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Kategorie: Unterhaltung, Kultur, Kunst > Kultur

Kultur und Tourismus in den österreichischen Bundesländern Wien, Niederösterreich, Steiermark, Oberösterreich, Burgenland, Salzburg, Kärnten, Tirol und Vorarlberg

Nachrichten aus dem RSS-Feed: dbn - Du bist Nachrichten: Sparte Kultur/ Tourismus
Mittelalter-Spektakel auf der Freilichtbühne im Gföhlerwald
(Wed, 23 May 2012 22:22:19 GMT)   Gföhl (Niederösterreich). - Ein Muss für Freunde dieser Szene wird das Mittelalter-Spektakel auf der Freilichtbühne im Gföhlerwald zu Pfingsten 2012. Der vielfältige Markt und zahlreiche Shows werden Jung und Alt begeistern. Bühnenshow Nibelung Der Beginn einer mystischen Legende rund um das Geschlecht der Nibelung wird ein Spektakel für Auge und Ohr. Kampfszenen und Ritterlager, Feuerspucker und Fakire, sowie Gaukler vermitteln die Illusion einer Zeitreise, die es den Zuschauern ermöglicht in die mystisch-turbulente Mittelalterzeit einzutauchen. Mittelalter Spektakel mit vielfältigem Markt und ganztages Animationsprogramm Internationale Akteure aus Deutschland, Frankreich, Tschechien und Österreich werden die Bühnenshow zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Die Animationsshows von Artisten finden laufend statt. Für den Besuch des Marktes sind Kostüme erwünscht. Termine & Preise: 26. bis 28. Mai 2012 (Pfingstwochenende) - Markt täglich ab 10:00 Uhr, Samstag um 14:00 Uhr - Bühnenstück „Nibelung - Die Legende der Nebelmenschen“ täglich um 15:00 Uhr Eintritt Nibelung: Erwachsene € 15,00 Kinder € 10,00 Eintritt Markt: Erwachsene & Kinder € 5,00 Wegzoll nach Schwertmaß - darunter Eintritt frei Infos & Karten unter www.freilichtbuehne.at Verkaufsstellen: In den Volksbanken im Waldviertel, Krems & Zwettl.
WINZERTOD - Kriminalroman von Christian Klinger im Steinverlag erschienen
(Wed, 23 May 2012 16:47:14 GMT)   Während ganz Neufried wie jedes Jahr seinen Kirtag feiert, bricht in der Nacht beim Traditionsweingut Fadinger ein Brand aus. Fast der gesamte aus Holz errichtete Teil des Gehöfts wird ein Raub der Flammen. Mit Mühe gelingt es den Feuerwehrmännern eine größere Feuersbrunst zu verhindern. In der Brandruine wird bei den Aufräumarbeiten die verkohlte Leiche von „Bogi“, dem alten Knecht, seit vielen Jahrzehnten als echtes Faktotum vom bekannten Heurigenlokal nicht wegzudenken, aufgefunden. Die Polizei geht zunächst von einem selbstverschuldeten Unfall aus. Sogar für einen möglichen Selbstmord findet sich ein Indiz. Doch die Enkelin glaubt nicht an diese Version. Sie engagiert den Privatdetektiv Marco Martin. Denn der Umgekommene war für einen Knecht erstaunlich vermögend und der Weinhauer wirkte am Vorabend des Unglücks plötzlich verändert. Im Zuge seiner Recherche stößt Martin bald auf die dunklen Flecken in der Familienchronik des alteingesessenen Winzers. Und die Idylle in den Wiener Weinbergen wird nicht nur vom Feuer bedroht. Gleichzeitig begibt sich Gruppeninspektor Krasberger auf die Jagd nach einem Mörder. In einem für den Abbruch vorgesehenen Einfamilienhaus an der Peripherie Wiens wird die Leiche des bisherigen Eigentümers aufgefunden. Der Tatort gibt viele Rätsel auf. WINZERTOD — im Buchhandel und unter www.steinverlag.at erhältlich. ISBN 978-3-901392-27-6
NÖ startet mit „Bergsommer Niederösterreich" neue Kampagne für den Bergtourismus
(Fri, 25 May 2012 15:05:48 GMT)   Im Museumsquartier in Wien wurde am Freitag, 25. Mai, eine vom Land Niederösterreich und der Niederösterreich-Werbung gemeinsam getragene Kampagne für den Bergtourismus im Mostviertel und in den Wiener Alpen in Niederösterreich unter dem Titel „Bergsommer Niederösterreich" präsentiert. „Ausgerichtet ist der ‚Bergsommer Niederösterreich' auf ein urbanes, umweltbewusstes Publikum, das den Berg als individuelle Herausforderung schätzt, aber auch mit Freunden oder Familie einfach gerne in der Natur ist, um hier zu wandern, zu klettern, mit dem Mountainbike unterwegs zu sein oder einfach zu entspannen", betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav. Für jede Leistungsstufe sei hier das richtige Angebot dabei. „Ein Reigen an stimmungsvollen Bergfesten, Wanderveranstaltungen und Kulturveranstaltungen soll die niederösterreichischen Berge als Ausgangspunkt für entspannte Sommertage bewerben." Sichtbarstes Zeichen der neuen Kampagne sind Enzos, die bekannten Kultmöbel aus dem Wiener Museumsquartier, die an ausgewählten Panoramapunkten auf Almen und Berghütten aufgestellt werden. Um neue Zielgruppen zu begeistern, bedürfe es einer ungewöhnlichen Inszenierung, was wiederum der Marke Niederösterreich und ihren Kernwerten entspreche, so Bohuslav. „Niederösterreich ist genussvoll, Niederösterreich ist mutig und in Niederösterreich gibt es eine Verbindung von Gegensätzen", betonte die Landesrätin. In einem ersten Schritt werden 40 Enzos, die zu 100 Prozent aus abbaubarem Material gefertigt sind, den Gästen auf den Bergen als Rastplatz angeboten. „Die Enzos erregen Aufmerksamkeit, stehen für eine klare Lebensphilosophie, haben eine kultige Form und sind ein Symbol für die Zielgruppe in Wien, die wir ansprechen wollen", so die Landesrätin. „Überdies stehen sie für ein modernes Lebensgefühl, fürs Entspannen und Chillen in den Bergen." Christoph Madl, Leiter der Niederösterreich-Werbung, erklärte: „Vor allem Tschechien, aber auch Ungarn und die Slowakei sind weitere Zielmärkte der neuen Kampagne. Als Testimonial konnte mit Kilian Fischhuber einer der besten Sportkletterer der Welt gewonnen werden. Der in Waidhofen an der Ybbs geborene fünffache Boulder-Weltcupgesamtsieger wird in Videoclips, Fotoserien und Interviews die genussvollen Seiten in Bergen hervorheben." Mag. Andreas Purt, Geschäftsführer der Tourismus-Destination Mostviertel, sagte: „Das südliche Mostviertel und die Wiener Alpen in Niederösterreich präsentieren ein kompaktes, kleinräumiges Abbild des europäischen Alpenbogens, mit fast allen typischen Landschaften der Alpen." Auftaktveranstaltungen für die Enzos ist das Bergfest „Gipfelklänge" am 2. und 3. Juni am Lunzer See und auf der Gemeindealpe. In den Wiener Alpen in Niederösterreich wird wiederum der Bergsommer am 9. Juni beim „Schwaigen-Reigen" mit Musik und Tanz auf den Almen und Hütten des Wechselgebietes gestartet.
Der "NÖ Gartensommer" ist Höhepunkt der heurigen Gartensaison
(Fri, 27 Apr 2012 15:31:36 GMT)   Nach der Premiere im Vorjahr wird - wie Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Landesrätin Dr. Petra Bohuslav am 27. April, in St. Pölten informierten - heuer zum zweiten Mal der NÖ Gartensommer abgehalten. Von Anfang Juni bis Anfang September laden dabei rund 50 Schau-, Stifts- und Schlossgärten, Hotels, Pensionen und Gasthöfe mit Gärten in Niederösterreich zum Besuch und Aufenthalt ein. Das Motto lautet dabei „Das Paradies so nah!". „Den Höhepunkt der diesjährigen Gartensaison stellt bereits zum zweiten Mal der Gartensommer Niederösterreich dar, der von Juni bis August das Land bereichert und am 2. August in der Gartensommer-Vollmondnacht gipfelt", erläuterten dazu Sobotka und Bohuslav bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Der Gartensommer ist eine in Kooperation von Niederösterreich-Werbung, „Natur im Garten" und der Gartenplattform Niederösterreich entstandene Aktion und stellt eine der größten Garteninitiativen Europas dar. Der Gartensommer lädt zum Neu- und Wiederentdecken Niederösterreichs von seiner Gartenseite her ein und will, so Sobotka, „Gartenlust in üppiger Vielfalt, Genuss für jeden Geschmack und Entspannung für Groß und Klein" bieten. Der NÖ Gartensommer soll nicht nur Gärten und Parks in Niederösterreich ins beste Licht setzen, sondern es werden auch besonders gartenaffine Beherbergungsbetriebe und Lokale der Niederösterreichischen Wirtshauskultur mit einbezogen. Sie bieten speziell auf den Gartensommer abgestimmte Kreationen aus der niederösterreichischen Genussnatur an bzw. offerieren Gartensommer-Packages mit maximalem Naturerholungswert. „Der Gartensommer kombiniert in gekonnter Weise das Genussland Niederösterreich mit dem Gartenland Niederösterreich und leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Profilierung der Tourismusdestination Niederösterreich auf nationaler Ebene", so Tourismus-Landesrätin Bohuslav dazu.
