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Kategorie: Forschung, Wissenschaft & Entwicklung > Chemie
Aktuelle Nachrichten und Pressemitteilungen aus den Bereichen Chemie, Biochemie und aus anderen naturwissenschaftlichen Fachgebieten mit chemierelevanten Inhalten.
Nachrichten aus dem RSS-Feed: Chemie Nachrichten aus Forschung und Lehre
Synthese von makroporösem Polystyrolschaum(Tue, 7 Feb 2012 22:47:20 GMT)
Synthese von makroporösem Polystyrolschaum
Schaumschlägerei: Synthese von makroporösem Polystyrol durch Polymerisation geschäumter Emulsionen.Abbildung: Eine ideale Schablone zur Herstellung von makroporösem Polystyrol sind geschäumte Öl-in-Wasser Emulsionen aus Styrol, Wasser, Glycerin und Natriumdodecylsulfat, die unter Zusatz eines Photoinitiators mit UV-Licht polymerisiert werden.Die Schaumstruktur der Vorstufe wird direkt in das Polymer übertragen, und die erhaltenen Materialien weisen dicht gepackte Zellen mit Fenstern zwischen benachbarten Poren auf (REM-Aufnahme; Skalierung 250 µm).[Quelle: Angewandte Chemie]
Matrjoschka-Moleküle(Tue, 7 Feb 2012 19:44:45 GMT)
Matrjoschka-Moleküle
Hocheffiziente Katalysatoren und Nanoröhrchen mit ungewöhnlicher Symmetrie.Abbildung: Metallcluster, aufgebaut wie eine russische Matrjoschka - Nahezu fünfzählige Symmetrie liegt in den bronzeartigen, durch Na-Atome separierten Kupfer-Zinn-Stäben von Na2.8Cu5Sn5.6 vor. Die Stäbe werden mit [Sn@Cu12@Sn20]12--Clustern, die in A12Cu12Sn21-Phasen (A=NaCs) gefunden wurden, verglichen, und in Analogie zu den Zintl-Phasen der p-Blockmetalle wird für diese polaren intermetallischen Phasen mit hohem d-Block-Metallanteil eine salzartige Beschreibung verwendet.[Foto: TUM]
Giftige Aminosäuren(Thu, 2 Feb 2012 10:30:23 GMT)
Giftige Aminosäuren
Chinesischer Todespilz: Aminosäuren als Ursache für Todesfälle im chinesischen Yunnan entlarvt.Abbildung: Die beiden ungewöhnlichen Aminosäuren 2R-Amino-4S-hydroxy-5-hexinsäure und 2R-Amino-5-hexinsäure wurden aus Fruchtkörpern des Pilzes Trogia venenata isoliert.[Quelle: Angewandte Chemie]
Sauerstoff als Isolator, Halbleiter und Metall(Mon, 30 Jan 2012 19:56:07 GMT)
Sauerstoff als Isolator, Halbleiter und Metall
Sauerstoff-Molekül überlebt enorm hohe Drücke: RUB-Forscher berechnet Stabilitätskriterien und Strukturen von festem Sauerstoff.Abbildung: Strukturen von festem Sauerstoff bei hohem Druck: Bei 1,9 TPa polymerisiert Sauerstoff und nimmt eine quadratisch-spiralförmige Struktur an, die ein Halbleiter ist.Steigt der Druck weiter, zeigt das Polymer metallische Eigenschaften ...[Abbildung: Jian Sun]
Elektronen auf Planetenbahnen(Fri, 27 Jan 2012 19:44:18 GMT)
Elektronen auf Planetenbahnen
Berechnungen der TU Wien erfolgreich im Experiment umgesetzt: Ahnlich wie der Planet Jupiter Asteroiden auf stabilen Bahnen hält, lassen sich Elektronen in Kalium-Atomen durch elektromagnetische Felder stabilisieren.Abbildung: Das Bohrsche Atommodell geht von Atomen aus, die ähnlich wie ein Planet um den Atomkern kreisen. Durch technische Tricks wird das Elektron (grün) über lange Zeit zusammengehalten, ohne sich über die ganze Kreisbahn zu verteilen.[Copyright: TU Wien]
