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W24 News
(Sun, 23 Jul 2006 10:34:27 +0200)  Klima : Drückende Hitze über Deut...  Hitzewelle und kein Ende: Der Super-Sommer geht in Deutschland und weiten Teilen Europas noch mindestens bis Ende Juli mit tropischen Temperaturen weiter. In Deutschland sei frühestens Ende des Monats mit einer deutlicheren Abkühlung zu rechnen - und dies auch nur in einzelnen Gebieten, berichtete Wetteronline. Italien richtete sich auf ein Wochenende mit Temperaturen um die 40 Grad ein. In Frankreich fielen der Hitzewelle bereits 20 Menschen zum Opfer.Die Temperaturen erreichten am Freitag in Deutschland erneut zwischen 27 und 36 Grad. Damit sanken die Thermometer zwar unter die Werte der Vortage; vor allem im Süden Deutschlands zog dafür schwülwarme Gewitterluft ein. Nur an den Küsten war es mit 23 bis 28 Grad etwas kühler. Für das Wochenende und die kommende Woche sagen die Meteorologen weiter heiße Temperaturen, Wärmegewitter und tropische Nächte mit Temperaturen über 20 Grad an.Ebenso wie die Temperaturen gingen zwar auch die Ozonwerte leicht zurück, insgesamt blieb die Belastung aber hoch. Fast in ganz Nordrhein-Westfalen, aber auch in weiten Teilen Niedersachsens, Sachsens, Sachsen-Anhalts, Berlins und in einzelnen Gebieten Süddeutschlands kletterte die Ozonbelastung über den Schwellenwert für die Information der Öffentlichkeit von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter. Am Samstag und Sonntag soll die Ozonbelastung in diesen Gebieten ähnlich hoch bleiben, während sie für das übrige Bundesgebiet unterhalb des Informationswerts sinken sollte.In Frankreich fielen der Hitzewelle bislang 20 Menschen zum Opfer. Darunter seien ein 15 Monate altes Baby sowie erneut zwei Arbeiter, die bei Rekordtemperaturen im Freien gearbeitet hatten, teilten die Gesundheitsbehörden in Paris mit. Bis Mitte kommender Woche sei weiterhin mit Temperaturen zwischen 33 und 38 Grad im Osten und Südosten des Landes zu rechnen. Das italienische Gesundheitsministerium teilte mit, bei seiner am 14. Juli eingerichteten Hitze-Hotline seien binnen einer Woche mehrere tausend Notrufe eingegangen. In der Region Umbrien riefen die Behörden die höchste Alarmstufe aus. Für Rom, Mailand, Bologna und Turin wurde für Freitag und Samstag die zweithöchste Stufe ausgerufen.Kommentar?/ Handel : Freie Anbieterwahl beim G...  Die ab Oktober geplante freie Anbieterwahl auf dem Gasmarkt nimmt Formen an. Die ersten 20 Unternehmen unterzeichneten einen Vertrag, der die Voraussetzungen dafür schafft, dass Verbraucher ab 1. Oktober ihren Versorger frei aussuchen können. Die so genannte Kooperationsvereinbarung Erdgas sei damit in Kraft gesetzt, teilten der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) mit. Kritik kam von den neuen Anbietern: Die Vereinbarung führe zu Diskriminierung und Verteuerung, erklärten sie.VKU und BGW sprachen dagegen von einem "weiteren wichtigen Schritt zur vollständigen Öffnung des Gasmarkts". Insgesamt müssen sich nach Angaben eines VKU-Sprechers rund 700 Unternehmen der Vereinbarung anschließen. BGW-Präsident Michael Feist zeigte sich aber zuversichtlich, dass auch die anderen Betreiber bald unterschreiben.Lesen Sie mehr...| Kommentar?Finanzen : Wenn das Schnäppchen kein...  Die meisten Banken haben die Erhöhung der EZB-Leitzinsen bislang nur unzureichend an ihre Anlagekunden weitergegeben. Dies berichtete die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf eine in ihrem Auftrag erstellte Studie der FMH-Finanzberatung. Demnach sind die Konditionen für Festgelder seit der ersten Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Herbst 2005 im Branchenschnitt lediglich um 0,5 Prozentpunkte angehoben worden. Tagesgelder brächten Kunden sogar nur 0,22 Punkte mehr Zinsen ein als zuvor. berichtete die "Berliner Zeitung". Die EZB-Leitzinsen sind dagegen seit Herbst um insgesamt 0,75 Prozentpunkte gestiegen. Praktisch überhaupt keine Veränderung nach oben gab es laut der Studie bei den Zinsen für das Sparbuch, dem so genannten Spareckzins: Dieser sei im selben Zeitraum im Branchenschnitt gerade einmal um 0,02 Prozent gestiegen. Im Durchschnitt vergüteten die Banken ihren Kunden nur rund ein Prozent für ihre Spareinlagen.Lesen Sie mehr...| Kommentar?
Schlagzeilen
(Wed, 19 Jul 2006 23:11:37 +0200)  Naturschutz : Illegales Affenfleisch in...  San Francisco/New York: Fleisch von Schimpansen, Gorillas und anderen afrikanischen Wildtieren taucht immer häufiger auf illegalen Märkten in Europa und in den USA auf. Zu diesem Schluss kommt eine nun im Wissenschaftsmagazin National Geographic http://www.nationalgeographic.com veröffentlichte Studie. Solchen illegalen Märkte konnten Forscher um Justin Brashares von der University of California in Berkeley in Paris, Brüssel, London, New York, Montreal, Toronto und Los Angeles ausmachen.Die Forscher haben in den Städten 27 Menschenaffen-Fleischproben entdeckt. Allerdings waren sie nicht leicht als Affenfleisch zu identifizieren, da die gesamten Skelettteile fehlten. "Das meiste illegale Fleisch kommt in Koffern oder Kisten, aber auch in Containern in diese Länder", so Brashares. Der Ökologe für Wildtiere ist erstmals vor einigen Jahren von einem in New York lebenden Ghanesen auf die Situation aufmerksam geworden. "In den USA sind die Flughäfen JFK in New York und Miami die Hauptumschlagplätze", erklärte der Experte. Um alle Container und Gepäckstücke zu überprüfen fehle die Zeit. "Die meisten Beamten auf den afrikanischen Flughäfen wissen Bescheid, aber es liegt nicht in ihrem Interesse, etwas dagegen zu tun", meint der Tierfotograf und Bush-Meat-Aktivist Karl Ammann http://karlammann.com . Er habe dies selbst auf Flügen der Swissair festgestellt, weil Passagiere mit Kühltaschen ins Flugzeug eingestiegen sind. "Die Fluggesellschaften wollen Passagiere nicht mit solchen Dingen konfrontieren und vor allem peinliche Situationen vermeiden", so Ammann. Lesen Sie mehr...| Kommentar?/ Politik & Recht : Unternehmen üben scharfe ...  Berlin - Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Deutschlands http://www.ihk.de/ haben gemeinsam mit den Handwerkskammern im Juni 2006 eine Befragung des Rundfunk-Nutzungsverhaltens von Unternehmen durchgeführt. Hintergrund der Befragung ist die für 1. Januar 2007 geplante Ausweitung der Rundfunkgebührenpflicht auf sogenannte "neuartige Geräte" wie PCs, Notebooks und Handys. (W24 berichtete weiter unten) Mit der Neuregelung werden vor allem diejenigen Betriebe belastet, die bislang noch kein herkömmliches Rundfunkempfangsgerät besaßen - und somit auch noch keine Rundfunkgebühr bezahlt haben. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass Betriebe meist keine Teilnehmer am Rundfunk sind. Demnach sprachen sich 95 Prozent der befragten Unternehmen gegen eine mehrfache Gebührenbezahlung aus. Insgesamt haben sich mehr als 18.500 Unternehmen an der Umfrage beteiligt. "Die Unternehmen sehen die geplante Rundfunkgebührenpflicht als Abzocke, da PCs in den Unternehmen ein unverzichtbares Arbeitsmittel sind und nicht zum Rundfunkempfang genutzt werden. Großes Unverständnis zeigt sich für die gesetzliche Verpflichtung der elektronischen Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen, denn dadurch sei das Vorhalten eines internetfähigen Rechners und die damit verbundene Rundfunkgebührenpflicht unumgänglich", so Heiko Oberlies, ITK-Berater von der IHK Bonn/Rhein-Sieg, im Gespräch mit pressetext. Laut seinen Angaben betreffe die PC-Gebühr alle Unternehmen, die nicht bereits für herkömmliche Rundfunkempfangsgeräte zahlen würden. "Viele Unternehmen sind sogar mehrfach betroffen, da sie über mehrere Betriebsstätten mit internetfähigen Computern verfügen und demnach für jede einzelne Betriebsstätte extra bezahlen müssten", so Oberlies.Deshalb fordern die IHKs eine Verschiebung der geplanten Regelung über 2007 hinaus. Dadurch erhoffe man sich Zeit für eine vertiefte Diskussion und angemessene Lösungsmöglichkeiten zur Gebührenerhebung zu gewinnen. "Wir sprechen uns dabei für einen Gebührenansatz aus, der sich nicht an den Geräten, sondern nutzungs- bzw. umfangsorientiert verhält", so Oberlies.TV via Internet: ZDF und ARD im GebührenstreitZDF fordert volle Gebührenbezahlung für internetfähige ComputerBerlin - 06.07.2006 - Die digitale Zukunft des ZDF steht ganz im Zeichen des Internets. Kein Wunder, denn ab Januar 2007 will der öffentlich-rechtlich Sender nicht nur für Radio und TV GEZ-Gebühren beziehen, sondern auch für Computer mit Internetzugang. Ein PC, der mit dem Internet verbunden ist, wird dann vor dem Gesetz einem Fernsehgerät gleichgestellt, egal, ob er als Fernseher genutzt wird oder nicht. Die neue Regelung soll ab 1. Januar 2007 in Kraft treten und verplichtet Privatleute und Gewerbebetriebe, nun auch durch Nutzung eines PCs mit Internetanschluss zur vollen Gebührenbezahlung. Der öffentliche Sender ARD befürchtet bereits Proteste, die auf das Rundfunksystem zukommen könnten. Ihrerseits sollten in der Anfangsphase nur die vertraglichen Radio-Gebühren in Höhe von 5,53 Euro verrechnet werden, da der Sender bis dato gar keine Fernsehübertragungen über das Internet, mit Ausnahme einiger Angebote der Tagesschau, anbietet. Eine Regelung, die für das ZDF nicht in Frage kommt und an der vollen Fernsehgebühr von 17,03 Euro pro Monat festhält.Gegenwärtig befindet sich der Gebührenstreit bereits vor juristischen Kommissionen. Andreas Vlasic, Medienexperte vom Medieninstitut Ludwigshafen, sieht die Gebührenerweiterung auf das Internet als problematisch, da die Mehrheit der Fernseh- und Radionutzung nicht über den Computer erfolgt, sondern über entsprechende Medien. Ein weiteres Problem stelle demnach auch das rigide Vorgehen der Sender bei der Einbeziehung der GEZ-Gebühren dar. Dabei könne es passieren, dass auf eine Person mehrere TV-Gebühren anfallen, weil sie privat und beruflich das Internet nutzt. "Zu bemerken ist auch, dass die öffentlichen Sender keinerlei Infrastrukturen für das Netz zur Verfügung stellen, aber trotzdem die volle Gebührenzahlung verlangen", so Vlasic.Kommentar?Klima : Japanische Wetterfrösche ...  Die japanische Regierung hat Pläne bekannt gegeben, dass man an einer langfristigen Wetterprognose arbeite, mit der es möglich sein soll, gefährliche Ereignisse wie Taifune, Blizzards und Dürreperioden bis zu 30 Jahre im Voraus zu erkennen. Die Rechenarbeit dazu übernimmt der Supercomputer Earth Simulator in Yokohama. Der Rechner war bis 2004, als IBMs Blue Gene die Hochleistungskrone errechnete, der schnellste Computer der Welt. Er soll nun auch die Vorhersage des Wetters auf den Japanischen Inseln übernehmen, berichtet die Washington Post. Der 350 Millionen Dollar teure Rechner aus dem Jahr 2002 schafft pro Sekunde 35,6 Billionen Rechenvorgänge. Für die Wetterprognosen soll er mit Daten wie Luftdruck, Luft- und Wassertemperaturen sowie Meeresströmungen gefüttert werden. Durch die Auswertung "können wir sehen, für welche Regionen ein Risiko besteht und uns rechtzeitig Gedanken machen, welche Gegenmaßnahmen wir ergreifen", sagte Tomonori Otake, Sprecher des japanischen Wissenschaftsministeriums. Dank der frühzeitigen Warnungen könnten Regierungen dann noch vor dem Eintreffen der Katastrophen Hilfsmittel zur Verfügung stellen. Die geplante Langfrist-Vorhersage ist Teil eines Projekts des Wissenschaftsministeriums, die Trends der Erderwärmung für die kommenden 300 Jahre aufzuzeichnen. Der Start ist für den Frühling geplant, derzeit sind die Verantwortlichen auf der Suche nach Partnern. Die Höhe des Budgets steht noch nicht fest, jedoch wird spekuliert, dass das Projekt jährlich 26 Mio. Dollar verschlingen könnte. Der Familienurlaub im Jahr 2026 sollte allerdings nicht mit den Vorhersagen von Earth Simulator geplant werden, denn "genauso wie beim täglichen Wetterbericht, können wir nicht zu einem einzigen Prozent dafür garantieren, dass die Prognosen auch tatsächlich eintreffen", meinte Otake.Kommentar?/ Geheimdienste : SWIFT-Affäre: Auch Inland...  Die SWIFT-Affäre rund um die geheime Weitergabe europäischer Bankdaten an die US-Geheimdienste zieht weiterhin weite Kreise. Neben datenschutzrechtlichen Bedenken und der undurchsichtigen Vorgangsweise zeigen sich immer mehr europäische Unternehmen besorgt, dass die Daten des in Belgien beheimateten internationalen Datennetzes von den USA zur Industriespionage missbraucht werden. Diesen Vorwurf hat die US-Botschaft in Berlin gegenüber dem Handelsblatt heute, Mittwoch, zurückgewiesen. Bekannt wurde indes, dass bei der Affäre auch Inlandsüberweisungen betroffen sind. "Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass nicht nur praktisch alle Auslands- sondern auch alle Eil-Überweisungen im Inland über SWIFT abgewickelt werden - und das bereits seit dem Jahr 2001", erklärt Christian Jeitler vom Verein Quintessenz http://www.quintessenz.org im pressetext-Interview. Der Verein, der sich für die Stärkung von Bürgerrechten im IT-Zeitalter einsetzt, fordert nun alle Kontoinhaber auf, ihren Bankinstituten auf den Zahn zu fühlen.Lesen Sie mehr...| Kommentar?MEDIEN & KUMMONIKATION : Gerüchte um Bild a la fra...  Die Gerüchte um die Einführung einer französischen Version der Boulvardzeitung Bild http://www.bild.de des Axel Springer Verlag http://www.springer.de verdichten sich. In den kommenden Wochen soll dem Berliner Verlagshaus ein Probeexemplar des französischen Ablegers präsentiert werden, berichtet das Manager Magazin. Mit dem Zeitungsprojekt soll Remy Dessarts betraut sein, der auch als Chefredakteur der Zeitung einplant ist. Unterstützung soll er von Didier Pourquery, der zuvor Chef der Gratiszeitung Metro http://www.metrofrance.com war, erhalten. Springer dementiert auf Anfrage von pressetext, dass bereits eine Entscheidung über die Einführung einer Boulevardzeitung in Frankreich gefallen sei. "Die Gerüchte sind nicht neu. Aber es ist diesbezüglich noch keine Entscheidung gefallen", sagt Tobias Fröhlich, Leiter der Objektkommunikation bei Springer. Man sei durch den Erfolg der polnischen Zeitung Fakt http://www.efakt.pl , die Ende 2003 von Springer eingeführt wurde, aber durchaus motiviert in andere Märkte einzusteigen, so Fröhlich.Lesen Sie mehr...| Kommentar?+ Unternehmen : Chipbranche forciert F&E-...  Die weltweite Chipbranche hat im vergangenen Jahr 30 Mrd. Dollar für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgegeben. Damit kletterte das Investitionsvolumen in diesem Bereich gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent, wie aus Berechnungen der US-Marktforscher von IC Insights http://www.icinsights.com hervorgeht. Die höchsten Steigerungsraten verzeichneten so genannte Fabless-Unternehmen wie Qualcomm http://www.qualcomm.com , also Chipspezialisten, die über keine eigenen Produktionsstätten verfügen und auf Auftragsfertiger angewiesen sind.Lesen Sie mehr...| Kommentar?/ Patent & Copyright : YouTube wegen urheberrech...  Das Video-Community-Portal YouTube http://www.youtube.com/ steht unter Anklage. Der US-amerikanische Journalist Robert Tur fühlt sich urheberrechtlich verletzt, da eines von ihm, aus einem Hubschrauber aufgezeichnetes Video während der Unruhen in Los Angeles, ohne seine Zustimmung auf YouTube bereitgestellt worden ist. Tur klagt auf 150.000 Dollar für die Urheberrechtsverletzung und will YouTube an der künftigen Verwendung seines Videomaterials hindern.Lesen Sie mehr...| Kommentar?+ Google : Google bezieht im ODF-For...  Weiter auf Erfolgskurs segelt das OpenDocument-Format ODF. Nachdem Microsoft http://www.microsoft.com erst in der vergangenen Woche überraschend die Duldung des offenen Formats bekanntgegeben hat, erhält die ODF-Allianz http://www.odfalliance.org mit Google http://www.google.com nun einen weiteren mächtigen Mitstreiter. "Google ist ein wichtiger Akteur auf dem Markt. Die nun erfolgte Partizipation sorgt für einen enormen Schub", meint Marino Marcich, Managing Director der ODF-Allianz.Lesen Sie mehr...| Kommentar?+ Sicherheit : Web-Anwendungen - Gefahre...  Acunetix, einer der führenden Anbieter von Web-Sicherheits-Software, hat heute die Veröffentlichung seiner aktualisierten Web-Security-Lösung Acunetix Web Vulnerability Scanner 4 bekannt gegeben. Mit der neuen Kontrolle von AJAX-Anwendungen stehen noch umfangreichere Möglichkeiten zum Erkennen von in Websites und Web-Anwendungen versteckten Schwachstellen zur Verfügung, die sich zum Beispiel per SQL-Injection oder Cross-Site-Scripting ausnutzen lassen. Eine Dauerlizenz von Acunetix WVS 4.0 zum Scannen einer Website ist bereits ab netto EUR 1275,- verfügbar. Weitere Informationen stehen bereit unter www.acunetix.de.Lesen Sie mehr...| Kommentar?UMWELT & ENERGIE : Umwandlung von Biomasse i...  Einen Prozess mit dem sich Biomasse vollständig in Kohlenstoff und Wasser verwandeln lässt, hat der Wissenschaftler Markus Antonietti des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam http://www.mpikg.mpg.de entwickelt. Das Verfahren, hydrothermale Karbonisierung genannt, könnte die Grundlage für eine nachhaltige und umweltneutrale Energiewirtschaft liefern. Veröffentlicht wurden die Forschungsergebnisse in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins MaxPlanckForschung."Der Vorteil des Verfahrens ist, dass jegliche Biomasse verarbeitet werden kann", so Markus Antonietti, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, im Gespräch mit pressetext. Vergleicht man dieses Verfahren mit bisherigen Biomasseverfahren, so lässt sich feststellen, dass sowohl die Herstellung von Bioethanol als auch Biogas aus Biomasse viele Nachteile hat. Dagegen können bei der hydrothermalen Karbonisierung alle Feldabfälle genutzt werden. Damit können Mio. Tonnen von Kohlenstoffdioxid gebunden werden und so ein Beitrag zur Lösung des Klimaproblems geleistet werden, erläutert Antonietti. Bei der hydrothermalen Karbonisierung läuft die Umwandlung ohne Verlust an Kohlenstoff ab und der Karbonisierungsprozess verläuft exotherm. Demnach arbeitet das Verfahren mit hundertprozentiger Kohlenstoff-Effizienz und liefert selbst noch Energie. Damit ist es anderen Methoden zur Energiegewinnung durch Biomasse weit überlegen.Lesen Sie mehr...| Kommentar?
