpark Südeifel nahe der luxemburgischen Grenze betreiben die Wagners eine dynamische Landwirtschaft, die immer wieder auf neue Erwerbszweige setzt. Die Ölmühle ist das jüngste Projekt von Uschi Wagner. Die Landfrau stellt feine Speiseöle her, die gesund sind und an die Eifel-Tradition anknüpfen. Ein eigener Forst gehört zum Hof, Obstbaumwiesen, etliche Hektar Nutzland. Uschi Wagner bewirtschaftet ihren Hof biologisch und hat sich neben der Rindermast auf Grassamenvermehrung und Getreideanbau spezialisiert. In ihrer "Genusswerkstatt" testet Uschi Wagner Neues: Neben kaltgepressten Ölen rührt sie auch Senf an, den sie mit Kräutern veredelt. Die 42-Jährige stammt wie ihr Mann Wolfgang aus der Landwirtschaft und ist Hobby-Jägerin. Ihre beiden Kinder, 17 und 13 Jahre alt, arbeiten richtig mit: Saskia, die Ältere, betreut die drei Pferde, und Fabian packt überall an und entwickelt schon jetzt viele Ideen für den Hof. Viel Zeit haben Uschi und Wolfgang Wagner in die Renovierung eines Ferienhofs investiert. Mit luxuriösem Ambiente locken sie Gäste in die Region, die die kulturellen und landschaftlichen Reize der Eifel erkunden wollen. Umtriebig, wie Uschi nun mal ist, legt sie auch in ihrer Küche Wert auf Vielfalt. Beim fünften Dinner spielen Senf und Kräuter aus dem eigenen Garten eine Rolle. Ihr Traum wäre selbst erlegtes Wildbret. Doch gelingt es, das auf den Tisch zu bringen? Die Spannung ist groß, denn das letzte Dinner bringt die Entscheidung. Wer wohl das Rennen um das beste Landmenü macht? Der Spitzengastronom Markus Buchholz ist vor Ort und verkündet die Entscheidung. Uschi Wagner bereitet folgendes Menü zu: Rindfleisch in Aspik mit Balsamico-Senf-Sauce und Eifler Senf-Süppchen; Rehrücken in Kräuterkruste auf grünen Bohnen mit Kartoffelrösti und Rotwein-Zwiebeln; Schokoladenküchlein mit beschwipstem Kirschkompott und hausgemachtem Sauerrahmeis.
(Der 6. Teil folgt am 26. Juni.)
Der XXL-Ostfriese2012/06/20 21:00 - 21:45 - NDR - Der XXL-Ostfriese H M
unterwegs mit "Knochenbrecher" Tamme Hanken
"Heiß und kalt"
In Namibia besuchen "XXL-Ostfriese" Tamme Hanken und sein Assistent Martijn eine
Wildtier-Auffangstation, wo sie Bekanntschaft mit zahmen Geparden machen. Der
"Knochenbrecher" geht natürlich sofort auf Tuchfühlung. Auf einem Souvenirmarkt
werden dann allerlei skurrile Mitbringsel für die Daheimgebliebenen im ostfriesischen
Filsum hart erfeilscht.
Nach seiner Rückkehr wartet auf den "XXL-Ostfriesen" eine zehnköpfige Überraschung.
Allzu lange mag er sich jedoch nicht dem Nachwuchs von Schnitzel widmen. Nach den
Tagen in Afrikas Hitze zieht es ihn in den Schnee. Also auf nach Bad Reichenhall, wo
Freund Thomas mit deftigem Schweinebauch und rodelfertigem Schlitten wartet.
Romantische Blütensträucher: Wildrhododendron2012/06/21 13:30 - 14:00 - Hr-Fernsehen - Romantische Blütensträucher: Wildrhododendron
(SWR)
Zurück zur Natur. So lautet das Motto der Zeit, und das gilt natürlich auch im Garten. Nicht künstlich hoch gezüchtet sollen die Pflanzen sein, sondern ursprünglich - so wie die Natur sie geschaffen hat. Dieser Trend gilt auch für die liebsten Gartensträucher der Deutschen, die Rhododendren. Nicht die großen pompösen Blütenbälle, sondern die kleineren, zierlicheren und romantisch anmutenden Blütenglocken sind es, die das Gärtnerherz erfreuen. Zumeist sind die "Kleinen Wilden" auch viel robuster und unkomplizierter. Die Experten von "Grünzeug" erklären alles, was wichtig ist in der Welt der Wildrhododendren.