Iridiumkomplexe als neuartige Lichtquelle(Fri, 27 Jan 2012 13:06:46 GMT)
Iridiumkomplexe als neuartige Lichtquelle
Winzige Bauelemente, die einzelne Lichtteilchen abgeben können, sind für verschiedene technische Neuerungen wichtig. Bei der Herstellung solcher Strukturen ist Physikern von den Universitäten Würzburg, Stuttgart und Ulm ein entscheidender Fortschritt gelungen.Abbildung: Chemische Struktur des Iridium-basierten Moleküls - ein Tris(1-phenylisochinolinato)iridium(III)-Komplex -, das die Wissenschaftler zur Erzeugung einzelner Photonen eingesetzt haben.[Bild: Physikalisches Institut Uni Würzburg]
Schwefel-Chemie explodierender Sterne(Thu, 19 Jan 2012 19:50:45 GMT)
Schwefel-Chemie explodierender Sterne
Meteorit birgt Hinweise für die Bildung von Schwefelmolekülen in den Überresten einer Supernova.Abbildung: Sternenstaub aus einer Supernova - Die elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt ein Siliziumkarbid-Korn aus dem Meteoriten Murchison. Das im Durchmesser knapp einen Mikrometer große Staubteilchen stammt aus einer Supernova, wie eine Analyse von Isotopen ergeben hat.[Bildquelle: Peter Hoppe, MPI für Chemie]
Arktische Temperaturen verstärken Ozonabbau(Wed, 18 Jan 2012 14:08:35 GMT)
Arktische Temperaturen verstärken Ozonabbau
Ungewöhnlich kalte Temperaturen verursachten im Winter 2010/2011 die bislang massivste Zerstörung der Ozonschicht über der Arktis.Abbildung: März 2011 - stark verringerte Ozonwerte (links, dunkelblau) und deutlich erhöhte Konzentration von Chlormonoxid (rechts, rot), das direkt am Ozonabbau beteiligt ist.[Bildquelle: IMK-ASF, KIT]
Kontinuierliche Artemisinin-Synthese(Tue, 17 Jan 2012 15:33:44 GMT)
Kontinuierliche Artemisinin-Synthese
Mit Sauerstoff und Licht zu einem Wirkstoff gegen Malaria.Abbildung: Ein neuer, kontinuierlicher Prozess wandelt Dihydroartemisininsäure in Artemisinin um. Mit diesem kostengünstigen und skalierbaren Prozess kann ein ständiges Angebot an Artemisinin gewährleistet werden.[Bildquelle: Angewandte Chemie]
Elektroauflösung von Platin(Mon, 16 Jan 2012 10:41:58 GMT)
Elektroauflösung von Platin
Recycling von Platin durch elektrochemische Auflösung in einer ionischen Flüssigkeit.Abbildung: Eine nichtkorrosive, basische ionische Flüssigkeit wurde als Lösungsmittelsystem für die Elektroauflösung von Platin entwickelt. Das Metall löst sich enorm rasch auf, und die einfache Rückgewinnung von reinem Platin und von Platinlegierungen aus der gleichen Lösung benötigt keine zusätzliche Behandlung der Lösung oder einen Solvensaustausch.[Quelle: Angewandte Chemie]
Schwingungsspektrum von Triwasserstoff vermessen(Mon, 16 Jan 2012 10:23:59 GMT)
Schwingungsspektrum von Triwasserstoff vermessen
Das mehratomige Schlüsselion der Chemie im Universum entschleiert.Abbildung: Laserspektroskopie von dreiatomigen Wasserstoffionen wird am MPI für Kernphysik bei etwa -210°C in dieser kryogenen Ionenfalle durchgeführt, einem 22-poligen Ionenkäfig, weiterentwickelt aus der ursprünglichen Konstruktion von D. Gerlich an der Universität Freiburg.[Foto: MPIK, O. Novotný]