Erfolgreiche Habichtskauz-Wiederansiedlung in Österreich
(Thu, 10 May 2012 11:58:59 GMT)   Der Habichtskauz galt nach seinem Aussterben in Österreich über ein halbes Jahrhundert als verschollen. Dank eines ambitionierten Wiederansiedlungsprojekts unter der Leitung des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie, der Veterinärmedizinischen Universität Wien, in Niederösterreich und Wien, beginnt die seltene Waldeule nun langsam wieder Fuß zu fassen. Zahlreiche Mäuse – die Hauptnahrungsquelle der Käuze - haben dieses Jahr gleich an mehreren Stellen zur Brut der seltensten Eule Mitteleuropas geführt. Unterstützt durch den Niederösterreichischen Landesjagdverband ist es gelungen, die sensiblen Brutplätze vor Störung zu bewahren. „Schonender Umgang mit dem Wald sichert die Entwicklung geeigneter Lebensräume vor allem in den Schutzgebieten Biosphärenpark Wienerwald und Wildnisgebiet Dürrenstein, wo Jungkäuze seit dem Jahr 2009 wiederangesiedelt werden“ berichtet Niederösterreichs Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. Die beiden Freilassungsstandorte wurden bewusst zum Brückenschlag zwischen den verbliebenen Populationen im Ausland gewählt. „Der Fund eines Paars, bestehend aus einem Weibchen, freigelassen im Biosphärenpark und einem Männchen angesiedelt im Wildnisgebiet, unterstreicht den Erfolg zur Vernetzung von Teilpopulationen durch das Wiederansiedelungsprojekt“, bilanziert Pernkopf. Effektive Schutzmaßnahmen und das Bewusstsein, dass es sich beim Habichtskauz sogar auf europäischer Ebene um ein besonderes (Arten)Schutzgut handelt, sind die besten Voraussetzungen zur Akzeptanzsicherung. „Der Schutz seltener Arten ist uns Jägern ein Anliegen“, erklärt Landesjägermeister Dipl.Ing. Josef Pröll. „Nur wenn Waldbesucher unsere Grenzen respektieren und Wildtieren entsprechende Ruhezonen zugestehen, können gefährdete Arten wie der Habichtskauz wieder vitale Bestände aufbauen“, ergänzt Pröll. Von Beginn an unterstützen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) das Projekt. Als größter Grundbesitzer in den beiden Freilassungsgebieten kommt dem naturnahen Management ihrer Wälder besondere Bedeutung zu. Beste Auszeichnung dafür ist die Ansiedlung und erfolgreiche Brut mehrerer Habichtskauz-Paare auf den Flächen der ÖBf. Insgesamt schritten die Eulen dieses Jahr in elf Revieren zur Brut. Durch Freilassung weiterer Tiere soll der Bestand ausgeweitet und genetisch aufgewertet werden. Ausgeweitet wird auch das Wiederansiedelungsgebiet. Naturschutzgebiete wie der Lainzer Tiergarten bieten den Eulen - in den knorrigen Eichen aus der Kaiserzeit - zahlreiche Baumhöhlen für die Jungenaufzucht. „Bereits im Sommer 2012 werden Eulenküken erstmals auch im Wiener Anteil des Biosphärenparks Wienerwald freigelassen“, so Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima. „Dass sich die Käuze in den Wiener Wäldern wohl fühlen ist ein Zeichen dafür, dass Artenschutz auch in Wien möglich ist. Immerhin wurden unmittelbar nach den ersten Freilassungen im benachbarten Bundesland erste Habichtskäuze im Wiener Anteil des Biosphärenparks gesichtet.“
Romantische Sommerklänge mit dem Waidhofner Kammerochester
(Thu, 10 May 2012 11:43:28 GMT)   Bei den diesjährigen Sommerkonzerten begibt sich das Waidhofner Kammerorchester gemeinsam mit dem Solisten Tamás Varga am Violoncello auf musikalisch-romantische Wanderungen von den virtuosen Variationen über ein Rokoko-Thema von Peter I. Tschaikowsky zu der „Romantischen“, der 4. Sinfonie von Anton Bruckner. In seinen Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 für Violoncello und Orchester versteckt Peter Iljitsch Tschaikowsky in einem einzigen Satz ein gesamtes Cellokonzert. Beginnend mit der Vorstellung des vom Komponisten selbst stammenden lieblichen Themas, steigert sich die Virtuosität bis hin zur furiosen Schluss-Variation. Insgesamt stellt das Werk, welches als inspirierender Rückblick auf die Stilistik der Mozart-Zeit zu verstehen ist, hohe technische Ansprüche an den Solisten und scheint daher auch im Standardrepertoire aller großen Cellisten auf. Beim Sommerkonzert des Waidhofner Kammerorchesters liegt der Solopart in den Händen des Solocellisten der Wiener Philharmoniker Tamás Varga. Die 4. Sinfonie in Es-Dur WAB 104 gehört wohl zu den beliebtesten Werken von Anton Bruckner. Der Komponist begibt sich in dieser Sinfonie, die er selbst mit den Beinamen „Die Romantische“ bezeichnet hat, auf eine romantische Wanderung: Bilder von nebelverhangenen Bergen, herannahenden Stürmen und rauschenden Wäldern „erklingen“ ebenso wie Vogelrufe und Jagdklänge ehe die Sinfonie im Finale mit dem von Beginn an stets präsenten berühmten Hornruf einen hymnisch strahlenden Ausgang findet. Der Vorverkauf zu den begehrten Karten hat bereits begonnen. Die Sommerkonzerte finden am Samstag, 9. Juni um 19 Uhr im Stift Altenburg, sowie am Sonntag, 10. Juni um 11 Uhr als Matinee im Schlosscenter Waidhofen an der Ybbs (Kartenvorverkauf im Tourismusbüro Waidhofen bzw. im Internet unter www.oeticket.com) und am selben Tag, am Sonntag, 10. Juni um 19.30 Uhr im Stift Melk (Tel.: 02752/555-230 oder kultur.tourismus@stiftmelk.at, Kartenverkauf an der Stiftspforte) statt.
Mitterlehner will Angebote für Radtouristen verbessern
(Wed, 18 Apr 2012 09:35:23 GMT)   Anlässlich der Eröffnung der Radsaison veröffentlicht das Wirtschafts- und Tourismusministerium unter dem Motto "Mit dem Rad durch Österreich" zwei neue Leitfäden für fahrradfreundliche Betriebe sowie zur Optimierung von Radrouten für den Tourismus. "Durch die Empfehlung neuer Kriterien und Leitlinien wollen wir eine noch stärkere Ausrichtung des Angebots auf die Anforderungen von Radtouristen unterstützen", sagt dazu Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. Laut einer aktuellen Umfrage der Österreich Werbung verbringen mehr als zwölf Prozent der Sommergäste einen Radfahr- bzw. Mountainbike-Urlaub und sogar jeder Vierte ist mindestens einmal während seines Urlaubs mit dem Fahrrad unterwegs. Die beiden neuen Ratgeber wurden auf Basis einer vom Tourismusministerium in Auftrag gegebenen Studie gemeinsam mit den Tourismuslandesstellen erarbeitet. Sie beinhalten eine Zusammenstellung von Empfehlungen von Mindestanforderungen und Zusatzkriterien. Nützliche Tipps aus der Praxis unterstreichen die Machbarkeit. "Ob Sport- oder Genussradeln, individuelle Radtouren mit Familie und Freunden oder geführte Gruppenradreisen - für alle Zielgruppen sind innovative Umsetzungsideen gefragt, wenn es darum geht, die regionalen Besonderheiten und das authentische Tourismusprodukt einer Destination hervorzuheben", so Mitterlehner. Die Leitfäden setzen dabei auf der Qualitätsoffensive auf, die bereits mit der Förderaktion Radtourismus 2010 gestartet wurde. Das Angebot an Radwegen in Österreich umfasst rund 11.000 Kilometer, die teils schon über eine sehr gute Infrastruktur verfügen. Dieses qualitativ hohe Niveau wurde im März auch im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin (ITB) vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) gewürdigt. Sechs österreichische Radrouten wurden als die ersten ADFC-Qualitätsradrouten im Ausland ausgezeichnet. Dabei wurden der Donauradweg zwischen Passau und Wien sowie der Drau-, Mur-, Tauern- und Traisentalradweg mit vier von fünf möglichen Sternen ausgezeichnet. Der Neusiedler See-Radweg erreichte sogar Fünf-Sterne-Niveau. "Diese Auszeichnung ist eine wichtige und unabhängige Entscheidungshilfe für deutsche Radwanderer und zugleich ein Qualitätszeichen in der nationalen und internationalen Vermarktung touristischer Regionen" so Tourismusminister Mitterlehner abschließend.