Typisch! Der letzte Milchbauer von Sylt2012/06/21 18:15 - 18:45 - NDR - Typisch! Der letzte Milchbauer von Sylt S M
Film von Dörte Nielsen
Redaktion: Christian Pipke
Auf Sylt ist alles schick, edel und teuer. Der Bauernhof von Jens und Sabine Nielsen ist das
genaue Gegenteil davon.
Vor elf Jahren kam zum letzten Mal ein Meiereiwagen nach Sylt, um die Milch der
Inselkühe abzuholen. Alle Milchbauern gaben auf, nur die Nielsens nicht. Sie legten sich
eine eigene Mini-Meierei zu. Jens Nielsen mistet, füttert, bedient die komplizierte
Abfüllmaschine und ackert draußen auf dem Feld. Sabine Nielsen arbeitet im
Sommerhalbjahr im Golfclub Morsum, dem exklusivsten Club der Insel. Trotzdem muss
auch sie auf dem Hof mit anpacken - beim Melken, Füttern oder wenn eine Kuh kalbt.
Dabei sieht sie sich nicht als Bäuerin. "Die Frau vom Arzt ist ja auch keine Ärztin", sagt sie.
Bauer sein auf Sylt ist schwierig: Vom Lohnunternehmer auf dem Festland kann Nielsen
keine Maschinen leihen. Ein Mähdrescher geht nicht auf den Autozug. Alles ist auf die
Urlauber zugeschnitten. Auch Nielsens Kühe müssen dann die meiste Milch geben, wenn
die meisten Gäste auf der Insel sind, denn die sind die Hauptkunden.
Viel Arbeit in der Hochsaison: Die Landwirtschaft, die Meierei, Milch ausliefern, Gäste im
Ferienhaus betreuen, Haushalt und Golfclub. Das sind locker 15 Stunden Arbeit am Tag.
Trotzdem liebt Jens Nielsen seinen Beruf. Die Kühe, die sofort kommen, wenn er sie ruft.
Die Lärchen, die draußen über der Wiese trällern, und er liebt Sylt, den Duft der Nordsee.
Sabine Nielsen kann da nichts Besonderes riechen. Auch sie mag Sylt, zumindest dann,
wenn im Sommer die Golfspieler da sind.
Gerade weil er seinen Hof so liebt, macht Bauer Nielsen sich Sorgen um die Zukunft
seiner Landwirtschaft. Wer wird den altmodischen, arbeitsintensiven Bauernhof einmal
weiterführen? Wie lange wird es sie noch geben, die letzten Milchbauern von Sylt?
Die Schimmelreiterin2012/06/22 21:15 - 21:45 - NDR - Die Schimmelreiterin
Ein Sommer auf der Hallig
Film von Ute Jurkovics
Redaktion: Erika Mondry
Das Reich von Familie Erichsen ist ein kleines Paradies. Ein Vogelparadies. Es ist die Hallig
Südfall mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Seit neun Jahren
bewirtschaftet Gonne Erichsen das knapp 60 Hektar große Mini-Eiland im Auftrag der
Landesregierung Schleswig-Holstein. Der gelernte Schiffbauer bessert die Steinkanten
aus, verlegt Grassoden und befestigt die Hallig mit Buschwerk. Denn im Kampf gegen
Sturmfluten dient das kleine Eiland, das ebenso wie das Wattenmeer zum UNESCO
Weltnaturerbe gehört, als Wellenbrecher dem Küstenschutz.
