Im November findet der New-York-Marathon statt



Der New-York-Marathon ist eine geschichtsträchtige Laufveranstaltung mit einem enormen Medieninteresse. Viele Prominente aller Länder nutzen die große öffentliche Bühne für sportliche Auftritte.

Jedes Jahr im November wird der New-York-Marathon gelaufen. Es ist ein Gedanke, den vielleicht jeder New Yorker im Laufe des Jahres hat, wenn er auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden oder um auszugehen die Straßen passiert und sich überlegt, wie er die nächsten drei Blocks möglichst schnell hinter sich lassen kann. Spätestens an jedem ersten Sonntag im November wird ein jeder dann daran erinnert, dass der Ursprung dieses Gedankens ein sportliches Ereignis ist. Dieses hat erstmals am 13. September 1970 auch im Big Apple eine Heimat gefunden.

Marathon ist ein altehrwürdiger Ort in Griechenland und er hat seinerzeit einigen großen Persönlichkeiten der Antike seinen Namen geliehen. Die Praxis der Botengänge war in der Zeit der griechischen und römischen Antike eine wichtige Methode zur Fernübermittlung von Nachrichten. Von heldenhaften Boten berichten schon die antiken Überlieferungen. Und nach einer Legende eines griechischen Schriftstellers hat ein Läufer nach gewonnener Schlacht bei Marathon die vierzig Kilometer ins heimatliche Lager zurückgelegt, um seinen Herrschaften dann sterbend vom Sieg zu berichten - Legenden aus einer vergangenen Zeit. Bei allem Legendären, was seither vergangen ist, verblieb die Distanz von vierzig Kilometern bis in die sportliche Disziplin der Moderne, den Marathonlauf. Hier wurde sie erst nach einiger Zeit um die heute gängigen 42,195 Kilometer ersetzt. Neben den Läufen gibt es weltweit in vielen Metropolen Stadt-Marathon-Läufe, die jeweils ein großes lokales Ereignis darstellen, für das zum Beispiel in Berlin jährlich große Teile der Innenstadt gesperrt werden.

Einer der populärsten dieser Stadtläufe ist der New-York-Marathon. Die Strecke der ersten Veranstaltung Anfang der Siebzigerjahre führte die rund 150 Teilnehmer noch durch einen großen Park. Damals kamen etwa dreißig Prozent der angetretenen Läufer über die Ziellinie. Seitdem erfreut sich das Ereignis zunehmender Beliebtheit, sowohl bei Läufern als auch bei Zuschauern. Aus diesem Grund wurde die Strecke ab 1976 geändert, sodass sie den heutigen Verlauf durch alle New Yorker Stadtbezirke erhielt. Dabei handelt es sich um eine Streckenführung, die im internationalen Vergleich auch von Spitzenläufern einige Minuten mehr fordert, als gleiche Distanzen in anderen Großstädten wie Frankfurt oder Paris. Trotzdem erreichte die Teilnehmerzahl im Jahr 1994 das erste Mal die Hürde von 30.000 und stieg weiterhin jedes Jahr stetig. Im Jahr 2007 liefen nach offiziellen Angaben mit 38.676 Läuferinnen und Läufern 807 Menschen mehr durch das Ziel als im Vorjahr.

Der New-York-Marathon ist nicht nur sportlich ein herausragendes Spektakel, sondern auch eine durchaus beeindruckende Demonstration der Stadt und ihrer Bewohner selbst, die großen Trubel und volle Straßen mit sich bringt. Für jeden, der den ersten Sonntag des November in New York zubringt, sollte der Marathon also ein Ereignis sein, das es keinesfalls zu vergessen gilt.









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