Diabetes



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Kategorie: Diskussionsforen > Gesundheit
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Nachrichten aus dem RSS-Feed: Diabetes
Re: Was ist nun Richtig?
11.03.2010, 20:11 | vor 8 Stunden  
nachtrag : sorry vergessen natürlich vertragen sich actrapid, und actraphane - grund die 30% normalinsulin im actraphane "sind" actrapid, und der rest 70%, sind protaminverzögertes actrapid(name protaphane) mfg. klaus
Re: Was ist nun Richtig?
11.03.2010, 20:07 | vor 8 Stunden  
so wie jürgen schrieb, niemand auch dein arzt kann wissen ob die spritzmengen die da angegeban wurden richtig sind oder falsch, nur du und kein anderer kanndas feststellen. nur einige ungereimtheiten, was hat der blutdruck anstieg mit der hypo zu tun,- weshalb ißt du "snacks" bei hypo ? da trinkt man cola oder andere brause, oder saft, 200ml= 2be. und "was" spritzt du bei hypo ? doch nicht etwas glucagen ? weshalb mußt du gleich nach dem essen spritzen? gerade bei fehlendem bauchspeichel.(wir spritzen vor dem essen) und besonders die t2. weshalb bist du t2 ,wenn du kreon nimmst hast du eine defekte bauchspeicheldrüse, die wohl auch nicht mehr mit dem insulin nachkommt, und dann bist du kein t2. deine therapie sieht aus wie man mische verschieden ansätze , mal sehn was rauskommt. mein rat such dir einen kompetenten diabetologen(sp praxis) denn was du da gesagt bekommst sieht mehr aus wie würfeln. mfg. klaus
Re: Vorsicht lang- LADA Diabetes??
11.03.2010, 16:13 | vor 12 Stunden  
Moin Inno, aus Deinen Andeutungen habe ich geschlossen, dass Dein Mitschreiben hier im Forum schon einen sehr großen Fortschritt auf Deinem bisherigen Lebensweg bedeutet. Und auch wenn sich's auf den ersten Blick nicht so lesen mag, aber auch ich wollte eher bestärken: Der Blutzucker lässt sich mit etwas Übung zuverlässig mit sehr viel kleineren Schwankungen führen, so dass kein Grund besteht, auf Dauer so große unerklärliche Sprünge fürchten zu müssen und ihnen gar hilflos ausgeliefert zu sein :-) Weiter daumendrück, Jürgen
Re: Kiwi braucht dringend Mut-Zuspruch
11.03.2010, 15:32 | vor 13 Stunden  
Ihr Lieben Manchmal tut eine Nacht drüber schlafen halt einfach gut. Ich darf berichten, dass ich morgen Vormittag bereits bei der Diabetesschulung einen Termin habe und somit morgen ein neues Leben anfängt. Dann habe ich mir heute bei Tchibo eine Küchenwaage bestellt und meine beste Freundin sagte ganz trocken auf mein gestriges Gejammer, sie würden im Büro nächste Woche als neues Werbegeschenk eine Ladung Taschenrechner bekommen, sie schenke mir dann einen. Also: Ich packe den Stirn bei den Hörnern und verlagere mich Richtung positiv denken und schiebe keine Panik mehr. Natürlich scheisst es mich gewaltig an, entschulidigt die Wortwahl. Die letzten 2 Jahren "genoss" ich den Kompromiss, noch nicht wirklich so genau schauen zu müssen. Nun ist diese Einführungszeit halt vorbei. Habe ja schon einiges geschafft (ein Jahr rauchfrei ist übrigens bereits vorbei, es ist so kein Thema mehr, ich staune nur!) - dann schaffe ich auch die nächste Herausforderung. Und mit Euch dreien; Jürgen; Klaus und Tom - was kann da schief gehen??? *dankesag* Melde mich nach den ersten Tagen an der Spritze - bis dann, LG Kiwi
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 15:28 | vor 13 Stunden  
Mein Hbac1 wert ist 7,6 nehme morgens und abends je 1000 mg Metformin ,vorm spritzen mußte ich noch eine Januvia morgens nehmen mußte ich aber absetzen ,meine Liparsewerte sind zu hoch mußte zum CT der Bauchspeicheldrüse das Ergebniss bekomme ich heute in 1 Stunde,drück mir die Daumen . Gruß Heidi
Re: Vorsicht lang- LADA Diabetes??
