| Typ/Viewer: RSS/ RSS-Reader | Aktualisiert: 25.05.2012 | Aufrufe: 184 |
Kategorie: sonstige RSS-Feeds
Der Tod singt ein Lied: Jenseits ist das Leben. Texte zum Tod, zur Vergänglichkeit, zur Zeit und ähnlichem Lebensgift. Plus: Die Musikgedichte von «Tod gesagt».
Nachrichten aus dem RSS-Feed: Schierling - die tägliche Dosis Tod
Unverträglich(Wed, 14 Jul 2010 14:15:13 +0100) Weizenunverträglichkeit. Laktoseunverträglichkeit. Sonnenunverträglichkeit. Alles Quatsch: Ich leide an Todesunverträglichkeit - ich sterbe am Tod.
Lebenswut(Tue, 24 Nov 2009 08:17:32 +0100) Lebenswut: Welches andere Wort drückt die Unvereinbarkeit des eigenen Lebensplans mit dem unvermeidlichen Ende besser aus?
Fast endlos(Sun, 12 Jul 2009 12:09:22 +0100) Sterben können, probehalber.
Endlos(Wed, 08 Jul 2009 14:44:56 +0100) Sterben. Für immer.
Lampenfieber(Mon, 20 Oct 2008 19:28:21 +0100) Noch zwei Tage bis zur Plattentaufe im Helsinki. Kann man eigentlich sterben vor Nervosität? Wenn ja: Wie nahe bewege ich mich am Rand des Todes?
Richard Wright, R.I.P(Tue, 16 Sep 2008 09:28:45 +0100) «And I am not frightened of dying, any time will do, I don't mind. Why should I be frightened of dying? There's no reason for it, you've gotta go sometime.» - The Great Gig In The Sky, Pink Floyd, Richard Wright.
Einer der epischsten Songs mit einer der erhebensten Gesangslinien der Rockgeschichte.
Richard Wright ist tot. Seine Stücke, die musikalische Kraft und sein Einfluss auf meine Musik bleiben.
Selig II(Fri, 09 May 2008 18:44:37 +0100) Religion - metaphysisches Sedativ für die Lebenden.
Selig(Tue, 04 Mar 2008 19:48:37 +0100) Religion - Sterbehilfe für die Lebenden.
Krank(Sun, 27 Jan 2008 14:13:25 +0100) Woran ich kranke, ist der Tod.
Beerdigung von Erich(Thu, 10 Jan 2008 14:13:56 +0100) Mitten im Wald, es ist kalt, es regnet. Ein Mittwoch Nachmittag, verhangen. Ein kalt feuchtes Loch neben einem mageren Ahorn in der Erde. Stumm, zwischen den Bäumen verteilt stehen die Trauernden, das frisch polierte Schuhwerk sinkt in die nasse, aufgeweichte Erde ein.
Ein Familienmitglied öffnet stumm die Urne und schüttet die Asche ins Erdloch: feiner Staub, Kochenstücke, Kohle - ein ganzer, lebender, atmender Mensch einst; ein komplizierter, ins sich greifender Organismus - ein Wunder des Lebens. Jetzt ein Haufen Asche in der Kalten Erde.
Fundstück(Thu, 27 Dec 2007 14:34:57 +0100) «Bin ich, ist der Tod nicht. Ist der Tod, bin ich nicht. Also geht er mich nichts an». Von Epikur. Pragmatischer gehts nicht.
Rundes Ende(Thu, 15 Nov 2007 13:50:21 +0100) Begraben oder verbrennen und die Asche verstreuen? Oder in einer Urne ausgestellt sein als Erinnerung für die Hinterbliebenen? Der Gedanke, was mit uns ist, wenn wir nicht mehr sind, könnte uns eigentlich egal sein. Ist er aber den wenigsten. Eine mögliche Form, in die unsere Überreste gebracht werden könnten bietet Urne.ch. Das Leben nach dem Tod kann auch stylish sein.
Nah(Thu, 08 Mar 2007 10:12:43 +0100) Die Suche nach dem Tod: Die zaghafte Annäherung an die maximal denkbare Furcht. Bis es einem den Atem verschlägt.
Totenbuch(Tue, 27 Feb 2007 14:22:15 +0100) Eingetaucht ins tibetische Totenbuch. Eine Reise in die Gegenwelt. Aufhören zu atmen und sich hingeben. Das Zen des Todes.
Die Kunst des Todes(Thu, 30 Nov 2006 09:14:49 +0100) Plötzlich ist er allerorten: Nach der partykulturell verordneten Flucht vor der Endlichkeit übernehmen die Künstler wieder das Zepter (oder die Sense) und verschaffen dem Schnitter wieder eine Stimme. Ausstellungen und Kunstwerke über den Tod schiessen aus dem Boden wie Totentrompeten, zuletzt im Kunstmuseum Bern mit «Six Feet Under».
Der Tod ist wieder salonfähig.
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