Wuppertal ist die größte Stadt im Bergischen Land im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
(Sun, 09 Jul 2006 14:14:44 +0200)  WuppertalWuppertal ist die größte Stadt im Bergischen Land im Bundesland Nordrhein-Westfalen.   Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft e.V.Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft e.V.Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft e.V., Weiterbildungseinrichtung für Führungskräfte aus de...  Alexander von SchlippenbachSchlippenbach, Alexander vonSchlippenbach, Alexander von (*1938), deutscher Jazzmusiker (Pianist, Komponist und Orchesterleiter). Der am 7. April 1...  Alice SchwarzerSchwarzer, Alice (*1942), deutsche Schriftstellerin, Journalistin und Frauenrechtlerin. Seit Gründung der Zeitschrift Emma 1977 ist sie die Symbolfig...  BarmenStadtteil von Wuppertal, Nordrhein-Westfalen, entwickelte sich erst spät aus einem landesherrlichen Hofverband im bergischen Amt Beyenburg, erhielt 1...  Barmer ErklärungDie Barmer Theologische Erklärung war das theologische Fundament der Bekennenden Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus. 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Zum Stadtteil gehören noch die Bezirke Elberfeld-West und...  Engels, FriedrichEngels, Friedrich (1820-1895), deutscher Unternehmer und revolutionärer Politökonom; zusammen mit Karl Marx Begründer des wissenschaftlichen Sozialis...  Ferdinand SauerbruchSauerbruch, Ferdinand (1875-1951), deutscher Chirurg.Sauerbruch wurde am 3. Juli 1875 in Barmen (Wuppertal - W-tal) geboren. Nach ...   Fritz SzepanSzepan, Fritz (1907-1974), deutscher Fußballer; sechsfacher deutscher Meister, einer der erfolgreichsten deutschen Spieler vor dem 2. Weltkrieg. ...  Gas - Wuppertaler Stadtwerke AG (Versorgung)Bereits am 2. November 1825 beschloss der Rat der Stadt Elberfeld die Einführung einer Gasstraßenbeleuchtung. 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Die östlich von Wuppertal am Nordrand des Bergischen Landes gelegene Stadt ist tr...   SchwimmoperSchwimmoper ist eine volkstümliche, manchmal auch offizielle Bezeichnung für große Schwimmhallen. Die Architektur solcher Schwimmhallen wurde als mon...  SchöllerSchöller ist ein Stadtteil von Wuppertal im Stadtbezirk Vohwinkel.GeschichteIm Mittelalter war das Dorf Schöller ein Hofgut der Abtei Corvey ...  SonnbornElberfeld-West ist ein Stadtbezirk von Wuppertal, dieser gehört zum größten Stadtteil Elberfeld. Zum Stadtteil gehören noch die Bezirke Elberfeld und...  SprockhövelSprockhövel, Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Die nördlich von Wuppertal gelegene Stadt ist Standort u. a. von Glasindustrie und Ma...  Staatsforst BurgholzDer Staatsforst Burgholz ist ein Waldgebiet auf Wuppertaler und Solinger Stadtgebiet in der Mittelgebirgsregion Bergisches Land in NRW (Deutschland)....   Stadion am ZooGrößtes - weil einziges Stadion - der Stadt Wuppertal. 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(Sun, 09 Jul 2006 13:41:37 +0200)  Populäre Seiten (top10)  |  Top bewertete Seiten (top10)  |  Empfohlene Seiten (3)  |  Partnerseiten (3)     Kategorieliste  |  RSS/ATOM Seite (13)  |  RSS/ATOM Feed (375)  |  Zufallslink   - Letzter Seiteneintrag- Letzte RSS/ATOM Eingabe   Webtip  (1)   AUTO  (40)Autokauf, Hersteller & Marken, Kosten sparen, Gutachten & Bewertung, Routenplaner & Infos...   COMPUTER & SOFTWARE  (20)Foren & Helplines, Tutorials, Sicherheit, Tuning, Grid Computing...   DIGICAM & CAMCORDER  (26)Digicam-Portale, Camcorder-Portale, Foto-Communities, Fotos drucken, Gratis-Software...   EROTIK  (44)Fotos, Fotografen, Comics, Pin-Ups, Weblogs...   FAMILIE  (47)Kinderseiten, Erziehung, Babys, Gesundheit & Ernährung, Freizeit...   FUN FUN FUN  (18)Clips & Cartoons, Games & Flash, Skurriles, Humor, Weitere Links   GELD  (40)Finanzen, Kredite & Versicherungen, Börse, Steuern, Weitere Links   GESUNDHEIT  (36)Erste Hilfe, Portale, Krankheiten, Medikamente, Ernährung...   HANDY  (17)Portale & Kaufberatung, Downloads, Wissen, Community & Forum, Fun & Entertainment...   HAUS & GARTEN  (17)Gartenpraxis, Heimwerken, Bauen, Weitere Links   IMMOBILIEN  (19)Marktplätze, Finanzierung, Zwangsversteigerung, Handwerkerbörsen, Informationen...   JOB & KARRIERE  (28)Online-Jobbörsen, Spezial-Jobbörsen, Bewerbungen, Weitere Links   KINO  (37)Datenbanken, Magazine & Star-News, Filme, DVD: Magazine & Online-Videotheken, Kritiken...   LIFESTYLE  (35)Wein & Spirituosen, Rauchwaren, Kochen & Rezepte, Partyservice, Luxus...   MODE  (19)Trendmarken, Fashion, Portale, Labels, Weitere Links   MUSIK  (39)Musikshops & -Berater, News, Lexika & Links, MP3-Portale, Webradios...   REISE  (46)Portale, Reisevorbereitung, Reiseberichte, Wetter, Webcams...   SHOPPING  (58)Versandhäuser, Bücher, CDs, DVDs, Multimedia, Kleidung, Wohnen...   SINGLES  (21)Flirtbörsen, Partnervermittlung, Blinddates, Single-Reisen, Weitere Links   SPIELE  (13)News und Portale, Communities, Cheats, Online-Spiele & E-Sport, Demos und Downloads...   SPORT  (39)Deutsche Portale, International, Fußball, Motorsport, Basketball...   Suchmaschinen  (23)Meta- & Volltext-Sucher, Such-Infodienste, Tools & Spezial-Angebote, Weitere Links   TIERE  (22)Hunde, Katzen, Vögel, Fische, Terraristik, Pferde, Tiermedizin...   User Links  (10)   Bastelecke  (0)   WEBLOGS  (16)Erzählende Blogs, Themen-Blogs, Journalistische Blogs   WELLNESS  (19)Entspannung, Beauty, Östliche Philisophie, Massage   WISSEN  (20)Nachschlagewerke, Wörterbücher, Online-Magazine   Wuppertal Online  (55)es befinden sich 819 Links auf der W24-365.de
Rentner Blog
(Sun, 09 Jul 2006 13:36:45 +0200)  «Die Riester-Förderung ist immer gekoppelt an Heirat und Beschäftigung»Berlin - Kinder, Küche, keine eigene Altersversorgung? Muss nicht mehr sein, meinen Rentenexperten. Seit es das freiwillige «Riester»-Sparen für den Ruhestand gibt, können sich auch Hausfrauen und Mütter mit wenig bis null Einkommen ein kleines, persönliches Polster fürs Alter aufbauen, unterstützt durch Fördermittel des Staats. «Eine fast geschenkte Rente», meint Merten Larisch, Altersvorsorgespezialist der Verbraucherzentrale Bayern. Die einen Frauen müssten dafür derzeit ganze fünf Euro im Monat aufbringen, unzählige andere keinen einzigen Cent. «Die lukrativste Geldanlage überhaupt», ist Ines Wilck von der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) überzeugt. Lies mehr! 12:44:24, Kategorien: ARTIKEL & NEUES, INTERESANTES, 281 Wörter   Stieftochter hat Anspruch auf steuerfreie RenteEin Vater hatte eine Idee, wie er seinen Töchtern eine steuerfreie Monatszahlung sichert. Finanzbeamte konnten das komplizierte Konstrukt nicht knacken. Ein Mann vererbte sein gesamtes Hab und Gut seiner Frau. Im Testament verpflichtete er sie, seinen Töchtern aus erster Ehe je 1 000 Mark (rund 510 Euro) im Monat zu zahlen. Damit dieses Modell funktionierte, hatte er vorgesorgt und die Töchter bereits Jahre zuvor überredet, per notarieller Erklärung auf ihr Erbe zu verzichten. Im Gegenzug hatten sie Bargeld erhalten. Wegen der Verzichtserklärung konnten sie nach seinem Tod nicht vor Gericht ziehen und ihren Anteil am Erbe einklagen, den so genannten "Pflichtteil" von in diesem Fall je 12,5 Prozent. Ohne Testament hätte der Frau des Verstorbenen laut gesetzlicher Erbfolge 50 Prozent des Erbes zugestanden und beiden Töchtern je 25 Prozent. Die Hälfte dieses "gesetzlichen Erbteils" ergibt dann den Pflichtteil. Das Kalkül des Vaters ging auf, die Frau überwies den Stieftöchtern nach seinem Tod Monat für Monat 1 000 Mark. Lediglich das Finanzamt einer Tochter schoss quer: Sie müsse für das monatliche Zusatzeinkommen Steuern zahlen, forderten die Beamten. Nein, entschied jetzt der Bundesfinanzhof (X R 12/05). Die Tochter dürfe die monatlichen Schecks steuerfrei kassieren. Im Umkehrschluss könne ihre Stiefmutter die Überweisungen auch nicht als Sonderausgaben bei ihrer Steuererklärung absetzen. Derartige steuergünstige Konstruktionen für Erben, also in diesem Fall für die Stiefmutter, seien nur möglich, wenn der Empfänger der Zahlungen zum "Generationen-Nachfolgeverbund" gehöre, also zu den pflichtteilberechtigten Personen. Und das sei hier nicht der Fall, weil die Tochter auf ihren Pflichtteil verzichtet habe.Quelle: http://www.handelsblatt.com/Recht-Steuern/Meldungen/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204867,204872,1100897/SH/0/depot/0/stieftochter-hat-anspruch-auf-steuerfreie-rente.html   12:37:49, Kategorien: ARTIKEL & NEUES, INTERESANTES, 251 Wörter   Eltern wollen Kindern nicht zur Last fallenDie Gewissheit, für das Alter gut vorgesorgt zu haben, ist für die Generation 50plus sehr wichtig. Um der Gefahr zu begegnen, von den eigenen Kindern unterstützt werden zu müssen, haben 70 % der über 50-jährigen Deutschen schon frühzeitig eine Renten- bzw. Lebensversicherung abgeschlossen.TNS Infratest hatte in einer repräsentativen Umfrage untersucht, wie die Zielgruppe 50plus ihre finanzielle Zukunft einschätzt. Trotz der anhaltenden Diskussion über die (Un-) Sicherheit der gesetzlichen Rente, sehen 70 % der über 50-Jährigen ihrem Lebensabend gelassen entgegen. Sie fühlen sich durch den frühzeitigen Abschluss einer Lebens- oder privaten Rentenversicherung gut abgesichert. Vor allem Beamte (88 %) und Selbstständige (85 %) machen sich wenig Sorgen, einmal in die Situation zu gelangen, Angehörige um Unterstützung zu bitten. Bei den Angestellten liegt der Anteil derjenigen, die eine Lebens- oder Rentenversicherung in jungen Jahren abgeschlossen haben, bei 80 %.Rund 30 % der Befragten bewerten ihre Situation anders. Sie sind sich unsicher, ob das Geld im Alter reichen wird. Finanzielle Ängste plagen vornehmlich Frauen und 50- bis 59-Jährige. Aber auch viele Arbeitnehmer mit einem derzeitigen Nettoeinkommen unter 1.500 EUR befürchten, im Rentenalter finanziell nicht auszukommen.Die Befragten, die für die Altersvorsorge zusätzlich gespart haben, entschieden sich mehrheitlich für die lebenslange Rente. 87 % - darunter vor allem die über 60-Jährigen - entschieden sich gegen die Möglichkeit einer einmaligen Kapitalleistung, um über einen langen Zeitraum genügend Geld zur Verfügung zu haben. Bei einer Einmalauszahlung herrschte die Angst vor, das Geld könnte irgendwann aufgebraucht sein.Quelle: lexonline.info   12:34:45, Kategorien: ARTIKEL & NEUES, INTERESANTES, 108 Wörter   Längere Lebensarbeitszeit verschärft soziale UnterschiedeDie Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird die soziale Unterschiede im Alter verstärken. Das geht aus einer Analyse des Instituts Arbeit und Technik hervor. Nur wer sehr gut ausgebildet und wirklich gesund sei, könne länger arbeiten. Für alle anderen werde es nicht ausreichend Stellen geben. Sie müssten somit zwangsläufig Abschläge bei der Rente hinnehmen. Der Sozialverband VdK appellierte angesichts der Studie an die Bundesregierung, die Rente mit 67 vorerst auf Eis zu legen. Erst müsse sichergestellt sein, dass die Wirtschaft mehr ältere Arbeitnehmer beschäftige. Derzeit stelle die Hälfte der Betriebe in Deutschland überhaupt keine älteren Mitarbeiter ein.Quelle: mdr.de   12:31:00, Kategorien: ARTIKEL & NEUES, 516 Wörter   Regierung hält trotz Kritik an Rente mit 67 festTrotz Kritik von Experten rückt die Bundesregierung nicht davon ab, das Rentenalter früher als geplant auf 67 Jahre anzuheben. Sie habe eine politische Entscheidung getroffen und stehe dazu, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Der seit fast einem Jahr vorliegende Altenbericht, den das Kabinett am Mittwoch behandelte, beurteilt das Vorhaben angesichts hoher Arbeitslosigkeit sehr skeptisch. Dennoch sehen weder Familien- noch Sozialministerium Änderungsbedarf.Auch der Verdacht, die Veröffentlichung des Berichts sei verzögert worden, um eine kritische Diskussion zu umgehen, wurde zurückgewiesen. Da sei "nichts irgendwie in die Länge gezogen oder gar geheim" gehalten worden, versicherte die Sprecherin des Familienministeriums, Iris Bethge. Es dauere immer eine Weile, bis eine Stellungnahme der Regierung formuliert und zwischen den Ressorts abgestimmt sei. Schon zuvor war die lange Zeitspanne mit dem Regierungswechsel begründet worden. Lies mehr! 