11.03.2010, 15:17 | vor 13 Stunden  
Hallo Jürgen, Du hast absolut recht mit Deiner Einschätzung, daß sich Fachwissen, was Diabetes betrifft in Grenzen hält und überwiegend darauf beruht, was mir meine Fachärztin bisher mitgegeben hat, wobei ich sie für recht kompetent halte, soweit ich das bisher einschätzen kann. Worum es mir aber in erster Linie bei meinem Poste ging war, daß sie sich ihren Ängsten und einer vernünftigen Behandlung stellt (auch wenn das bedeuted, daß sie möglicher Weise Insulin spritzen muß... der Facharzt wird das letztendlich einschätzen können), und sich durch dieses Prob nicht in die Verzweiflung treiben läßt; darin sehe ich ein viel größere Gefahr, als es eine Diabetes selbst jemals sein kann. Über das, was Angstzustände und Depressionen am Ende mit einem anstellen weiß ich leider aus persönlicher Erfahrung nur zu gut Bescheid. Sie soll sich von Panikattacken wegen dieser behandelbaren Krankheit mit der sich eine Menge Leute letztendlich ganz gut arrangieren nicht dorthin bringen lassen, wo ich angekommen bin (wenn auch aus anderen Gründen). LG Inno
Re: Was ist nun Richtig?
11.03.2010, 15:11 | vor 13 Stunden  
Moin Peter, was für Dich richtig ist, kann niemand von uns in seiner Kristallkugel ablesen. Auch kein Diabetologe. Das kannst nur Du mit Deinem Messgerät selbst rausfinden. Wie, hab ich grad die Tage im Thread Spritzmengen und -zeiten testen ausführlich skizziert. Generell lässt sich sagen, dass Unterzuckerungen zwar versehentlich vorkommen können, aber kein notwendiger Bestandteil eines gesunden Umgangs mit dem eigenen Blutzucker sind. Eine Unterzuckerung tritt nur ein, wenn für die umlaufende Glukosemenge zu viel Insulin unterwegs ist, bei Insulinern immer dann, wenn sie zu viel für die jeweilige Situation gespritzt haben. Daumendrück, Jürgen
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 14:57 | vor 14 Stunden  
Moin Heidi, die Werte sagen mir, dass Dein Blutzucker insgesamt viel zu hoch verläuft. Z.B. 1 Stunde nach etwa 2 Scheiben Brot zum Frühstück oder zu irgend einer anderen Mahlzeit würde ich 300 und mehr erwarten. Du hast noch gar nicht geschrieben, was Du sonst noch an Zuckermdedis oder sonstigen Medis nimmst und wie Dein HBA1c-Wert ist. Neugierig, ich weiß, aber ohne die Angaben trau ich mich nicht, Dir einen Probier-Vorschlag zu machen. Bisdann, Jürgen
Re: Vorsicht lang- LADA Diabetes??
11.03.2010, 14:43 | vor 14 Stunden  
Moin Inno, Du schreibst fast schöner, als Deine bisherige Erfahrung hergeben kann. Und Du machst auch die gemacht haben, dass der BZ zwischen 170 und 350 hin un her springen kann. Solche Sprüng erleben viele Insuliner. Aber solche Sprünge werden in jedem Fall vom Springer selbst produziert, und zwar dadurch, dass der jeweils genau für diese Sprünge passend gespritzt, gegessen und sich bewegt hat. Bisdann, Jürgen
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 14:34 | vor 14 Stunden  
die BZ schwanken zwischen 170 und 220 ,die 150 messei ch um 4:30um die uhrzeit messe ich immer außer WE
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 14:14 | vor 14 Stunden  
danke jürgen für die antwort habe das insulin nicht weggeworfen und die gleiche feststellung wie du gemacht konnte keinen großen bz anstieg messen aber in der schulung wurde es mehrmals angeraten es dann nicht mehr zubenutzen, bin aber gegen verschwendung und bei 48 einheiten ist die ampulle auch schnell leer liebe grüße moni
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 14:06 | vor 14 Stunden  
[quote momofranken]hallo, du musst das insulin sehr gut mischen wie schon erklärt wurde mir wurde gesagt hin und her kippen oder in der hand rollen wichtig falls du es einmal nicht mischt musst du alles wegwerfen da dann die mischung nicht mehr stimmt [/quote] im Prinzip ist das sicher richtig, dass die Mischung sich verändert, wenn man mal das Mischen vergisst. Aber die Veränderung würde eher bei Menschen mit hoher Insulinempfindlichkeit, also etwa bei kleinen Kindern mit Typ1 messbar. Ok, also einfach damit rechnen, dass 10 Einheiten wie 12 wirken können. Aber bei vielen von uns Typ2 macht eh nicht viel Unterschied, ob wir 10 oder 12 oder 14 Einheiten spritzen. Dir Moni weiter Daumendrück für gute Victoza-Erfahrungen!