Gonne Erichsen ist Deichbauwerker, Schäfer und Hallig-Wart in einer Person. In den
Sommermonaten ist er der einzige ständige Bewohner auf Südfall. Seine Ehefrau pendelt
zwischen der Hallig und ihrem Haus auf dem Festland hin und her, weil die beiden Töchter
dort zur Schule gehen. Gunda Erichsen muss sich um zwei Haushalte kümmern. Täglich
reitet sie bei Ebbe die sieben Kilometer nach Südfall durchs Watt und wieder zurück. Am
Wochenende aber und in den Ferien lebt die vierköpfige Familie gemeinsam auf der
Hallig. Dann packen alle mit an und bewirten Touristengruppen. Die Mutter backt mit den
Töchtern Celina und Elien das traditionelle Halligbrot, sie sammelt mit ihnen Austern und
nimmt sie mit auf die Salzwiesen zu den Nestern von Küstenseeschwalben,
Austernfischern, Lach- und Silbermöwen. Vogelwartin Gunda Erichsen zählt regelmäßig
den Bestand der unterschiedlichen Arten. Die Hallig dient Tausenden von Zugvögeln als
Rastplatz und zahlreichen Seevogelarten als Brut- und Aufzuchtsstätte für ihre Jungen.
Ute Jurkovics zeigt in ihrer Reportage die einmalige Welt des nordfriesischen
Wattenmeeres. Sie hat mit einem Kamerateam zwei Wochen lang den Alltag der
Halligbewohner beobachtet, der von den Gezeiten, von Sturmfluten und dem
jahrhundertelangen Kampf gegen den blanken Hans bestimmt wird. Gunda Erichsen kennt
diese Welt von Kind auf an. Sie ist auf der Nachbarhallig Nordstrandischmoor mit sieben
Geschwistern aufgewachsen und kann sich nicht vorstellen, das Wattenmeer jemals zu
verlassen. "Ein schöneres Leben", meint sie, "gibt es einfach nicht."
Bioplastik - Ist es besser für die Umwelt?2012/06/23 09:50 - 10:00 - ARD - neuneinhalb
Bioplastik - Ist es besser für die Umwelt?
Stereo
Videotext
Kinderprogramm
High Definition
Plastik, wie wir es zum Beispiel von Joghurtbechern kennen, ist schädlich für unsere Umwelt. Deshalb haben Wissenschaftler einen neuen Stoff entwickelt. Bioplastik ist dem normalen Plastik sehr ähnlich. Es wird aber hauptsächlich aus Pflanzen, zum Beispiel aus Mais, gemacht und soll deshalb viel umweltfreundlicher sein. Wie man Bioplastik herstellt? Ob es nach dem Gebrauch recycelt wird? Und wie umweltfreundlich es tatsächlich ist? Das will Johannes in dieser Woche herausfinden.
Redaktion WDR: Matthias Körnich
Redaktion rbb: Barbara Lohoff
Rückfragen an: WDR Presse und Information, Barbara Feiereis,
Tel: 0221/220 7122, E-Mail: barbara.feiereis@wdr.de
Fotos über www.ard-foto.de
So machen Gemüse & Co. kaum Arbeit 2012/06/23 11:55 - 12:40 - Hr-Fernsehen - service: garten
Nutzgarten für „Faule“ - So machen Gemüse & Co. kaum Arbeit
Moderation: Mathias Münch
Gemüse im eigenen Garten ernten wäre eine feine Sache, wenn da nicht die viele Arbeit wäre: Das ist eine Befürchtung, die viele Menschen kennen und die vielleicht manch einen davon abhält, selbst einen Nutzgarten zu bepflanzen. Kein Problem, wenn man dabei einige Tricks beachtet. Ist ein Nutzgarten nach dem richtigen System angebaut, laufen viele Dinge wie von selbst. Mais etwa ist besonders pflegeleicht. Sind erst mal die Körner in der Erde vergraben und die Pflanze angegossen, braucht Mais kaum noch große Pflege. Mischpflanzung kann ebenfalls Arbeit ersparen. So lässt sich der Schatten, den Kletterbohnen werfen, wunderbar für den Anbau von Kapuzinerkresse nutzen, die mit ihren auffälligen Blüten in satten Gelb- bis Rottönen die dunklen Plätze zusätzlich zum Blickfang machen. Auch die Schädlinge bleiben bei Mischpflanzung den Beeten fern - und das spart Zeit und Geld bei der Schädlingsbekämpfung. Jeder Nutzgarten braucht jedoch jede Menge Wasser. Das muss nicht teuer sein. Ein Bewässerungssystem lässt sich leicht und günstig selbst basteln. Gesammeltes und abgestandenes Regenwasser ist das Beste für den Nutzgarten. Aber wer mag schon die schweren Kannen durch den Garten schleppen? Pumpsysteme machen das lästige Schleppen von Kannen überflüssig und sorgen für kostenloses Regenwasser. „service: garten“ zeigt, wie man den Nutzgarten so gestalten und bewirtschaften kann, dass er viel „Nutzen“ und Spaß bringt, ohne dabei eine Belastung zu sein. Und auch Unkraut muss kein unbezwingbarer Feind sein - „service: garten“ erklärt, wie. Tipps vom Profi gibt es wie immer von Gärtnermeister Rainer Schecker aus Frankfurt. - Weitere Informationen zur Sendung im Internet „unter www.servicegarten.hr-online.de“.
