Hilfe bei Reizhusten: Hausmittel ohne Nebenwirkungen



Wer wegen eventueller Nebenwirkungen nicht leichtfertig Medikamente einnehmen will, kann gegen seinen Reizhusten Hausmittel verwenden. Diese Mittel sind in der Regel einfach und günstig herzustellen.

Der klassische Reizhusten, der häufig mit einer Erkältung Hand in Hand geht, ist ein überaus lästiges Phänomen. Das krampfhafte Husten stört sowohl den eigenen Schlaf als auch die Nachtruhe des Partners. Müdigkeit, Unkonzentriertheit und ein noch stärker beeinträchtigtes Immunsystem sind die Folgen. Außerdem ist der krampfhafte Husten oft schmerzhaft und langwierig.

Es gibt prinzipiell zwei Maßnahmen gegen den Reizhusten: Hausmittel oder Medikamente. Dabei werden Hausmittel gerne mit homöopathischen Präparaten verwechselt, die in ihrer Wirkung häufig sehr umstritten sind. Bei der Einnahme von Medikamenten gilt oft folgende Regel: Was eine echte Wirkung erzielt, verursacht auch unerwünschte Nebenwirkungen. So können pharmazeutisch hergestellte Medikamente zuweilen Schwindel, Müdigkeit oder Übelkeit verursachen. Eine Alternative zur Behandlung von Reizhusten, Hausmittel aus eigener Herstellung, wird häufig nicht genutzt, da die Patienten über keinerlei Information zu diesem Thema verfügen. Ein Gespräch mit dem Hausarzt oder eine schnelle Recherche im Internet liefert auf Wunsch die benötigten Rezepturen.

Eine Reihe natürlicher Zutaten hilft nachweislich gegen die störenden Symptome von hartnäckigem Reizhusten. Hausmittel lassen sich kostengünstig und ohne großen Aufwand aus Zutaten gewinnen, die sich leicht in fast jedem Haushalt finden lassen.

Man kann aus selbst gesammelten oder in der Apotheke gekauften Lindenblüten einen Tee zubereiten, der die hartnäckigen Symptome nachhaltig lindert. Die Blüten werden zerkleinert und mit heißem Wasser aufgebrüht. Das Gefäß wird mit einem Tuch abgedeckt. Dann muss der Tee ungefähr zehn Minuten ziehen, damit genug Wirkstoffe im Getränk freigesetzt werden. Als Süßungsmittel empfiehlt sich ein gehäufter Teelöffel Fenchelhonig. Der Honig trägt allerdings nicht nur zur Verbesserung des Geschmacks bei. Die entzündungshemmende Wirkung lindert zusätzlich Schmerzen und Entzündungen im Hals und Rachen.

Ein ebenfalls bewährtes Hausmittel ist der Saft von Zwiebeln. Man würfelt einige Zwiebeln und bestreut sie mit Zucker. Dann wird das abgedeckte Gefäß mit den Zwiebeln an einem warmen Ort für mehrere Stunden gelagert. Der Zucker entzieht den Zwiebeln den Saft und nimmt ihm gleichzeitig die Schärfe. Dieses Mittel wird morgens und abends verabreicht. Als Dosierung für Erwachsene sollten zwei Esslöffel eingenommen werden. Bei Kindern empfiehlt sich eine Reduktion der Dosis auf zwei Teelöffel morgens und abends.








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