Kaiserpavillon hat wieder geöffnet
(Tue, 06 Mar 2012 14:04:58 GMT)   Wien. - Ab sofort hat der Kaiserpavillon im Tiergarten Schönbrunn wieder geöffnet. Nach knapp zwei Monaten sind die Restaurierungsarbeiten am historischen Kuppelfresko abgeschlossen und es erstrahlt wieder in kaiserlichem Glanz. Das über 250 Jahre alte Deckengemälde von Josef Ignaz Mildorfer zeigt Fabelwesen aus den „Metamorphosen" von Ovid. Vermutlich hat Kaiser Franz I. Stephan, der Gemahl Maria Theresias, das Fresko persönlich in Auftrag gegeben. Der Kaiserpavillon im Zentrum der Menagerie diente dem Kaiserpaar als Frühstücks- und Gesellschaftsraum. Doch der Zahn der Zeit hatte an dem kostbaren Deckengemälde genagt. „Die Restauratoren haben die Kuppel nun sachgemäß gereinigt und nachgedunkelte Stellen ausgebessert", erklärt der Wiener Landeskonservator Friedrich Dahm vom Bundesdenkmalamt, das gemeinsam mit der Schloß Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH die 40.000 Euro teure Restaurierung finanziert. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Wir freuen uns sehr, dass die Tiergartenbesucher das Fresko wieder in seinem ursprünglichen Zustand bewundern und im prunkvollen Ambiente des Kaiserpavillons speisen können."
Naturgartenfest am 16. und 17. Juni 2012 im Schlosspark Laxenburg
(Fri, 25 May 2012 17:44:32 GMT)   Sie wollen den Sommer in vollen Zügen genießen? Das Naturgartenfest am 16. und 17. Juni 2012 im Schlosspark Laxenburg bietet dazu bei freiem Eintritt die beste Gelegenheit. Beim Erholen im Schatten alter Bäume, beim Toben auf endlos scheinenden Wiesen oder beim Gustieren und Informieren am lebendigen Festplatz – da ist sicher auch für Sie das Richtige dabei! Alles für den Naturgarten Garteninteressierte erhalten Tipps für den eigenen Garten, bei vielen Ausstellern gibt es Gartenzubehör und Pflanzen zum mit nach Hause nehmen. Das Bühnenprogramm, u.a. mit Vorträgen der ORF-Gartenprofis Karl Ploberger und Johannes Käfer, entführt weiter in die wunderbare Gartenwelt. Genuss und Enstpannung Zahlreiche Aussteller laden zum Gustieren und Probieren – vom edlen Kunsthandwerk bis zu regionalen Schmankerl bei den Partnern von „So schmeckt Niederösterreich“ ist am bunten Marktplatz vieles vertreten. Entspannung bietet die Ruhe- und Lesezone des „Gartensommer Niederösterreich 2012“ und der Aktion Zeit Punkt Lesen. Erlebnis für die ganze Familie Spaß und Abenteuer wartet natürlich auch auf die Kleinen: ob mit Kindermusiktheater, Spiel- und Bastelstationen oder Haubiversum‘s Kinderbackstube. Mit der HYPO NOE Landesbank kann man die „Natur im Garten“-Sondermünze selber prägen und mit etwas Glück auch eine Ballonfahrt gewinnen. Weitere Informationen am NÖ Gartentelefon unter +43 (0)2742/74333 oder auf www.naturimgarten.at.
Schnitzlers Erzählkunst auf höchstem Niveau
(Thu, 24 May 2012 16:15:41 GMT)   „Spiel im Morgengrauen“, jene Novelle Arthur Schnitzlers, die zu einem beträchtlichen Teil in Baden spielt, wurde am vergangenen Sonntag im Haus der Kunst in einer szenischen Lesung dargeboten. In dem sehr späten Text (entstanden 1926) lässt der Autor die Welt der zu Ende gehenden Monarchie noch einmal eindringlich und mit einem Hauch Melancholie erstehen. Er erzählt, wie ein etwas eitler Leutnant sich an einem Sonntag dreimal an den Spieltisch setzt und beim dritten Mal sich ausweglos verschuldet. Im zeitlosen Kern der Geschichte diskutiert der Autor die komplexe Beziehung zwischen Mann und Frau und deren störungsanfällige Kommunikation. In „Spiel im Morgengrauen“ zieht Arthur Schnitzler erzähltechnisch, sprachlich und strukturell alle Register seines Könnens. „Spannend und hochdramatisch gestalteten Antje Hochholdinger, Philipp Brammer und Hendrik Winkler - alle Mitglieder des Ensembles des Landestheaters Niederösterreich – den Text in einer szenischen Lesung. Die von Antje Hochholdinger eingerichtete, gekürzte Version wurde der Dramatik des Originals voll gerecht. Sie enthielt obendrein alle Bezüge zu Baden und zog einen Spannungsbogen, der das Publikum über knapp zwei Stunden in Atem hielt. Insgesamt ein Abend, der große Literatur auf künstlerisch höchstem Niveau erleben ließ“, so GR Herbert Först für das Arthur!-Team.
Theaterfest Niederösterreich 2012 mit vielfältigem Programm
(Thu, 24 May 2012 12:06:26 GMT)   Das Theaterfest Niederösterreich bietet auch im Jahr 2012 ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. Im Rahmen der heutigen Programmpräsentation im Wiener „Novomatic-Forum" präsentierten sich die 23 Spielorte und stellten ihre diesjährigen Angebote vor. Das Theaterfest Niederösterreich läuft heuer vom 6. Juni bis zum 8. September. „Die Kultur bringt die Seele des Menschen zum Schwingen, und die Kultur gibt unserem Land ein unverwechselbares Profil", stellte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge der Programmpräsentation fest. Der Landeshauptmann sprach im Zusammenhang mit der Kultur auch wirtschaftliche Fakten an: „Die Kultur sichert in Niederösterreich rund 12.000 Arbeitsplätze ab und erzielt eine Umwegrentabilität von rund einer Milliarde Euro pro Jahr." Weiters verwies Pröll auch auf eine aktuelle Studie, nach der 88 Prozent aller Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher Kulturveranstaltungen besuchten: „Das macht uns Mut für all das, was wir noch vor haben." Werner Auer, der Obmann des Theaterfestes Niederösterreich, zeigte sich überzeugt: „Wir können auch heuer ein buntes und abwechslungsreiches Programm präsentieren." Auer verwies weiters auf das „hohe Niveau, was die Programmierung der einzelnen Festivals betrifft". Zu den Spielorten des Theaterfestes Niederösterreich zählen der Musical-Sommer Amstetten, der Filmhof Wein4tel Asparn an der Zaya, die Bühne Baden, das Stadttheater Berndorf, das Opern Air Gars am Kamp, die Festspiele Gutenstein, der Theatersommer Haag, die Operklosterneuburg, die Schlossfestspiele Langenlois, der Kultursommer Laxenburg, das Herrenseetheater Litschau, die Maria Enzersdorfer Festspiele, die Sommerspiele Melk, das Theater im Bunker Mödling, die Sommerspiele Perchtoldsdorf, der Thalhof Reichenau, das Festival Retz, Shakespeare auf der Rosenburg, die Nestroy Spiele Schwechat, die Felsenbühne Staatz, das Stockerau Open Air Festival, die Wachaufestspiele Weißenkirchen sowie das Schloss Weitra Festival.