W24 Community : »For immediate release«
(Sun, 09 Jul 2006 13:28:58 +0200)  Die Menge gegen das EmpireBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- W24 Redaktion @ 10:04 pm Dieser Text ist das Schlusskapitel von Michael Hardts und Antonio Negris Buch Emire (2002) und einer der interessanten philosophischen Texte zur Frage globaler sozialer Rechte.Recht auf Weltbürgerschaft, Recht auf sozialen Lohn, Recht auf AneignungDer große Hauffen müße eine sinnliche Religion haben. Nicht nur der große Hauffen, auch der Phil, bedarf ihrer. Monotheismus der Vern. u. des Herzens, Polytheismus der Einbildungskraft u. der Kunst, dis ists, was wir bedürfen. [W]ir müssen eine neue Mythologie haben, diese Mythologie aber muß im Dienste der Ideen stehen, sie muß eine Mythologie der Vernunft werden.Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus Es mangelt uns nicht an Kommunikation, im Gegenteil, wir haben zu viel davon. Es fehlt uns an schöpferischer Kraft. Es fehlt uns an Widerstand gegenüber der Gegenwart.Gilles Deleuze/Felix Guattari Imperiale Macht kann den Konflikt der gesellschaftlichen Kräfte nicht mehr durch Vermittlungsschemata lösen, welche die Denkkategorien des Konflikts ausschließen. Die gesellschaftlichen Konflikte, die das Politische ausmachen, werden unmittelbar ausgetragen, ohne irgendwelche Vermittlungsinstanzen. Darin liegt das wirklich Neue der imperialen Situation. Das Empire schafft ein größeres Potenzial für Revolution als die modernen Machtregime, denn es bietet uns, neben der Maschine der Befehlsgewalt, eine Alternative: den Kreis aller Ausgebeuteten und Unterdrückten, eine Menge, die dem Empire direkt, ohne vermittelnde Instanz gegenüber steht. An diesem Punkt, so Augustinus, besteht unsere Aufgabe darin, nach besten Kräften ?die Erörterung über beide Staaten (?), die (?) ineinander verwirrt und vermengt sind, über ihre Entstehung, ihren Fortgang und ihr verdientes Ende (?) in Angriff [zu] nehmen? (Augustinus 1978, II, 4). Wir haben uns bislang ausgiebig mit dem Empire befasst; nun ist es an der Zeit, unseren Blick auf die Menge und ihre potenzielle politische Macht zu richten. (mehr?) Comments Off | Trackback Off 6/25/2006Greenpeace vergibt Goldene Kettensäge 2006Blog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:58 pm Das Geschenk kam nicht gut an. Sechs Greenpeacer wollten dem malaysischen Unternehmen Rimbunan Hijau (RH) am Mittwoch in Port Moresby, Papua-Neuguinea, die Goldene Kettensäge überreichen. Der Greenpeace-Preis geht an Holzkonzerne, die besonders erfolgreich die letzten Urwälder der Erde zerstören. Rimbunan Hijau verwüstet seit 30 Jahren die Wälder Südostasiens, unter anderem in Papua-Neuguinea.Angestellte der RH-Niederlassung in der papua-neuguineischen Hauptstadt hielten Greenpeace-Aktivisten sowie Pressevertreter eine Dreiviertelstunde lang auf dem Gelände fest. Einen Kameramann griffen sie tätlich an und zerstörten seine Kamera, um an den Film zu kommen. Die Polizei griff schließlich ein und geleitete Greenpeacer und Konzernmanager zur nächsten Wache. Eine Anzeige erfolgte nicht. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Spotlight Costa Rica - Die Schweiz MittelamerikasBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:54 pm Costa Rica, das nach El Salvador kleinste zentralamerikanische Land, gilt als Fairplayer in Lateinamerika. Gerade im Bereich Ausdauer leistet esBeachtliches: Auf eine über einhundertjährige stabile Demokratiegeschichte kann es zurückblicken. Sie wurde nur kurzzeitig unterbrochen und führte 1948 prompt zur Abschaffung des Militärs. Das hat Costa Rica bei seinen Fans den Beinamen Schweiz Mittelamerikas eingebracht. Eine ähnliche Landesgröße, hohe Berge sowie relativer Wohlstand legen diesen Vergleich zusätzlich nahe.Mit weniger als einem Prozent hat Costa Rica den geringsten Anteil indigener Bevölkerung unter den mittelamerikanischen Staaten. Der Großteil der Bevölkerung besteht aus Nachkommen spanischer Einwanderer. An der Karibikküste lebt eine Minderheit von Schwarzen und Mulatten, die im 19.Jahrhundert mit dem Beginn des Eisenbahnbaus parallel zum Aufstieg des US-Bananenkonzerns United Fruit Company nach Costa Rica kamen. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Spotlight ParaguayBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:40 pm Paraguay: Die Klima-WeltmeisterParaguay ist neben Bolivien das einzige Land Südamerikas, das keine Küstenlinie hat. Um Zugang zum Meer zu erobern, führte es im 19. Jahrhundert einen erbitterten Krieg gegen Brasilien, Argentinien und Uruguay. Letztlich verlor Paraguay dadurch die Hälfte seines Territoriums und rund 90 Prozent der männlichen Bevölkerung. Als Mangelware entwickelten die männlichen Bewohner Paraguays einen ausgeprägten Machismo, der sich bis heute hält.Die Bevölkerung besteht zu 90 Prozent aus Mestizen, also Mischlingen aus Spaniern und den einheimischen Guaraní-Indianern. Verantwortlich dafür ist der erste Präsident nach der Unabhängigkeit im Jahr 1811: Der schrullige Mann erließ ein Gesetz, das den weißen Siedlern eine Heirat mit einem/r Guaraní vorschrieb, um eine ?Einheitsrasse? zu bilden. Um dies konsequent durchzusetzen, war Ausländern während seiner Amtszeit von immerhin rund 25 Jahren das Betreten Paraguays bei Todesstrafe verboten. Später öffnete sich das Land jedoch Einwanderern von außen. Im 20. Jahrhundert siedelte sich auch eine große deutschsprachige Kolonie an. Der Diktator Alfredo Stroessner, der das Land über 30 Jahre beherrschte und seit 1989 im brasilianischen Exil lebt, ist deutschstämmig. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Spotlight Trinidad und TobagoBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:38 pm Trinidad und Tobago: Der Überraschungsgast bei der WMEin Hauch von Karibik wird am nächsten Samstag (10. Juni) durchs Dortmunder WM-Stadion wehen, wenn die Elf aus Trinidad und Tobago ihren Einstand bei der Fußballweltmeisterschaft gibt. Für 90 Minuten werden die Soca Warriors die mehr als eine Million Bewohner des Doppelinselstaates hinter sich wissen.Die Bevölkerung besteht aus den beiden großen afrikanisch- und indischstämmigen Bevölkerungsgruppen (je rund 46 Prozent). Daneben gibt es Minderheiten europäischer, chinesischer, levantinischer, indianischer und venezolanischer Herkunft sowie vielfältige Mischungen. Der ethnischen entspricht die kulturelle und religiöse Vielfalt (Christen, Hindus, Muslims).Der deutschen Bundesregierung (Außenministerium) fällt zu dem Inselstaat vor der Küste von Venezuela lediglich die Bezeichnung stabile Demokratie ein.Bei anderen ruft der Gedanke an den Karibikstaat eher Bauchgrimmen hervor:So beklagt Amnesty International Fälle von Folter und Tod in Polizeigewahrsam. Außerdem wird in dem Land immer wieder die Todesstrafe vollstreckt - dennoch steigt die Zahl der Gewaltverbrechen gegenwärtig stetig an. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Raubau an der Umwelt kostet China jährlich 200 Milliarden DollarBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:25 pm Peking. - Durch Umweltverschmutzung und -zerstörung infolge des Wirtschaftsbooms gehen der Volksrepublik China jährlich rund 200 Milliarden US-Dollar verloren - zehn Prozent des Bruttosozialproduktes. Dies geht aus dem Weißbuch ?Environmental Protection in China (1996-2005)? hervor, das der chinesische Staatsrat jetzt in Peking veröffentlichte. Der Raubbau auf Kosten der Umwelt drohe sogar noch zuzunehmen, sagte Zhu Guangyao, der stellvertretende Direktor der staatlichen Umweltschutzbehörde (SEPA), die rund eine halbe Million Mitarbeiter hat. Das Weißbuch ist die zweite Veröffentlichung zur Lage der Umwelt seit 1996. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Spotlight Schweden - Schweden: Im Sommer Fußball die ganze NachtBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:18 pm Schweden ist das größte Land Skandinaviens. Das Bevölkerungsteam bilden etwa 90 Pozent Schweden und eine Minderheit von Finnen und Sámi, Angehörige der letzten Urbevölkerung Nordskandinaviens. Schwedens Ausländeranteil liegt bei fünf Prozent.1905 hat das Königreich friedlich seine politische Vereinsgeschichte mit Norwegen aufgelöst und steht seitdem für gewaltfreie Konfliktlösungen und eine Neutralitätspolitik. Seit 1995 Mitglied in einer größeren Liga: der Europäischen Union, hält Schweden weiterhin an seiner Bündnisfreiheit fest und stürmt innerhalb der Union für Themen wie Gleichstellung, Umwelt- und Arbeitsmarktpolitik, fairer Handel und effektivere Kriminalitätsbekämpfung zum Tor. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Argentinien: Tango, Steaks und FußballBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:13 pm Die Weißblauen aus Argentinien dominieren gemeinsam mit dem Erzrivalen Brasilien die Fußballturniere Lateinamerikas. Seit dem Abgang des Ausnahmespielers Diego Maradona blieben die Kicker aus der Pampa bei WM-Turnieren jedoch den Nachweis ihres großen Könnens schuldig.Land und LeuteArgentinien unterscheidet sich von anderen lateinamerikanischen Staaten dadurch, dass dort nicht die spanischstämmigen Einwanderer oder die Nachkommen der Ureinwohner dominieren. Den größten Anteil an den Immigranten stellen die Italiener, danach kommen Spanier und kleinere Anteile aus anderen europäischen Staaten. Die Einwanderer stellen heute fast die gesamte Bevölkerung des Landes. Dieser große Anteil an Europäern hat den Argentiniern den Ruf eingebracht, auf die anderen Latinos etwas hochnäsig herabzusehen.Etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung lebt im Einzugsgebiet der Hauptstadt Buenos Aires, die entsprechend von der ?Guten Luft? nur noch den Namen hat.Der 13 Millionen Einwohner zählende Moloch beherbergt allein elf der 20 Mannschaften der ersten Fußballliga. Weil es mit Cordoba und Rosario noch zwei weitere Millionenstädte gibt, ist der Rest des Landes, das immerhin achtmal so groß ist wie Deutschland, entsprechend dünn besiedelt. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Iran: Fußballspielen im Jahre 1385Blog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:11 pm Ganz in Rot werden die Spieler der Jahrhundert-Elf aus dem Iran am Sonntag (19. Chordad 1385 nach dem iranischen Kalender oder 11. Juni 2006 nach demGregorianischen) im Franken-Stadion in Nürnberg auflaufen. Dort dürften dann nur männliche Fans aus dem Heimatland die Nationalhymne Sorud-e Melli-ye mitsingen. Nach wie vor gilt das Verdikt von 1979, dem Jahr der islamischen Revolution im Iran, das Frauen den Zutritt zu Fußballstadien verweigert. Für sie sei es unziemlich, da dort geflucht werde und es zu schlechtem Verhalten kommen könne ? Bis 1925 war das Land als Persien bekannt. Die dann folgende Teamumbildung zur Monarchie mit einem Schah als Spielführer wurde 1979 durch die islamische Revolution rückgängig gemacht. Der Schah sah die Rote Karte und verließ das Spielfeld. Mannschaftsleitung, Coach und Libero wurden ausgetauscht und rekrutieren sich seither aus einem konservativ-religiösen Pool. Es gilt das Herrschaftsprinzip des velayat-e faqih - die Herrschaft der islamischen Rechtsgelehrten. Parteien nach westlichem Verständnis gibt es nicht. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Angola - armes reiches LandBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:09 pm Tausende Angolaner bereiteten ihrem Fußballteam einen triumphalen Empfang, als es im Oktober 2005 siegreich aus Ruanda zurückkehrte. Die Palancas Negras, die Schwarzen Antilopen hatten den haushohen Favoriten Nigeria ausgestochen und sich so erstmals ein Ticket für die Teilnahme an einer Fußball-WM gesichert. Fast schon ein Wunder, denn in dem vom Bürgerkrieg geschundenen Land gibt es überhaupt nur zehn Profifußballer!Das südwestafrikanische Land zählt zu den ärmsten der Welt: 70 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, die Säuglingssterblichkeit liegt bei knapp 20 Prozent. Seit Februar dieses Jahres wütet zudem eine verheerende Choleraepidemie, die nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen bereits 1.300 Angolaner das Leben gekostet hat. 34.000 weitere sind an der Seuche erkrankt - Tendenz steigend. Die meisten Menschen erkranken und sterben in den so genannten Musseques, den Slums der Hauptstadt Luanda. Dort haben sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, keine staatliche Müllentsorgung. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Ein Jahr nach Gleneagles: Fortschritte beim Schuldenerlass, aber ungenügend EntwicklungshilfeBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:07 pm Washington/Berlin. - Ein Jahr nach den unter dem Druck der Öffentlichkeit zustande gekommenen Beschlüssen des G8-Gipfels in Gleneagles zu Schuldenerlass und mehr Entwicklungshilfe für arme Länder hat die internationale Hilfsorganisation Oxfam eine erste Bilanz gezogen. In einem neuen Bericht erklärt Oxfam, der Schuldenerlass habe Wirkung gezeigt und die Lebenssituation vieler armer Menschen verbessert. Die Steigerung der Entwicklungshilfe bleibe hingegen weit hinter den Versprechungen zurück. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien sei die Entwicklungshilfe sogar rückläufig, wenn man die Schuldenerlasse für den Irak und Nigeria herausrechne. (mehr?) Comments Off | Trackback Off Umfrage: USA ?größte Bedrohung für den Weltfrieden?Blog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 3:00 pm Washington. - In Europa und in muslimischen Ländern wird die US-Politik im Irak als größere Bedrohung für den Weltfrieden angesehen als das Nuklearprogramm des Iran. Wie aus einer neuen Umfrage des Pew Forschungszentrums in Washington unter 17.000 Personen in 15 Ländern einschliesslich der USA hervorgeht, ist das weltweite Ansehen der USA weiter gesunken. Nur in Indien und in Russland unterstützt demnach eine Mehrheit der Bevölkerung den von US-Präsident George W. Bush begonnenen ?Krieg gegen den Terrorismus?. Selbst in Großbritannien, dem wichtigsten US-Verbündeten, glauben 60% der Bevölkerung, die US-Invasion im Irak habe die Welt gefährlicher gemacht. (mehr?) Comments Off | Trackback Off 6/21/2006Spotlight Australien - Gedrängel unterm OzonlochBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 10:22 pm Die Niederländer wollten Australien nicht. Sie kannten nur die Westküste, und dort war es ihnen zu trocken. 1770 landeten die Briten an der fruchtbareren Ostküste und gründeten dort ihre hauseigene Strafkolonie. So entstand Sydney. Im Stadion von Sydney haben sich 2005 die Socceroos, die australische Nationalelf, zum ersten Mal seit 1974 für eine WM qualifiziert.Socceroo kommt von soccer/Fußball und Kangaroo. Nur nebenbei: Kängurus können, wenn sie es eilig haben, 50 Stundenkilometer erreichen.Sydney war gewissermaßen die erste Großstadt Australiens. Bis 1868 wurden 160.000 Gefangene dorthin verschifft. Nicht alle waren Verbrecher: Das United Kingdom zeigte den Ärmsten der Armen die Rote Karte - der Diebstahl eines Stückchens Brot für die hungernde Familie reichte. ?Verbrecher? dieser Art gab es viele.Nach und nach kamen auch freiwillige Siedler aus Großbritannien nach Australien und gründeten ihre eigenen Kolonien. Der eigentliche Run auf den Kontinent aber begann am (mehr?) Pages: 1 2Comments Off | Trackback Off Spotlight Ghana - Willkommen, Black Stars!Blog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 10:18 pm In einem Punkt ist Ghana auf jeden Fall Weltmeister: Es besitzt den größten künstlich geschaffenen See der Welt, den Volta-Stausee. Er hat eine Wasseroberfläche von fast 8.500 Quadratkilometern. Das ist fast das Zehnfache von Berlin, allerdings 520 Kilometer lang und dafür eher schmal.Gestaut wird der See von der fünftgrößten Talsperre der Welt, dem Akosombo-Staudamm.Goldküste - so wurde der Küstenstreifen des heutigen Ghana früher genannt.Ein Goldener Stuhl gehört zu den wichtigsten mythologischen Symbolen des Volks der Ashanti in Zentralghana. Schwarzes Gold hießen die Sklaven bei den europäischen Sklavenhändlern, die bis Ende des 19. Jahrhunderts in Ghana ihr Unwesen trieben.Gold ist das größte Exportgut des westafrikanischen Staates - und der Goldabbau eines der größten Umweltprobleme. Gold wert könnten aber auch die Black Stars sein. So wird die ghanaische Nationalelf im eigenen Land genannt. Fußball ist in Ghana Volkssport Nummer 1.WirtschaftGhana ist nach Südafrika der größte Goldproduzent Afrikas. Das Edelmetall sorgt für rund 40 Prozent der ghanaischen Exporte. Es wird ausschließlich im Tagebau gewonnen, meistens unter Anwendung des Zyanidverfahrens. Der giftige Abraum wird in der Regel auf Halden und in Auffangbecken gelagert. Lecks oder Dammbrüche stellen eine permanente Gefahr für Menschen und Umwelt dar.Dem großen Landschaftsverbrauch fallen außerdem auch Wälder zum Opfer.Doch in erster Linie ist Ghana ein Agrarland. 60 Prozent (mehr?) Comments Off | Trackback Off Südkorea: Wachstum um jeden PreisBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 10:14 pm Die Republik Korea (Südkorea) ist etwas kleiner als Bayern und Baden-Württemberg zusammen, hat aber doppelt so viele Einwohner. In diesem relativ kleinen Land gibt es allein neun Millionenstädte, die größte von ihnen ist die Hauptstadt Seoul mit 10 Millionen Einwohnern.Korea wurde in seiner Geschichte über weite Strecken von seinen mächtigen Nachbarn Japan und China beherrscht. Ende des 19. Jahrhunderts zwang Japan Korea Handelsverträge auf und machte es ab 1907 zu einem Protektorat, um es 1910 formal zu annektieren.Nach der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg hofften die Koreaner auf einen eigenen unabhängigen Staat. Doch Sowjetunion und USA hatten längst die Teilung des Landes beschlossen. Im Süden rief der eigens aus den USA eingeflogene Syngman Rhee im August 1948 die Republik Korea aus, einen Monat später der von der Sowjetunion gestützte Kim Il-Sung im Norden die Volksrepublik Korea. Der Koreakrieg von 1950 bis 1953, dem über eine Million Zivilisten zum Opfer fielen, legte - als Teil des Kalten Krieges - die Teilung des Landes endgültig fest.WirtschaftIm Korea-Krieg (1950 bis 1953) wurden große Teile der landwirtschaftlichen Anbauflächen und industriellen Anlagen zerstört. Die beiden Staaten waren (mehr?) Pages: 1 2Comments Off | Trackback Off Das falsche GeschlechtBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 6:16 pm Wegen sexueller Diskriminierung klagen sechs New Yorkerinnen gegen die Dresdner Bank. Sie fordern gleiches Geld und gleiche Chancen. Ein Präzedenzfall auch für Deutschlands Männerwirtschaft.Das falsche Geschlecht Comments Off | Trackback Off Lass das doch die Community machenBlog aus der Kategorie: »For immediate release«- Hank @ 6:15 pm Mit Web 2.0 spielt das Kollektiv wieder eine größere Rolle im Internet. Gleich mehrere Branchen wittern das große GeschäftBlogger, Bookmarker, Filmtauscher und Fotot-Communities: Es scheint, als würden plötzlich alle Besitzer eines Modems als Ultra-Kreative wiedergeboren. Die Zahlen sind tatsächlich beeindruckend. Alleine 250.000 Blogs in Deutschland, in Frankreich über 3,5 Millionen dieser Tagebücher. Die Blogger-Suchmaschine Technorati scannt aktuell über 42 Millionen Blogs weltweit, Tendenz weiter steigend. Wie viele davon regelmäßig gepflegt werden, ist unklar. Fest steht: Blogger sind jung, die Hälfte aller Schreiber ist zwischen 13 und 27 Jahren alt. Bekannt geworden durch Krisenjournalismus wird Bloggen heute zum alltäglichen Kommunikationsmittel, wobei die Selbstreferentalität riesig ist. Blogger verweisen gerne auf andere Blogger. (mehr?)