Re: Vorsicht lang- LADA Diabetes??
11.03.2010, 13:48 | vor 15 Stunden  
Hallo Elisabeth, bei mir ist es seit heute sozusagen offiziell, daß ich Typ I LADA habe. Ich habe zwar erst am Montag meinen nächsten Termin bei meiner Diabetesspezialistin und ich werde da dann mit Sicherheit mehr darüber erfahren, wie die Behandlung weitergeht, aber trotzdem dir vorab ein paar Tips vorweg: 1. Wichtig ist, daß Du dir einen Artz suchst, der explizit auf Diabetes speziaisiert ist, in dem Sektor auch schon einige Jahre Erfahrung gesammelt hat ... und VOR ALLEM sich Zeit für Dich nimmt. Wenn Dein derzeitiger Artz Dich schnell abfertigt, ohne eine ordentliche Diagnose und unzureichendem Behandlungsprogramm aufzustellen, wechsel ihn. Es gibt inzwischen eine Menge Ärzte, die auf die Behandlung von Diabetes spezialisiert sind, weil es leider immer mehr zu einer Volkskrankheit wird. 2. Solltest Du tatsächlich auch ein Typ I LADA-Fall sein, wirst Du auf kurz oder lang nicht um Insulin spritzen herumkommen. In frühem Stadium, so erklärte meine Ärtztin mir kann eine geringere Menge Insulin + Tabletten ausreichend sein ... näheres erfahre ich zumindest für meinen Fall am Montag. Wichtig ist hier, keine Panik zu schieben wegen der Insulinspritzen. Wenn Du dir einen kompetenten Artz suchst und er es für nötig befindet, wirst Du es letztendlich müssen. Meine Großmutter ist mit knapp über 50 an einem Schlaganfall verstorben und es liegt die Vermutung nahe, daß es die Folge daraus war, daß sie es mit der Insulinmedikation nicht so genau genommen hat. Ich schreibe Dir das nicht, um Dir Angst zu machen, sondern um Dir aufzuzeigen, daß es wichtig ist, sich der Situation zu stellen. Den ersten Schritt hast Du bereits mit deiner Ernährung gemacht ... der nächste ist, nach einer ordentlichen Diagnose den Zucker durch entsprechende Behandlung einzustellen. Diabetes ist inzwischen sehr gut behandelbar und Du wirst ein völlig normales Leben führen bis ins hohe Alter führen können ... auch mit Insulin. 3. Sport ... der ist grundsätzlich von Vorteil. Wichtig ist dabei nur, daß Dein Zucker eben richtig eingestellt ist. Von daher anfangs nicht übertreiben und Dich langsam rantasten, wann und wie lange Du dich sportlich betätigst, um das richtige Wohlfühpensum zu finden. 4. Zuckerschwankungen ... laß Dich auch davon nicht irritieren. Sollte es die LADA-Form sein, ist es völlig normal dafür, daß der Zucker extreme Ausschläge hat. Bei mir z.b. springt der Tageszucker völlig irrational zwischen 170 und 350 hin-und her. Gerade nach dem Sport haut es mir den Zuckerspiegel nach oben. 5. Angstattacken/Verzweiflung ... ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, sich gegen diese Attacken zu wehren und bei mir sind sie zum Glück was eine Diabetes betrifft ausgeblieben (hängt aber vermutlich damit zusammen, daß ich noch ganz andere Probleme habe und entsprechend starke Antidepressiva nehme bzw. in therapeutischer Behandlung bin; der Zucker ist derzeit das noch das kleinste davon und wird nur auf längere Sicht in meinem Focus stehen). Wie meine Vorredner bereits geschrieben haben wirst Du mit der Zeit den den Essensrythmus finden, der Dir liegt. Du mußt Dich diesen Ängsten nur stellen und Dich nicht von ihnen lähmen lassen, sprich eine entsprechende Diabetesbehandlung anpacken, sobald alle nötigen Testergebnisse da sind ... so schnell wie möglich. Grund zur Angst solltest Du nur haben, wenn Du versuchst, das Problem zu verdrängen, weil Du dann langfristig die Zeche dafür zahlst. Greetz Inno
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 13:47 | vor 15 Stunden  
hallo, du musst das insulin sehr gut mischen wie schon erklärt wurde mir wurde gesagt hin und her kippen oder in der hand rollen wichtig falls du es einmal nicht mischt musst du alles wegwerfen da dann die mischung nicht mehr stimmt ich darf erst nach 22 uhr spritzen da es erst ab 2 uhr wirken soll damit die leberausschüttung abgefangen wird und sie springt laut schulung so gegen morgen erst an so ab 4 uhr denke aber es ist bei jeden etwas anders meine 2 uhr werte sind meisten so 80-90mgdl esse gerne zwischen 20 u. 22 uhr noch obst und spritze dann lipro nach aber zur zeit wirkt victoza und ich brauche nichts spritzen liebe grüße moni
Was ist nun Richtig?