Hohes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich für Prof. Karl Korab
(Tue, 15 May 2012 16:47:37 GMT)   Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überreichte heute im NÖ Landhaus das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich an Prof. Karl Korab. „Beständigkeit schafft Authentizität", meinte der Landeshauptmann im Rahmen seiner Laudatio, denn Karl Korab sei ein Künstler, „der nicht vordergründigen Mechanismen nachläuft, sondern seinem Stil treu bleibt." Der Landeshauptmann: „Karl Korab geht seinen Weg und damit öffnet er uns die Augen für die wesentlichen Dinge unserer Zeit." Der Künstler sei auch „intensiv geprägt durch seine Herkunft", und diese Herkunft schaffe „Zukunft für die künstlerische Landschaft Niederösterreichs", betonte Pröll weiters. „Die Verwurzelung in der Heimat schafft Heimat und Heimatliebe" so der Landeshauptmann, der sich bei Karl Korab auch für dessen „Bekenntnis zur Heimat" bedankte: „Jemand, der Wurzeln hat, der hat auch Kraft - Sie haben unglaublich tiefe Wurzeln, und Sie machen Ihre Kraft auch für uns in diesem Land verfügbar." Prof. Karl Korab wurde im Jahr 1937 in Falkenstein geboren und lebt in Sonndorf bei Maissau. Er besuchte das Gymnasium in Laa und in Horn und studierte nach der Matura von 1957 bis 1962 an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Ab dem Jahr 1960 gestaltete er zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, so etwa in Wien, Tokio, London oder Stockholm. Seine Hauptthemen sind das Stilleben, Landschaften, maskenhafte Köpfe und das Interieur. International bekannt wurde er besonders für seine „Waldviertler" Motive.
Donauinsel startet in Saison 2012
(Fri, 23 Mar 2012 17:40:01 GMT)   Wien. - Mit dem Traumwetter startet auch die Donauinsel - das Freizeitparadies mitten in der Millionenstadt - in die Saison 2012. Die Stadt Wien hat aufgrund der frühlingshaften Temperaturen umgehend reagiert, die Grillplatzmeister aktiviert, auch die Mitarbeiter des mobilen Inselservice sind ab morgen unterwegs. "Einem entspannten Wochenende auf der Insel steht nichts mehr im Wege. Wir haben in den letzten Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen gesetzt, die die Insel noch attraktiver macht und erweitern das Angebot für die Wienerinnen und Wiener laufend", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Zweierteams des Inselservice sind ab morgen wieder auf Fahrrädern unterwegs und sorgen dafür, dass die Spielregeln auf der Donauinsel eingehalten werden. Sie kontrollieren die Sauberkeit und machen die Hundebesitzer auf Maulkorb- und Leinenpflicht aufmerksam. Zugleich informieren sie über das umfangreiche Freizeitangebot auf der Donauinsel. Basisstation ist die Inselinfo, die sich rund 350 Meter stromabwärts der Reichsbrücke - U1 Station Donauinsel befindet. Die Grillplatzmeister wiederum sorgen für den reibungslosen Ablauf beim Grillvergnügen. Sie kontrollieren die Sauberkeit, geben Tipps für sicheres Grillen und helfen bei der richtigen Müllentsorgung. Zusätzlich geben Hinweistafeln im Bereich der Grillzonen und -plätze Auskunft, was erlaubt oder untersagt ist. Unbedingt zu beachten ist etwa, dass ein Entzünden von Bodenfeuern im gesamten Donauinsel- und Uferbereich zur Sicherheit aller verboten ist. Eine Neuerung gibt es im Bereich der WC-Anlagen auf der Insel: In Kürze werden die neuen - topmodernen - WCs fertiggestellt, sie sind hygienisch und absolut geruchsneutral, auch an heißen Tagen. Bis zu ihrer endgültigen Fertigstellung sind ausreichend Mobil-Klos im Freizeitparadies vorhanden. "Es gibt auch keine Ausreden, die Insel nicht sauber zuhalten, wir haben ausreichend Papierkörbe und Hundesackerlautomaten, denn wir alle wollen, eine saubere und einladende Insel für alle Nutzer", stellt Sima klar. Die Donauinsel ist umweltfreundlich mit der U-Bahn zu erreichen.
Landeshauptmann Pröll eröffnete Edelsteinhaus in Maissau
(Thu, 17 May 2012 11:02:40 GMT)   Am Areal der Amethystwelt Maissau (Bezirk Hollabrunn) nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Mittwoch, 16. Mai, die Eröffnung des hier neu errichteten Edelsteinhauses vor. „Niederösterreich hat eine kulturelle Verpflichtung und ein reiches Erbe, auf das es zu achten gilt. Zudem haben wir in diesem Zusammenhang in den vergangenen Jahrzehnten viel entwickelt, das hoffentlich auch von den nachfolgenden Generationen erhalten werden wird", sagte der Landeshauptmann und erinnerte an niederösterreichische Kulturgüter wie beispielsweise Carnuntum. Zur Bedeutung des Sports in Niederösterreich - Michaela Dorfmeister, die der heutigen Eröffnung ebenfalls beiwohnte, stellt im Edelsteinhaus eine ihrer Goldmedaillen aus - meinte Pröll: „In Niederösterreich stimmt der Familiensinn, wir versuchen, jungen Talenten unter die Arme zu greifen und entwickeln hier auch einen entsprechenden Stolz." Gerade im heurigen Jahr der Generationensolidarität sei dieser Familiensinn von Bedeutung; man solle sich gegenseitig ergänzen, dies sei eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung des niederösterreichischen Landesbewusstseins, so Pröll. Das neue Edelsteinhaus der Amethystwelt Maissau soll eine Einführung in die Welt der Mineralien bieten. Es zeigt Mineralien aus der ganzen Welt und informiert u. a. darüber, wie die Steine aus den Bergen geholt werden und wie Edelsteine entstehen. In dem Haus werden Mineralien und Edelsteine sowohl als Rohsteine als auch als fertige Schmuckstücke gezeigt. In Verbindung mit der Amethyst Welt Maissau bietet sich den Besucherinnen und Besuchern hier ein Gesamterlebnis rund um das Thema Mineralien und Edelsteine, auch Österreichs größter Edelsteinshop befindet sich vor Ort. Das neue Edelsteinhaus wurde in rund achtmonatiger Bauzeit errichtet. Die Baukosten betrugen rund 900.000 Euro, wobei 350.000 Euro in die Erbauung und 550.000 Euro in die Einrichtung und Ausstattung investiert wurden. Die Fördermittel des Landes beliefen sich hier auf 230.000 Euro. Durch die Errichtung des Hauses konnten vor Ort zwei Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Edelsteinhaus kann ab sofort ganzjährig - täglich von 9 bis 17 Uhr bzw. von Mai bis September bis 18 Uhr - besichtigt werden.
Nordisch in Niederösterreich
(Thu, 16 Feb 2012 16:43:02 GMT)   Eine der schönsten Wintersportarten ist sicherlich das entspannte Dahingleiten mit gemäßigtem Doppelstockeinsatz. In Niederösterreich gibt es wunderschöne Loipen dafür, auf denen derzeit beste Bedingungen für den Langlauf herrschen. Der sanft knirschende Schnee unter den Skiern, die weiß staubenden Äste im Winterwald und dazu nach jedem Doppelstockeinsatz der wolkige Atem, der in den tiefblauen Himmel steigt: In Niederösterreich ist Langlaufen ein Genuss für alle Sinne. Ein Loipennetz von über 740 km Länge bietet Abwechslung pur: Von stimmungsvollen Fahrten durch die von Licht- und Schattenspielen geprägten Wälder des Waldviertels bis zum entspannten Dahingleiten auf den sonnendurchflutenden Hochebenen im alpinen Süden lassen sich mit Ski und Stock einige der schönsten und aussichtsreichsten Landschaften Niederösterreichs durchmessen. In die Qualität der niederösterreichischen Langlaufgebiete wird laufend investiert: „Im Zuge einer Qualitätsoffensive wurde jetzt in elf Langlaufgebieten ein modernes Beschilderungssystem umgesetzt. In Hochreit (Göstling), Puchenstuben (Turmkogel), Bärnkopf, Bad Traunstein, Ottenschlag, Annaberg, St. Aegyd, Gutenbrunn, Bad Großpertholz, Lackenhof und auf der Wechsel-Semmering-Panoramaloipe finden nun Sportlerinnen und Sportler sowie Ausflugstouristen ein transparentes und einheitliches Orientierungssystem vor“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. Schöner und länger laufen Die größten und schönsten Langlaufreviere Niederösterreichs melden derzeit hervorragende Loipenbedingungen. So kann die 100 km lange Wechsel-Semmering-Panoramaloipe in den Wiener Alpen in Niederösterreich von allen zehn Einstiegsstellen in Angriff genommen werden. Alle 13 Loipenabschnitte werden mindestens vier Mal die Woche klassisch und skating gespurt, an 16 Schwaigen und Gasthöfen kann gerastet werden. Besonders üppige Schneeverhältnisse melden die Mostviertler Langlaufgebiete: In Lackenhof (Loipennetz: 17 km), Annaberg (20 km) und auf den Hochreit-Loipen bei Göstling (32 km) sind die Loipen in tief verschneite Landschaften eingebettet, und auch in St. Aegyd (100 km) liegt zumindest ein Viertelmeter Schnee. Prächtige Bedingungen finden Langläufer auch im Waldviertel vor: In Gutenbrunn und im benachbarten Bärenkopf kann auf einer beruhigenden Schneedecke von über einem halben Meter gespurt werden. Rund 120 km präparierte Loipen bieten in Niederösterreichs größtem Langlaufzentrum ein unvergessliches Naturerlebnis. Hat man sich in Bärnkopf-Gutenbrunn ausreichend präpariert, lohnt vielleicht ein Leistungstest im 20 km entfernten Langschlag. Hier findet am 18. und 19. Februar der zweite internationale Langlauf-Marathon statt. Für den, der’s kann, sind rund um den Frauenwieserteich bis zu 51 km zurückzulegen. Es geht aber auch kürzer: Nicht ganz so in Saft und Kraft stehende Athleten können sich auch an der Halbmarathon-Strecke über 25,5 km, an der Familienstrecke (8,5 km), an der Schülerstrecke (4 km) oder gar an der Kinderstrecke versuchen – da sind dann nur noch 1,5 km zurückzulegen. Begleitet wird das sportliche Ereignis von einem reichen Rahmenprogramm.
