| Typ/Viewer: RSS/ RSS-Reader | Aktualisiert: 04.02.2012 | Aufrufe: 718 |
Kategorie: Finanzen, Wirtschaft > Landwirtschaft
News und Informationen rund um die deutsche Schweineproduktion, Schweinezüchtung, Schweinehaltung, Agrarpolitik
Nachrichten aus dem RSS-Feed: ZDS Aktuelles
Konventionelle - Ökologische Lebensmittel: ein Vergleich(Fri, 03 Feb 2012 16:00:00 +0100) Um ihrer Zielsetzung gerecht zu werden, veranstaltet die Heinrich-Stockmeyer-Stiftung jährlich einen Workshop mit renommierten Sachverständigen aus der Wissenschaft, Verbänden, der Beratung, der Lebensmittelüberwachung und der Wirtschaft. 2005 stand der Workshop unter dem Titel "Konventionelle – ökologische Lebensmittel: Ein Vergleich". Dabei wurde u.a. der Frage nachgegangen, ob "Bio" wirklich besser bzw. gesünder, als konventionell erzeugte Ware ist. Eine Kernaussage, die bei der Beurteilung des besten Systems zur Sicherung der Welternährung heute vielfach verdrängt wird, war: "Bei globaler Betrachtung ist die Lösung des weltweiten Ernährungsproblems auf dem "Öko"-Wege schwer vorstellbar."
Online-Portal vernetzt Schweineproduktion(Fri, 03 Feb 2012 11:47:00 +0100) Der Münsteraner IT-Dienstleister definitiv! veröffentlicht unter der Internetadresse www.pigtura.de ein neues Online-System für landwirtschaftliche Betriebe in der Tierproduktion. Über das Portal lassen sich Betriebsdaten von Ferkelerzeugern und Schweinemastbetrieben online verwalten, darstellen und auswerten. Die Online-Datenverwaltung kann zudem züchterisch relevante Daten mit anderen Online-Datenbanken austauschen. So entsteht Transparenz zwischen den unterschiedlichen Produktionsstufen der Schweineerzeugung und ökonomisches Potential für einzelne Betriebe wird sichtbar gemacht.
Fachforum Nutztiere 2012(Fri, 03 Feb 2012 11:06:00 +0100) Mit über 160 Teilnehmern startete die erste Veranstaltung des Fachforums Nutztiere am 4./5. Oktober 2011 an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Ermittlung des Forschungsbedarfs im Bereich der Nutztiere, die Entwicklung eines gemeinsamen Strategieentwurfes und die Beleuchtung aktueller Probleme bei der Haltung von Rindern, Schweinen und Geflügel. Ziel des Fachforums Nutztiere ist es, mit einem langfristigen, strategisch ausgerichteten Konzept die Kräfte der deutschen Agrarforschung zu bündeln, um eine messbare Verbesserung des Tierwohls und der Umweltwirkungen der deutschen Nutztierhaltung zu erreichen und mit den gesellschafltichen Erwartungen in Einklang zu bringen. Die zweite Veranstaltung wird am 13./14. März 2012 an der Universität Hohenheim ausgerichtet.
Aufruf zum bundesweiten „Tag des offenen Hofes“(Fri, 03 Feb 2012 10:24:00 +0100) Der Bund der Deutschen Landjugend, der Deutsche Bauernverband und der Deutsche LandFrauenverband rufen gemeinsam mit ihren Landes- und Kreisverbänden 2012 zum bundesweiten berufsständischen "Tag des offenen Hofes" auf. Ziel ist es, der Landwirtschaft in der Region ein Gesicht geben. Mindestens ein Betrieb in jedem Landkreis soll geöffnet sein. Ab April 2012 erhalten alle Interessenten auf der Internetseite des Bauernverbandes weitere Informationen zum "Tag des offenen Hofes", die bei der Gestaltung der Veranstaltungen helfen können. Neben Informationsmaterialien werden farbige Werbeplakate, Einladungskarten, Handzettel und praktische Tipps zur Durchführung zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wirbt der Bauernverband im Internet für die teilnehmenden Höfe und wird den Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Überblick über die Orte der Betriebe geben, wo der "Tag des offenen Hofes 2012" stattfindet.