11.03.2010, 13:46 | vor 15 Stunden  
Hallo Miteinander, Kurze Vorstellung: Mein Name ist Peter, 52j, 176cm, 70kg. - im Dez.2008 Diab.Typ2 diagnostiziert. Seitdem spritze ich 3 x tgl. 7 IE „Actrapid“ zu je 8 BE und muss zusätzlich „Kreon 40000“ Kapseln (Verdauungsenzym) einnehmen. Mein BZ-Wert liegt vor dem Essen zwischen 4,6 und 5,5 mmol – Ich muss auch gleich nach dem Spritzen Essen. Bis vor einiger Zeit hat auch alles gut geklappt. Nun hat sich etwas verändert - Im Gegensatz zu früher kann ich bei einer anbahnenden UZ keine Snacks o.ä. mehr zu mir nehmen, ohne dass der Blutdruck steigt, Herzrasen, Zittern und eine Panikattacke eintritt. Ein sofortiges Spritzen lässt die Symptome rasch abklingen – Ergo: ich muss Essen und der ganze Tageszyklus verschiebt sich. Es dauert dann eine Weile bis ich den gewohnten Rhythmus wieder hergestellt habe. War mit diesem Problem beim Hausarzt und habe „Actraphane 30 Novolet“ verordnet bekommen. Mit der Medikation: 8 – 0 – 4 IE zu je 8 BE. Da ich ein wenig verunsichert war, ob zum Mittag auf die Injektion verzichtet werden kann und der BZ nicht doch zu hoch ansteigt, bekam ich aufgrund meiner Bedenken eine neue Medikation, die wie folgt lautet: Actrapid 0 – 8 – 0 IE und Actraphane 30 Novolet 8 – 0 – 4 IE Nun bin ich eigentlich noch mehr verunsichert als bei der Arztkonsultation. Was ist nun richtig, und vertragen sich die beiden Insulinarten? Wer kann mir mit seinen Erfahrungen weiterhelfen, damit ich ohne Bedenken mit der neuen Therapie beginnen kann? Vielen Dank! und Grüße Peter
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 12:06 | vor 16 Stunden  
und mit was für BZ gehst Du schlafen, und wann misst Du morgens Deine 150?