2D-Borsäure-Netzwerke(Tue, 10 Jan 2012 11:10:46 GMT)
2D-Borsäure-Netzwerke
Die Kunst des molekularen Teppichknüpfens: Synthese geordneter metallorganischer Monoschichten.Die Abbildung zeigt eine Rasterelektronen-Aufnahme eines Netzwerks aus Borsäure-Molekülen.Forscher haben einen Weg gefunden, einen Molekülteppich mit stabilen kovalenten Bindungen ohne größere Webfehler herzustellen. Die Methode beruht auf einer Verknüpfungsreaktion, die aus einzelnen Boronsäure-Molekülen einen molekularen Teppich entstehen lässt.[Bildquelle: TU München]
Bioelektronische Energieumwandlung(Mon, 5 Dec 2011 11:06:02 GMT)
Bioelektronische Energieumwandlung
Bestrahlen statt Batterie wechseln: Lichtbetriebener implantierbarer Stromerzeuger für bioelektronische Geräte.Abbildung: Ein Bauelement aus Kohlenstoffnanoröhren, die von Poly(3-hexylthiophen) umhüllt und in Polydimethylsiloxan-Blättchen dispergiert sind, konvertiert Laserlicht effizient in thermische Energie und nachfolgend in Elektrizität.[Bildquelle: Angewandte Chemie]
Benzotriazole in der Nordsee(Wed, 30 Nov 2011 12:40:35 GMT)
Benzotriazole in der Nordsee
Erstmals wurde die als Frostschutzmittel verwendete umweltgefährliche Chemikalie Benzotriazol in der Nordsee wissenschaftlich nachgewiesen.Abbildung: Benzotriazol, 4-Methyl- und 5-Methyl-benzotriazol dienen als Korrosionsschutzmittel in technischen Produkten sowie als Enteisungsmittel.
Mechanismus UV-induzierter DNA-Dewar-Schäden aufgeklärt(Mon, 28 Nov 2011 17:26:37 GMT)
Mechanismus UV-induzierter DNA-Dewar-Schäden aufgeklärt
Wenn DNA Rückgrat zeigt: Eine interdisziplinäre Forschergruppe aus den Bereichen Chemie, Physik und Theorie ermöglichte es, die photochemische Dewar-Bildung erstmals auf atomarer Ebene direkt zu verfolgen.Abbildung: Der Mechanismus der Bildung des Dewar-Schadens (siehe Schema) wurde mit Femtosekunden-IR-Spektroskopie und Ab-initio-Rechnungen des angeregten Zustands untersucht.[Quelle: Angewandte Chemie]
Ladungstrennung trotz Symmetrie(Fri, 25 Nov 2011 19:28:30 GMT)
Ladungstrennung trotz Symmetrie
Physiker des 5. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart erbringen den ersten experimentellen Nachweis eines Moleküls aus zwei gleichen Atomen, das trotz hoher Symmetrie eine räumliche Ladungstrennung aufweist. Abbildung: Molekül aus zwei gleichen Atomen, das trotz hoher Symmetrie eine räumliche Ladungstrennung aufweist.
Diese Beobachtung widerspricht der klassischen Lehrbuchmeinung, wie sie in vielen Physik- und Chemielehrbüchern beschrieben wird.
Der von den Stuttgartern erbrachte Nachweis verbessert nicht nur das Verständnis von polaren Molekülen. Zukünftig könnten mit ultrakalten polaren Molekülen auch chemische Reaktionen einzelner Moleküle studiert und kontrolliert werden.[Quelle: Universität Stuttgart]
N-Hydroxyharnstoffe als Proteasom-Inhibitoren(Tue, 22 Nov 2011 19:15:52 GMT)
N-Hydroxyharnstoffe als Proteasom-Inhibitoren
Die Grundstruktur einer neuen Wirkstoffklasse greift in besonderer Weise das Proteasom an und zeigt damit einen Weg zur Entwicklung neuartiger Medikamente.