Die Rose2012/06/23 12:45 - 13:30 - NDR - Die Rose
Liebe, Duft und Marmelade
Film von Susanne Brand
Redaktion: Michael Krey
Hessens schönste Gärten2012/06/24 11:30 - 12:15 - Hr-Fernsehen - Hessens schönste Gärten
Vier Jahreszeiten im Paradies
Mit Barbara Siehl
In nur zehn Jahren ist ihnen ein wahres Meisterwerk gelungen, dem Ehepaar Faupel in Kleinenglis bei Borken. Aus einer nichtssagenden Wiesenfläche schufen sie eine parkähnliche Anlage, aufgeteilt in ganz unterschiedliche Räume. Hecken und selbst gebaute Mauern geben der Anlage ein Gerüst und trennen die Bereiche voneinander, den Schattengarten vom Sommerplatz, die „Diele“ vom Terrassenhang, das Gewächshaus von der Pergola, und jedes Jahr kommt ein neuer Raum hinzu. Ein „Wandelgarten“, der zum Schlendern verführt, weil der Blick hinter die nächste Ecke immer wieder ein neues Erlebnis verspricht. Aber wie jeder Garten durchlebt auch er Wandlungen im Lauf der Jahreszeiten. Grund genug für Barbara Siehl, diesen Garten, den sie 2008 zum ersten Mal vorgestellt hatte, später immer wieder zu besuchen. „Vier Jahreszeiten im Paradies“ heißt darum diese Folge von „Hessens schönste Gärten“ - und sie beweist: Gerade im Winter offenbart er sein klares, gut strukturiertes Gesicht.
Landlust TV Juni2012/06/24 13:45 - 15:15 - NDR - Landlust TV Juni S H M
Die schönsten Seiten des Landlebens
In der Juni-Ausgabe von "Landlust TV" blüht der ganze Norden in voller Pracht. Bei Familie
Köster in Bad Zwischenahn im Ammerland ist die Spargelsaison voll im Gange. Vater
Georg, Mutter Christiane, die Kinder Thilo und Insa und die Großeltern Jürgen und Insea
teilen die Leidenschaft für Traditionsbewusstsein und Bodenständigkeit: besondere
Spargelgerichte, alte Fliesen, eine Ahnengalerie, grüne Eier und eine 200 Jahre
Familiengeschichte - bei Familie Köster herrscht Landlust pur!
Die Weite der Landschaft bestimmt das Leben auf dem klassischen Niedersachsenhof der
Familie von Borries in Altenmedingen am nordöstlichen Rand der Lüneburger Heide. Eine
farbenprächtig bepflanzte Pergola dient als natürliches Sonnensegel. Sohn Jonathan baut
für Mutter Sabine einen Erdkeller im Garten. Aus alten Kopfkissenbezügen und
Spitzentaschentüchern werden duftende Lavendelbeutel gefertigt. A uch kulinarisch zeigt
sich Familie von Borries im Juni kreativ: Pflücksalat mit Gänseblümchen, Bratwurst vom
eigenen Schwein nach Urgroßmutters Rezept oder Tante Annes Butterkuchen kommen
auf den Tisch.
In "Der Garten im Juni" gibt Ehepaar Beeker Tipps zur Umgestaltung eines mit Hecken
umsäumten Gartens - alte Stauden machen Platz, und Rosen werden als duftende
Ergänzung gepflanzt. Außerdem geht es bei "Landlust TV" im Juni um Papierschöpfen aus
Spargelschalen und traditionelle Fliesenherstellung.
