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Mit ihrem einzigartigen Kopfgeld-Format und einer Unmenge an begeisterten Fans vor Ort gehört die WPT Bay 101 Shooting Star eindeutig zu den ganz besonderen Turnieren. Bay 101 Eigentümer Marko Trapani entwarf das Konzept vor 14 Jahren, so Turnierdirektor Matt Savage, welches auf der AT&T Pebble Beach National Pro-Am basiert, das einige der besten Golfer der Welt, sowie eine Vielzahl von Prominenten und Tausenden von Zuschauern an die Nord-Kalifornische Küste jedes Jahr lockt. Trapanis ursprünglich Absicht war es, die besten Allrounder anzuziehen und ein Fan- und Spieler-freundliches $1K Buy-In Event in der Bay Area auszurichten. Bei der erstmaligen Austragung bestanden die "Gejagten" aus einer Anzahl von Trapanis Freunden, aber als die World Poker Tour sieben Jahre später dort Halt machte, bedeutete das auch für das Event einen enormen Zuwachs. Das Buy-In schoss in die Höhe und es passte laut Savage einfach alles perfekt zusammen:
"Das Turnier ist wirklich einzigartig und somit für Fans und Fernsehen gleichermaßen spektakulär und von besonderem Interesse. Mit den $5K Kopfgeldern, den $10K für den Chip-Führenden am Ende des ersten Tages und einem sechshändigen Spiel mit 36 Spielern ist es mit keinem anderen Poker-Turnier zu vergleichen." Einzigartige Turnierstrukturen bringen auch einzigartige Turnierstrategien hervor. "Manche Spieler machen wirklich Jagd auf die Kopfgelder", erklärte Savage, "die Spieler aus der Gegend hier nehmen einzig aus diesem Grund an dem Event teil. Sie denken sich: 'Hey, ich habe mich über ein $200 Satellite qualifiziert, jetzt habe ich die Chance auf 5.000 Dollar!' weswegen sie auch manchmal recht lockere Entscheidungen treffen."
"Aus diesem Grund schaffen es auch regelmäßig ein oder zwei der Shooting Stars an den Finaltisch jedes Jahr, da sie Jagd auf die Kopfgelder machen und wenn sie die Chips einkassiert haben, sind sie nur schwer zu fassen." Profi Brandon Cantu vom Team UB liebt das Format besonders und gewann auch das Event 2009. Auf seinem Weg zum Titel schnappte er sich sechs Kopfgelder – Rekord! "Das ist eines meiner absoluten Lieblingsturniere", gab er zu, "und es stimmt, ich mache tatsächlich Jagd auf die Kopfgelder. Es lohnt sich immer, zu versuchen das Buy-In zurück zu bekommen und es macht einfach Spaß, deshalb bin ich wirklich ein Fan von der Kopfgeld-Jagd." Cantu konnte 2008 einen Start-Ziel-Sieg verbuchen, übernahm am ersten Tag die Chip-Führung und kassierte dafür den Preis von 10.000 Dollar.
"Genau das ist der Grund, weshalb es zu meinen Lieblingsturnieren gehört, es macht so viel Spaß und die Fans bekommen immer gute Unterhaltung geboten. Als ich gegen Ende des Tages mit 8.000 Dollar zurücklag, habe ich es wirklich darauf angelegt. Ich wollte die Führung um jeden Preis." Was Cantu allerdings nicht gefiel, war die Tatsache, dass er zum ersten Mal selbst zum Gejagten wurde im letzten Jahr. "Die Leute haben wirklich ganz unterschiedlich gegen mich gespielt", sagte er, "und es schien ständig so, als würden sie nichts Gutes im Schilde führen, was meine ganze Denk- und Vorgehensweise enorm beeinflusst hat. Ich konnte deshalb wirklich nicht so gut abschätzen, wie ich mit meiner Hand im Spiel stand, so wie ich ansonsten dazu in der Lage bin. Es war keine sehr angenehme Erfahrung." Auch Phil Laak weiß, was es bedeutet, ein Gejagter zu sein.