News & Schlagzeilen
(Sun, 09 Jul 2006 13:22:18 +0200)  POLITIKUS-Ausschuss ruft Deutschland zum Kampf gegen Zwangsprostitution aufGeschrieben von W24 Redaktion am 28.06.2006 14:32 Ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hat Deutschland aufgefordert, mehr gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution zu unternehmen. Der Abgeordnete Christopher Smith, der die Vorlage im Auswärtigen Ausschuss unterstützte, beklagte Widersprüche in der Politik der Bundesregierung. Einerseits habe sie erklärt, die sexuelle Ausbeutung von Frauen bekämpfen zu wollen, andererseits steige in Folge der Legalisierung der Prostitution die Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen.Das führe «zwangsläufig zur Ausbeutung von Frauen, vor allem aus Osteuropa und Russland», erklärte Smith. Schon im Mai hatte der Kongressabgeordnete der Bundesregierung vorgeworfen, nichts gegen Prostitution und Menschenhandel während der Fußball-Weltmeisterschaft zu unternehmen. Das US-Außenministerium bezeichnete Deutschland in seinem Jahresbericht zum Menschenhandel als «Quelle, Transitweg und Ziel» für Prostituierte und andere Opfer von Ausbeutung.Kommentar?Unerwartete Rückendeckung für die Ostländer (13.06.2006 16:03) Sorgerecht für Mordkomplizen ? (27.05.2006 14:20)
News & Schlagzeilen
(Sun, 09 Jul 2006 13:20:52 +0200)  ProdukteAmazonien-freundliches SojaGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 07:10 Erstes Schiff mit tropenwaldfreundlichem Soja läuft in Basel ein - Für Futtersoja werden in Südamerika jährlich 1,7 Millionen Hektar Natur zerstörtIm Basler Rheinhafen sind heute die ersten eintausend Tonnen Soja aus Brasilien eingelaufen, die ohne Zerstörung von Tropenwald, ohne Gentechnik und sozial gerecht produziert worden sind. Damit gibt es auf dem europäischen Markt erstmals Futtersoja, das nach den so genannten Basler Kriterien hergestellt wurde, die der WWF maßgeblich mitentwickelt hat. Importeur der umweltfreundlichen Ladung ist die größte Schweizer Soja-Einfuhrfirma Fenaco. "Soja wird vor allem für Tierfutter angebaut", erläutert WWF-Agrarexpertin Martina Fleckenstein. "In Südamerika fallen jährlich 1,7 Millionen Hektar Savannen und Tropenwälder dem Soja zum Opfer - mit steigender Tendenz. Der WWF will Unternehmen zeigen, dass es auch anders geht."Lesen Sie mehr... | 2336 Bytes mehr | Kommentar?"Abfallprodukt" Glycerin als vielseitige Substanz (04.06.2006 05:24) Papier aus dem Regenwald (28.05.2006 03:39) Weitere Artikel in: Produkte / AfrikaUmweltverschmutzung in AfrikaGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 06:30 Umweltverschmutzung gefährdet laut UN Entwicklung in Afrika Nairobi (AP) Die Vereinten Nationen haben vor gefährlichen Auswirkungen der Umweltzerstörung auf die Entwicklung in Afrika gewarnt. In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) hieß es, mehr als 70 Prozent der Afrikaner seien für ihr Überleben von den natürlichen Ressourcen des Kontinents abhängig. Wenn dem Umweltschutz keine Priorität eingeräumt werde, sei die afrikanische Wirtschaft stark gefährdet.In dem 542 Seiten starken Bericht wurden die globale Erwärmung, genetisch veränderte Organismen und die wachsende Produktion von Chemikalien als Bedrohungen für Afrika genannt. UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner betonte, im Umweltschutz lägen viele Chancen für den Kontinent. Entgegen der verbreiteten Ansicht gebe es viele Wasserressourcen. Diese müssten angemessen verwaltet und verteilt werden. Wenn die Politik sich aber nicht verändere, drohe Afrika noch tiefer in die Armut zu rutschen, sagte Steiner.Kommentar?Gefecht zwischen Polizei und Kriminellen in Südafrika (27.06.2006 08:00) Südafrika: Medikamente für HIV infizierte Häftlinge (24.06.2006 07:37) Weitere Artikel in: / Afrika Gesund & FitFit wie die Weltmeister!Geschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 05:20 Magnesium unterstützt die Muskelarbeit beim Sport Deutschland bewegt sich. Das gilt nicht nur für die vielen hunderttausend Fußball-Fans, die sich zur WM auf den Weg in die Stadien machen werden. Immer mehr Bundesbürger sind in ihrer Freizeit sportlich auch selbst aktiv - für die Fitness, als Ausgleich zum beruflichen Stress und weil Bewegung einfach Spaß macht. Dabei gilt für Freizeitsportler ebenso wie für Fußball-Profis: Die Gesundheit muss immer an erster Stelle stehen. Da der Körper beim Schwitzen auch Magnesium ausscheidet, ist es besonders wichtig, diesen Mineralstoff wieder zuzuführen, da er ihn selbst nicht bilden kann. Zum Flüssigkeitsausgleich bevorzugt in gelöster Form als Brausetablette. Bei unzureichender Versorgung (optimal sind 5 Milligramm Magnesium pro Kilogramm Körpergewicht am Tag) kann es schnell vermehrt zu schmerzhaften Krämpfen oder Zerrungen kommen.Lesen Sie mehr... | 1761 Bytes mehr | Kommentar?Jeder Zweite in Deutschland ist zu dick, jeder vierte raucht (13.06.2006 15:56) Albert von Monaco gründet millionenschwere Umweltstiftung (28.06.2006 15:13) Jeder dritte Europäer wird 2050 über 60 Jahre alt sein (28.06.2006 14:24) Viel Lob und wenig Kritik für WM-Logistik der Bahn (28.06.2006 14:08) Nach heftigen Regenfällen überflutete Straßen in Sachsen (28.06.2006 14:05) Weitere Artikel in: VERMISCHTES + Domain News & WebtippsDeNIC registriert zehnmillionste .de-DomainGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 04:39 Rasantes Wachstum wird sich nicht abschwächen Seit die .de-Domain im November 1986 eingeführt wurde, hat die Zahl der Registrierungen anfangs recht langsam, später allerdings blitzschnell zugenommen. Gestern, Montag, wurde die zehnmillionste deutsche Länderdomain registriert. Laut der Domainverwaltungsstelle DeNIC (Deutsches Network Information Center) http://www.denic.de ist .de damit die häufigste Länderdomain im Internet und nach .com die zweithäufigste Endung für Internet-Domains. Auf Platz drei und vier folgen .net mit über 7,5 Mio. Adressen und .uk mit mehr als fünf Mio. Adressen. Lesen Sie mehr... | 3031 Bytes mehr | Kommentar?Reisen & Verkehr Schiedsstelle hilft verprellten Online-Buchern bei Ärger mit Internet-Reiseanbietern (28.06.2006 15:31) PimpMyPicture.com verwandelt Digitalbilder in Kunstwerke. (19.06.2006 07:20) Surftipp: Höhepunkte der WM im Internet (13.06.2006 16:10) woerterbuch.info mit Instant Messenger Integration (13.06.2006 07:10) Weitere Artikel in: + Domain News & Webtipps + GoogleGoogle am Handy: Mail, News und personalisierte StartseiteGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 04:33 Mobile Dienste ab sofort in Deutschland verfügbarDer Suchspezialist Google http://www.google.de hat drei seiner erfolgreichen Internet-Dienste kürzlich zur Nutzung auf Mobiltelefonen freigeschaltet. So können in Deutschland Nutzer von Google Mail ihre elektronische Post ab sofort auch mobil auf dem Handy empfangen. "Die Nachfrage in den USA war gut", so Google-Manager Deep Nishar, daher erwarte man auch eine große Resonanz bei den deutschen Nutzern. Google will, wie schon im Desktopbereich, auch auf dem Mobiltelefon zur führenden Suchmaschine werden. Über eine adaptierte Benutzeroberfläche kann auf Gmail-Konten zugegriffen werden, wobei auch angehängte Fotos oder Dateien dargestellt werden können. Zudem kann der Nutzer auf seine personalisierte Startseite aufrufen. Als dritte Neuerung ist auch die News-Suche vom Handy aus zu nutzen. So können je nach Bedarf etwa ausgewählte Aktienkurse, Branchen-Nachrichten oder das lokale Wetter vom Handy aus abgerufen werden.Lesen Sie mehr... | 2078 Bytes mehr | Kommentar?Deutscher Verlag klagt gegen "Google Books" (28.06.2006 14:55) Microsoft-Mitarbeiter suchen mit Google (26.06.2006 09:46) Werbung ermöglicht gratis Google-Videoangebot (24.06.2006 07:11) Google OneBox für Unternehmen bindet mit iWay mehr als 300 Anwendungen ein (19.06.2006 07:40) Weitere Artikel in: + Google / Medizin / TechnologieIT revolutioniert das Gesundheitssystem der Zukunft (20.06.2006 09:54) Stille Revolution bei Wirbelsäulen-Operationen (15.06.2006 08:50) Computerprogramm zur Urinanalyse entwickelt (31.05.2006 05:40) Weitere Artikel in: / Medizin / Technologie / ProdukteFair gehandelte Produkte ermöglichen aktiven RegenwaldschutzGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 04:10 "Regenwaldschutz durch nachhaltige Nutzung" lautet ein Schwerpunkt des Freiburger Regenwald-Institutes (www.regenwald-institut.de). Es entwirft mit seiner Projektarbeit innovative Ansätze für einen effektiven und dauerhaften Schutz der Regenwälder. In enger Zusammenarbeit mit traditionellen Bevölkerungsgruppen in Amazonien entwickelt das Institut auf der Basis nachwachsender Rohstoffe aus den Regenwäldern hochwertige Produkte auch für den europäischen Markt. Fairer Handel und eine 100-prozentige Wertschöpfung vor Ort sorgen für eine gerechte, weit überdurchschnittliche Entlohnung der Produzenten. Managementpläne zur Rohstoffernte sichern die Nachhaltigkeit.Die Verarbeitung der Rohstoffe zu Endprodukten vor Ort schafft Arbeitsplätze und eröffnet Alternativen zur Jahrhunderte alten Tradition der Rohstoffausbeutung durch die Länder des Nordens. Zur Umsetzung dieses Projektes hat das Regenwald-Institut einen Service-Betrieb gegründet, welcher mit seinem "Regenwaldladen" (www.regenwaldladen.de) mittlerweile weit über 100 fair gehandelte Produkte aus den Regenwäldern in Deutschland vertreibt. Lesen Sie mehr... | 2723 Bytes mehr | Kommentar?Virtuelle Menschen statt bockige Automaten (19.06.2006 07:00) Ihr Geburtstag ist schon eine "Birthday Times" wert (16.06.2006 07:22) Feuchtes Toilettenpapier löst Allergien aus (15.06.2006 08:56) Iris-Scanner für Mobiltelefone (26.05.2006 10:10) Weitere Artikel in: / Produkte + LinuxReibungsloser Einsatz von Windows-Anwendungen unter Linux mit 2X ApplicationServerGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 04:00 Kostenfreie Lizenz von 2X ApplicationServer zum Tunneln von bis zu fünf Anwendungen - steht zum Abruf bereit 2X, Entwickler von Software-Lösungen für Server-basiertes Computing, hat heute die Veröffentlichung eines Linux-Client für seine Application-Publishing-Lösung 2X ApplicationServer for Windows Terminal Services bekannt gegeben. Der Client erlaubt es Benutzern von Red Hat-, SuSE-, Ubuntu- und anderen Linux-Distributionen, Windows-Anwendungen problemlos auf ihrem Linux-Desktop zu verwenden. Eine kostenfreie Lizenz von 2X ApplicationServer zum Tunneln von bis zu fünf Anwendungen steht zum Abruf bereit unter http://www.2xsoftware.de/applicationserver/application-publishing.htm .Linux-Anwender mussten bislang auf Software wie WINE zurückgreifen, um Microsoft-Betriebssysteme zu simulieren und Windows-Anwendungen auf ihren Rechnern laufen lassen zu können. Bei einer solchen Verwendung ergeben sich jedoch häufig Schwierigkeiten und Einschränkungen hinsichtlich der Konfigurierung und Unterstützung von Windows-Applikationen, vor allem bei neueren Anwendungsversionen. Dank 2X ApplicationServer lässt sich jedoch jedes Windows-Programm problemlos per RDP auf einen Linux-Desktop tunneln. "Unser neuer Linux-Client für 2X ApplicationServer ist ein weiterer Schritt in die Richtung, Linux auf dem Desktop zu etablieren, da Windows-Anwendungen ohne Linux-Version dennoch unter dem Open-Source-Betriebssystem genutzt werden können", so Niko Makris, President von 2X. Über 2X ApplicationServer 2X ApplicationServer erlaubt die reibungslose Bereitstellung von Windows-Anwendungen auf entfernten Desktops, auch solchen mit Linux-Betriebssystem. Die Installation der Applikationen auf jedem einzelnen Arbeitsplatzrechner ist somit nicht länger erforderlich, und der Administrations- und Support-Aufwand wird bedeutend gesenkt. Anforderung der kostenfreien Version von 2X ApplicationServer 2X stellt zum Tunneln von bis zu fünf Anwendungen eine kostenfreie Lizenz von 2X ApplicationServer for Windows Terminal Services zur Verfügung. Diese ist abrufbar unter http://www.2xsoftware.de/applicationserver/application-publishing.htm . Die Anwendungen können auf einem zentralen Server installiert werden, um dann per 2X ApplicationServer reibungslos auf Remote-Desktops bereitgestellt zu werden. Über 2X 2X Software Ltd - 2X - entwickelt Lösungen für Server-basiertes Computing, das sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Das von 2X unterstützte Thin-Client-Computing hilft, steigende Verwaltungskosten für PCs unter Kontrolle zu halten und zentralisiert zudem die Verwaltung von Anwendungen und Desktops. Weitere Vorteile von Thin-Client-Computing mit Lösungen von 2X sind Sicherheits- und Leistungsoptimierungen und die problemlose Einrichtung von Fernarbeitsplätzen. Das Produktportfolio von 2X umfasst 2X ThinClientServer for Windows/Linux, 2X LoadBalancer for Terminal Services/Citrix, 2X ApplicationServer for Windows Terminal Services und 2X SecureRDP for Windows Terminal Services. 2X befindet sich in privater Hand und unterhält Niederlassungen in Deutschland, Zypern, Großbritannien und Malta. Das Management-Team des Unternehmens besteht aus Branchenprofis, die ein über viele Jahre aufgebautes Know-how in der Entwicklung und dem Vertrieb von Netzwerk-Infrastruktur-Lösungen vorweisen können. 2X ist partner von Microsoft und RedHat. Weitere Informationen stehen bereit unter www.2x.com, www.2xsoftware.de, www.2xsoftware.it, www.2xsoftware.fr, www.2xsoftware.es. Alle hier aufgeführten Produkte und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Eigentümer. WEITERE INFORMATIONENwww.2xsoftware.deKommentar?2X ThinClientServer 3 vereint Linux und Windows ? für einfacheres Windows-Management unter Linux (19.06.2006 09:40) KDE 3.5.3 mit neuen Funktionen (04.06.2006 01:20) Knoppix 5.0.1 steht zum Download bereit (04.06.2006 01:10) MySQL unterstützt Ubuntu (04.06.2006 01:10) Weitere Artikel in: + Linux Neue BücherBuchvorstellung: Corporate Performance Management für PraktikerGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 03:49 Führungsprozesse intelligent unterstützen / Autor: MIS Mitarbeiter Dr. Karsten OehlerKünftig werden nur noch die Unternehmen Wettbewerbsvorteile erlangen, denen es gelingt, ihre Informationen zu strukturieren, zu analysieren sowie in Wissen umzuwandeln. Um diese Ziele zu erreichen und um insbesondere Controlling, Vertrieb, Logistik und das Risiko-Management zu unterstützen, setzen Unternehmen auf Business Intelligence und zunehmend auf Corporate Performance Management. Corporate Performance Management bildet die wichtige Schnittstelle zwischen Management und IT und stellt die Integration von Steuerungssystemen in den Mittelpunkt. "Wo die Chancen aber auch die Fallstricke liegen", erläutert Dr. Karsten Oehler, Director Presales der MIS GmbH in Darmstadt (Deutschland), in seinem Fachbuch zum Thema "Corporate Performance Management mit Business Intelligence-Werkzeugen". Dieses Buch führt in die Konzepte und technischen Grundlagen von BI und Corporate Performance Management ein und richtet sich an Mitarbeiter von Fachabteilungen aus den Bereichen Controlling, Finanzbuchhaltung oder Unternehmensplanung sowie an Mitarbeiter der IT-Abteilungen. Es beschreibt sehr verständlich die Grundlagen von CPM und BI und zeigt anhand von Fallstudien Wege für die Umsetzung in der Praxis. Lesen Sie mehr... | 3095 Bytes mehr | Kommentar?Pelé erzählt aus seinem Leben (15.06.2006 08:30) Neuer Ratgeber für den Erbfall (13.06.2006 18:01) Vernichtendes Urteil für Buch "Die Andere Medizin" (09.06.2006 07:40) 1001 Verbote in der Schwangerschaft (04.06.2006 06:20) Weitere Artikel in: Neue Bücher SPORTadidas steigt als Sponsor der Euro 2008 einGeschrieben von W24 Redaktion am 29.06.2006 03:36 Partnerschaft im Rahmen der UEFA Champions League ebenfalls verlängert Die UEFA http://www.uefa.com und adidas http://www.adidas.de haben heute, Mittwoch, die offizielle Unterzeichnung einer langfristigen Partnerschaft bekannt gegeben. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller hält somit die weltweiten Sponsorrechte für die UEFA Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Außerdem wurde die UEFA Champions League Partnerschaft mit der UEFA bis 2009 verlängert, in deren Rahmen adidas bis 2009 die offiziellen Spielbälle stellen wird.Lesen Sie mehr... | 2449 Bytes mehr | Kommentar?