Grüner leben in der Stadt2012/06/24 17:00 - 17:30 - ARD - W wie Wissen
Grüner leben in der Stadt
Moderation: Dennis Wilms
Stereo
Videotext
High Definition
Es summt auf dem Dach der Pariser Oper, doch das sind nicht etwa Meistersänger, sondern Hunderte fleißiger Bienen. Im Frühling, wenn die ersten Blumen blühen, schwärmen sie wieder aus. Doch wie passen Großstadt und Bienen zusammen? In vielen europäischen Großstädten brummt und summt es inzwischen hinter jeder Ecke. Denn das Nahrungsangebot in öffentlichen Parks und auf Balkons ist inzwischen häufig besser als auf dem Land. Auch Imker haben das erkannt und lassen ihre Bienenvölker in der City starten.
„W wie Wissen" begleitet die fleißigen Pollensammler über die Dächer von Paris und zeigt, wie auch andere Städte „grüner" werden.
Geplante Themen:
- Frischfisch aus der Großstadt
Frischer kann ein Fisch nicht sein. Eine Zürcher Firma will die professionelle Fischzucht in die Großstädte bringen, direkt zum Verbraucher. Die Idee: „urbane Fischfarmer" sollen in Zukunft Brach- und Dachflächen für die Fischzucht nutzen - und das extrem nachhaltig. Gezüchtet werden ausschließlich vegetarische Fische. Das Abwasser dient als Dünger für Tomaten und Salat. „W wie Wissen" schaut sich den „Hightech-Schrebergarten" einmal an.
- Sackgärten in Nairobi
Was für viele nur ein Hobby ist, kann im Slum überlebenswichtig werden. Als in Nairobi 2007 Unruhen ausbrachen und keine Lebensmittel mehr das Slum Kibera erreichten, legten die Bewohner mitten in der Stadt ein Feld an. Eine Ausnahme, denn Platz ist hier Mangelware. Deswegen pflanzen die Bewohner Kiberas nun ihre Felder in die Höhe: Sie füllen große Säcke mit Erde, stoßen Löcher hinein und ziehen darin Spinat, Kohl, Paprika und Frühlingszwiebeln. Auch Hilfsorganisationen zeigen Interesse an diesem Modell. Für die Slums der Megastädte ist Urban Farming eine echte Alternative.
- Andernach blüht auf
Die kleine Stadt am Rhein hat sich ihrer Tradition besonnen und im Schutz der Stadtmauer, auf Brachen und auf Bauerwartungsland Nutzpflanzen angebaut. Man pflanzte Weinstöcke, verschiedene Salat- und Gemüsepflanzen sowie Tomaten ins öffentliche Grün am Schlossgaren. Inzwischen wachsen dort auch Mangold, Kürbis und Zucchini. Auch die Rheinpromenade soll schöner werden. Und das Beste: Jeder darf ernten, wie er mag.
- Biogemüse aus der Berliner Innenstadt
Das Gelände am Moritzplatz in Berlin ist eigentlich für die Landwirtschaft völlig ungeeignet. Und trotzdem wächst dort Biogemüse - unter anderem 16 verschiedene Sorten von Kartoffeln und zwar in Kisten oder Säcken. Jeder interessierte Bürger kann hier Gärtner werden, etwa, indem er zum Beispiel Beet-Patenschaften übernimmt. Das Projekt wertet die Gegend auf und bringt die Natur in die Stadt.