Große Ausstellernachfrage für die EuroTier 2012(Fri, 03 Feb 2012 10:14:00 +0100) Für das vom 13. bis 16. November 2012 in Hannover stattfindende weltweite Top Event für die Tierhaltungsprofis, die EuroTier, zeichnet sich eine außerordentlich hohe Ausstellerbeteiligung aus dem In- und Ausland ab. Nach Angaben des Veranstalters DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) deutet das bisherige Anmeldeergebnis mit mehr als 1.400 Unternehmen darauf hin, dass zur Veranstaltung im November mit weit über 2.000 Ausstellern gerechnet werden kann. Alle weltweit führenden Anbieter von Technik für die moderne Tierhaltung werden innovative Lösungen und umfassende Informationen über Neuheiten und Trends auf dem Messegelände in Hannover präsentieren. Bereits das bisherige Anmeldeergebnis ist, so EuroTier-Projektleiter Dr. Schlösser, ein deutliches Zeichen für die herausragende Stellung der EuroTier als internationale Leitmesse für die moderne Tierhaltung. Dies wird auch dadurch bestätigt, dass schon 200 Neuaussteller registriert werden können. In 2010 informierten sich auf der EuroTier über 145.000 Fachbesucher, darunter 24.000 aus dem Ausland, bei mehr als 1.900 Ausstellern aus 49 Ländern.
Agrarfinanztagung 2012(Fri, 03 Feb 2012 10:02:00 +0100) Die nächste Agrarfinanztagung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und der Landwirtschaftlichen Rentenbank findet am 6. März 2012 in Berlin, Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin statt.
Bei Ödemkrankheit kann schon eine restriktive Fütterung helfen, wenn ....(Thu, 02 Feb 2012 21:51:00 +0100) Die sogenannte durch Escherichia Coli (E.coli) verursachte Ödemkrankheit ist eine altbekannte Erkrankung der Ferkel, die früher vorzugsweise am Montag auftrat. Dieser Umstand war häufig der Tatsache geschuldet, dass am Wochenende entweder eine Vertretung (Oma, Opa, …) das Füttern übernommen hatte oder einfach eine Fütterung aufgrund des Wochenendes ausfiel und so in der verbliebenen Fütterung die Futtermenge entsprechend erhöht wurde.Als effektivste, vorbeugende Maßnahme kann hier die Bedeutung einer restriktiven, dosierten Anfütterung nicht genug betont werden, meint die Tierarztpraxis Dr. Reinhold Heggemann, Praxis für tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Schwein, 25782 Tellingstedt, in ihrem aktuellen Fall zum Jahreswechsel 2011/2012.
Nutztierhaltung: Antibiotikaeinsatz wird systematisch untersucht(Thu, 02 Feb 2012 21:48:00 +0100) Pigpool) Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung wird seit 2006 vom Bundesinstitut für Risikobewertung systematisch untersucht. Aktuell werden repräsentative Daten über den Verbrauch von Antibiotika bei Landwirten und Tierärzten stichprobenartig ermittelt. Für die Studie VetCAb - Veterinary Consumption of Antibiotics - werden von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig Daten über eingesetzte Mengen, Dosierungen, Darreichungsformen, die Diagnosen und die Tierarten ermittelt. Die Zahl der Behandlungstage je Wirkstoff pro Tier wird dann daraus errechnet. Die Teilnahme an der Studie ist für Tierärzte und Landwirte freiwillig. Erfasst werden sämtliche Antibiotikagaben im Zeitraum von einem Jahr. Die Auswertung erfolgt anonym. Mit ersten Ergebnissen wird Anfang 2013 gerechnet.
