| Typ/Viewer: RSS/ RSS-Reader | Aktualisiert: 09.02.2012 | Aufrufe: 6623 |
Kategorie: Forschung, Wissenschaft & Entwicklung > Wissenschaft
Das Netzwerk für den Klimaschutz
Nachrichten aus dem RSS-Feed: Klimaschutz-Netz
RWE's neue Braunkohlepläne01.02.2012, 13:11 | vor 8 Tagen
RWE plant neue Kohlekraftwerke, streicht diese grün an (im wahrsten Sinne des Wortes), stellt damit aber klar, dass sie bis in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts mit der Braunkohle planen. Weitere Kohletagebaue werden so notwendig, im rheinischen Braunkohlerevier, Europas Klimakiller Nummer 1. Widerstand formiert sich.
RWE Kohlekraftwerk Ensdorf (Foto: Wolfgang Staudt; Lizenz: CC-BY-NC-ND-2.0)
BoA plus nennt RWE seine neuen Kohle-Drecksschleudern, die in Zukunft gebaut werden sollen. "Betrieb mit optimierter Anlagentechnik". Und plus steht für noch optimierterer.
Kapitalismus? Nein Danke!26.01.2012, 17:49 | vor 13 Tagen
Tagesschau.de meldete, dass auf dem Weltwirtschaftforum in Davos der Tenor "Kapitalismus? Ja bitte!" vorherrscht. Irgendwie war auch nichts anderes von den dort versammelten Damen und Herren zu erwarten, deren Unternehmen ja den Kapitalismus repräsentieren. Ein System was so viel Elend hervorbringt.
Müllkippe als Spielplatz eines Slums in Jakarta (Foto: Thehero; Lizenz: CC-BY2.0)
China: Klimawandel könnte Wachstum und Ernährung beeinträchtigen22.01.2012, 17:36 | vor 17 Tagen
Ende letzten Jahres erschien in China ein neuer Report zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt und die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Auf 710 Seiten wurde beschrieben wie sich die CO2-Emissionen voraussichtlich entwickeln und welche Veränderungen dadurch zu erwarten sind. "China wird unter dem Einfluss andauernder Erderwärmung mit extrem harten ökologischen- und Umweltbedingungen, sowie Veränderungen in seiner regionalen Umwelt konfrontiert werden", schreiben die Autoren des Berichts.
Ausgetrocknetes Flussbett in Ningxia/China (Foto: Bert van Dijk; Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)
Dieser "Zweite nationale Report zur Bewertung des Klimawandels" kommt zu dem Ergebnis, dass die CO2-Emissionen ihren Höhepunkt erst in 20 Jahren erreichen und eine bedeutende Reduzierung erst in 40 Jahren zu erwarten ist.
Anti-Kohle-Protest ist notwendig - auch im Jahre 201221.01.2012, 13:57 | vor 18 Tagen
Wirtschaftsminister Rösler möchte weiterhin Kohlekraftwerke bauen und macht Schlagzeilen damit, dass er die Kosten der Solarenergie kritisiert. Kohlekraftwerke sind aber die größten CO2-Schleudern unter allen Kraftwerkstypen. Sie leisten einen erheblichen Beitrag zur Veränderung des Weltklimas. Wird Braunkohle als Brennstoff verwendet, dann müssen in Deutschland Dörfer und Wälder weichen, um an den Brennstoff zu kommen. Wird Steinkohle verwendet gefährden die ausgehöhlten Stollen die Stabilität des Untergrunds und es kommt zu Erdbeben. Außerdem sterben jährlich - weltweit - tausende Kumpel beim Abbau der Kohle.
Klimacamp 2008 in Hamburg; Foto: Udo Schuldt
In China geht noch immer jede Woche ein neues Kohlekraftwerk ans Netz. Sicherlich auch deshalb, weil die Industriestaaten schlechte Vorbilder sind und ebenfalls weiter auf Kohlekraft setzen. Doch während China nun den [..]
Neues vom Erdgas-Blowout in der Nordsee09.01.2012, 12:00 | vor 31 Tagen
Seit dem 21. November 1990 brodelt Methan-Gas unkontrolliert aus einen ehemaligen Bohrloch, der Mobil-Oil, vor der Küste Schottlands. Statt auf Öl war die Bohrung damals auf eine Gasblase gestoßen. Der folgende Gasaustritt konnte nicht gestoppt werden. Mobil-Oil machte es sich einfach: Statt das Loch zu schließen, gab der Konzern die Konzession an die britische Regierung zurück und war damit die Verantwortung los. Methan ist aber ein äußerst starkes Treibhausgas. 25 mal so stark wie CO2. Darum ist so ein Blowout auch keine Kleinigkeit und die Folgen tragen nicht nur die Briten.
So ähnlich kann man sich das vorstellen: Erdgas- und Öl-Blowout im Golf von Mexiko
Jedes Jahr entweichen hier Treibhausgase, die einer geschätzten Menge von 2,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid entsprechen.
Sternmarsch gegen Braunkohletagebau - am 8. Januar05.01.2012, 19:23 | vor 34 Tagen
"Wir lassen uns von der Landesregierung nicht an der Nase herumführen. Der schrittweise Ausstieg aus der Braunkohle muss kommen, ein neues Kohlekraftwerk in Brandenburg wird nicht mehr gebraucht. Deshalb muss auch die Planung des Tagebaus endlich abgebrochen werden." sagt Silvia Borkenhagen aus Grabko, vom Arbeitskreis Öffentlichkeit der Agenda21. Darum veranstalten die betroffen Menschen der vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer, am 8. Januar, einen weiteren Protest-Sternmarsch. In Anbetracht der aktuellen Diskussion der Energiestrategie Brandenburgs demonstrieren sie gegen den geplanten Tagebau und gegen den Neubau von Braunkohlekraftwerken.
Braunkohle-Tagebau und Braunkohle-Kraftwerk bei Jänschwalde; (Foto: GuentherHH; Lizenz: CC-BY-ND-2.0)
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