Literaturcomics führen junge Leser an Weltliteratur heran
(Mon, 23 Apr 2012 09:42:25 GMT)   Wie lassen sich junge Leser an literarische Klassiker heranführen? Auf diese Frage hat Brockhaus eine Antwort gefunden. Wissenmedia in der inmediaONE] GmbH startet mit den "Brockhaus Literaturcomics" eine neue Reihe, die Jugendlichen den Zugang zur Weltliteratur eröffnet. In der ersten Staffel sind soeben fünf Bände im Comic-Format erschienen: "In 80 Tagen um die Welt", "Die Schatzinsel", "Don Quijote", "Robinson Crusoe" sowie die "Odyssee" - allesamt Abenteuergeschichten, die auf den Literaturempfehlungslisten der Sekundarstufen I und II stehen. "Auf unserem Weg, Brockhaus als Bildungsmarke zu etablieren, ist das neue Format ein weiterer konsequenter Schritt. Wir möchten mit den Literaturcomics Mädchen und Jungen klassische Lesestoffe vermitteln und sie neugierig auf die Originalromane machen", so Geschäftsführer Christoph Hünermann. Basierend auf der in Frankreich erscheinenden Serie "Les Incontournables de la litérrature en BD" (Weltliteratur als Comic) legt Brockhaus die ersten Bände in deutscher Übersetzung vor. Die vierfarbigen Hardcover-Ausgaben kosten je 12,95 Euro, im Herbst folgen fünf weitere Titel. Die "Brockhaus Literaturcomics" bereiten traditionelle Bildungsschätze auf besondere Weise auf: Bekannte Comic-Zeichner setzen wichtige Werke der Weltliteratur in Szene. Kompakte Plots in spannenden Dialogen tragen dazu bei, dass die jungen Leser die Bücher nicht wieder aus der Hand legen. Zusätzlich bietet ihnen der Anhang umfangreiche Informationen über die Autoren, ihren Roman, ihr Gesamtwerk und die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der jeweiligen Epoche. So wird ihnen auch die historische und literarische Relevanz der Originalausgaben verdeutlicht.
Markus Schleinzers Debütfilm "Michael" macht den Zuseher zum machtlosen Mitwisser
(Thu, 01 Sep 2011 15:56:30 GMT)   Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer zeigt in seinem Debütfilm "Michael" die dunkle Seite eines Vorstadtlebens, wie sie auch in jedermanns Nachbarschaft stattfinden könnte. Von dem Film wurde vorab nur bekanntgemacht, dass sich die Handlung um die "letzten fünf Monate des gemeinsamen Lebens" dreht. Die Normalität wird geradezu beängstigend, wenn man "hilflos" und trotzdem fasziniert den Alltag von Michael verfolgt. Er ist alleinstehend und arbeitet bei einer Versicherung. Wenn er abends mit den Einkäufen heimkommt, und gebratenen Leberkäse zubereitet scheint das noch normal und alltäglich. Wenn er dann aber die Rollläden herunterlässt, für zwei Personen den Tisch deckt und dann die schallgedämmte und verriegelte Kellertüre öffnet, dann sind es spätestens Michaels Worts "Na kumm", die er in den dunklen Keller richtet, die nicht überraschend schockieren und nichts alltägliches erahnen lassen. Michael ist ein pädophiler Kindesentführer, der in seinem Keller den 10jährigen Wolfgang gefangen hält. Regisseur Markus Schleinzer erzählt die Geschichte nüchtern und fast schon dokumentarisch. Genau das ist es, was den Film beängstigend macht und dennoch fasziniert. Die Hintergründe, wie etwa die Dauer der Gefangenschaft, die Umstände des Kidnappings und die Herkunft des Buben lässt Schleinzer weitgehend offen, nur durch Andeutungen kann sich der Zuschauer Details zusammenreimen. Der Zuschauer wird zum hilflosen Entdecker und machtlosen Mitwisser degradiert. Schleinzer spielt geschickt mit Ängsten und Gefühlen der Zuseher. Parallelen zu den Fällen Kampusch und Fritzl sind im Film mehrfach zu finden. Es wäre aber billig und auch falsch, Schleinzer vorzuwerfen, sich dieser reellen Fälle zu bedienen. Er habe bei seinen Recherchen herausgefunden, dass es „eine unheimlich erschreckende Dunkelziffer von Kindern“ gebe, die in Deutschland, Österreich oder anderswo auf der Welt als vermisst gelten und in Kellern oder Dachböden eingesperrt seien, so der Regisseur. Diese Ähnlichkeiten haben nichts mit dem Fall Fritz oder Kampusch zu tun, sondern sind allgegenwärtig und reell - gestern, heute und wahrscheinlich auch noch morgen. "Michael" ist ein Film, der weh tut. "Michael" ist ein Film, den man nicht mehr so leicht vergisst. "Michael" ist ein Film, den man gesehen haben sollte.
DIE SEER Open Air 2012 - Wörtherseebühne
(Wed, 25 Apr 2012 15:00:00 GMT)   DIE SEER LIVE - das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun (!) Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen lässt. Musik und Musiker werden spürbar. Die SEER sind eine der stärksten Livebands des Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über'n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“! Dies kam nicht von ungefähr, sondern hatte Zeit zu wachsen. Kein Retortenbaby, sondern über die Jahre zu dem geworden, was es ist. Das ist vor allem auch bei den Konzerten spürbar. Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freunden und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. "Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen. Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun", erklärt Jaklitsch. Verantwortung steht dafür, die Arbeit auf der Bühne nicht als typischen Konzertbetrieb zu sehen. "Konzertbetrieb - schon das Wort klingt so emotionslos", sagt er und trifft damit den Nagel auf den Kopf. "Unmittelbar nachdem die Musik uns in Richtung Publikum verlassen hat, ist sie im Grunde schon wieder Vergangenheit und daher ist jedes Konzert, jeder Bühnenauftritt für uns wieder etwas ganz Neues", so Jaklitsch. Dieser Einsatz zahlt sich aus und wer je ein Konzert der Seer gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Freude am musikalischen Handwerk. Echte Live-Musik. Das SEER OPEN AIR 2012 wird, wie auch 2011, der Treffpunkt und das Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen Ambiente der Wörtherseebühne. Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich den neuen Liedern der im Juni 2012 erscheinenden, neuen CD kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2012 nach Klagenfurt. Konzertkritiken können nur zum Teil wiedergeben, was "SEER Live" bedeutet. Man muss es selbst sehen und hören, dann kommen "SPÜREN" und "FÜHLEN" von ganz allein. Hat man das erlebt, dann weiß man auch, was "SEERISCH" ist ... In diesem Sinn: „Sche wars, wennst do warst!“ 11. August 2012, 20 Uhr - Klagenfurt, Wörtherseebühne Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01 / 88 0 88 und den bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
NIK P. im Dezember auf großer Österreichtournee!