Redaktionelle Koordination: Carola Richter, BR
Pressekontakt:
Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste,
Telefon: 089/5900-3876, E-Mail: Agnes.Toellner@DasErste.de
Für Interviewanfragen an Dennis Wilms:
Detlef Klusak, BR- Pressestelle,
Tel: 089/5900 10553, E-Mail: detlef.klusak@br.de
Fotos unter www.ard-foto.de
Die Ziegenbäuerin von Rotenburg2012/06/24 17:45 - 18:30 - Hr-Fernsehen - Hessenreporter
Die Ziegenbäuerin von Rotenburg
Eine Reportage von Oliver Schmid
Klaudia al Samarraie ist Ziegenhirtin, Ziegenbäuerin und Ziegenzüchterin. Sie hat ihren Traum vom Leben auf dem Land wahr gemacht. Klaudia al Samarraie lebt mit ihrem Mann irakischer Abstammung und ihren drei Töchtern bei Rotenburg an der Fulda in der Grundmühle, ihrem Hof. Seit beinahe zwanzig Jahren widmet sie sich mit Haut und Haar ihren meckernden Vierbeinern. Sechzig Alttiere gehören zu ihrer Herde und noch mehr Ziegenlämmer. Damit hütet sie eine der großen Ziegenherden in Hessen. Die lebt nicht eingeschlossen im Stall, sondern auf sechs Hektar Land in so genannter Offen-Haltung. Die Milch ihrer Ziegen verwandelt Klaudia al Samarraie in dreißig verschiedene Käsesorten, alle zu hundert Prozent aus Ziegenmilch. Kein Tropfen Kuh- oder Schafsmilch kommt in ihren Käse. Sie verkauft ihn auf den Märkten in der Region, aber auch bis hinunter nach Frankfurt. Allein aus der Vermarktung von Käse und zartem Zicklein-Fleisch lässt sich das Familieneinkommen allerdings nicht erwirtschaften. So hat die Tierliebhaberin ihre zweite Leidenschaft ebenfalls zum Beruf gemacht: Die Ziegenbäuerin ist auch deutsche Meisterin im Distanzreiten und züchtet gemeinsam mit ihrem Mann Araber-Pferde. Dafür wurde sie schon mit dem Hessischen Preis für "Artgerechte Pferdehaltung" ausgezeichnet.
Die Pferdepolizei (1)2012/06/25 11:30 - 12:15 - NDR - Die Pferdepolizei (1) H M
Hamburgs neue Reiterstaffel
Film von Barbara Luzi
Redaktion: Wolf Lengwenus
Vor über 35 Jahren wurde die berittene Polizei in Hamburg abgeschafft. Doch Polizisten zu
Pferde sind auf Demonstrationen, bei Fußballspielen und Großveranstaltungen als
Einsatzmittel wirksamer denn je: Sie verschaffen sich Respekt, Überblick und Sympathie.
Fast jedes Wochenende gibt es in Hamburg eine Massenveranstaltung, sodass die
Entscheidung der Hamburger Polizei klar war: eine neue Polizeireiterstaffel muss her.
Denn, so sagt man: Ein Pferd mit Reiter kann zehn Beamte ersetzen. Außerdem mag fast
jeder Mensch Tiere, und bei Fußballspielen in den Stadien z. B. sorgen Polizisten mit den
ruhigen Huftieren ganz schnell für Respekt und Ordnung.
Katharina Wickland (34) und ihr Kollege und Staffelleiter Carsten Richter (53) sind
komplett für das Projekt Reiterstaffel abgestellt. Und das beschäftigt die beiden Beamten
jeden Tag. Besonders Katharina ist richtig aufgeregt. Die begeisterte Reiterin darf beim
Pferdekauf, beim Aussuchen der Stallungen und bei den Bewerbungsgesprächen der
künftigen Kollegen jeden Schritt mit entscheiden. Acht Pferde sollen zum Einsatz
kommen. Die Tiere müssen ganz bestimmte Bedingungen erfüllen. Ein Polizeipferd muss
ein Wallach mit mindestens 1,65 Meter Schulterhöhe sein, robust und charakterstark.
Carsten und Katharina haben die ehrenvolle Aufgabe, die acht Tiere nach diesen Kriterien
auszusuchen. Aber Erfahrung haben sie keine darin und abgesehen davon, kann man nie
wissen, ob ein Pferd für die Polizeiarbeit geeignet ist. Denn auch wenn die tierärztliche
Untersuchung und der Charaktertest bestanden worden sind, muss sich das Tier immer
noch im Alltag beweisen.
Und dann kommt der eigentlich spannende Teil ihrer Arbeit, denn Katharina und Carsten
müssen aus den vielen Bewerbungen acht Kolleginnen und Kollegen aussuchen, mit
denen sie in den nächsten Jahren zusammenarbeiten werden. Aber welche
Anforderungen sollte ein berittener Polizist mitbringen? Er muss natürlich reiten, aber
auch mit Öffentlichkeit umgehen können. Schließlich wird er häufig angesprochen und
fotografiert. Er muss sehr engagiert sein und seine Arbeit lieben, an jedem Tag, zu jeder
Uhrzeit. Denn die Einsätze werden hauptsächlich an den Wochenenden und nachts
stattfinden. Und das ist nicht wie ein Ausritt am Strand, sondern Knochenarbeit.