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(Sun, 09 Jul 2006 13:19:35 +0200)  + HardwareNanotube-Technologie verzehnfacht FestplattenkapazitätGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 10:31 Seagate: Terabyte-Harddisks werden Standard Der Festplattenhersteller Seagate Technology http://www.seagate.com hat eine neuartige Harddrive-Technologie entwickelt, die eine Verzehnfachung der heutigen Speicherkapazität ermöglichen soll. Mit der sogenannten Nanotube-Technologie könne der Lese- und Schreibkopf näher an die magnetischen Platten gebracht werden. Dies ermögliche eine noch exaktere Anordnung der Partikel und dadurch eine Vervielfachung der Kapazität der Festplatte. Der Patentantrag wurde bereits beim US Patent and Trademark Office http://www.uspto.gov eingereicht. Mit Hilfe von Nanotubes wird die Oberfläche der Platten mit einer extrem dünnen Schicht eines sehr haltbaren Gleitmittels beschichtet. Diese Beschichtung soll als Schutz für das magnetische Medium dienen, welches selbst nur zwischen zwei und 50 Nanometer dick ist. Gleichzeitig will Seagate durch einen neuen Laser bzw. Erhitzungsmechanismus einen kleinen Teil der Festplatte erhitzen. Somit sollen sich die magnetischen Partikel auf der Platte noch genauer positionieren lassen. Daraus resultiert eine höhere Datendichte, womit die Speicherkapazität steigen würde. "Wann die neue Technologie auf den Markt kommen wird, steht noch nicht fest", erklärt Seagate-Sprecherin Regina Israel auf Anfrage von pressetext. Dies sei abhängig von Faktoren, wie der technischen Ausgereiftheit, der Nachfrage am Markt und nicht zuletzt der Wirtschaftlichkeit des Produktes. "Neue Technologien sind am Anfang klarerweise teuer. Somit stellt sich auch die Frage, ab wann es für Kunden ökonomisch sinnvoll ist, in neue Technologie zu investieren", so Israel. Seagate geht davon aus, dass mit Hilfe dieser Technik in Kombination mit Perpendicular Recording, einer ebenfalls von Seagate entwickelten und Anfang des Jahres vorgestellten Technologie, Terabyte-Festplatten eine weite Verbreitung finden werden. Durch schnelle Breitbandzugänge werden von Internetnutzern immer mehr Daten in Form von Video- und Musikstücken auf den heimischen PC geschaufelt. Hierdurch steigt der Speicherbedarf ständig und der Markt verlangt nach höheren Speicherkapazitäten.Kommentar?Engpass bei 17-Zoll-Monitoren erwartet (04.07.2006 10:29) Sony verbaut Solid State Disks in Mini-Vaios (29.06.2006 03:45) Notebooks: 15 Prozent im ersten Jahr defekt (28.06.2006 14:00) Verdrängungswettbewerb am Notebookmarkt (20.06.2006 09:58) Weitere Artikel in: + Hardware Wissenschaft + ForschungBremsfunktion des Immunsystems entdecktGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 10:29 Braunschweiger Forscher identifizieren Molekül GPR83 Wissenschafter der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) http://www.gbf.de machten jenes Molekül ausfindig, das die körpereigene Abwehr außer Kraft setzen kann. Das Molekül GPR83 ist Rezeptor der T-Zellen, welche für die Abwehreaktionen des Immunsystems zuständig sind. Wird der Rezeptor aktiviert, findet keine Reaktion der T-Zellen statt und ihre Abwehr wird deaktiviert. In Zukunft könnte GPR83 bei Autoimmunerkrankungen und Entzündungen eingesetzt werden. Durch irrtümlich ausgelöste Abwehrreaktionen kann im Köper auch gesundes Gewebe angegriffen werden, weshalb die Bedeutung der regulatorischen T-Zellen besonders wichtig ist. Diese werden in der GBF bereits seit fünf Jahren erforscht. Auf das Molekül GPR83 wurde man vor zwei Jahren aufmerksam. Professor Jan Buer, GBF-Arbeitsgruppenleiter, erklärt im pressetext Gespräch, dass dieses Molekül zwar nur einer von vielen Bestandteilen der T-Zellen ist, es jedoch von Anfang an charakteristisch für diese Zellen war. "Es ist ein Schalter für die regulatorischen T-Zellen," so Buer. Wird er aktiviert, bremst er damit die Abwehrreaktion des Immunsystems. Wie und warum dies geschieht konnte man bisher noch nicht klären. In Zukunft könnte das Wissen um die Funktionsweise des Moleküls zu dessen gezielter Steuerung durch Medikamente führen. GPR83 könnte dadurch sowohl aktiviert, als auch blockiert werden. Damit wäre nicht nur Hilfe bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Typ I Diabetes möglich, sondern eventuell auch bei schweren Infektionen oder Tumor-Behandlungen. Buer erinnert aber: "Man muss viele Mosaiksteine sammeln, um zu verstehen, was in unserem Körper schief läuft." Das Molekül GPR83 sei nur einer davon, dessen Wirkungszusammenhang mit anderen erst weiter erforscht werden muss.Kommentar?Pestizidanwendung fördert Parkinson (28.06.2006 17:05) Sanger Institute entschlüsselt Erbgut von Clostridium difficile (26.06.2006 09:34) Künstliche Befruchtung bringt Vorteile für die Wirtschaft (20.06.2006 09:50) Proteom von Hefe-Mitochondrien entschlüsselt (19.06.2006 07:10) Weitere Artikel in: Wissenschaft + Forschung MEDIEN & KUMMONIKATIONGlobal Media auf ExpansionskursGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 10:28 Web-Marketing-Anbieter eröffnet Niederlassung in LondonDer Web-Marketing-Anbieter Global Media GmbH http://www.globalmedia-webmarketing.de befindet sich auf Expansionskurs und eröffnet in London einen neuen britischen Standort. Bislang war das Unternehmen auf der Insel nur mit der Gründungsstätte in Manchester vertreten. Die Unternehmenszentrale befindet sich seit dem Jahr 2000 in München. Mit der Niederlassung in London soll die Position als führender Player in der wachsenden Online-Werbe-Branche ausgebaut werden. "Europa ist derzeit unser Kernmarkt, künftig wollen wir aber auch vor allem Richtung Asien weiter expandieren", sagt Vera Stoll, Brand Manager bei Global Media, im pressetext-Gespräch. Das operative Kundengeschäft in London wird der 32-jährige Philip Acton betreuen. Die erste positive Resonanz der Büroeröffnung sei die Zusammenarbeit mit Liz Earle Cosmetics, so Acton. Erst kürzlich hat Global Media die Finanzierungsrunde mit der Carlyle Gruppe abgeschlossen und weitere neue, prominente Kunden in Europa gewonnen. "Zu unseren Kunden zählen mittlerweile bekannte Unternehmen wie AOL, Austrian Airlines, Travelchannel.de oder Lastminute.com sowie seit kurzem auch die dba", so Stoll. Global Media bietet seinen Kunden verschiedene Serviceleistungen aus einer Hand. Das Unternehmen operiert in den Bereichen Suchmaschinen-Optimierung, Keyword Advertising und Online Media Planning sowie Affiliate Marketing. Die meisten Klienten von Global Media stammen aus der Reisebranche. "Hier ist der Markt besonders hart umkämpft, ähnlich wie in der Versicherungsbranche", sagt Stoll gegenüber pressetext. Das Geschäft in diesem Jahr laufe sehr gut, konkrete Umsatzzahlen wolle das Unternehmen allerdings nicht nennen. Die englische Media-Agentur Group M prognostiziert in einer aktuellen Studie, dass die britische Online-Werbung 2006 das Anzeigengeschäft der überregionalen Tageszeitungen übertreffen wird. Demnach fließen 13,3 Prozent der Marketingbudgets in Großbritannien in diesem Jahr in die Internet-Werbung. Das bedeutet einen Zuwachs von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.Kommentar?Nachrichtensender n-tv zieht zufriedene Halbjahresbilanz (04.07.2006 10:17) Lulu.tv bezahlt Hobby-Filmemacher (04.07.2006 09:10) InnoVisions: Fraunhofer Gruppe publiziert eigenes Wirtschaftsmagazin (02.07.2006 10:15) RTL erzielt Spitzenquoten in werberelevanter Zielgruppe (02.07.2006 10:09) Weitere Artikel in: MEDIEN & KUMMONIKATION INNOVATIONENsakku - die Solartasche für digitale NomadenGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 10:25 Strom für unterwegs - jederzeit und überall Die Firma 5212 lanciert mit sakku die erste Kuriertasche mit integrierten Solarzellen. Sie versorgt portable Geräte wie Mobiltelefone, iPods, MP3-Player oder GPS-Geräte mit umweltfreundlicher Sonnenenergie. Die trendige Tasche zum Umhängen wird aus gebrauchten Segeln von einheimischen Segelbooten hergestellt und zu 100 Prozent in der Schweiz produziert. sakku gibt es in zwei Varianten: «sakku direkt» lädt ein Gerät auf, sobald ausreichend Sonnenlicht vorhanden ist. «sakku akku» speichert die auftreffende Sonnenstrahlung in einem integrierten Akku und gibt den Strom ab, wenn er benötigt wird - auch in der Nacht. Design und Schnittmuster wurden in Zusammenarbeit mit Spezialisten entworfen. sakku kann ab sofort unter http://www.sakku.ch bestellt werden. Für Vordenker, Pioniere und Weitblicker Das Produkt richtet sich an urbane und trendbewusste Menschen, welche nebst der Solar-Funktion Wert auf Ästhetik legen. Das schlichte, zeitgemässe Design und das ausgeklügelte Schnittmuster wurden in Zusammenarbeit mit Egon Baer von http://www.pack-art.ch entworfen und umgesetzt. Andreas Göldi, Autor bei http://www.neuerdings.com , über sakku: «Die sakku Solartasche ist für digitale Nomaden, mobile Information Worker und Grossstadt-Segler ein unverzichtbarer Begleiter.»Einfach praktisch Die gesamte Bedienung, insbesondere das Aufladen eines Geräts ist kinderleicht. «Die Idee von sakku ist simpel und bestechend», kommentiert Peter Hogenkamp, CEO Zeix AG. «Jeder kennt unterwegs das Problem: Der Akku eines Geräts ist leer und man sucht verzweifelt nach einer Steckdose. Mit sakku sind diese Sorgen endlich passé.»Modelle und Preise Die sakku Solartasche gibt es in zwei Varianten: «sakku direkt» lädt ein Gerät auf, sobald Sonnenlicht vorhanden ist. Der Preis für diese einfache Variante der sakku Solartasche beträgt CHF 289.-. «sakku akku» speichert die auftreffende Sonnenenergie fortwährend in einem integrierten Akku und gibt sie ab, wenn sie benötigt wird - auch in der Nacht. Der Preis für «sakku akku» beläuft sich auf CHF 369.-. Eingehend getestet Nach Abschluss der Entwicklungsphase Anfang 2006 wurde die Beta-Version der sakku Solartasche während mehr als zwei Monaten von rund 30 Beta-Testern auf Herz und Nieren geprüft. Verbesserungsvorschläge wurden von den Testern direkt auf dem sakku Blog veröffentlicht und fliessen laufend in die Optimierung der Tasche ein (http://sakku.kaywa.ch). Beispielsweise bietet 5212 auf Wunsch einiger Beta-Tester bereits zum Produkt-Launch eine separate Taschenpolsterung für das Mitführen von Notebooks an. Die Beta-Phase verlief problemlos. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Testperiode wurde die Marktfähigkeit des Produkts unter Beweis gestellt. Jürg Stuker, CEO namics AG: «Die aus der Software- und Internetbranche bekannten Beta-Releases auf Gebrauchsprodukte anzuwenden, ist ein interessantes Konzept. Als Beta-Tester der ersten Stunde attestiere ich dem Produkt einen hohen Gebrauchswert mit Potenzial zum Kult. Es trifft den Zeitgeist.»Jetzt erhältlich Die sakku Solartasche ist ab sofort erhältlich. Jede ist nummeriert und die Auslieferung erfolgt in der Reihenfolge des Bestelleingangs. Zusätzlich ist auf jeder Tasche der Herkunfts-See des verwendeten Segels vermerkt. sakku kann unter http://www.sakku.ch bestellt werden. Einfach das Taschenmodell wählen sowie den gewünschten Adapter für die anzuschliessenden Geräte bestimmen. Weitere Informationen Website: http://www.sakku.ch Product Blog: http://sakku.kaywa.chÜber 5212 Das 2004 gegründete Start Up 5212 entwickelt und realisiert Produkte für die mobile Energieversorgung. Die sakku Solartasche ist das erste Produkt, welches lanciert wird. Weitere innovative Produkte sind geplant. Kommentar?Canon ermöglicht Kunstreproduktionen auf höchstem Niveau (29.06.2006 04:52) Sensor erfasst Lichtintensität wie menschliches Auge (28.06.2006 13:28) KiwiBlue: Trackingsoftware verfolgt Diebe (24.06.2006 07:04) NanoFocus AG auf dem Innovationstag Mittelstand in Berlin (15.06.2006 09:00) Weitere Artikel in: INNOVATIONEN BILDUNG & KARRIEREProzesse der Photosynthese laufen anders ab als gedachtGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 10:20 Lehrbücher müssen geändert werden Die ersten Schritte der Photosynthese laufen anders ab als bisher angenommen. Das haben Biologen der Ruhr-Universität Bochum http://www.ruhr-uni-bochum.de und des Max-Planck-Instituts für Bioorganische Chemie http://www.biochem.mpg.de herausgefunden. Durch die jetzigen Erkenntnisse ergibt sich ein neues Bild der primären Vorgänge der Photosynthese. Dementsprechend muss auch das Lehrbuchwissen der Photosynthese korrigiert werden. Veröffentlicht werden die Ergebnisse im US-Journal 'Proceeding of the National Academy of Sciences'.Im Wesentlichen haben die Forscher zwei zentrale Erkenntnisse gewonnen. Zum einen, dass der erste Reaktionsschritt im Zentrum des Photosystem 2 von einem einzelnen Chlorophyll durchgeführt wird, welches nach bisheriger Überzeugung nicht dafür eingeplant war. Und zum anderen läuft der Prozess der Weiterleitung wesentlich schneller als der Prozess der ersten 'chemischen' Reaktion. Mit der aktuellen Arbeit konnten die Forscher erstmals den experimentellen Beweis für die ersten Reaktionsschritte unter physiologischen Raumtemperaturbedingungen erbringen. Dabei stellten sie fest, dass es sich um ein Prinzip handelt, welches die Natur offensichtlich auch im Photosystem 1 und darüber hinaus auch bei allen höheren Pflanzen angewandt hat. Außerdem bieten die neuen Erkenntnisse eine molekulare Erklärung für die bisher nicht gut verstandene extrem hohe Oxidationskraft von Photosystem 2. Ein monomeres Chlorophyll kann prinzipiell eine wesentlich höhere Oxidationskraft entwickeln als das bisher angenommene 'Spezialpaar Chlorophyll'. Den Experten zu Folge werden die neuen Forschungsergebnisse sicher auch Auswirkungen auf sogenannte biochemetische Verfahren haben, mit welchen die natürlichen Prozesse künstlich 'nachgebaut' werden sollen. Damit soll die Solarenergie als unerschöpfliche Energiequelle durch Nachahmung der Natur effizienter genutzt werden, als es mit Sonnenkollektoren heute möglich ist.Kommentar?Auszeichnung für europäische Kinder-Kooperationsprojekte (29.06.2006 04:16) Saarland schafft "Hitzefrei" an den Schulen ab (28.06.2006 15:11) Mehrsprachigkeit macht schlau (27.06.2006 17:20) Wissenschaftler fordern Evolutionsunterricht (26.06.2006 09:59) Weitere Artikel in: BILDUNG & KARRIERE / Patent & CopyrightAllofMP3 geht es an den KragenGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 10:20 Dem phonograhischen Institut in Großbritannien http://www.bpi.co.uk/ , Vertreter der britischen Musikanbieter, wurde das Recht auf Anklage des Eigentümers der umstrittenen russischen Mp3-Website AllofMP3 http://www.allofmp3.com/ zugesagt. Ein Richter gab dem Institut am Dienstag die Erlaubnis eine gerichtliche Anklage gegen die russische Seite, die Musikalben zum Download zum Preis von unter einem Pfund anbietet, einzubringen. Media Services, der Eigentümer von Napster, fordert Einsicht in die russischen Copyright-Rechte, die günstigere Bereitstellung von Musik im Internet möglich machen. W24 berichtete: Russland toleriert illegales Mp3-GeschäftDas phonographische Institut bekräftigt, dass Media Services Lizenzkosten an russische Gesellschafen gezahlt habe, wohlwissend, dass die russische Website nie die Erlaubnis zum Verkauf der Musik seitens der Rekordlabels und Bands bekommen habe. US-Handelsabgeordnete bezeichnen den Vorfall als russische Raubkopien-Piraterie. Der Vorsitzende des phonographischen Instituts, Roz Groome, verlautbart, dass der gerichtliche Bescheid ein wichtiger Schritt gegen Raubkopien und gegen den Verstoß von Copyrights sei. Mit der Entscheidung könne auch die Illegalität von AllofMP3 bewiesen werden. Groome kritisiert auch die Darstellung als legalen, billigeren Musikanbieter der Webseite. AllofMP3.com ist nach Apple's iTunes das zweit beliebteste Download-Filesharing-Angebot in Großbritannien. Napster, eines der ersten Filesharing-Programme, liegt mit acht Cent an dritter Stelle in der Reihung der Downloads. Die Musikindustrie bezeichnet das Anwachsen der Filesharing-Software als Bedrohung für den CD-Handel.Lesen Sie mehr... | 1877 Bytes mehr | Kommentar?Streit um Bandnamen Karat vor Gericht (28.06.2006 13:57) Produktionsfaktor Wissen braucht Rechtssicherheit (26.06.2006 09:58) Patentstreitigkeiten zwischen Apple und Creative (13.06.2006 16:07) Keine Gnade: Jede Raubkopie soll nun bestraft werden! (26.03.2006 23:12) Weitere Artikel in: / Patent & Copyright / Medizin / ForschungInfektionen können Diabetes verursachenGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 10:19 Verbreitete Infektionen können bei Kindern und jungen Erwachsenen ein Auslöser für Diabetes sein. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Newcastle University http://www.ncl.ac.uk und der University of Leeds http://www.leeds.ac.uk gekommen. Das Team analysierte Daten aus einem Zeitraum von 25 Jahren, die von mehr als 4.000 jungen Menschen aus Yorkshire stammten, die an Typ-1-Diabetes erkrankt waren. Die Forscher wiesen Anhäufungen von ungewöhnlich vielen Krankheitsfällen bei den zehn bis 19 jährigen in bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten nach. Das weise, schreiben sie in dem Fachmagazin Diabetologia http://www.springerlink.com/(uoj5ex2flo00qg45m00vcm45)/app/home/journal.asp?referrer=parent&backto=linkingpublicationresults,1:100410,1, auf eine gemeinsame Ursache wie eine Infektion hin. In Großbritannien gibt es rund 250.000 Personen, die an Typ-1-Diabetes leiden. Die Anzahl der Erkrankungen bei Kindern steigt laut BBC jährlich um drei Prozent. Eine Erkrankung entsteht, wenn der Körper nicht in der Lage ist Insulin zu produzieren um die Zuckerwerte im Blut zu kontrollieren. Sie tritt normalerweise vor dem 40 Lebensjahr auf. Jetzt wurde nachgewiesen, dass bei diesen Anhäufungen von Krankheitsfällen sechs bis sieben Prozent mehr Erkrankungen auftraten als zu erwarten war. Dieses Phänomen war bei Frauen und Mädchen besonders stark ausgeprägt. Das Muster, das Experten als "space-time clustering" bezeichnen, ist typisch für jene Bedingungen, die durch Infektionen ausgelöst werden. Bedingungen, die durch konstantere umweltbedingte Faktoren ausgelöst werden, führen an einem Ort zu Ballungen über einen viel längeren Zeitraum. Es wurde bereits angenommen, dass Infektionen mit dem Entstehen von Typ-1-Diabetes bei Kindern zusammenhängen könnten, die genetisch bedingt für bestimmte umfeldbedingte Auslöser besonders empfänglich sind. Der leitende Wissenschaftler Richard McNally erklärte, dass diese neuen Erkenntnisse einen Beitrag zum besseren Verständnis von Typ-1-Diabetes beitragen könnten. Es handle sich aber auch dabei nur um ein Stück des Puzzles und weit mehr Forschung sei erforderlich, bis man die verantwortlichen Infektionen identifizieren und daraus entsprechende präventive Maßnahmen ableiten könne. "Es ist wahrscheinlich, dass diese Krankheit durch die Wechselwirkung verschiedener Faktoren verursacht wird. Infektionen sind dabei nur eines der beteiligten Elemente."Kommentar?Salmonellen in Legehennenbetrieben: Schweden und Luxemburg vorbildlich (02.07.2006 10:07) SARS: Wirkstoffe gegen wichtiges Enzym synthetisiert (02.07.2006 09:54) Zusammenhang zwischen Herpes-Viren und Hirntumoren widerlegt (29.06.2006 03:41) Ventromedialer Kern ist Sitz der weiblichen Libido (27.06.2006 09:57) Weitere Artikel in: / Medizin / Forschung + UnternehmenVerwirrung um Kartellvorwürfe gegenüber IntelGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 08:50 Bundeskartellamt dementiert laufendes VerfahrenBonn/Brüssel - Für Verwirrung hat heute, Montag, eine Meldung der Financial Times Deutschland gesorgt, die ein beginnendes Kartellverfahren gegen Intel http://www.intel.com in Deutschland ortet. Der US-Chipkonzern habe mittels Exklusivvertrag mit der Media-Saturn-Holding über Jahre massiv gegen das Kartellrecht verstoßen. Einige dem Bundeskartellamt http://www.bundeskartellamt.de vorliegende Dokumente würden beweisen, dass Intel Ausgleichszahlungen in Millionenhöhe durchgeführt habe, um ein auf Intel-PCs beschränktes Sortiment in Mediamärkten und Saturn-Filialen zu gewährleisten, so der Bericht.Lesen Sie mehr... | 2939 Bytes mehr | Kommentar?EMC blättert 2,1 Mrd. Dollar für RSA Security auf den Tisch (02.07.2006 10:13) Napster lockt Kunden mit kostenlosen MP3-Playern (02.07.2006 10:01) Erento.com: Mietmarktplatz im Internet bietet über 640.000 Artikel (29.06.2006 03:34) Nokia: CDMA-Joint Venture mit Sanyo geplatzt (26.06.2006 10:00) Weitere Artikel in: + Unternehmen / USA25 Prozent der Amerikaner haben keine FreundeGeschrieben von W24 Redaktion am 04.07.2006 08:40 Partner und Internet spielen immer wichtigere RolleEine aktuelle Studie der Duke Universität http://www.duke.edu und der Universität von Arizona http://www.arizona.edu belegt, dass jeder vierte Amerikaner niemanden kennt, mit dem er wichtige Themen und Probleme besprechen kann. Die Anzahl der Menschen, die sagen keine Freunde zu haben, hat sich damit seit 1985 verdoppelt. Im Schnitt haben die Amerikaner zwei Vertrauenspersonen. Im Jahr 1985 waren es noch drei. Die Studie zeigt jedoch, dass die US-Bürger in zunehmendem Maße ihre Partner ins Vertrauen ziehen. Auch das Internet spielt beim Pflegen von persönlichen Kontakten eine immer wichtigere Rolle. Die Studienergebnisse wurden nun im Fachblatt "American Sociological Review" http://www2.asanet.org/journals/asr/ veröffentlicht. Der Trend der Vereinsamung der US-Bürger ist den Wissenschaftlern zufolge das Ergebnis der amerikanischen Lebensweise, die größtenteils im Büro und im Internet stattfindet. Die Menschen haben dadurch immer weniger Zeit für externe soziale Aktivitäten, die persönliche Beziehungen stärken könnten. Diese Entwicklung hat nicht nur persönliche Konsequenzen, aber wirkt sich darüber hinaus auch auf die Gesellschaft aus, berichtet die New York Times in ihrer heutigen Ausgabe. Enge persönliche Kontakte bedeuten nämlich auch ein Sicherheitsnetz. "Wenn Nachbarn einander nicht kennen, dann hat das ernsthafte Folgen für die Kriminalitätsrate", erläutert Soziologe Robert Putnam.Die engsten Beziehungen sind heutzutage hauptsächlich Familienmitgliedern vorbehalten, vor allem dem Partner. "Das ist vermutlich eine Folge der Tatsache, dass die Lebensweisen von Männer und Frauen sich jetzt ähnlicher sind als im Jahr 1985", erklärt Forscherin Lynn Smith-Lovin. Es sei wahrscheinlicher, dass beide Partner außer Haus tätig sind und dass sie die gemeinsame Sorge für den Haushalt haben. "Somit haben die Eheleute mehr Gesprächsstoff", so Smith-Lovin. Dieser Optimismus muss jedoch einigermaßen relativiert werden, warnt die Forscherin: "Der Partner als einzige Vertrauensperson zu haben, bringt einen in einer extrem verletzbaren Position wenn der Partner stirbt oder die Ehe in die Brüche geht."Auch bei der Begeisterung über die zunehmende Rolle, die das Internet bei persönlichen Kontakten spielt, sei einige Zurückhaltung geboten, meint Smith-Lovin. Einerseits trägt E-Mail tatsächlich zum Pflegen von sozialen Kontakten bei. Laut einer aktuellen Studie des US-Instituts Pew Research Center http://www.pewinternet.org teilen Familienmitglieder über Internet oft wichtige und seriöse Angelegenheiten miteinander. Auch ist es eine gute Methode, um die Kontakte mit weit weg wohnenden Familienmitgliedern und Freunden zu pflegen. E-Mail und SMS können Face-to-Face-Kontakt jedoch nicht ersetzen, warnen die Forscher. "Die richtig interessante Frage ist daher, wie wir das Internet anwenden können um unsere Offline-Beziehungen zu stärken und zu vertiefen", so Soziologe Putnam abschließend. Kommentar?Illegaler mexikanischer Einwanderer in den USA hingerichtet (28.06.2006 14:31) Moskau hat laut US-Studie die höchsten Lebenshaltungskosten (27.06.2006 16:30)
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(Sun, 09 Jul 2006 13:17:29 +0200)  Deutschland gewinnt gegen Portugal 3:1Geschrieben von Zeitgeist am 09.07.2006 01:20 Mit einem tollen Spiel im "kleinen Finale" setzt die Truppe um Jürgen Klinsmann einen Meilenstein in der deutschen Fußballgeschichte.Warum ein Meilenstein ? Ganz einfach: alleine schon, weil ich das hier schreibe ! Bis vor wenigen Wochen gehörte ich zu der seltenen Spezies der Fußball-Muffel. Aber gerade der totale Verriss und die massive Kritik an Jürgen Klinsmann und dessen neuen und unorthodoxen Trainingsmethoden machten die Sache interessant.Diese Nationalmannschaft hat den Deutschen trotz des leider verlorenen Spiels gegen Italien heute wohl die größte Party der Nation beschert.Diese Nationalmannschaft hat eine ganze Nation mit ihrem totalen Engagement begeistert.Diese Nationalmannschaft ist wirklich eine Mannschaft, zusammengeschweißt von einem genialen Trainer (und natürlich seinem Co-Trainer).Diese Nationalmannschaft hat es geschafft, ganz Deutschland einmal aus dem Jammertal herauszuholen.Diese Nationalmannschaft ist dafür verantwortlich, dass man stolz auf sein Land sein kann, ohne gleich in die Nazi-Ecke gedrängt zu werden.Diese Nationalmannschaft begeisterte so viele Menschen, dass Deutschland in ein wahres Fahnenmeer verwandelt wurde.Diese Nationalmannschaft zeichnet sich ganz besonders durch ihre Fairness und die ihrer Fans aus. (Besser feiern, als pöbeln - toll)Diese Nationalmannschaft hat uns gezeigt, dass fast nichts unmöglich ist.Diese Nationalmannschaft hat es vielleicht geschafft, das ganze deutsche Volk in Aufbruchstimmung zu versetzen. Wir können viel bewegen. Diese Nationalmannschaft hat uns ein neues Wir-Gefühl gegeben. Nicht ?Du bist Deutschland? sondern ?Wir sind Deutschland.?Und nicht zuletzt hat diese Nationalmannschaft uns viele Wochen einen sensationell guten Fußball beschert.Wir sagen DANKEKommentar?Frauen würden am liebsten mit Ballack essen (28.06.2006 15:01) Fußball WM am Arbeitsplatz: Halb Europa schaut in die Röhre (27.06.2006 09:54) WM-Fieber: Internet weist Rekordzugriffe auf (26.06.2006 10:25) Also doch ? Deutschland wird Weltmeister! (25.06.2006 16:10) Weitere Artikel in: - WM 2006 Tourismus & ReisenPauschalreisenGeschrieben von W24 Redaktion am 07.07.2006 11:49 Jetzt gibt es sie wieder, die boshaften Bemerkungen über Pauschalurlauber. Gezischte Kommentare, wenn sich zum Ferienbeginn am Flughafenschalter Menschentrauben hinter dem Fähnchen eines Reiseveranstalters versammeln."Neckermänner" hießen sie in den 70er Jahren abschätzig, "Ballermänner" heißen sie heute. Dabei ist Pauschalurlaub keine Erfindung der Moderne. Thomas Cook, findiger Tourismus-Pionier, organisierte im Juli 1841 die erste Eisenbahnreise für 570 erlebnishungrige Engländer. Vor 165 Jahren gab es Schinkenbrote, Tee, Blasmusik - und Vorträge über die Übel des Rauchens und Trinkens. Heute würde das vielleicht Wellness heißen.Lesen Sie mehr... | 4445 Bytes mehr | Kommentar?Urlaub an den rosa Stränden der Bermudas (02.07.2006 09:51) Deutsche geben fast 60 Milliarden Euro im Ausland aus (28.06.2006 15:56) Inlandstourismus belebt Geschäft von Hotels und Pensionen (28.06.2006 15:55) Schlemmen mit allen Sinnen (28.06.2006 15:54) Weitere Artikel in: Tourismus & Reisen ReisetippAndere Länder, andere SittenGeschrieben von W24 Redaktion am 07.07.2006 11:45 Wenn der Taxifahrer hilfsbereit und der Service im Restaurant exzellent war, zeigen sich Urlauber gerne mit Trinkgeld erkenntlich. Doch was in einem Land dankbar angenommen wird, gilt andernorts vielleicht als Beleidigung. Ein Überblick:Ägypten: Wie auch in Nordafrika sind Trinkgelder bei jeder Gelegenheit wichtig. Im Restaurant sind es 10 bis 15 Prozent. Im Taxi wird aufgerundet. Zimmermädchen, Gepäckträger und andere Dienstleister freuen sich über ein kleines Trinkgeld von bis zu einem Euro.China und Japan: In China und Japan hat Trinkgeld keine Tradition und wird fernab internationaler Hotels oft als Beleidigung empfunden. In Chinas Touristenzentren nimmt das Servicepersonal gerne zehn Prozent, das Zimmermädchen zwei bis drei Yuan und der Reiseleiter einen Dollar. In Japan wird guter Service mit kleinen Geschenken oder einem bis zwei Dollar anerkannt.Frankreich: Im Restaurant oder Café werden zehn bis 15 Prozent gegeben. "Le pourboire", wie der Franzose sagt, wird auf dem Tisch liegengelassen. Im Hotel ist der Obolus keine Pflicht. Der Taxifahrer erhält zehn Prozent.Griechenland: Üblich sind im Restaurant rund zehn Prozent, in der Taverna maximal ein Euro. Dem Zimmermädchen sollte eine kleines Trinkgeld am Abreisetag persönlich übergeben werden. Im Taxi wird aufgerundet.Großbritannien und Irland: In Restaurants gibt es einen "tip" von zehn bis 15 Prozent, in Irland maximal zehn Prozent. Ist auf der Rechnung bereits ein "service charge" aufgeführt, darf's weniger sein. Im Pub wird an der Bar kein Trinkgeld gegeben. Wer den Barkeeper belohnen möchte, bietet ihm einen Drink an. Für Kofferträger sollte der Gast ein Pfund locker machen und im Taxi aufrunden.Italien: Trinkgeld ist in der Gastronomie unüblich. Oft taucht auf der Rechnung ein "coperto", eine Art Grundgebühr für das Gedeck und das Brot auf. Wer besonders zufrieden war, kann ein paar Münzen liegenlassen. In Espressobars gibt es dafür Tellerchen oder Sparschweine. Im Hotel erhält das Zimmermädchen fünf Euro pro Woche. Im Taxi ist aufrunden o.k.