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 09:38 | vor 19 Stunden  
danke für eure antworten.jürgen ich spritze immer so um 21:30 Uhr,da ich früh zu bett gehe, muß immer um 4:30 aufstehen und zur arbeit gehen habe einen 10 std tag also brauche ich wenigstens 6 std schlaf soll ich abends keine kohlenhydrate mehr essen ,nur eiweiß?würde das helfen um den zuckerwert abends noch etwas zu senken? Gruß Heidi
Obstmaus, das bekommst du hin,
11.03.2010, 09:30 | vor 19 Stunden  
Moin Obstmaus, aus deinem kleinen Tief KANN es nur wieder aufwärts gehen. Als ich mit Insulin spritzen begann, habe ich erst n ur das gegessen, von dem ich das Gewicht und die Bes schon kannte..Klingt doof, ist aber so.. Du musst davon ausgehen, dass du-wegen deiner Bedenken wegen der Wiegerei - ja ein Futter nur EINMAL wiegen musst. Oder die Handvoll Makkaroni. Hast du die einmal gewogen und nach den KHs geguckt, kennst du die doch beim 2. mal schon. Und es ist sicher klugscheisserisch, aber sei dir immer mal bewusst, dass es NUR Diabetes ist. Es gibt sicher schlimmere Diagnosen, die auch noch ohne Aussicht auf ein vernünftiges handling sind, wo man dann auch noch völlig machtlos ist. Gottseidank können wir hier mitfummeln.... Ich drück dich. So, nun fang an und mach, wie Onkel Jürgen sagte und dann sehen wir weiter und Papa Klaus lässt dich mit Sicherheit auch nicht unter seiner Fuchtel wech;-))
Re: Onglyza + Metformin
11.03.2010, 09:23 | vor 19 Stunden  
[quote hurricane] Habe heute mit der Therapie begonnen und warte ab,ich lasse mich nicht von den angeg. Nebenwirkungen verrückt machen. Gruß Hurricane[/quote] Genauso machst du das:-) Und wir sind auf deine Berichte gespannt. Eins ist aber klar, hurri, die Einschätzung ist immer nur subjektiv, denn großen Einfluss auf die Wirkung haben ja die umgebenden Faktoren wie z.B. Essverhalten zB. bezüglich KH, regelmäßige Einahme der Medikament und übriger Medikamente usw. usw. Und, falls Jemand schreibt, ich habe von Onglyza grüne Punkte auffer Brust bekommen, muss es nicht sein, dass andere auch grüne Punkte bekommen, sie können rote oder gar keine Punkte bekommen. Geh es erst mal gelassen an. Die Nebenwirkungen in den Beipackzetteln sind deshalb so umfangreich, weil jede neu auftretende Nebenwirkung dem Hersteller gemeldet, im Beipackzettel erwähnt werden muss. Grob gesagt. Und, wenn eine ne Fraktur hat, ist es auch nicht bewiesen, ob der nur dusslig über den Hund gefallen ist oder ob es tatsächölich vom Medikament kommt.
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 09:03 | vor 19 Stunden  
Moin Klaus, Du schreibst zum Basal in einer ordentlichen ICT (Intensivierte Insulin Therapie). Was Du hier mit Heidis Beispiel erlebst, ist der state-of-the-art Start zu einer Basal unterstützten Oralen Therapie (BOT). In der BOT wird Basal zum Absenken eingesetzt, traditionell zunächst zur Jagd auf höhere Nüchternwerte. Ärzte (auch immer mehr Diabetologen!), die an die BOT glauben, sehen 150 nüchtern als viel krankmachender, als 350 ne Stunde nach dem Essen. Bisdann, Jürgen
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 08:36 | vor 20 Stunden  
ohne mischen wirkt garnichts, das ist wasser. daher beim neuen versuch vorsichtig sein ! grundsätzlich soll basalinsulin garnicht absenken ! die ideale spritzmenge ist dann wenn der morgenwert ungefähr dem abendstartwert entspricht. wenn der abendwert zu hoch ist, wird mir normal/analog korrigiert. wenn basalinsulin zur korrektur verwendet wird wird es problematisch den wirklichen bedarf auszutesten. wenn du auf basis läufst, sollst du garnichts essen, denn dann müßtest du bolus spritzen. auf das problem der zu kurzen wirkdauer des nph-insulin wurde schon hingewiesen. für solche probleme gibt es levemir. oder wie jürgen vorschlägt extrem spät spritzen. mfg. klaus
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 08:08 | vor 20 Stunden  