"Es verändert sich wirklich komplett alles dadurch. Ich liebe das Event, aber sobald der Chipstapel anfängt, kleiner zu werden, dann kann es ganz schnell ungemütlich werden. Dann muss man ganz schnell in der Lage sein, reale Hände zu bekommen, denn andere Spieler werden dich immer mehr callen. Wenn man jedoch einen ordentlichen Chipstapel vor sich hat, dann macht es richtig Spaß, weil andere Spieler dann oftmals um jeden Preis versuchen, dich zu jagen und oft genug auch damit scheitern." Egal ob man das Event nun mag oder nicht, eine Vielzahl von enthusiastischen Fans und einigen der größten Namen der Poksrszene beweisen schlichtweg, dass Trapanis Vorhaben von Erfolg gekrönt war.
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Am 2. Tag der WPT Bay 101 Shooting Star in San Jose trat der neue große Held, Lokalmatador Faraz "The-Toilet" Jaka, als einer der Führenden in Erscheinung, der damit weiter seinen Ruf zementierte, einer der besten Spieler der diesjährigen Tour zu sein. Jaka griff das Spiel in den Wohnheimen an der Universität von Illinois in Urbana Champaign auf, während seines Studiums der Volks-und Betriebswirtschaftslehre. Bald begann mit dem Live-Spielen bei der Bay 101, als er zu Hause war und online während der Schulzeit. Er machte schnell große Fortschritte, erzielte schon bald große Gewinne und gewann Pakete zu allen High-Stakes Events rund um den Globus.
Als er jedoch bei der PokerStars European Poker Tour für 1 1 /2 Jahre mit dabei war und auch einige Male bei der WPT teilnahm, brachte ihm das keinen einzigen weiteren Cent ein. Aber dann, vor einem Jahr, wendete sich zu Hause plötzlich das Blatt, und zwar gewaltig! Er sahnte bei der WPT 2009 in der Bay 101 Shooting Star im großen Stil ab, bevor er schließlich das hart umkämpfte WSOP $5K Six-Max Event als 3. beendete. Dann, als Jaka beim Bellagio Cup letzten Sommer 2. wurde, und einen 3. Platz beim Doyle Brunson Five Diamond World Poker Classic im Dezember 2009 erreichte, übernahm er die Führung in der Rangliste der "World Poker Tour's Player of the Year", die er nach wie vor innehält.
Nimmt man noch die Teilnahme am Finaltisch der erstmals ausgetragenen PokerStars North American Poker Tour $ 25k High Roller Bounty Shootout mit hinzu, dann betragen seine Gesamteinkünfte beinahe 2 Mio. Dollar bei Live-Turnieren im Verlaufe der letzten zwölf Monate. "Es grenzt schon fast an Ironie, in Anbetracht dessen, wieviel dieser Turniere ich bereits gespielt habe und dann plötzlich, wie aus dem Nichts, haben sich die Erfolge eingestellt, obwohl ich nur minimale Dinge verändert habe. Natürlich verbessert sich mein Spiel konstant im Laufe der Zeit, aber ich würde wirklich nicht sagen, dass ich etwas Grundlegendes geändert habe."
Trotz des rauen Beginns seiner Karriere, als er Tausende von Turnieren spielte und 1 Mio. Dollar online verdiente, bevor er überhaupt erstmals Fuß fassen konnte bei den High-Stakes Live-Turnieren, ließ der 24-Jährige aus San Jose verlauten, sein Vertrauen sei stets unerschütterlich gewesen: "Ich war immer davon überzeugt, dass ich gut genug war, um es an die Spitze zu schaffen und dass sich der Erfolg bald einstellen würde - es war nur eine Frage der Zeit." Inmitten all seines derzeitigen Erfolgs fehlt ihm freilich noch eine ganz entscheidende Sache, die selbst einen alten Poker-Profi vor Neid erblassen lassen würde: Der Gewinn eines großen Turnieres. "Ich bin definitiv bereit für einen Gewinn", sagte Jaka. "Es ist so frustrierend, immer nur 2. zu werden und ich bin ganz bestimmt hungrig auf den ganz großen Erfolg". Er ist jedoch smart genug, um zu wissen, dass sich die Gelegenheiten für einen solchen Triumph nicht ewig bieten werden. "Es läuft fantastisch für mich dieses Jahr und mir ist klar, dass das nicht dauerhaft so bleiben wird".