Österreich: Im Restaurant und Taxi sind wie in Deutschland fünf bis zehn Prozent "Schmattes" oder "Schmatt" angebracht. Im Hotel erhält der Kofferträger einen Euro pro Gepäckstück, das Zimmermädchen einen bis zwei Euro pro Tag. Das Geld wird vor der Abreise direkt übergeben.Portugal und Spanien: In der Gastronomie werden zehn bis 15 Prozent Trinkgeld liegen gelassen. Kleinstbeträge wie Zwei- oder Fünf-Cent-Stücke gelten als grob unhöflich. Im Taxi wird aufgerundet.Thailand und Malaysia: Hier geht es schon sehr westlich zu. Im Restaurant sind zehn Prozent angebracht. Weniger als zehn Bath gelten als Beleidigung.Türkei: In der Gastronomie sind zehn Prozent "Bakschisch" üblich, nichts geben ist unhöflich. Für kleine Gefälligkeiten sollte man eine Zigarette oder Ähnliches anbieten. Im Hotel verhält es sich wie in Deutschland. Im Taxi wird aufgerundet.USA und Kanada: Der "tip" von 15 bis 20 Prozent ist im Restaurant und beim Pizzaservice ein Muss, da Bestandteil des Lohns. Der Kofferträger erhält einen kanadischen oder ein bis zwei US-Dollar pro Gepäck, das Zimmermädchen ein bis zwei Dollar pro Nacht. Im Taxi werden 15 Prozent gegeben.Kommentar?Wasser an deutschen Küsten angenehm temperiert (07.07.2006 11:30) «Alte Dame» wieder unterwegs (28.06.2006 15:39) Dominikanische Republik wirbt mit Aktivurlaub (28.06.2006 15:34) Auf schmalen Gleisen von Quedlinburg gen Brocken (28.06.2006 15:29) Weitere Artikel in: Reisetipp UMWELT & ENERGIEMinister empfiehlt Wechsel zu günstigen StromanbieternGeschrieben von W24 Redaktion am 07.07.2006 11:21 Verbraucher sollten steigende Strompreise nicht einfach hinnehmen, sondern zu günstigeren Anbietern wechseln. Dies empfehlen der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) und die Verbraucherzentrale des Landes, wie sie gemeinsam in Stuttgart mitteilten. Energieversorger würden künftig mit ihren Preiserhöhungen um so vorsichtiger, je mehr Kunden mit Abwanderung auf Aufschläge reagierten. Pfister und die Verbraucherschützer wiesen zudem darauf hin, dass viele Haushalte, die bisher mit einem Normaltarif versorgt werden, auch zu einem Sondertarif bei demselben Unternehmen wechseln können. Diese sind beispielsweise bei längerer Laufzeit deutlich günstiger. Es lohne sich , bei seinem Stromversorger nachzufragen.Pfister und die Verbraucherzentrale wiesen überdies darauf hin, dass im Internet mit Hilfe so genannter Stromtarifrechner die Jahresstromkosten anhand des eigenen Verbrauchs errechnet werden und unterschiedliche Tarifangebote dann verglichen werden könnten. Individuell zugeschnittene Beratungsangebote gebe es auch bei den Verbraucherzentralen.Kommentar?82% des nutzbaren Holzzuwachses im Wald wurden 2004 eingeschlagen (06.07.2006 07:50) Licht verbraucht weltweit viel zuviel Energie (02.07.2006 10:11) Genbank-Bunker in Arktis (29.06.2006 17:56) Industrie bekommt Verschmutzungsrechte weiterhin kostenlos (28.06.2006 16:10) Weitere Artikel in: UMWELT & ENERGIE FinanzenKünftig neue Vergütungs-RegelnGeschrieben von W24 Redaktion am 07.07.2006 11:18 Vom 01. Juli an kann mit dem Rechtsanwalt über dessen Vergütung verhandelt werden. Wie die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) in Berlin mitteilt, entfallen ab diesem Zeitpunkt bisher gesetzlich festgelegte Gebühren.Dies gelte für den Bereich der außergerichtlichen Beratung. Wichtig ist demnach, bei einer Rechtsberatung frühzeitig darüber zu sprechen, was die Leistung kosten soll. Auf diese Weise wisse der Mandant gleich, auf was er sich einlässt.Allerdings muss dem Anwalt erst einmal das Problem in Grundzügen erläutert werden, bevor über ein Honorar gesprochen wird. So kann der zu erwartende Aufwand abgeschätzt werden. Laut der BRAK sollte ein Mandant darum bitten, dass der Anwalt diese Zeit nicht in Rechnung stellt. Möglich sind zum Beispiel Einigungen über ein zeit- und aufwandsabhängiges Pauschalhonorar oder auch ein Zeithonorar, also eine Abrechnung nach Stunden. Alle Vereinbarungen sollten schriftlich festgehalten werden.Kommentar?Nur sehr exakte Beschreibung sichert Anspruch an Versicherung (28.06.2006 14:47) Online-Kredite im Vormarsch (19.06.2006 07:30) Steuervorteil für Alleinerziehende (13.06.2006 18:10) Steuerfreie Zinsen - Rechtzeitig Freistellungsauftrag einreichen (13.06.2006 17:46) Weitere Artikel in: Finanzen / HandelVerbraucherschützer warnen: Großpackungen oft teurerGeschrieben von W24 Redaktion am 07.07.2006 11:16 Großpackungen mit Lebensmitteln oder Gütern des täglichen Bedarfs sind entgegen landläufiger Meinung oft teurer als Kleinpackungen.Das geht aus einem aktuellen Test der Verbraucherzentrale Hamburg hervor, wie die Zentrale am Donnerstag mitteilte. Im Mai und Juni 2006 hatten die Verbraucherschützer in Zusammenarbeit mit der "Stern TV"-Redaktion 55 Großpackungen in Hamburg und Köln unter die Lupe genommen. Wie schon bei einem Test im August 2005 zeigte sich, dass die Käufer mit den Großpackungen oftmals schlechter fahren.Den Verbraucherschützern zufolge war etwa bei "Murnauers Totes Meer Q10 Anti-Falten Creme" die Großpackung um 227 Prozent teurer war als die kleine Packung. Die teuerste Großpackung im Lebensmittelbereich war demnach die Pralinenmischung "Merci Finest Selection", bei der die Großpackung 54 Prozent mehr kostete als die entsprechende Menge in der kleinere Packung.Die Verbraucherschützer raten, die Grundpreisangaben am Regal zu vergleichen. Dort müsse der Preis für ein Kilogramm, 100 Gramm, einen Liter, 100 Milliliter oder pro Stück angegeben werden. Doch dieser Vergleich werden den Käufern oft erschwert. Oft seien gleiche Produkte unterschiedlicher Verpackungsgrößen an verschiedenen Orten im Supermarkt platziert oder die Grundpreisangaben kaum lesbar. "Für die Verbraucher hat sich nichts gebessert. Hersteller und Geschäfte machen noch immer Profit mit teuren Großpackungen", kritisierte Helgard Libera von der Verbraucherzentrale Hamburg.Kommentar?Flughäfen mutieren zu modernen Geschäftszentren (29.06.2006 03:56) Kauflust vs. Zukunftsangst: Deutsche Verbraucher im Zwiespalt (29.06.2006 03:40) Grüne kritisieren Verbraucherinformationsgesetz (28.06.2006 14:49) Löcher im Emmentaler Käse werden größer (19.06.2006 09:34) Weitere Artikel in: / Handel + AppleMac-Betriebssystem operiert hinter dem Rücken der AnwenderGeschrieben von Hank am 06.07.2006 15:54 Nach Microsoft wird nun auch Apple mangelnde Transparenz vorgeworfenWährend die Kritik an Microsoft http://www.microsoft.com rund um die Einführung der Lizenzüberprüfung WGA weiterhin nicht verstummen will, ist nun auch Apple http://www.apple.com in die Kritik von Anwendern geraten. Anlass der Beschwerden ist das kürzlich erfolgte Update des Mac-OS-X-Betriebssystems auf die Versionsnummer 10.4.7. In dessen Umfang ist eine neue Dashboard-Funktion enthalten, die installierte Widgets mittels einer Verbindung zum Apple-Server verifiziert. Anwender kritisieren, dass der Vorgang ohne Wissen und Zustimmung der Anwender zum Teil mehrmals am Tag durchgeführt wird. Auch der genaue Inhalt der Übertragung bleibe ein Apple-Geheimnis, so die Kritik.Entdeckt wurde der Vorgang durch Mac-User, die von der Applikation Little Snitch http://www.obdev.at/products/littlesnitch/index.html Gebrauch machen. Diese zeigt nämlich auf, wenn Programme sich im Hintergrund mit dem Internet verbinden, um computerspezifische Informationen weiterzuleiten. "In einer Zeit, in der von Konsumenten größeres Verantwortungsbewusstsein für die eigene Sicherheit in der vernetzten Welt eingefordert wird, sollten Apple und andere Unternehmen die Wände des 'digitalen Eigenheims' respektieren", meint Daniel Jakult, der mit seinem Blogeintrag http://www.red-sweater.com/blog/153/apple-phones-home-too den Stein mit ins Rollen gebracht hat. Wie bei Microsofts WGA-Einführung richtet sich der Kernpunkt der Kritik in erster Linie nach der undurchsichtigen Vorgangsweise beider Unternehmen. "Die Motivationsgründe für Microsoft und Apple in den aktuellen Fällen sind sicherlich sehr unterschiedlich. Für Anwender wäre es allerdings wesentlich angenehmer, wenn sie im Vorhinein wüssten, was genau passiert und welche Informationen übertragen werden", meint Sicherheitsexperte Magnus Kalkuhl von Kaspersky Labs http://www.kaspersky.de auf Anfrage von pressetext. Kalkuhl erinnerte in diesem Zusammenhang an die Kritik, die sich Apple Anfang des Jahres mit iTunes eingefangen hatte. Damals war das Programm nach einem Update und ebenfalls ohne Zustimmung der Anwender plötzlich in der Lage, sich mit dem Apple-eigenen Music-Store in Verbindung zu setzen."Im Prinzip ist es nicht notwendig, dass Programme sich ständig mit dem Internet verbinden", meint Christian Starkjohann, einer der Geschäftsführer des Little-Snitch-Anbieters Objective Development http://www.obdev.at, im Gespräch mit pressetext. Eine derartige Funktion könne unter Umständen zwar durchaus sinnvoll sein. In diesem Fall müsse für Anwender aber klar ersichtlich sein, welche Informationen zu welchem Zweck und wohin übertragen werden, mahnt Starkjohann eine größere Transparenz bei derartigen Vorgängen ein.Kommentar?Frankreich beschließt "Lex iTunes" (02.07.2006 09:47) Frankreich mildert "iTunes-Gesetz" (23.06.2006 15:30) iTunes Nutzungsbedingungen unter Kritik (19.06.2006 07:00) Apple verliert gegen Blogger (28.05.2006 00:55) Weitere Artikel in: + Apple + SicherheitslückenChinas "Große Firewall" geknacktGeschrieben von Hank am 06.07.2006 15:51 Britische Forscher zeigen, wie man die Zensur austrickstForscher der britischen University of Cambridge http://www.cam.ac.uk haben eine Arbeit veröffentlicht, in der sie Methoden aufzeigen, wie die strengen digitalen Zensurmaßnahmen der Volksrepublik China umgangen werden können. Im Rahmen ihrer Forschung haben sie aufgedeckt, dass die "Große Firewall", wie der chinesische Schutz gegen missliebige Netzinhalte von Zensurkritikern genannt wird, nicht aus Routern besteht, die an der Grenze zur chinesischen Internetwelt nur genehmes durchlassen. Vielmehr betätigen sich separat arbeitende Rechner als Wachhunde. Die Forschergruppe um Richard Clayton http://www.cl.cam.ac.uk/~rnc1 zeigt auch auf, wie sich diese austricksen lassen. Das verzweigte Zensursystem überwacht die einzelnen http-Pakete von Webverbindungen und durchsucht sie nach Schlüsselwörtern. Wird ein verdächtiges Datenpaket identifiziert, so wird dieses nicht einfach geblockt, sondern beiden Seiten der Webverbindung vorgetäuscht, dass die Verbindung zu Ende sei. Dies geschieht durch sogenannte Reset-Flags, die sowohl an den chinesischen PC als auch an den Webserver im Ausland geschickt werden und signalisieren, dass der angesprochene Port geschlossen ist. Weitere Verbindungsversuche werden darauf nicht durchgeführt. Um die Zensur nun zu umgehen, müssten beide Seiten die Reset-Flags lediglich ignorieren, meint Clayton. Simple Firewall-Regeln würden dazu ausreichen. Der chinesischen Zensur blieben dann zwar noch einige andere technische Maßnahmen, etwa das komplette Blockieren bestimmter Seiten, diese Methoden seinen jedoch mit ungemein mehr Aufwand in Pflege und Wartung verbunden und könnten nicht so flexibel angepasst werden, erklären die Forscher. Clayton ist überzeugt, dass die gefundene Methode ein effektives Mittel ist, den chinesischen Bürgern mehr Freiheiten zu bringen und fordert daher von den Betriebssystemherstellern, die zur Manipulation der Firewall nötigen Funktionen direkt in ihre Systeme zu integrieren. Zusatzsoftware könnte das chinesische Regime verbieten, eingebettete Funktionalitäten müssten jedoch akzeptiert werden, glaubt der Forscher. Inwieweit sich die angesprochenen Unternehmen am Freiheitskampf beteiligen wollen, bleibt fraglich, zumal schon Größen der Internetindustrie in Erklärungsnotstand gekommen sind, wenn es um die Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung gegangen ist.Kommentar?US-Wahlmaschinen über PDAs manipulierbar (02.07.2006 09:58) Mozilla-Klon surft heimlich auf Pornoseiten (27.06.2006 10:18) Phisher hatten PayPal-Benutzer im Visier (25.06.2006 16:04) Bereits mehrere Schadensroutinen für Microsoft-Lücken (25.06.2006 16:03) Weitere Artikel in: + Sicherheitslücken / GesundheitspolitikNach der Reform ist vor der ReformGeschrieben von 78er Javix am 06.07.2006 08:00 Nun soll sie endlich klappen: die Grosse Gesundheitsreform. Doch statt zu sparen, will die Regierung die Versicherten noch mehr zahlen lassen. Dabei ist das deutsche System teuer und ineffizient. Lernen Sie die sieben größten Verschwender kennen.Wahrscheinlich hat Stefan Schmid Recht, wenn er sagt, dass er nicht das ganze Gesundheitssystem retten kann. Doch ein nettes kleines Beispiel, wie die Krankenkassen Geld verplempern, kann er liefern. "Bei Toilettensitzerhöhungen", sagt der Jungunternehmer. Seit einem Jahr betreibt er in Dingolfing ein Sanitätshaus nach dem Supermarkt-Prinzip. Toilettensitzerhöhungen kosten bei ihm 39 Euro. "Es ist genau dieselbe, für die die AOK 78,80 Euro zahlt", sagt Schmid. Die Kasse rechnet, wie üblich, nach Standardsätzen ab. Der Duschhocker kostet bei ihm 76,10 Euro - die AOK zahlt 110,20 Euro. "Und ich verdien' schon nicht schlecht", sagt er. "Ich dachte nur immer, die Kassen müssen sparen!"240 Milliarden Euro lassen sich die Deutschen ihre Gesundheit jährlich kosten, allein 146 Milliarden fließen als Beiträge in die gesetzlichen Krankenkassen. Nur in den USA und in der Schweiz wird pro Kopf mehr Geld dafür ausgegeben. Und: Es wird ständig teurer. Union und SPD verhandeln deshalb mal wieder über eine große Gesundheitsreform. Doch es steht zu befürchten, dass das Großprojekt zur bloßen Finanzreform verkümmert. Statt zu sparen, soll noch mehr Geld ins System kommen.Muss das sein? Ja, wegen des technischen Fortschritts, sagen die Kassen. Wegen des Alterns der Bevölkerung, sagen die Politiker. Doch schaut man dem Ungeheuer in den Rachen, lassen sich noch andere Gründe für seine Gefräßigkeit finden. Das deutsche Gesundheitssystem ist sagenhaft ineffizient und lädt zur freimütigen Verschwendung ein. Die Politik nennt das, was im Sumpf aus 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KV), 250 Krankenkassen, 120.000 niedergelassenen Ärzten und über 2000 Krankenhäusern sinnlos versickert, "Effizienzreserve". Das klingt vornehmer als "Verschwendung". Das Gesundheitsministerium geht von jährlich 20 bis 25 Milliarden Euro aus - etwa so viel, wie alle gesetzlichen Kassen für Arzneimittel ausgeben. Der Allgemeine Patientenverband schätzt die Verschwendung gar auf bis zu 40 Milliarden Euro. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, findet darum schon die Grundannahme, das System sei unterfinanziert, falsch. "Richtig ist daran nur, dass die gesetzliche Krankenversicherung vor allem ein Ausgabenproblem hat." 1. Doktor-Spiele21,6 Milliarden Euro gaben die Kassen 2005 für ärztliche Behandlung aus - 15 Prozent des GesamtbudgetsDr. Jung ist ein ganz normaler Arzt. Er untersucht und behandelt, er überweist und verordnet, er tut wie seine Kollegen alles, um möglichst eines zu sammeln: Punkte, für die ihm die KV sein Honorar überweist. Je mehr Punkte, desto größer das Stück vom Kuchen namens Budget. Wenn er ein bisschen trickst, hier ein bisschen mehr verschreibt, dort ein wenig mehr behandelt, bekommen die Kollegen weniger - und umgekehrt.Wo ist das Problem?, fragen Dr. Jung und seine Kollegen, schließlich schadeten sie sich Dank betonierter Budgets nur gegenseitig, die Kassen zahlten nicht drauf. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. "Bei uns unterliegen nur 61 Prozent aller Leistungen der Budgetierung", sagt Markus Braun von der AOK in Bayern. Die restlichen 39 Prozent - etwa ambulante Operationen oder Vorsorgeuntersuchungen - werden extra abgerechnet. Zudem bleibt es selten bei einer Behandlung. Durch Überweisungen an Spezialisten oder Kliniken, durch Labortests oder Rezepte, Krücken oder Krankentransporte entstehen jede Menge zusätzliche Ausgaben."Jede Praxis verursacht in der Regel viermal höhere Kosten, als sie selbst abrechnet", sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Der Professor für Gesundheitsökonomie hält die Trennung von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten für das Grundübel des Systems. "Wir leisten uns eine Doppelstruktur, die einfach zu teuer geworden ist." Den selbstständigen Radiologen und den im Krankenhaus. Den Internisten in der Praxis und den in der Klinik. Lauterbach ist überzeugt, dass man durch den Abbau der Fachärzte-Dopplung bis zu zehn Milliarden Euro sparen könnte.Könnte! Doch die Ärzte verteidigen ihre Pfründen: Seit 1955, Adenauers Zeiten, sind die Praxisärzte vor der Klinik-Konkurrenz geschützt. Seither darf im Krankenhaus in der Regel nur behandelt werden, wer auch über Nacht bleibt. Seither basteln die freiberuflichen Ärzte an ihrer aufwendigen Parallelstruktur, die weltweit ihresgleichen sucht. Allein von 1991 bis 2004 stieg die Zahl der niedergelassenen Ärzte um fast ein Drittel. Zwar gibt es heute in einigen ländlichen Regionen zu wenig Ärzte, doch in den meisten der 395 Planungsbezirke gilt ein Niederlassungsstopp. So herrscht zum Beispiel in München eine teure Überversorgung. Es gibt dreimal so viele Anästhesisten, doppelt so viele Internisten wie benötigt. Und 40 Prozent über Satz sogar bei Hausärzten. Alle sammeln fleißig Punkte.Ein Wunder, dass bei dieser Dichte jeder Arzt im Schnitt und nach Abzug aller Kosten im Westen 7000 Euro im Monat verdient, im Osten 6500 Euro - Privatpatienten nicht mitgerechnet. Im wissenschaftlichen Institut der AOK geht man davon aus, dass jede zweite ärztliche Leistung "angebotsinduziert" ist. Zu Deutsch: aufgeschwatzt. Kein Wunder, dass Umfragen unter Ärzten immer wieder zeigen: sich selbst würden die Dottores weit weniger verordnen.Unsere Ärzte sind nach den US-Kollegen Weltmeister bei Herzkatheteruntersuchungen - trotzdem ist das Risiko, in Deutschland an einem Infarkt zu sterben, nicht geringer als anderswo. Unsere Ärzte sind nach den Japanern Weltmeister im Röntgen - und müssen sich doch fragen lassen, warum ihre schwedischen Kollegen mit halb so vielen Untersuchungen auch ganz gut im Bilde sind. 2. Technik-TückenIn zehn Jahren hat sich die Zahl medizinischer Großgeräte verfünffachtWas einst als Zukunft der Medizin galt, döst heute in Klinikkellern der Verschrottung entgegen: Robodoc. Anfang der 90er Jahre wurde der Chirurgenroboter, der half, künstliche Hüften einzusetzen, als Held im OP-Saal gepriesen. So ruhig, die Hand. So präzise, die Arbeit. Dann stellte sich heraus, dass der Held nicht nur Knochen aufbohrt, sondern auch Muskeln und Nerven zerfetzt. 2004 wurde Robodoc in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Bis dahin hatten ihn sich rund 90 Kliniken zum Stückpreis von einer halben Million Euro angeschafft. 45 Millionen Euro - verschwendet. Folgeschäden nicht mitgerechnet.Derzeit heißt die Zukunft Protonen- und Schwerionentherapie. Bislang gibt es in ganz Europa keine einzige dieser Anlagen zur Krebsbehandlung. Doch allein in Deutschland sind an sechs Kliniken Protonentherapiezentren geplant. Die ersten sollen im Herbst in Betrieb gehen. Jedes Zentrum ist lang wie ein Fußballfeld, drei Stockwerke hoch - und kostet stolze 150 Millionen Euro. "Man muss sich fragen, ob es sinnvoll ist, gleich so in die Breite zu gehen, bevor überhaupt feststeht, ob die Methode einen Zusatznutzen bringt", sagt Rainer Hess, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, des obersten Gremiums der Selbstverwaltung im Gesundheitssystem.Bewiesen ist die Überlegenheit der Protonenbehandlung nur für vier Tumorarten. Und die treten eher selten auf. Theoretisch bräuchten etwa 10 000 Patienten im Jahr so eine Therapie - für jeweils 15 000 bis 20 000 Euro. In den bislang geplanten sechs Anlagen können aber 24 000 Tumorpatienten behandelt werden. Die teils privaten Betreiber gehen dennoch davon aus, dass sich die Investition rentieren wird. Weil man noch immer genügend Patienten fand. Weil sich die Kassen des Drucks der Lobbyisten noch nie lange erwehren konnten.Das Trällern der "Fortschritts-Arie" sei so wirksam, "dass bei jedem kleinen Hoffnungsschimmer in der medizinischen Forschung reflexartig gedacht wird: Das muss so schnell wie möglich ins System", kritisiert der Bremer Gesundheitsforscher Norbert Schmacke. Beispiel: Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Gab es 1994 in Deutschland gerade 13 PET-Scanner, so sind es heute etwa 100 dieser bis zu 2,5 Millionen Euro teuren Apparate - die Briten begnügen sich mit sieben. Im selben Zeitraum hat sich die Zahl der Computer-Tomografie-Geräte verdoppelt. Und die der Kernspin-Tomografen vervierfacht. Laut Statistischem Bundesamt standen 2004 fünfmal so viele medizinische Großgeräte in deutschen Kliniken wie 1994. Wie viele die niedergelassenen Ärzte zusätzlich betreiben, weiß kein Mensch. Nicht einmal die Krankenkassen.3. Klinik-Irrgarten49 Milliarden Euro zahlten die Kassen 2005 für die Krankenhausbehandlung. Das waren 34 Prozent der GesamtausgabenDas Klinikum Berlin-Buch ist kein Krankenhaus, es besteht aus 167 Häusern. Dazwischen viel Grün und 100 Kilometer Straße, auf denen die Kliniktransporter pro Jahr 430000 Kilometer zurücklegen - also etwa elfmal um den Globus fahren. "Es ist unmöglich, so eine Klinik wirtschaftlich zu betreiben", sagt Henning Baberg, Assistent der Geschäftsführung. Darum hat das Land Berlin den Irrgarten an die private Helios-Gruppe verkauft. Darum baut Helios für 200 Millionen Euro eine neue Klinik auf dem Gelände und legt die alten Häuser still. Viele kommunale Krankenhäuser haben so viel Geld nicht, leiden aber an einer ähnlich wahnwitzigen Infrastruktur. Mal findet sich die Notaufnahme im hintersten Winkel, mal die Radiologie fernab vom OP-Saal. Unablässig sind Ärzte und Patienten unterwegs.Noch immer liegen deutsche Patienten im Schnitt fast neun Tage im Krankenhaus, während die Franzosen mit sechs Tagen auskommen. Noch immer stehen fast 50000 Betten zu viel in deutschen Kliniken. Und eine Studie der Münchner Unternehmensberatung PMP zeigt, dass gravierende Organisationsfehler in den Kliniken zu dreißig Prozent überhöhten Personalausgaben führen. So arbeiteten 62 Prozent aller Häuser "zur falschen Zeit mit der falschen Personalmenge". Und drei Viertel aller Operationen und Klinikaufenthalte seien schlecht geplant. 4. Pillen-Wahn25 Milliarden Euro gaben die Kassen 2005 für Arzneimittel aus. Das waren 17,7 Prozent der BeiträgeNeulich wurde Horst Seehofer gefragt, warum es in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern keine Positivliste für Arzneimittel gebe. Schließlich hatte die Regierung schon 1993 versucht, eine solche Liste der wirksamen Medikamente einzuführen, und da war Horst Seehofer Gesundheitsminister. Der CSU-Mann lächelte verlegen und gab zu: "Weil die Industrie dagegen war."Die Ausgaben für Medikamente steigen schier unaufhaltsam. "Zum Teil sind es wirklich Innovationen, die die Therapie verbessern", sagt Professor Ulrich Schwabe von der Universität Heidelberg, "doch ein Drittel des Kostenanstiegs ließe sich vermeiden." Der Pharmakologe gibt den "Arzneimittelverordnungsreport" heraus - darin rechnet er jährlich vor, wie viel man hätte sparen können, wenn die Ärzte nur vernünftiger verordneten. 2,9 Milliarden Euro waren es 2004, vier Milliarden Euro schätzt Schwabe für 2005.In Deutschland sind etwa 3000 Wirkstoffe für knapp 9000 Arzneimittel zugelassen. Die Schweiz kommt mit einem Viertel weniger aus. Der Bremer Pharmakologe Peter Schönhöfer hält darum die große Mehrheit der Neuzulassungen für Scheininnovationen, die nicht besser seien als ihre Vorgänger, aber mit großem Aufwand in den Markt gedrückt würden. Für diesen Druck sorgen die 16000 Pharmareferenten der Hersteller bei 25 Millionen Praxisbesuchen im Jahr. Für Schönhöfer ist klar: "Der Erfolg eines Arzneimittels hängt nicht von der Qualität ab, sondern vom Marketingaufwand." Und das führe zur Überteuerung. So hält er die neuen Kunstinsuline für "größten Klamauk". Verglichen mit natürlichem Insulin seien sie in der Regel nicht besser, dafür aber rund 30 Prozent teurer. Im Mai kam mit "Exubera" gar das erste Insulin zum Inhalieren auf den Markt - auch das sei nicht besser, aber gleich dreimal so teuer.Um den Wildwuchs wenigstens grob zu beschneiden, soll nun das "Institut für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen" in Köln prüfen, ob ein neues Medikament Zusatznutzen verspricht und deshalb weiterhin von den Kassen bezahlt werden sollte. Im Fall von Exubera kam es jüngst zu dem Ergebnis: nein. Seitdem herrscht Krieg zwischen Hersteller und Institut (stern Nr. 25/2005: "Das Pharma-Duell"). 5. Aktenzeichen XYBetrug und Missbrauch bringen die Kasse jährlich um 8 bis 24 Milliarden EuroDie Fahnder der Krankenkassen können viele haarsträubende Geschichten erzählen. Etwa die von dem Physiotherapeuten, der 12000 Euro Fahrtkosten abrechnet für die Behandlung von Senioren eines Heimes, in dem er selbst seine Praxis unterhält. Oder von Ärzten, die Vorsorgeuntersuchungen an Verstorbenen abrechnen. Oder von Ergotherapeuten, die Gruppensitzungen als Einzeltherapien in Rechnung stellen. Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International schätzt, dass dem deutschen Gesundheitswesen durch Betrug, Misswirtschaft und Bestechung jährlich acht bis 24 Milliarden Euro verloren gehen. Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass bis zu 95 Prozent aller Betrugsfälle im Gesundheitswesen nicht aufgedeckt werden.Immerhin: Von Anfang 2004 bis Ende 2005 haben die Korruptionsbeauftragten der Kassen mehr als 270 Millionen Euro Schadensersatz wegen betrügerischer Abrechnungen geltend gemacht. Die Kontrolleure sind einiges gewöhnt. Doch das, was sich derzeit im Saarland offenbart, lässt selbst sie hyperventilieren.Alles hatte ganz harmlos begonnen. Vor drei Jahren. Eine Ärztin wird beschuldigt, sie verschreibe gern teure Medikamente, die der Apotheker dann bei der Kasse abrechnet - obwohl kein einziges über die Theke geht. Den Gewinn teilen sich Ärztin, Apotheker und Patienten. 2787 dieser "Luftrezepte" im Wert von insgesamt 750000 Euro konnte man der Ärztin nachweisen, sie wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.Inzwischen scheint es aber so, als wäre das halbe Saarland in ähnliche Fälle verwickelt: Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen mehr als 120 Ärzte und Apotheker sowie gegen rund 2000 vermeintliche Patienten, die ihre Versichertenkarten gegen "Leihgebühr" professionellen Kartenbeschaffern überlassen haben sollen. Stand Juni. "Und es tauchen ständig neue Verdächtige auf", sagt Oberstaatsanwalt Raimund Weyand.Bei der jüngsten Razzia, im Morgengrauen des 10. Mai, beschlagnahmten 200 Polizisten in 44 Arztpraxen, Apotheken und Wohnungen Hunderte Kisten Beweismaterial. Mittlerweile ist der Materialberg so gewaltig, dass die Staatsanwaltschaft ein mehrstöckiges Haus als Lager anmieten musste. Dort fressen sich die 24-köpfige Ermittlungsgruppe "Rezept" und zehn Experten durch den Wust. "Wir werden noch Monate bis Jahre brauchen", klagt Oberstaatsanwalt Weyand. 6. Kassen-LuxusEtwa 250 Krankenkassen geben jährlich 8 Milliarden Euro für Verwaltung aus - im Schnitt 160 Euro pro MitgliedEs ist nicht so, als weigerten sich die Krankenkassen, auch bei sich selbst zu sparen. 60 Millionen Euro haben sie 2005 geschafft. Aber das waren nur 0,75 Prozent der gesamten Verwaltungskosten. Acht Milliarden Euro geben die etwa 250 Kassen jährlich dafür aus, das sind 5,5 Prozent ihres Gesamtbudgets von 146 Milliarden Euro. Davon werden nicht nur die 140000 Mitarbeiter entlohnt, sondern auch Hunderte von Vorständen, "die alle ziemlich gut bezahlt werden", wie Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) kritisch bemerkte. Sie hat weitere Kassenfusionen angeregt. Der einfache Gedanke: je weniger Kassen, desto geringer die Verwaltungskosten. Doch einfache Gedanken sind dem Gesundheitswesen meist fremd. So schrumpfte seit 1992 zwar die Zahl der Krankenkassen um knapp 80 Prozent, doch im selben Zeitraum stiegen die Verwaltungskosten um die Hälfte.7. Patienten-DauergastIm Schnitt geht jeder Deutsche 10-mal pro Jahr zum ArztFragt man Dänen nach ihrer Gesundheit, antworten drei Viertel mit gut oder sehr gut. Von den Deutschen sagt das nicht mal jeder Zweite. Kein Wunder, dass sie doppelt so oft zum Arzt gehen wie die Dänen. "Ein völlig freier Zugang zum Arzt macht auch keinen Sinn, denn der findet immer was", sagt der Gesundheitsökonom Peter Oberender. Er schlägt vor, eine Praxisgebühr pro Arztbesuch einzuführen.Und wenn die Behandlung von Raucherkrankheiten tatsächlich Milliarden von Euro jedes Jahr kostet, müssten Raucher dann nicht höhere Beiträge zahlen? Oder Bewegungsmuffel? Oder Extremsportler? Wolfgang Böhmer, früher Frauenarzt, heute Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, findet: &quo
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