Moin Heidi, das Trübe ist der Wirkstoff. Du musst den Pen vor dem Spritzen so lange schwenken oderund rollen, bis der ganze Inhalt gleich trübe ist. Nicht schütteln, denn damit würdest Du mehr Bläschen machen. UND das Insulin kann nur das machen, was es kann. Es wirkt etwa 6-8 Stunden, gut 1-2 Stunden, in denen es zu immer mehr Wirkung aufläuft, 2-4 Stunden volle Wirkung und dann wieder 1-2 Stunden Wirkauslauf. Wenn Du's also Hausnummer 20 Uhr spritzt und es bei Dir lang wirkt, fängt die Hauptwirkung etwa um 22 Uhr an und reicht bis 2 Uhr und läuft dann bis gegen 4 Uhr langsam wieder aus. Wenn Du die Nacht ohne Insulin einmal durch misst, wirst Du wahrscheinlich feststellen, dass Du in der Zeit von 22-2 Uhr den niedrigsten BZ hast und dass der ab etwa 1-2 Uhr langsam immer höher zu steigen beginnt. Du bräuchtest also die Insulinwirkung ab etwa 2 Uhr. Wäre für mich kein Problem, denn ich geh zwischen 24 und 1 Uhr ins Bett und würde einfach dann erst spritzen. Daumendrück, Jürgen
Re: Basal-Insulin
11.03.2010, 06:58 | vor 22 Stunden  
hallo möchte euch einmal berichten wie es mir jetzt geht.Habe mit 8 IE Basal IE angefangen ,Zucker geht nicht runter ,soll 3 Tage 10 IE spritzen wenn dann der Zucker nicht unter 120 ist auf 12 IE gehen, heute morgen nach dem 2.tag mit 10 IE war er immer noch 150 ich weiss nicht was ich noch machen oder essen soll,dann habe ich noch eine frage,das insulin setzt sich in der spritze ab ,also das heißt das trübe geht nach unten und oben ist die flüssigkeit klar ist das ok oder muß ich den pen entsorgen ? bin halt noch unsicher ob ich alles richtig mache ,spritze ja erst gut eine woche ,für eine antwort wäre ich dankbar. Gruß Heidi
Re: Onglyza + Metformin
10.03.2010, 19:42 | vor 1 Tage  
danke für die Rückmeldung und Daumendrück :-)
Re: Onglyza + Metformin
10.03.2010, 19:31 | vor 1 Tage  
Also erstmal danke für die schnellen Reaktionen! Natürlich habe ich mich vorher auch schon im Internet schlau gemacht,aber persönliche Erfahrungen sind doch viel aussagekräftiger als der ganze Kram in den Beipackzetteln und Fachbeiträgen!Deshalb hier meine Frage an Euch! Habe heute mit der Therapie begonnen und warte ab,ich lasse mich nicht von den angeg. Nebenwirkungen verrückt machen. Ich werde jetzt den Zucker durch Messungen öfter kontrollieren und in 14 Tagen soll ich sowieso wieder zu meinem Diabetologen kommen. Meine HBA1c-Werte bewegten sich so zwischen 6,8 und 7,3-also noch nicht so dramatisch. Melde mich in ca. 3 Wochen nochmal und berichte über meine ersten Erfahrungen-vielleicht interessiert es ja noch jemanden. Ich bin natürlich auch für Eure weiteren Beiträge hierzu dankbar. Gruß Hurricane
Re: Onglyza + Metformin
10.03.2010, 18:35 | vor 1 Tage  
Moinmoin, ich hab in der Verwandtschaft 2 Fälle, in denen DPP4-Hemmer + Metformin alltäglich zu erstaunlich gesunden Blutzucker-Verläufen führen. Allerdings war in beiden Fällen der HBA1c-Wert nie über 7 und mit dem Anfang der Behandlungen - zunächst nur mit Metformin - zunächst um 6. Nach dem langsamen Anstieg über mehrere Jahre kam der DPP4-Hemmer gerade passend, als die 6,5 überschritten wurden. Damit sind jetzt beide seit nem guten halben Jahr wieder bei 6,1 und 6,2. Dagegen klagt ein ehemaliges Mitglied unserer Selbsthilfegruppe, dass die Tablette bei im überhaupt nichts bewirkt hätte. Allerdings sträubt der sich seit Jahren mit einem HBA1c-Wert inzwischen über 8 mit Händen und Füßen gegen Spritzen. Deswegen hatte ich auch als erstes nach den Blutzucker-Werten gefragt. Denn offenbar ist die Wirksamkeit dieser Medisorte auf den Ausgleich kleinerer zu hoher Blutzucker-Anstiege begrenzt. Über irgendwelche Nebenwirkungen hat von diesen 3 mir bekannten Fällen bislang niemand geklagt. Bisdann, Jürgen
Re: Onglyza + Metformin
10.03.2010, 17:35 | vor 1 Tage  