Kern des Eisen-Molybdän-Cofaktors identifiziert(Tue, 22 Nov 2011 12:06:33 GMT)
Kern des Eisen-Molybdän-Cofaktors identifiziert
Biologisches Vorbild für industriellen Dünger: Forscherteam identifiziert Kern des Eisen-Molybdän-Cofaktors.Abbildung: Im Enzym Nitrogenase befindet sich der Eisen-Molybdän-Cofaktor. Das Atom in dessen Zentrum konnte als Kohlenstoff identifiziert werden.[Bildquelle: Universität Freiburg]
Pyrrolysin-Biosynthese(Sun, 20 Nov 2011 10:22:42 GMT)
Pyrrolysin-Biosynthese
Herstellung von Pyrrolysin, der zweiundzwanzigsten Aminosäure.Abbildung: Mit einer Isomerisierung von Lysin zu Methylornithin, katalysiert von PylB, beginnt der Biosyntheseweg der kürzlich entdeckten 22. Aminosäure Pyrrolysin.Die Röntgenstrukturanalyse von PylB zeigt, dass das Protein eine TIM-Barrel-Faltung aufweist. Die Reaktionskammer ist abgeschlossen und enthält einen [4Fe-4S]-Cluster, SAM und das Reaktionsprodukt, dessen 2R,3R-Konfiguration gezeigt wurde.Die Daten stützen einen Fragmentierungs-Rekombinations-Mechanismus über ein Glycylradikal-Intermediat.[Bildquelle: Angewandte Chemie]
Metallischer Wasserstoff(Sun, 20 Nov 2011 10:08:22 GMT)
Metallischer Wasserstoff
Hoher Druck macht Wasserstoff metallisch: Bei 2,7 Megabar leitet das leichteste Element Strom und wird möglicherweise zu einer Quantenflüssigkeit, so dass es ohne Reibung fließt.Abbildung: Der Diamantamboss - das Herzstück der Anlage, in der in einer kleinen Kammer extrem hohe Drücke zwischen zwei Diamantenspitzen entstehen.[Foto: MPI für Chemie]
Stevia-Süßstoffe jetzt EU-weit erlaubt(Mon, 14 Nov 2011 14:15:21 GMT)
Stevia-Süßstoffe jetzt EU-weit erlaubt
Vielfach süßer als Zucker, natürlich gewachsen und komplett kalorienfrei: Ab dem 3. Dezember
2011 ist der Süßstoff aus der Süßpflanze Stevia legal in Europa zugelassen. Der Stevia-Forscher Dr. Udo Kienle begrüßt die
Teilzulassung und sieht darin einen ausbaufähigen Schritt für den Verbraucher.Abbildung: Die Strukturformel zeigt Steviol, das Aglykon der Steviolglykoside, die aus dem Süßkraut Stevia rebaudiana gewonnen werden.
Mit den Vorgaben der EU können ab Dezember 2011 maximal 30
Prozent des Zuckers ersetzt werden.
Biomasse als chemischer Rohstoff(Sat, 12 Nov 2011 08:25:43 GMT)
Biomasse als chemischer Rohstoff
Eine chemische Industrie auf der Basis erneuerbarer Ressourcen: Biomasse sinnvoll nutzen.Abbildung: Biomasse ist ein begrenzter Rohstoff, der vernünftig eingesetzt und nicht in erster Linie als Brennstoff verwendet werden sollte.Würden aus ihm ausgewählte Chemikalien hergestellt, ließe sich das Erdöl in der chemischen Industrie leicht ersetzen, sofern die inhärente Funktionalität der Biomasse geschickt genutzt würde.[Quelle: Angewandte Chemie]
Diagonaler Ansatz zum Kohlendioxid-Recycling(Tue, 8 Nov 2011 13:30:37 GMT)
Diagonaler Ansatz zum Kohlendioxid-Recycling
Neues Konzept zur reduktiven Funktionalisierung von Kohlendioxid entwickelt.Abbildung: Mit einem diagonalen Ansatz zur Wiederverwertung von Kohlendioxid können funktionalisierte Chemikalien erhalten werden.Der Einsatz eines funktionalisierenden Reagens sowie eines Reduktionsmittel, die beide unabhängig voneinander modifiziert werden können, liefert ausgehend von CO2 eine Vielzahl von Chemikalien. Die im Bild gezeigte organokatalytische Umsetzung von CO2 zu Formamid dient als ein Beispiel.[Bildquelle: Angewandte Chemie]
Rubisco Aktivase(Tue, 8 Nov 2011 10:02:21 GMT)
Rubisco Aktivase
Von Schnürsenkeln und Eieröffnern - Max-Planck-Forscher entdecken Photosynthese-Helferprotein.Abbildung: Das Helferprotein (blau) zieht an einem Ende von Rubisco (bunt) und setzt so den Zucker frei.Die Blockade ist aufgehoben.[Graphik: Manajit Hayer-Hartl / Copyright: Max Planck Institut für Biochemie]