Carsten versucht, bei den Bewerbungsgesprächen auf sein Gefühl zu hören. Den
Bewerbern muss klar sein, worauf sie sich bei diesem Job einlassen.
Typisch! Der letzte Milchbauer von Sylt2012/06/26 13:00 - 13:30 - NDR - Typisch! Der letzte Milchbauer von Sylt S M
Film von Dörte Nielsen
Redaktion: Christian Pipke
Auf Sylt ist alles schick, edel und teuer. Der Bauernhof von Jens und Sabine Nielsen ist das
genaue Gegenteil davon.
Vor elf Jahren kam zum letzten Mal ein Meiereiwagen nach Sylt, um die Milch der
Inselkühe abzuholen. Alle Milchbauern gaben auf, nur die Nielsens nicht. Sie legten sich
eine eigene Mini-Meierei zu. Jens Nielsen mistet, füttert, bedient die komplizierte
Abfüllmaschine und ackert draußen auf dem Feld. Sabine Nielsen arbeitet im
Sommerhalbjahr im Golfclub Morsum, dem exklusivsten Club der Insel. Trotzdem muss
auch sie auf dem Hof mit anpacken - beim Melken, Füttern oder wenn eine Kuh kalbt.
Dabei sieht sie sich nicht als Bäuerin. "Die Frau vom Arzt ist ja auch keine Ärztin", sagt sie.
Bauer sein auf Sylt ist schwierig: Vom Lohnunternehmer auf dem Festland kann Nielsen
keine Maschinen leihen. Ein Mähdrescher geht nicht auf den Autozug. Alles ist auf die
Urlauber zugeschnitten. Auch Nielsens Kühe müssen dann die meiste Milch geben, wenn
die meisten Gäste auf der Insel sind, denn die sind die Hauptkunden.
Viel Arbeit in der Hochsaison: Die Landwirtschaft, die Meierei, Milch ausliefern, Gäste im
Ferienhaus betreuen, Haushalt und Golfclub. Das sind locker 15 Stunden Arbeit am Tag.
Trotzdem liebt Jens Nielsen seinen Beruf. Die Kühe, die sofort kommen, wenn er sie ruft.
Die Lärchen, die draußen über der Wiese trällern, und er liebt Sylt, den Duft der Nordsee.
Sabine Nielsen kann da nichts Besonderes riechen. Auch sie mag Sylt, zumindest dann,
wenn im Sommer die Golfspieler da sind.
Gerade weil er seinen Hof so liebt, macht Bauer Nielsen sich Sorgen um die Zukunft
seiner Landwirtschaft. Wer wird den altmodischen, arbeitsintensiven Bauernhof einmal
weiterführen? Wie lange wird es sie noch geben, die letzten Milchbauern von Sylt?
Der XXL-Ostfriese - nur das Beste (3)2012/06/27 20:15 - 21:45 - NDR - Der XXL-Ostfriese - nur das Beste (3) S H M
Starke Typen und Knochenbrecherblues
Redaktion: Anke Haverkemper
Tamme Hanken ist der sanfte Hüne aus Ostfriesland. Mit seinen riesigen und trotzdem
sensiblen Händen tastet und fühlt, biegt und massiert er und kommt so den
Leidensursachen von Tieren schneller auf die Spur als die klassischen Veterinäre. Die
Kunst des Nervenfühlens liegt ihm im Blut, und die alten Heilrezepte sind Familienerbe.
Der "XXL-Ostfriese" Tamme Hanken und sein XL-Kumpel Stefan gehen hoch motiviert ins
Fitnessstudio und lassen die Muskeln spielen. Sie wollen für die Steinwurf-Meisterschaften
in Osterholz-Scharmbeck trainieren. Denn: Größe mal Masse heißt längst noch nicht Kraft!
Allerdings ist die Konkurrenz bei diesen Meisterschaften auch nicht "von Pappe".
Was in Tamme Hankens kleiner Hofkneipe bei Bier und Schnaps anfing, endet in dieser
Folge vom "XXL-Ostfriesen" in einem professionellen Tonstudio in Berlin. Zusammen mit
XL-Kumpel Stefan und Blues-Gitarrist Thomas nimmt Tamme seinen ersten Song auf!
Klingt gut, wäre da nicht die Sache mit dem richtigen Timing!
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