"Schweinezucht aktuell" Ausgabe 39 erschienen(Thu, 02 Feb 2012 21:43:00 +0100) Das neue 56-seitige Journal des Mitteldeutschen Schweinzuchtverbandes e.V. ist erschienen. Die Artikel berichten über Schwerpunkte der Verbandsarbeit, sehr gute züchterische Leistungen, Neuzugänge im Besamungseberbestand, Zuchtwertschätzung, Tierschauen und Fachtagungen, Beiträge zu fachlichen Schwerpunktthemen und über Mitgliedsbetriebe.
Wie sieht der optimale Boden für Schweine aus?(Thu, 02 Feb 2012 21:31:00 +0100) Eine Vielzahl von Untersuchungen belegen, dass es ein in allen Punkten (Ökonomie, Tier - und Umweltfreundlichkeit) befriedigendes Haltungssystem auf Grund von negativen Wechselwirkungen für Schweine nicht gebe, informiert die Ringgemeinschaft Bayern auf ihrer Internetseite. Eine ökologische Überlegenheit der (Rotte) - Mistwirtschaft gegenüber richtig betriebener Güllewirtschaft sei nach dem derzeitigen Wissensstand nicht erkennbar. Auch die viel beachteten Nitratausträge in das Grundwasser wären bei Güllewirtschaft besonders in Gebieten mit hohem Viehbestand geringer als bei Rottemistwirtschaft.
PIC eröffnet neues Forschungszentrum für Ebersperma(Thu, 02 Feb 2012 21:24:00 +0100) Vergangene Woche eröffnete PIC ihr neues "Gene Transfer Centre of Excellence" im Colworth Science Park in Bedfordshire, UK. Dieses neue Labor ermöglicht es den Wissenschaftlern, an Ebersperma zu forschen ohne selbst auf einer Besamungseber-Station zu sein.In England betreibt PIC fünf KB-Stationen – und Biosecurity wird hier ganz groß geschrieben, wie auch im gesamten PIC-Programm. Ein Grund dafür, dass PIC ihre Betriebe dort errichtet, wo möglichst wenig Schweine in der Region sind. Aus demselben Grund werden auch keine Besucher auf PIC-KB-Stationen gelassen.
Gewicht, Fütterung und Kondition optimieren - Das PIC-Gewichtsmaßband(Thu, 02 Feb 2012 21:21:00 +0100) Für eine optimale Jungsauenentwicklung und maximale Produktions- und Lebensleistung ist sowohl die Aufzuchtphase als auch die erste Belegung bei möglichst optimalem Gewicht von großer Bedeutung. Auch die Körperkondition während der Trächtigkeit sowohl von Jung- als auch Altsauen ist ein wesentlicher Faktor für die Ausschöpfung des Produktionspotentials bzw. das Auftreten von Problemen während Abferkelung, Säugezeit und nachfolgender Belegung.
Die Kansas State University, bekannt für ihre praxisnahen Untersuchungen und Forschungen, hat zur Unterstützung einer erfolgreichen Aufzucht und Entwicklung von Jung- und Altsauen für eine kosteneffiziente Produktion ein simples Hilfsmittel entwickelt: Ein Maßband, mit dem das Gewicht eines Tieres einfach und schnell geschätzt werden kann, und das so zur Produktionsoptimierung beiträgt.
PIC hat dieses Maßband auf europäische Standards umgerechnet.