Am Ende hofft Jaka wie so viele Spieler auch darauf, einfach sein Bestes geben zu können, und die Chips einzufahren, wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet, am liebsten natürlich hier in seiner Heimatstadt San Jose. "Es ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin, also würde ich lügen, wenn ich behaupten würde, es wäre ein Turnier wie jedes andere für mich. Hier habe ich das Spielen erlernt und mich verbinden so viele schöne Erinnerungen mit diesem Ort hier, genauso wie ich viele der Dealer von vor vier oder fünf Jahren noch kenne. Es wäre wirklich eine großartige Sache, hier bei diesem Turnier gut abzuschneiden." Die Action bei der WPT Bay 101 Shooting Star endet am 12. März 2010.
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Einen recht ungewöhnlichen Gewinner gab es kürzlich in Atlantic City bei einer reinen Frauen-Poker -Meisterschaft: Abraham Korotki ging mit einem Preisgeld von mehr als 20.000 $ nach Hause bei der World Series of Poker, nachdem er 269 andere Mitstreiter – allesamt Frauen – besiegt hatte.
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Um zu verstehen, dass ein Mann überhaupt zu dem Turnier zugelassen wurde, muss man einen Blick in die Turnier-Richtlinien werfen. Dort heißt es unter anderem: "Die Organisatoren sind per staatlichem Gesetz dazu verpflichtet, jeden zum Turnier zuzulassen, der die Altersgrenze von 21 Jahren erreicht hat und der in der Lage ist, die Eingangsgebühren von 300 $ zu bezahlen."
Nachdem Korotki bei einem vorangegangenen Wettbewerb im Borgata Hotel Casino gescheitert war, entschloss er sich kurzerhand dazu, zwei andere gemischt-geschlechtliche Turniere abzusagen und stattdessen an der Frauen-Meisterschaft beim No Limit Holdem Turnier in Atlantic City teilzunehmen. 16 Stunden später erhielt Korotki seinen Scheck über 20.892 $.
Den zweiten Platz belegte die an Krebs erkrankte Nicole Rowe aus New York, die verlauten ließ, ihren Gewinn zur weiteren Behandlung und Genesung verwenden zu wollen. Angesichts dieser Tatsache bekommt die auf sonderbare Weise zustande gekommene Teilnahme von Korotki einen ziemlichen Beigeschmack. Jedoch ließ auch er durchblicken, dass er beabsichtigt, einen Teil seines Gewinns drei gemeinnützigen Wohlfahrtsverbänden zu stiften – eine davon ist eine Krebsstiftung.
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Die meisten Leute wissen vermutlich nur eine Sache mit Sicherheit über Online-Poker: Dass es irgendwas mit Setzen zu tun hat! Es ist daher gleichgültig, welches Online-Poker-Spiel man spielt, eine grundlegende Wettstrategie wird sich in jedem Fall immer auszahlen.
Sie wird einen insbesondere davor bewahren, vom Spiel mitgerissen zu werden. Schließlich reicht schon ein einziger, unnötig riskierter Wetteinsatz aus, um all seine Chips zum Teufel zu schicken!
Wette darum nur, wenn du auch bereit bist, zu verlieren! Das passiert beim Online-Poker relativ häufig. Viele Stunden voller Hingabe, Konzentration und Disziplin können durch einen einzigen unbedachten Moment wieder zunichte gemacht werden!
Insgesamt gibt es fünf verschieden Wett-Aktionen, es können aber nur maximal drei zu einem einzigen bestimmten Zeitpunkt angewandt werden.
Die fünf Möglichkeiten – nachfolgend erklärt – lauten: bet, fold, call, check oder raise
Bet
Du bist als Erster mit Setzen dran
Fold
Du steigst aus
Call
Du gehst mit dem Einsatz eines anderen Spielers mit
Check
Du setzt nichts, steigst aber auch nicht aus; dies ist nur möglich, wenn kein anderer Spieler vor dir gesetzt hat
Raise
Du erhöhst den bisherigen Einsatz
Wann solltest du setzen?
