Fragen und Antworten zu deutschen Verben



      Fragen und Antworten zu deutschen Verben
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Typ/Viewer: RSS/ RSS-ReaderAktualisiert: 10.02.2012Aufrufe: 438

Kategorie: Bildung, Beruf > Bildung

Das Forum „Konjugation Treffpunkt“ widmet sich vielen Fragen der deutschen Konjugation. Jeder Teilnehmer kann seine oder andere Wissenslücken füllen.

Nachrichten aus dem RSS-Feed: Fragen und Antworten zu deutschen Verben
verunmöglichen?
Liebe Leute, ich denke ja eigentlich meistens, ich kenne die deutsche Sprache recht gut *g* aber heute bin ich mal wieder über eine merkwürdige Erscheinung gestolpert: im Roman "Leopard" von Jo Nesbo wird an einer Stelle das Verb "verunmöglichen" benutzt, im Sinne von "etwas unmöglich machen". Ist mir etwas entgangen, kann man das im Hochdeutschen tatsächlich so sagen? Oder ist das ein Ausdruck, der aus dem Dialekt des Übersetzers stammt? Und welcher Dialekt könnte das sein? Ich kenne in dem Zusammenhang nur "etwas unmöglich machen", "behindern" oder "verhindern"...
hängen, aufhängen
Siehe http://www.verbformen.de/konjugation/aufha:ngen.htm sowie meinen unten stehenden Kommentar ! ______________________________________________________________________________ Beispiele für die Verwendung des Verbs aufhängen Acht Tage darnach, als sie dabei war, Wäsche im Hofe aufzuhängen, bekam sie einen Blutsturz, und am andern Morgen war sie tot. Und auch rein aus Widerspruchsgeist HING sie dem Kranken zu Häupten einen Weihwasserkessel und einen Buchsbaumzweig auf. Das Fleisch des Wildes wird in lange Stückchen geschnitten, etwas eingesalzen oder bei mäßiger Tageshitze auf Riemen AUFGEHANGEN getrocknet und als Beltong steinhart auf den Tisch gebracht. Wir fanden nähergekommen mehrere große Stücke trockener Giraffenhaut, die von den Jägern vor langer Zeit AUFGEHANGEN und vergessen worden sein mochten. Die welke erdfarbene Haut hing um seine entfleischten Glieder wie Lumpen auf dürren Zweigen. Köcher aus Katzenfell hingen auf ihrem Rücken. Es hing auf die Schulter des Gekreuzigten hinab. Er stand auf, HING sich den Mantel um und ging auf die Deele. Wer nicht umgebracht wird, der hängt sich auf oder springt in das Wasser. ... Flametti und HING nun auch seine Schirme auf. Er lacht freundlich und hat eine dicke goldene Kette und ein goldenes Ding hängt daran mit einem großen roten Stein und auf seinem Stock ist ein Rosskopf. Man hatte seine schwächste Seite und seinen stärksten Nagel entdeckt und HING an diesem irgend eine wohlausgedachte Lüge auf, die er glauben mußte, er mochte wollen oder nicht. __________________________________________________________________________________________________ Von den obigen Satzbeispielen zum Verb "hängen" bzw. "aufhängen", die man hier zu diesem Verb findet, sind etwa die Hälfte falsch :!: . Da die Fett-Darstellung und die Unterstreichung offenbar nicht funktionieren, habe ich die fehlerhaften Formen mit GROSSBUCHSTABEN geschrieben. Es wird hier offenbar überhaupt nicht zwischen der transitiven und der intransitiven Form des Verbs unterschieden, welche inhaltlich so verschieden sind wie z.B. die zwei Formen des Verbs "erschrecken": "Ich bin erschrocken." "Ich erschrak." "Du hast mich erschreckt." "Du erschrecktest mich."
pflegen zu
Hallo! Ich bin ein Ungarischer und lerne Deutsch als Fremdsprache. Ich habe das Verb "pflegen...zu" (regelmäßig machen...) gelernt, und ich bin neugierig darauf, ob die Deutschen dieses Wort in der alltäglichen Rede noch nutzen. Für eure Antwort wäre ich sehr dankbar! :)
auserkiesen
Liebe Leute, ich habe neulich lange gegrübelt, von welchem Wort die Verbform „auserkoren“ stammt, kam aber nicht darauf. Im Online-Duden habe ich nun den Infinitiv „auserkiesen“ gefunden und wollte hier fragen: benutzt man dieses Wort anders als in der bekannten Vergangenheitsform überhaupt im allgemeinen Sprachgebrauch? Die deutsche Sprache habe ich vor etwa 20 Jahren gelernt, bin schon lange auf Muttersprach-Niveau, kenne mich in der Literatur aus und arbeite im Bereich Text und Lektorat, habe aber noch nie im Leben „auserkiesen“ gehört oder gelesen – was hat es damit auf sich? Ist das sehr veraltet, wird es in irgendeinem Dialekt genutzt, ist es eher… keine Ahnung, österreichisches bzw. schweizerisches Deutsch, oder wie kommt es, dass mir dieses Wort bisher völlig entgangen ist?