eigentlich wäre es viel hilfreicher für alle anderen wenn, da mal echte erfahrungen gepostet werden. denn !! gerade bei ganz neuen medikamenten ist großes interesse. auch ob "überhaupt" nebenwirkungen auftreten bei den einzelnen. wie du siehst, spannung pur. mfg. klaus
Re: Kiwi braucht dringend Mut-Zuspruch
10.03.2010, 17:25 | vor 1 Tage  
hallo kiwi, kann mich jürgen nur anschließen (du weißt es von mir auch seit du schreibst, hier) aber deine ängste sind wirklich nicht begründet, mit der abwiegerei und rechnerei, wird auch in schulungen "getrommelt" ich wiege nicht und rechne nicht, und diäte nicht. beisp.ich esse morgens 1 scheibe brot mit belag, mehr mag ich nicht. die dafür erforderliche menge insulin habe ich ausgetestet, incl des dazugehörenden sea. dafür braucht man ein paar tage, und dann steht das. und auf diesem gerüst baut man weiter auf. ja , manchmal schauen manche verwundert, wenn ich beim essen aufhöre, dann habe ich im gefühl daß die decke erreicht ist, heißt wenn ich vorher 6 ie für 6be gespritzt habe. fast immer kommt man damit "punkt" hin. und das ist "erfahrung". solange du noch auch wenns wenig ist restproduktion hast, ist dieses learning by doing, recht unkompliziert und problemlos. und mit guten werten ist auch abnehmen wieder möglich. es geht, und wenn du hilfe brauchst, no problem, schnelle hilfe per pn, denn da macht der compi ping, wenn was eintrift. mfg. klaus
Re: Kiwi braucht dringend Mut-Zuspruch
10.03.2010, 14:30 | vor 2 Tagen  
Moin Kiwi, dann hab ich Dir ja grad passend die Tage den Thread mit den Spritzmengen und -zeiten angefangen. Und nun mal im Ernst: Du tust zwar so aus-allen-Wolken-fallend, aber dass Du mit Deinem Lada irgendwann Insulin zum Essen brauchen würdest, hat doch von vornherein festgestanden. Und dass BZs über 8mmol/l eine zwar nicht umschmeißen, aber völlig kontraproduktiv sind, wenn sie länger als ne Stunde stehen bleiben, war Dir doch schon klar, seit Du hier mitliest und mitschreibst. Und schließlich weise nicht nur ich immer wieder drauf hin, dass höhere BZs vor allem auch einen höheren Insulin-Bedarf machen. Das kann bedeuten, dass Du nur wenig und manchen Tag vielleicht immer noch so gut wie kein Insulin brauchst, wenn Du Deinen BZ insgesamt wieder in den gesunden Bereich zwischen min 3-4 und max 7-8 gebracht hast. Ok, so viel zu hab-ich-doch-gesagt. Mach hin und fang an, und dann werden wir Dir hier schon mit vereinten Kräften helfen, in Deine gesunde Spur zu finden :-) Daumendrück, Jürgen
Re: Schilddrüse und Diabetes
10.03.2010, 14:18 | vor 2 Tagen  
[quote dipa1]Hallo E2602, vielleicht kann ich dir helfen. Ich bin ein T2 mit Schilddrüsenüberfunktion. Erfahrungsgemäss ist auch hierbei eine Unterfunktion nicht selten, da man öfters überdosiert wird. Unabhängig davon führen die Medikamente zu (gewünschte von Ärzten) Gewichtszunahme. Bei mir inszwischen 20kg! Du kannst dir sicherlich vorstellen, was dann mit dem BZ bei Diabetiker passiert. Dürfte dir ähnlich ergehen. Bei www.ht-mb.de wird im Forum geraten die Dosierung zu optimieren. Besonders am Anfang. Da Ärzte in der Hinsicht nicht sonderlich kooperativ sind, zahlen etliche dies aus eigener Tasche. Dies habe ich befolgt und es traten hierbei Merkwürdigkeiten auf, die nicht zu erklären sind. mfg dipa[/quote] Hallo dipa, vielen Dank für deinen Beitrag. Auf die Idee, ein Schilddrüsenforum aufzusuchen, bin ich noch gar nicht gekommen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Bei mir war es so, daß ich an einer Nebenschilddrüsen-Überfunktion litt. Bei der OP stellte sich dann heraus, daß meine Schilddrüse voller kalter Knoten war. Deshalb wurde sie total entfernt. Seitdem nehme ich L-Thyroxin und es hat gut funktioniert. Inzwischen ist die Dosis heraufgesetzt worden, aber an meinem Diabetes hat sich nichts geändert. Mal sehen, was ich in dem Forum, das du genannt hast, finden kann. Grüße E
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