Wenn du eine gute Hand hast, aber nicht gleich alle mit einem Monster-Einsatz abschrecken möchtest, dann solltest du (wohlüberlegt) setzen. Das hat den Vorteil, dass deine Mitspieler denken könnten, dass du bluffst und somit ihrerseits wieder raisen.
Oder du setzt, wenn deine Hand gut (aber nicht gigantisch) ist, und du dich deiner übrigen Gegner entledigen willst, die im Spiel bleiben wollen, um vielleicht später doch noch eine gute Hand zu bekommen (die dich schlagen könnte). Das zeigt schon, warum Poker kein ganz einfaches Spiel ist: Ein und dieselbe Aktion kann zwei völlig unterschiedliche Dinge bedeuten!
Wann solltest du callen?
Wenn deine Hand ok ist und die Chancen gut sind, sie noch zu verbessern; oder wenn du eine großartige Hand hast und niemanden abschrecken möchtest
Wann solltest du raisen?
Wenn du alle anderen aus dem Spiel drängen möchtest; oder wenn du denkst, dass dein Gegner blufft; oder wenn du eine sehr gute Hand hast
Wann solltest du folden?
Wenn du nicht gewinnen kannst, bzw. die Chancen, deine Hand zu verbessern, zu gering sind
Wann solltest du checken?
Wenn deine Hand mittelmäßig ist und alle anderen Spieler ebenfalls checken; oder wenn du check-raisen möchtest
Was ist Check-Raise?
Check-Raise bedeutet, dass du freiwillig checkst, in der Hoffnung, dass ein Spieler nach Dir setzt, den du wiederum raisen kannst. Dies solltest du allerdings nur dann machen, wenn deine Hand wirklich stark ist, sonst läufst du Gefahr, viele Chips zu verlieren. Außerdem solltest du bedenken, dass dein Gegner exakt dieselbe Strategie verfolgen könnte, in der Hoffnung, dass ihn jemand raist. Wenn dieser Fall eintritt, spielen beide hohes Risiko und der Showdown muss zeigen, welche Hand die bessere ist.
Sei nicht zu vorhersehbar!
Kein Pokerspieler sollte für seine Gegner so berechenbar sein, dass sie ihn in eine bestimmte Schublade stecken können. Deshalb ist es wichtig, die eigene Art zu spielen und zu setzen ständig zu variieren. Ansonsten wissen deine Gegner genau, wie sie gegen dich spielen müssen. Auch einige (kleinere) Hände absichtlich zu verlieren kann ein geeignetes Mittel sein, da dich die Gegner dadurch möglicherweise später eher unterschätzen.
Location, Location, Location
Dass der Button bei jeder Hand wechselt, ist einer der Gründe, weswegen Poker so ein spannendes Spiel ist. Wenn sich unerfahrene Spieler in einer späten Position befinden, dann ist das genau der richtige Zeitpunkt, um Blinds zu stehlen. Genauso wenn sich gute Spieler in einer frühen Position befinden, kann man daraus ebenfalls Kapital schlagen. Mann muss die Position ebenso wie die Persönlichkeit der Mitspieler in Betracht ziehen, bevor man eine Entscheidung fällt.
Stell dir selbst Fragen
Wenn deine Gegner etwas tun, solltest du stets versuchen, zu verstehen, warum sie das gerade tun. Was verrät dir die Online-Poker-Strategie über ihr Verhalten? Sind sie normalerweise genauso aggressiv? Was sagt die Größe ihres Chips-Stapels über sie aus? Ist es ein Bluff oder keiner? Wenn es kein Bluff ist, ist deine Hand gut genug, um ihn zu schlagen?
Freerolls sind kostenlose Online Texas Hold'em Poker Turniere. Keinerlei Turniereinsätze oder Turniergebühren müssen bezahlt werden, allerdings können die teilnehmenden Spieler echte Preise gewinnen. Wegen des fehlenden Risikos, eigenes Geld einsetzen zu müssen, sind Freeroll Turniere besonders bei Pokeranfängern sehr beliebt. Die Chance auf echtes Preisgeld lockt hunderte Spieler in ein Freeroll Turnier.