(Wed, 25 Apr 2012 15:00:00 GMT)   Seit er 19 ist, schreibt Nik P. Lieder. „An ein neues Album gehe ich immer mit viel Freude, frisch motiviert und unbefangen ran, weil die Songs, die aus Lust und Leidenschaft an der Musik entstehen, fast immer die besten sind." So erzählt der Mann von seiner Arbeit, der mit einem Lied ein Volksgut mehrerer Nationen geschaffen hat: „Ein Stern (der deinen Namen trägt)". NIK P. geht im Dezember 2012 wieder auf Tour durch Österreich. Mit im Gepäck hat er neue Lieder und all seine großen Hits. Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art mit NIK P. & Band und sichern Sie sich schnell die besten Plätze! 6.12.2012 Kürnberghalle – Leonding 20 Uhr 7.12.2012 Sporthalle Alpenstraße – Salzburg 20 Uhr 9.12.2012 Messearena – Klagenfurt 19:30 Uhr 13.12.2012 VAZ Krieglach 20 Uhr 14.12.2012 Stadtsaal – Vöcklabruck 19:30 Uhr 15.12.2012 Multiversum – Schwechat 19:30 Uhr 16.12.2012 Stadthalle – Ybbs an der Donau 19 Uhr 20.12.2012 Congress, Saal Tirol – Innsbruck 20 Uhr Karten: in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und in allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei Schröder Konzerte 0732/221523.
Wissen der Aktion „Natur im Garten“ ist international gefragt
(Tue, 24 Apr 2012 11:43:24 GMT)   Das Natur im Garten-Konzept des ökologischen Gärtnerns ohne Gift, Kunstdünger und Torf wird auch jenseits der niederösterreichischen Grenze immer bekannter und beliebter. Zurzeit ist eine internationale Delegation in Niederösterreich zu Besuch. In Litauen ist ein Park geplant, der nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ gestaltet und gepflegt werden soll. Gemeinsam mit den Kooperationspartner „Gartennetz Deutschland“ sammeln die ExpertInnen aus dem Baltikum Eindrücke in den NÖ Schaugärten. Eine Tour durch den Kurpark und das Rosarium in Baden, die Erlebnisgärten Kittenberger, die Arche Noah und natürlich DIE GARTEN TULLN stehen auf dem Programm. Auf der GARTEN TULLN, Europas erster ökologischer Gartenschau, wird auch ein gemeinsamer Workshop stattfinden, wo eine zukünftige Zusammenarbeit mit Litauen auf der Tagesordnung steht. „Der Besuch der Delegation zeigt einmal mehr wie wichtig das Wissen von Natur im Garten in Europa geworden ist. Der Igel soll in Zukunft in ganz Europa für ökologisches Gärtnern und den Verzicht auf Pestizide, Kunstdünger und Torf stehen“ so NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.
Parallelwelt Zirkus in der Kunsthalle Wien
(Mon, 02 Apr 2012 10:53:02 GMT)   Wien. - Manege frei für die Welt der AkrobatInnen, der Clowns und der exotischen Tiere. Die Ausstellung Parallelwelt Zirkus führt über die Werke zeitgenössischer KünstlerInnen in das Universum Zirkus ein und gibt den Blick frei auf einen wundersamen Ort der Welterkenntnis, der Überraschungen und Sensationen, einen Ort der Poesie aber auch der Aufregungen und des Unbehagens. Der Zirkus hat als Parallelwelt vor allem in den unterschiedlichen Genres der Künste – etwa in Film, Literatur und bildender Kunst – seine Rolle als Projektionsfläche gefunden. Fasziniert vom Zirkus, seinen Formen und seiner Praxis, erschafft etwa Peter Blake seine persönliche Menagerie an Akrobaten und Zirkusfabelwesen. Federico Fellini thematisiert den Zirkus in zahlreichen Filmen und Charlie Chaplin überschreitet mit seiner Figur des Tramp Normen Grenzen des gesellschaftlichen Lebens. In Ulrike Ottingers Arbeiten ist der Zirkus Metapher für eine utopische Perspektive, in der der Zirkus als sanfter Zwilling der Revolution auftritt. Neben Tieren und Akrobaten ist es aber vor allem die Figur des Clowns, die in ihrer Vielschichtigkeit zwischen gut und böse, lustig und traurig die Kunst seit je her inspiriert. Die Ausstellung weist weit über den Rand der Manege hinaus und versammelt internationale, künstlerische Positionen, die den Zirkus auch außerhalb des Zirkuszeltes thematisieren und Figuren, Formen und Metaphern daraus entlehnen. Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Diane Arbus, Matthew Barney, Julian Bismuth, Rhona Bitner, Peter Blake, Olaf Breuning, Bernhard Buhmann, Charlie Chaplin, Clifton Childree, Charles & Ray Eames, Federico Fellini, Daniel Firman, Thilo Frank, Jeppe Hein, Roni Horn, Anna Jermolaewa, Anna Kolodziejska, Tomasz Kowalski, Zilla Leutenegger, Ulrike Lienbacher, Jonathan Monk, Bruce Nauman, Ulrike Ottinger, Marion Peck, Ugo Rondinone, Joe Scanlan, Elisabeth Schmirl, Deborah Sengel, Cindy Sherman, Simmons & Burke, Kristian Sverdrup, Javier Téllez, Joe Wagner, Martin Walde, William Wegman, Nives Widauer, Erwin Wurm und Rona Yefman
Keine Sorge, wenn Ihnen ein Frosch zuwinkt - in Schönbrunn ist das normal
(Thu, 15 Dec 2011 11:13:02 GMT)   Wien. - Die Kaulquappen sind winzig klein und gleichzeitig eine Riesensensation. Der Tiergarten Schönbrunn hat es als erster Zoo geschafft, die aus Borneo stammenden Winkerfrösche zu vermehren. „Das ist eine Welterstnachzucht!", gratuliert Professor Walter Hödl von der Universität Wien, einer der international angesehensten Amphibienspezialisten. Seit 2007 leben zwei Arten von Winkerfröschen der Gattung Staurois in einem eigenen Froschcontainer hinter dem Schönbrunner Regenwaldhaus. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Tiergartens mit der Universität Wien und der Universität von Brunei Darussalam auf Borneo. Winkerfrösche verdanken ihren Namen dem Umstand, dass sie sich untereinander winkend verständigen. Das ist eine Anpassung an ihren lauten Lebensraum. Die Frösche leben auf Borneo an rauschenden Bächen und Wasserfällen. Um ihre Artgenossen auf sich aufmerksam zu machen, rufen sie nicht nur, sondern winken mit ihren Hinterbeinen. Dabei entfalten sie die farbigen Spannhäute zwischen ihren Zehen, um ihre Signale zu unterstreichen. In einer Reihe von Spezialterrarien untersucht Doris Preininger im Rahmen ihrer Doktorarbeit das Verhalten und speziell die optische Kommunikation der Winkerfrösche. Um weitere Forschung zu gewährleisten, war es wichtig, die Tiere nachzuziehen, doch über ihr Fortpflanzungsverhalten ist so gut wie nichts bekannt. "Wir hatten wirklich schon alles versucht: Regen, Nebel, verschiedene Temperaturen und jede denkbare Veränderung in der Gestaltung in den Terrarien - zunächst vergebens", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Umso größer ist jetzt die Freude über die geglückte Nachzucht: "Wir haben Neuland betreten und uns Schritt für Schritt weitergetastet, bis wir letztlich den Weg gefunden haben. Die Zukunft dieses spannenden Projektes scheint jetzt gesichert."
Die Ausstellung „Leben im Vierkanthof" im Stift Seitenstetten ist eröffnet
(Mon, 30 Apr 2012 12:14:05 GMT)   Der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer eröffneten am Freitag, 27. April, die Ausstellung "Leben im Vierkanthof - wo Bauern und Mönche beten und arbeiten" im Stift Seitenstetten. Die Ausstellung wird anlässlich des Jubiläums "900 Jahre Stift Seitenstetten" gezeigt. "Am heutigen Tag können wir spüren, wie wichtig geistige und geistliche Zentren in unserem Land sind", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge der Eröffnung. Die Kirchen und Stifte im Land hätten "über Jahrhunderte die Geschichte und das Gesicht unseres Landes geprägt", betonte er. Der Landeshauptmann weiters: "Wir haben hier ein großes Erbe übernommen und unsere Verantwortung liegt darin, dieses Erbe auch gut zu pflegen." Im Zusammenhang mit der Ausstellung über die Vierkanter betonte Pröll: "Ich hoffe, dass es uns mit dieser Ausstellung auch gelingt, die Augen dafür zu öffnen, welch großer Wert uns hier von den Vorfahren übergeben wurde." "Die Vierkanter reichen weit in das Oberösterreichische hinein und prägen unser Landschaftsbild", sagte der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Die Vierkanter erinnerten dabei auch "an die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern, die sie tagtäglich leisten", so Pühringer. Der Seitenstettner Abt Berthold Heigl meinte: "Unser Haus wird oft der ,Vierkanter Gottes' genannt, und die Vierkanter sind auch das Markenzeichen unserer Region." Die zahlreiche Teilnahme der Bevölkerung an der Ausstellungseröffnung zeige auch, "dass wir in der Region sehr verwurzelt sind", so Heigl. Die Ausstellung "Leben im Vierkanthof - wo Bauern und Mönche beten und arbeiten" läuft vom 28. April bis 4. November im Stift Seitenstetten. Der zweite Teil der Ausstellung ist vom 6. Mai bis 31. Oktober im Freilichtmuseum Sumerauerhof in St. Florian in Oberösterreich zu sehen. Kernthemen der Ausstellung sind die bäuerliche Arbeit und die mönchische Spiritualität.