"Tag der offenen Tür" auf Betrieb Plate(Thu, 02 Feb 2012 13:34:00 +0100) Das Zuchtunternehmen TOPIGS-SNW GmbH und die Familie Alfred Plate laden anlässlich eines Neubaus für Sauen mit 144 Abferkel- und 200 Warteplätzen für tragende Sauen zu einem "Tag der offenen Tür" nach Ahaus-Graes ein. Am Freitag den 10. Februar 2012 kann der Neubau in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr besichtigt werden. Der neue Stall, bestendend aus einem dreischaligen Mauerwerk mit Kalksandstein, Isolierung und Verblender ist ausgestattet mit Erdwärmetauscher und Thermodach für ein gutes Klima. Die Frischluft gelangt im Abferkelbereich per Nasenlüftung zu den Sauen. Im Wartebereich wird die Zuluft in den Kontrollgang geführt. Für die Versorgung der Sauen wurde die bestehende Flüssigfütterung auf dem Hof erweitert. Zwei getrennte Futterkreisläufe mit Restlosfütterung für Abferkel- und Wartebereich garantieren ein hohes Maß an Hygiene. Das gilt auch für die Wasserversorgung, wo jedes Abteil einen eigenen Wasserkreislauf hat. Durch den Neubau ist Familie Plate in der Lage, ihre Stammherde von 700 Reinzuchttieren zur Produktion von TOPIGS 20 Jungsauen komplett auf dem Hof zu halten. In weiteren Gebäuden werden zudem Reinzuchteber für die KB im In- und Ausland produziert.
Tier- und Umweltschutz keine Frage der Stallgröße(Wed, 01 Feb 2012 15:59:00 +0100) (aid) - Große Tierhaltungsanlagen stehen im Ruf weder artgerecht zu sein, noch ausreichend Umweltauflagen zu erfüllen. Derzeit planen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Bundesratsinitiative zur Begrenzung großer Tierhaltungsanlagen. Im Fokus stehen dabei das Landwirte-Privileg für das Bauen im Außenbereich, das Bundesimmissionsschutzgesetz und die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft. Um für alle Beteiligten einen gemeinsamen Bewertungsrahmen zu finden, der den Bau von Ställen wieder konfliktfrei ermöglicht, hat das Kuratorium für Technik und Bauen in der Landwirtschaft (KTBL) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ein Fachgespräch durchgeführt. Demnach ist aus fachanwaltlicher Sicht die Änderung des Baugesetzbuches mit dem Einschränken des Bau-Privilegs keine Lösung für den Tierschutz oder die Akzeptanz vor Ort. Auch NEULAND e. V., Fachverband zur Förderung einer tiergerechten und umweltschonenden Nutztierhaltung, möchte den Fokus mehr auf Haltungsverfahren und Haltungssysteme legen als auf eine Größenbegrenzung.
Bei der Wahl von Lebensmitteln steht Geschmack ganz oben(Wed, 01 Feb 2012 11:27:00 +0100) Die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Angaben zum Nährwert oder Kaloriengehalt ist gut gemeint, findet eine internationale Forschergruppe, die den Sinn einer Nährwertkennzeichung für Verbraucher in einem EU-finanzierten Forschungsprogramm (FLABEL = Food Labelling to Better Education for Life Advance)) mehrere Jahre lang untersucht hat. Leider würden die Informationen von den Verbrauchern kaum genutzt. Daran ändern auch gut gemeinte Labels, wie z.B. die Nährwertampel, nichts. Insgesamt wurden von den Wissenschaftlern 7.000 Produkte aus fünf Produktkategorien untersucht. 85 % aller Produkte enthielten Nährwertangaben auf der Rückseite der Packung, und 48 % auf der Vorderseite. Die am weitesten verbreitete Kennzeichnung war eine tabellarische und nach Kaloriengehalt absteigende Auflistung der Nährwerte. Empfehlungen zur max täglichen Nährstoffaufnahme fanden sich meist auf der Vorderseite. Angaben zu den wichtigsten Nährstoffen (z.B. Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz) und Energie reichten aus, damit die Verbraucher die Lebensmittel nach gesundheitlicher Bedeutung korrekt rangierte. Ampelsysteme trugen kaum zur Verbesserung bei. Ausschlaggebend für die Wahl der Lebensmittel war aber nicht der Nährstoffgehalt oder die gesundheitliche Wirkung von Inhaltsstoffen, sondern der Geschmack.
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