Im Unterschied zu echten Pokerturnieren werden Freerolls nicht besonders ernst genommen, die meisten Spieler versuchen von Anfang an, viele Chips zu gewinnen, um größere Chancen auf einen der Preisränge zu bekommen. Mit etwas angewandter Strategie, wie man sie bei den größeren Pokerturnieren sieht, hat ein Spieler allerdings wesentlich mehr Chancen auf einen Preis als durch blindes Alles-oder-nichts-Spiel. Die größten Unterschiede zu Pokerturnieren mit Geldeinsatz wurden schon angesprochen: kein Risiko, Geld zu verlieren und eine Masse an Pokeranfängern. Niemand muss also Angst haben, Geld zu verlieren. Genau diesen Umstand soll man sich zunutze machen, wenn man ein Poker Freeroll Turnier ernst nimmt.
Als erstes muss dem Teilnehmer klar sein, dass ein Freeroll Turnier sehr lange dauern kann, da sich meist hunderte Spieler angemeldet haben. In der ersten Turnierphase geht es immer sehr munter zu, gleich zu Beginn gehen schon viele Spieler All-In und versuchen gleich mit der ersten Hand, ihre Chips mindestens zu verdoppeln. Die richtige Antwort darauf lautet, zunächst auf eine sehr starke Hand zu warten. Und wenn man sie bekommt, zum Beispiel ein sehr hohes Pocket Paar, dann wird man selbst zum All-In-Spieler. Bei anderen Pokerturnieren wird man nicht so spielen, aber wenn man schon weiß, dass bei Freerolls eben übermäßig aggressiv gespielt wird, so sollte man dies für sich zunutze machen.
Also: warten auf ein hohes Paar und dann damit All-In gehen - es wird sicher Spieler geben, die mit schwächeren Händen mitgehen werden. Solange man diese starke Hand nicht bekommt, solange soll man auch nicht mitspielen. Will man mit einer mittelmäßigen Hand, wie zum Beispiel einem niedrigeren Paar ins Spiel gehen, muss man einfach damit rechnen, dass massiv erhöht wird. Eine goldene Regel im Turnierpoker lautet ohnehin, die erste Stunde so passiv wie möglich zu spielen und nur dann zu spielen, wenn die Hand stark genug ist.
Im weiteren Turnierverlauf wird man diesen vorsichtigen Stil aber wieder ablegen. Das Teilnehmerfeld wird mit der Zeit kleiner und kleiner. Und nach einer gewissen Zeit nehmen die im Spiel verblieben Spieler plötzlich das Freeroll wieder ernster. Hier beginnt man mit der Änderung der Strategie. Je vorsichtiger die Gegner, desto aggressiver spielt man selbst. Druck ausüben und mehrere kleinere Pots zu gewinnen ist in der Phase angebracht, in der man merkt, dass der hyperaggressive Stil der anderen Spieler etwas zum Erliegen gekommen ist. Mit der Fortdauer des Turnieres werden die Anzahl der Chips dafür entscheidender, welche Strategie man anwendet.
Die Blinds wachsen ja beständig an und das bedeutet für viele Spieler, dass sie dazu gezwungen werden, aktiver zu spielen. Diese Spieler sollen die richtigen Opfer sein, wenn man gut dabei ist und noch viele Chips übrig hat. Umgekehrt aber, also wenn man selbst zu denen gehört, die sehr wenig Chips haben, soll man diejenigen ärgern, die mehr Chips haben, denn diese warten eher auf ihre Karten und wollen nicht mit irgendwelchen Händen ins Spiel gehen. Mit diesen strategischen Grundlagen sollte die Chance, ein Freeroll in den Preisrängen zu beenden, deutlich höher sein, als wenn man blind setzt und am Anfang sprichwörtlich alles auf eine Karte setzt.
Zum Schluß muss aber noch einmal verdeutlicht werden: Freeroll Turniere und Pokerturniere sind vom Spielverlauf her sehr unterschiedlich, so einen Leichtsinn wie in den Freerolls sieht man sonst bei keinem Pokerturnier. Denn wenn es einmal wirklich um etwas geht bzw. ein eigener Einsatz verlangt wird, laufen die Dinge dann etwas anders ab. Eine Übersicht über die Freerolls mit den höchsten Preisen.
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