Molekulares Regalsystem zur Enantiomerentrennung(Mon, 7 Nov 2011 23:01:26 GMT)
Molekulares Regalsystem zur Enantiomerentrennung
Flexible Regalsysteme sortieren Moleküle: Ein flexibles und effizientes neues Verfahren zur Trennung von Enantiomeren haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelt.Abbildung: Eine bevorzugte (110)- und (001)-Orientierung enantiomerenreiner [{Zn2((+)cam)2(dabco)}n]-Dünnschichten lässt sich mithilfe unterschiedlicher terminaler Endgruppen von selbstorganisierten Monolagen, in diesem Fall Carboxylat- oder Pyridylgruppen, steuern.[Quelle: Angewandte Chemie]
Käse-Forschung(Fri, 4 Nov 2011 23:42:49 GMT)
Käse-Forschung
Die Thermophysik des Käses: Neues Projekt erforscht, wie er zuverlässig bräunt, schmilzt, fließt . . . Foto: Der Käse als Forschungsobjekt - Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hohenheim systematisieren Käse-Forschung; Hersteller profitieren von wirtschaftlicheren und Ressourcen schonenden Herstellungsverfahren.[Bildquelle: Bild: berwis/pixelio.de]
Zirkular polarisierte Lumineszenz(Mon, 31 Oct 2011 16:44:57 GMT)
Zirkular polarisierte Lumineszenz
Lichtwirbel durch Rühren und Gelieren einer Farbstofflösung.Abbildung: Hydrogele mit dem eingebetteten Farbstoff Rhodamin B zeigen eine durch Rühren induzierte, zirkular polarisierte Lumineszenz (CPL), deren Drehsinn sich durch Umschalten der Rührrichtung vom Uhrzeigersinn (CW) in den Gegenuhrzeigersinn (CCW) steuern lässt. Die chirale Ausrichtung des Farbstoffs lässt sich durch Erhitzen der Probe über die Sol-Gel-Übergangstemperatur aufheben.[Quelle: Angewandte Chemie]
Ergoden-Theorie zur Diffusion bestätigt(Wed, 19 Oct 2011 17:12:16 GMT)
Ergoden-Theorie zur Diffusion bestätigt
Leuchtspuren verraten Ordnung im Chaos: Fundamentale Theorie erstmals experimentell bestätigt.Abbildung: Um das Ergodentheorem experimentell zu bestätigen, wurden die Diffusionskoeffizienten von Gastmolekülen in einem nanostrukturierten porösen Glasmaterial mit zwei konzeptionell unterschiedlichen Methoden unter identischen Bedingungen gemessen. Die Daten, die durch direkte Beobachtung der diffundierenden Farbstoffmoleküle (rote Kreise) in Einzelmolekülexperimenten erhalten wurden, stimmen mit dem durch gepulste Feldgradienten-NMR-Spektroskopie (schwarze Quadrate) bestimmten Ensemblewert überein.[Quelle: Angewandte Chemie, DOI 10.1002/ange.201105388]
Lichtsammelkomplexe: Neues Transportmodell(Wed, 19 Oct 2011 14:52:15 GMT)
Lichtsammelkomplexe: Neues Transportmodell
Lichtsammler an Ort und Stelle bringen: Wie Photosyntheseproteine in die Membran gelangen.Abbildung: Proteine der Lichtsammelkomplexe (grün) müssen in spezielle Membranen im Inneren der Chloroplasten eingebaut werden (Thylakoidmembranen). Lösliche Proteine (43, 54) transportieren sie dorthin.Das Membranprotein Alb3 bildet durch Interaktion mit einem der löslichen Proteine (43) eine Pore, über die die Lichtsammelkomplexproteine in die Membran inseriert werden.[Grafik: The American Society for Biochemistry and Molecular Biology]
Totalsynthese polyprenylierter, polycyclischer Acylphloroglucine(Mon, 17 Oct 2011 15:58:48 GMT)
Totalsynthese polyprenylierter, polycyclischer Acylphloroglucine
Mutter Natur als Vorbild für neue Medikamente? - Chemiker der Uni Stuttgart synthetisieren natürliche Wirkstoffe.Abbildung: epi-Clusianon ist einer der PPAPs, die Chemiker der Universität Stuttgart in sieben aufeinander folgenden Reaktionen synthetisiert haben.Die anderen Verbindungen
sind Hyperpapuanon, Hyperibon L und Oblongifolin A.