THE CHIPPENDALES Tour 2012
(Wed, 25 Apr 2012 15:00:00 GMT)   The Chippendales verführen wieder und kommen auch 2012 mit ihrer Show nach Österreich und Liechtenstein! Wurden The Chippendales am Beginn ihrer Karriere 1979 noch als Kurzzeitphänomen belächelt, gehören sie nun seit mehr als dreißig Jahren zum fixen Entertainmentspektrum der Frauen. Die Show sprüht nur so von Highlights - spannende Choreographien zu aktuellen Hits und Klassikern, fantasievolle Kostüme und grandiose Lichteffekte verführen genauso wie die leisen und romantischen Szenen. Termine: 5.10.2012, 20 Uhr - BRAUNAU Bezirkssporthalle 6.10.2012, 20 Uhr - SALZBURG Sporthalle Alpenstraße 7.10.2012, 20 Uhr - INNSBRUCK Congress 8.10.2012, 20 Uhr - KLAGENFURT Messearena 10.10.2012, 20 Uhr - LEONDING Kürnberghalle 14.10.2012, 19:30 Uhr - FL-SCHAAN SAL-Saal am Lindaplatz Karten: in allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und den bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei Schröder Konzerte 0732/221523.
Kunsthalle Krems: Yoko Ono: "Seven Fortunes and Eight Treasures"
(Sun, 04 Mar 2012 11:08:44 GMT)   Krems (Niederösterreich). - Die japanisch-amerikanische Künstlerin Yoko Ono war auf Einladung des Direktors der Kunsthalle Krems, Hans-Peter Wipplinger, am 2. März 2012, Ehrengast eines exklusiven Fundraising-Dinners in der Kunsthalle Krems. Im Zuge der Preview zur Ausstellung "WUNDER. Kunst, Wissenschaft und Religion vom 4. Jahrhundert bis zur Gegenwart" kalligraphierte sie in einer Live-Performance sieben Leinwände mit japanischen Schriftzeichen in schwarzer Tinte. Ihrer neunen Arbeit, die als Teil der WUNDER-Ausstellung noch bis zum 1. Juli 2012 in der Kunsthalle Krems zu sehen ist, gab sie den Namen "We wish you seven fortunes & eight treasures". Schon in einem früheren Werk bezog sich die Künstlerin auf den berühmten Samurai Shikanosuke Yamanaka (1545-1578): "When we were children, we learnt at our elementary school how the warrior, Shikanosuke Yamanaka, vowed to endure seven misfortunes and eight sufferings, thereby giving all the negative things to him that would have been given to the people of his city. I was so impressed with his selfless devotion to people, I wanted to be like him when I grew up. Then I realized that so many challenging situations were given to me in life. Much later, I wondered if it would not be better to ask for seven good fortunes and eight treasures....which I promptly did. It changed my life." Dieser Abend in Krems wurde zum großen Stell-Dich-ein der österreichischen Kunstwelt: VALIE EXPORT, Anna Jermolaewa, Johanna und Helmut Kandl, Daniel Spoerri, Erwin Wurm, Markus Schinwald, Franz Graf, Walter Vopava, Hubert Scheibl, Erwin Bohatsch, Thomas Feuerstein, Markus Hofer und Manfred Grübl mischten sich unter die rund 200 Gäste, ebenso die deutsche Künstlerin Katharina Sieverding, Meisterschülerin von Joseph Beuys, deren Arbeit "Die Sonne um Mitternacht schauen" große Aufmerksamkeit erregte. Die Museumsdirektor(inn)en Sabine Haag (Kunsthistorisches Museum), Agnes Husslein (Belvedere) und Karlheinz Essl (Essl Museum) zeigten sich begeistert von den rund 50 künstlerischen Positionen in der Schau, die ebenso vielen Exponaten zum Thema Wunder aus den Bereichen Religion, Wissenschaft und Alltag (zu sehen sind etwa auch Reliquien, Votivbilder, Geisterhände, ein Perpetuum Mobile, Harry Potters Zauberstäbe, Goethes Zauberkasten, Reliquien, Herrmann Maiers Skiausrüstung bei seinem Sturz in Nagano etc.) gegenübergestellt werden. Erwin Wurm begeisterte die Gäste schon beim Eintreten in das Haus, hat sich doch sein Lastwagen an der Fassade der Kunsthalle ganz speziell eingeparkt. In der Schau ist er dann auch mit seinen "Mind Bubbles" vertreten. Die von Daniel Tyradellis kuratierte Ausstellung setzt sich mit dem Wunder ästhetisch wie intellektuell auseinander und ist eine Kooperation der Kunsthalle Krems mit den Hamburger Deichtorhallen, deren Direktor Dirk Luckow bei der Preview ebenso anwesend war, und der Siemens Stiftung, die durch Beate Hentschel vertreten war.
Schloss Hof wird um eine Attraktion erweitert
(Tue, 21 Feb 2012 15:56:40 GMT)   Etwa 120.000 BesucherInnen zählt Schloss Hof in Engelhartstetten pro Jahr. Außerdem besuchen weitere 50.000 Interessierte den Oster- bzw. Weihnachtsmarkt. Damit ist Schloss Hof ein wichtiger Tourismusmagnet. „Kulturgüter wie Stifte, Schlösser und Burgen sind wichtige Impulse für den niederösterreichischen Tourismus. Dieses Potenzial wird zum Beispiel im Rahmen des Theaterfestes Niederösterreich genutzt, aber auch beim international renommierten Musik-Festival im Schloss Grafenegg“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Auch die Schaugärten, vom Stiftsgarten über den Schlosspark, vom Rosengarten bis zum Barockgarten wie in Schloss Hof, machen Niederösterreich zum führenden Gartenland Europas und locken zahlreiche Touristen in unser Bundesland. Das stärkt auch den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze: Allein in Schloss Hof arbeiten 50 Ganzjahres-MitarbeiterInnen und weitere 50 saisonale MitarbeiterInnen.“ Um dieses Angebot auszubauen, wird Schloss Hof weiter attraktiviert: Bisher wurden der Meierhof, das Glashaus, der Barockgarten, der Mittermeierhof sowie das Jägerstöckl von der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H revitalisiert. Um die Effekte der im Jahr 2013 stattfindenden Niederösterreichischen Landesausstellung „Brot und Wein“ nachhaltig zu nutzen, wird nunmehr das östlichste Gebäude, der Bäckenhof, attraktiviert. Künftig wird in den Räumlichkeiten des Bäckenhofs die permanente Ausstellung „Brotkultur in Europa“ zu sehen sein. Dafür wird neben der Sanierung des Gebäudes und einer neuen Gartengestaltung unter anderem ein barocker Backofen, Gewürzbeete und ein Keramikatelier errichtet. Auch die Nutzung als Atelier für KünstlerInnen und RestauratorInnen im Sinn von ‚artists in residence‘ ist geplant. Mit dieser abschließenden Bauphase sind die Adaptierungsarbeiten an der gesamten Anlage, die einst nach Entwürfen von Lucas Hildebrandt entstand, vollendet. Somit stehen sämtliche Gebäude dieses niederösterreichischen Top-Ausflugsziels der Öffentlichkeit zur Verfügung. Neben den Bau- und Renovierungskosten wird bis zur nächstjährigen Eröffnung vor allem in die Ausstellungsinfrastruktur investiert. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 2.480.000 Euro. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr. Bohuslav beschlossen.