Langkettige lineare Alkane durch Polymerisation auf Goldoberflächen(Fri, 14 Oct 2011 20:13:09 GMT)
Langkettige lineare Alkane durch Polymerisation auf Goldoberflächen
Elegante Kettenbildung: Physiker entwickeln gemeinsam mit Chemikern ein einfaches und energieeffizientes Verfahren zur Erzeugung langkettiger linearer gesättigter Polymere und lösen damit ein chemisches Problem mithilfe der Nanotechnologie.Abbildung: Vakuumanlage für die hoch-selektive Synthese langkettiger, linearer Alkane mit mehr als 20 Kohlenstoffatomen auf einer anisotropen Gold(110)-Oberfläche.[Bildquelle: CeNTech]
Die Bewegung der Elektronen sichtbar gemacht(Fri, 14 Oct 2011 19:45:18 GMT)
Die Bewegung der Elektronen sichtbar gemacht
Den Elektronen im Molekül zusehen: Erstmals konnte eine Forschungsgruppe unter Leitung der ETH Zürich die Bewegung von Elektronen während einer chemischen Reaktion komplett sichtbar machen. Die Erkenntnisse aus dem Experiment sind grundlegend für die Photochemie.Auch für Entwicklung effektiverer Solarzellen sind die Erkenntnisse von Nutzen sein.Die Grafik zeigt die konische Überschneidung und die zwei möglichen Zustände der Elektronen, bevor das Stickstoffdioxid-Molekül auseinanderfällt.[Bildquelle: Wörner / ETH Zürich]
Hydrogenase-Inaktivierung: Sauerstoff zerstört Enzymfunktion in drei Schritten(Wed, 12 Oct 2011 11:07:38 GMT)
Hydrogenase-Inaktivierung: Sauerstoff zerstört Enzymfunktion in drei Schritten
Wenn Sauerstoff Proteinen zum Verhängnis wird: RUB-Biologen veröffentlichen zeitaufgelöstes Modell.Abiildung: Mit der Swiss Light Source am Paul Scheerer-Institut in der Nähe von Zürich untersuchten Bochumer und Berliner Forscher das Hydrogenase-Protein, dessen dreidimensionale Struktur in der Abbildung zu sehen ist.[Foto: Camilla Lambertz]
Organisch-optische Transistoren(Tue, 11 Oct 2011 11:32:23 GMT)
Organisch-optische Transistoren
Licht steuert Licht: Wie ein optischer Transistor funktioniert.Abbildung: Die Hauptmerkmale eines optischen Transistors (Steuerung und Verstärkung) werden anhand der photophysikalischen Eigenschaften einer molekularen Triade gezeigt (siehe Bild).Zwei Bausteine der Triade sind hocheffiziente Fluorophore, wohingegen der dritte Baustein ein photochromes Molekül ist, das durch Licht reversibel von einer bistabilen Form in die andere umgewandelt werden kann.[Bildquelle: Angewandte Chemie]
Dioxobilan: Ein farbloser Chlorophyllkatabolit(Tue, 11 Oct 2011 10:40:54 GMT)
Dioxobilan: Ein farbloser Chlorophyllkatabolit
Bunte Blätter: Neues Chlorophyll-Abbauprodukt in Spitzahorn entdeckt.Abbildung: Ein farbloser Chlorophyllkatabolit wurde in den seneszenten Blättern des Spitzahorns entdeckt.Es handelt es sich um ein Dioxobilan, ein Tetrapyrrol, das ein Mesokohlenstoffatom der hypothetischen Chlorophyllvorstufe verloren hat.Die Konfiguration dieses Kataboliten deckt einen Abbauweg von Chlorophyll im Spitzahorn auf, der sich von dem in seneszenten Blättern anderer höherer Pflanzen unterscheidet.[Bildquelle: Angewandte Chemie, Wiley-VCH]