„Tourismusstrategie Römerland Carnuntum-Marchfeld" präsentiert
(Fri, 17 Feb 2012 14:49:31 GMT)   In Bruck an der Leitha ließ Landesrätin Dr. Petra Bohuslav am 17. Februar, die NÖ Landesausstellung 2011 noch einmal Revue passieren und gab auch einen Ausblick auf die touristische Zukunft der Region und damit auf die „Tourismusstrategie Römerland Carnuntum-Marchfeld 2015". „Mit 554.438 gelösten Eintrittskarten und 60.000 Gästen bei den 50 Events im Rahmen der Landesausstellung war diese Ausstellung die zweitbeste in der Geschichte der NÖ Landesausstellungen. Mit 541.272 Nächtigungen war ein extremes Nächtigungsplus zu verzeichnen. Großen Zulauf gab es auch bei den Gästeinfostandorten der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, hier zählte man 76.000 Gästekontakte. Und schließlich wurde die Infrastruktur in der gesamten Region verbessert", so das Resümee der Landesrätin. Was die Zukunft betrifft, so soll, wie auch die Landesrätin betonte, der Schwung, der durch die Landesausstellung „Erobern - Entdecken - Erleben im Römerland Carnuntum" ausgelöst wurde, mitgenommen und weiter genutzt werden. In erster Linie soll dies durch die Vermarktung der „Fabelhaften Welten" im Römerland Carnuntum-Marchfeld - im Vorjahr trat die Kleinregion Marchfeld der Tourismusdestination Donau Niederösterreich bei, wodurch der Name Römerland Carnuntum nun um das Marchfeld ergänzt wurde - geschehen. Bei diesen „Fabelhaften Welten" handelt es sich um die Welt des Barocks, die Welt der Römer, die Welt der Auen und die Welt von Kultur, Kulinarik und Wein. Als fünfte „Welt" ist der Schwerpunkt Erneuerbare Energie angedacht, hier befindet man sich jedoch erst in der Ausarbeitungsphase. Fest steht diesbezüglich, dass ein eigenes Zentrum zum Thema Erneuerbare Energie in der Region geschaffen werden soll, damit die Gäste der Region das Thema vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen" und „erfahren" können. Auch mit dem Themenschwerpunkt „Römer" soll das Thema „Erneuerbare Energie" verknüpft werden. Touristische Schwerpunkte insbesondere für das heurige Jahr sind die Fertigstellung des „Entdeckerradwegs" zwischen Niederösterreich und dem Burgenland, die Revitalisierung und Neupositionierung des Marchfeldkanalradweges, die Finalisierung der Radbrücke über die March oder auch das Setzen diverser Infrastrukturmaßnahmen für den Naturpark Mannersdorfer Wüste. Zudem soll das Qualitätspartnerprojekt, das vor der Landesausstellung für Gastronomie und Hotellerie in der Region gestartet wurde, erweitert werden; eine neue gemeinsame Förderschiene von Bund und Land soll investive Maßnahmen zur Absicherung und zum Ausbau der festgelegten Qualitätskriterien unterstützen. Hierbei wird es um die Förderung betrieblicher Hardware-Investitionen für qualitätsverbessernde Maßnahmen gehen. Was die Vermarktung der Region betrifft, so stehen hier künftig die Märkte Österreich - insbesondere Wien und Niederösterreich - und Slowakei im Vordergrund.
Erfolgreich in den Garten starten
(Tue, 14 Feb 2012 16:36:52 GMT)   Bald ist der Winter vorbei: Denken Sie deshalb heute schon an die neue Gartensaison! Sind all Ihre Gartenwünsche wahr geworden oder fehlt Ihnen noch das nötige Wissen dazu? Der Praxislehrgang „Erfolgreich starten in den Garten – Zehn Schritte zu Ihrem Naturgarten“ der Aktion „Natur im Garten“ bietet Ihnen dafür das richtige Handwerkszeug. „Mit diesem Praxislehrgang von „Natur im Garten“ steht Ihnen ein umfangreiches Angebot und qualifizierte Beratung zu den verschiedensten Gartenthemen zur Verfügung“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka. Allen Gartenbegeisterten, die mehr aus ihrer Gesundheitsoase machen wollen, vermittelt die „Natur im Garten Akademie“ das notwendige Handwerkszeug. Sie wollen wissen, wie Sie ein üppiges Blütenmeer und eine reiche Ernte erzielen oder besten Kompost heranreifen lassen? Der Lehrgang präsentiert Ihnen an 10 Kurstagen Gemüse- und Kräuterschätze, stellt Ihnen die wichtigsten Pflanzen vor, zeigt Techniken, Ideen und Tricks, die Ihren Garten zum Blühen bringen – ganz ohne chemische Keule. Das Gartenleben kann nicht vielfältig genug sein! Alle Informationen bzw. Anmeldung am NÖ Gartentelefon 02742/ 74 333 und unter www.naturimgarten.at/gartenakademie.
150 Jahre Alpenverein - Der größte alpine Verein Österreichs feiert Geburtstag
(Thu, 12 Jan 2012 17:06:33 GMT)   1862 - vor genau 150 Jahren - wurde der Oesterreichische Alpenverein gegründet. Dass sich der Alpenverein im Laufe seiner 150jährigen Geschichte zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, ohne dabei auf seine reiche Tradition zu vergessen, wird im Jubiläumsjahr 2012 auf eindrucksvolle Weise präsentiert und gefeiert. Am Programm stehen Veranstaltungen aus dem Bereich des Bergsports sowie ein Rückblick in die bewegte Geschichte seit 1862. "Im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte hat sich der Alpenverein zu einer Konstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Er ist aus den Bergen, Tälern, Städten nicht mehr wegzudenken, und die Menschen werden wohl auch in den nächsten 150 Jahren noch mit Begeisterung ihre 'Wege ins Freie' beschreiten. Unsere mehr als 400.000 Mitglieder bestätigen, dass die Alpen nach wie vor unser wichtigster Erholungsraum sind - und ein wertvolles Naturjuwel, das es zu bewahren gilt", so Alpenvereins-Präsident Dr. Christian Wadsack. Schon jetzt kann der Alpenverein auf viele Meilensteine zurückblicken. Etwa auf die Organisation des Bergführerwesens, die Schaffung alpiner Kompetenz durch hochwertige Ausbildungsprogramme, die Stärkung der Jugendarbeit, den Schutz des Alpenraums und den sanften Aufbau seiner Infrastruktur, die Sammlung wertvoller Kulturgüter und natürlich die großen und kleinen sportlichen Triumphe auf den Dächern der Welt. "Was den Alpenverein auch ausmacht, ist eine unerschütterliche Leidenschaft für die Berge. Diese Leidenschaft ist etwas, was uns von der ersten Stunde an verbindet", ergänzt Wadsack. Im Jubiläumsjahr 2012 wirft der Alpenverein zum Einen einen Blick zurück auf seine Geschichte. "Die historische Aufarbeitung ist unerlässlich, um nachfolgenden Generationen eine unverzerrte Retrospektive zu ermöglichen", so Alpenvereins-Vizepräsident Dr. Erich Wetzer. Eine historische Debatte und eine Wanderausstellung zum Thema sind Teil des Programms. Gleichzeitig darf auch voller Vorfreude in die Zukunft geblickt und gefeiert werden. Veranstaltungen wie der "Zukunftsdialog", ein stimmungsvolles Hütten-Opening oder der "Tag des Bergsports" sollen die Öffentlichkeit im Jahr 2012 einladen, den Alpenverein in all seinen Facetten zu erleben.
Niederösterreich mit neuen Angeboten für den Winter
(Fri, 04 Nov 2011 10:48:37 GMT)   Der Winter kann kommen! Mit neuer Wintercard Niederösterreich und der neuen Aktion „Volksschulen zum Schnee“ hat Niederösterreich in der Saison 2011/12 Großes vor. Zum Entschleunigen bietet der sanfte Wintertourismus in Niederösterreich den perfekten Rahmen. Mit rund 20 Skigebieten, über 200 Pistenkilometern, mehr als 100 Aufstiegshilfen und über 20 Skischulen ist Niederösterreich für die kommende Wintersaison bestens gerüstet. Die Vorteile für Winterbegeisterte, die einen oder mehrere Skitage in Niederösterreich verbringen, liegen auf der Hand. Neben der guten Erreichbarkeit und kurzen Anfahrtszeiten vor allem für Ostösterreicher und Gäste aus dem CEE-Raum ist Niederösterreich aufgrund der Topografie und dem Angebot an Skischulen und Geräte-verleihern das Land für Einsteiger und Wiedereinsteiger. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu unschlagbar. Während in manchen Skigebieten in Österreich die Tagesskipässe auf über 45 Euro ansteigen, kostet in Niederösterreich ein Tagesskipass maximal 33 Euro. „Das alles heißt allerdings nicht, dass wir uns zurücklehnen können und abwarten. Ganz im Gegenteil! Auch für die Saison 2011/12 hat man Geld in die Hand genommen, um in Infrastruktur und Angebot in Niederösterreichs Skigebieten zu investieren“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
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