Klimafaktor Boden(Wed, 5 Oct 2011 19:44:48 GMT)
Klimafaktor Boden
Ein Ökosystem bestimmt, wie viel Kohlenstoff entweicht: Die Molekülstruktur ist nicht ausschlaggebend dafür, wie schnell organische Verbindungen abgebaut werden.Abbildung: Foto: Im Klimageschehen spielen Böden eine entscheidende Rolle. Sie speichern mehr als dreimal soviel Kohlenstoff wie Pflanzen oder die Atmosphäre.Durch Abbauprozesse gelangt der Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre, wo er vor allem als Kohlendioxid seine klimaschädliche Wirkung entfaltet.Warum allerdings manche organischen Bestandteile des Bodens wesentlich schneller abgebaut werden als andere, war bislang nicht geklärt.Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der Universität Zürich ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Umweltfaktoren dafür verantwortlich sind.[Bildquelle: MPI für Biogeochemie]
Bindungsverhalten zwischen multivalenten Kohlenhydraten und Proteinen(Wed, 5 Oct 2011 15:41:59 GMT)
Bindungsverhalten zwischen multivalenten Kohlenhydraten und Proteinen
Die Vermessung biochemischer Bindungen: Konstanzer Forscher entwickeln Untersuchungsmethode für Bindungsmechanismen von multivalenten Kohlenhydraten in Lösungen.Abbildung: Durch Abstandsmessungen mit Spinsonden-EPR-Spektroskopie gelang der direkte Nachweis multivalenter Protein-Ligand-Interaktionen in Lösung.[Bildquelle: Angewandte Chemie, DOI 10.1002/ange.201101074]
Synthetische Anorganische Zellen: iCHELLs(Wed, 5 Oct 2011 15:20:14 GMT)
Synthetische Anorganische Zellen: iCHELLs
Künstliche Zellen: Ionenaustausch führt zu komplexen Zellsystemen mit anorganischen Membranen.Abbildung: Die Bildung von Membranen an Grenzflächen durch Kationenaustausch von Polyoxometallaten ergibt modulare anorganische chemische Zellen mit einstellbaren Morphologien, Eigenschaften und Zusammensetzungen.[Bildquelle: Angewandte Chemie]
Nobelpreis für Chemie 2011(Wed, 5 Oct 2011 14:02:51 GMT)
Nobelpreis für Chemie 2011
Den Nobelpreis für Chemie 2011 erhält der in Haifa, Israel, lebende Chemiker Daniel Shechtman für die Entdeckung der Quasikristalle.Abbildung: Atommodell eines Silber-Aluminium-Quasikristalls.Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde die Existenz von Quasikristallen für unmöglich gehalten.Gegen den Widerstand der Wissenschaftsgemeinde verteidigte Shechtman seine Entdeckung, was letztlich die Wissenschaftler zum Überdenken der bis dahin gültigen Vorstellungen über Kristalle zwang, zur Entwicklung mathematischer und theoretischer Therorien über Qualikristalle führte und schließlich mit dem Nobelpreis 2011 gewürdigt wurde.[Bildquelle: Ames Laboratory, US Department of Energy]
REACh und Recycling(Wed, 5 Oct 2011 11:26:03 GMT) Wenn aus Abfällen Chemikalien werden: REACh-Info 9 zum Recycling bei der BAuA erschienen.
Acyldepsipeptide als Antibiotika(Tue, 4 Oct 2011 21:28:07 GMT)
Acyldepsipeptide als Antibiotika
Neues Antibiotikum treibt Bakterien in den Selbstmord.Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme: Antibiotisch wirksame Acyldepsipeptide (so genannte ADEPs) lassen kugelförmige Bakterien wie den multiresistenten Problemkeim Staphylococcus aureus (links) zunächst stark anschwellen (rechts) und verhindern dann die Zellteilung.[Bildquelle: Peter Sass, Uni Bonn]
Ozonloch 2011 - Ursachenforschung(Tue, 4 Oct 2011 15:52:15 GMT)
Ozonloch 2011 - Ursachenforschung
Wie entstand das erste arktische Ozonloch im Frühjahr 2011? - Aktuelle Veröffentlichung im Fachmagazin Nature findet Zusammenhang mit Klimawandel.Grafik: Dicke der Ozonschicht über der Arktis Anfang April 2011. Der violette Bereich über der zentralen Arktis, Teilen Skandinaviens und Russlands zeigt die Lage des arktischen Ozonlochs in diesen Tagen. Hier entspricht die Dicke der Ozonschicht nur noch etwa 2,5mm reinen Ozons, verteilt über die Luftschicht in 10-30km Höhe.Normal wären Werte um die 4mm, wie sie um das Ozonloch herum in dem grün/roten Bereich auftreten.[Abbildung: Ozone Monitoring Instrument, NIVR, FMI]
Anammox-Mechanismus(Tue, 4 Oct 2011 15:25:29 GMT)
Anammox-Mechanismus
Neue Erkenntnisse über den molekularen Mechanismus der anaeroben Ammoniumoxidation.Abbildung: Elektronentransports an der Membran und innerhalb des Anammoxosoms.[Grafik: Marc Strous]
DEET macht Mücken orientierungslos(Tue, 4 Oct 2011 15:05:57 GMT)
DEET macht Mücken orientierungslos
Warum Autan so erfolgreich gegen Mücken und andere Insekten wirkt: Der Wirkstoff DEET macht Insekten orientierungslos, indem er die Signalstärken ihrer Antennen verfälscht.Abbildung: Eine Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) sticht in menschliche Haut.[Bildquelle: Rickard Ignell, SLU Alnarp, Schweden]
Sensor für Wasserstoffbrückenbindungen(Fri, 30 Sep 2011 13:35:25 GMT)
Sensor für Wasserstoffbrückenbindungen
Wissenschaftler haben einen Sensor für die Wasserstoffbrückenbindungen in flüssigem Wasser gefunden. In Röntgenspektren fanden sie einen Peak, der empfindlich auf das Brechen von Wasserstoffbrücken reagiert.Abbildung: Schematische Darstellung eines Wassermoleküls, welches von Acetonitrilmolekülen umgeben ist: Ein flüssiger Mikrojet wurde genutzt, um Röntgenabsorptions- und -emissionsspektren an der Sauerstoff-K-Kante von Wasser-Acetonitril-Mischungen unterschiedlicher Zusammensetzung zu erhalten. Die spektralen Änderungen werden zweifelsfrei der steigenden Zahl gebrochener Wasserstoffbrücken bei sinkender Wasserkonzentration zugeordnet. Das H-Brückennetzwerk flüssigen Wassers kann somit rein experimentell, d. h. ohne theoretische Modellierung, untersucht werden.[Grafik: HZB, Angewandte Chemie]
Wasserstoff aus Bioalkohol(Fri, 30 Sep 2011 12:04:07 GMT)
Wasserstoff aus Bioalkohol
Mild, aber sehr effizient: Neues katalytisches Verfahren gewinnt Wasserstoff aus Bioalkoholen.Abbildung: Bei der Titelumwandlung unter milden Bedingungen ergab ein in situ aus einem HPNPiPr-Liganden und [RuH2(PPh3)3CO] (1:1) erzeugter Katalysator die höchsten Aktivitäten. Isopropylalkohol lieferte Wasserstoffgas mit Umsatzfrequenzen bis 14145 h-1 und Umsatzzahlen über 40000.[Bildquelle: Angewandte Chemie, Wiley-VCH]
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