www.verbformen.de - Deutsche Verbformen konjugieren
[b]Wie war es doch gleich mit dem Verb?[/b] Deutsche Verben kommen in unterschiedlichen Formen in der deutschen Sprache vor. Häufig ist es schwierig, die, für einen grammatikalisch korrekten Satzbau geforderte Konjugation zu ermitteln. [b]www.verbformen.de[/b] verschafft hier einen perfekten Überblick, um die gewünschten Verben einwandfrei zu verwenden. Bei www.verbformen.de entdeckt man eine ausgezeichnete Möglichkeit, bei Unsicherheiten zu prüfen, wie ein Verb ordnungsgemäß gerbeugt wird. Man gibt schlichtweg die Grundform des Tätigkeitswortes ein und erlangt per Klick eine [url=http://www.verbformen.de/]Konjugationstabelle[/url] für dieses eine Verb (zum Beispiel [verbform]backen[/verbform]). Der Verbformgenerator besitzt kein festgelegtes Wörterbuch. Dies bedeutet, dass alle Verben verwendet werden können und dann in Abhängigkeit der gültigen Regeln für deutsche Verben konjugiert werden. Anhand der programmierten Regeln werden diese Wörter in geordneten Verbtabellen in allen Formen dargestellt. So ist es auch keine Schwierigkeit vollkommen neue Wortschöpfungen, umgangssprachliche bzw. eingedeutschte Verben zutreffend zu konjugieren. Auf der Hauptseite findet man ein Feld, in welches man den Infinitiv eines Verbs eingeben kann. Daraufhin erscheint eine Tabelle mit den durchkonjugierten Verbformen. Im oberen Feld der Tabelle befinden sich eine Übersicht mit den Stammformen, Anhaltspunkte auf die Wechsel des Stammvokals sowie eine Beschreibung auf weitere Flexionseigenschaften des Verbs. Fernerhin werden die passenden Hilfsverben angezeigt. In der Tabelle wird das Tätigkeitswort in allen Zeitformen, für alle Personen und in allen Aussageformen abgebildet. In zwei weiteren, aufrufbaren Verbtabellen findet man die Verben als Vorgangspassiv und Zustandspassiv; vorausgesetzt dies ist beim angegebenen Wort überhaupt möglich. Sogar der Infinitiv mit zu ist auf der Liste dargestellt. Benötigt man die Verben in unterschiedlichen Formen zur weiteren Bearbeitung von Texten, kann die Liste auch als PDF heruntergeladen oder als Druckansicht aufbereitet werden. Die konjugierten Verben stehen dann auch offline zur Verfügung und müssen nicht von neuem gesucht werden. Die Verarbeitung von Verbphrasen ist ebenfalls möglich. Unter den entsprechenden Konjugationstabellen finden sich viele verschiedene Beispielssätze, anhand derer man sich die passende Satzstellung für das betreffende Verb leicht merken kann. Dazu wird die jeweilige Zeitform und Person kurz angegeben. Auch ein Hinweis, ob es sich um Aktiv oder Passiv handelt, wird gezeigt. Deutsche Verben und ihre genaue Anwendung sind für nicht-deutschsprachige Mitmenschen häufig problematisch, da die Verben in ihrer Muttersprache verschieden oder gar nicht konjugiert werden. Die meisten Wörterbücher bieten hier nicht umfassend Hilfe, die man bräuchte, um sich [url=http://www.verben.de/]grammatikalisch richtig[/url] mitzuteilen. Hier steht zweifellos www.verbformen.de zur Verfügung, um bei einem Schriftwechsel, die passenden Worte zu finden. Zweifelsohne ist www.verbformen.de auch ein Partner beim Lernen der deutschen Sprache. Speziell bei Übungen der korrekten Satzbildung sind die Konjugationstabellen eine große Hilfe. www.verbformen.de bildet die perfekte Basis für eine richtige Handhabung aller Verben, ganz gleich, ob die Konjugationstabellen nur eine Hilfestellung im alltäglichen Sprachgebrauch oder ein Begleiter bei der Ausbildung in deutscher Sprache werden sollen.
mittagen und abendbroten
Hallo, ich war bei der Suche nach der richtigen Bildung des Konjungtivs auf diese Seite (www.verbformen.de) gestoßen. Als ich das dazugehörige Forum entdeckte, dachte ich mir, dass dies der richtige Ort sei meine Idee vorzustellen. Schließlich scheinen hier einige oder vielleicht sogar größtenteils Leute unterwegs zu sein, welche sich mehr mit der deutschen Sprache auskennen als ich. Ich hoffe ich bin mit diesem Thema hier richtig. Vor einiger Zeit hatte man ein Pendant zum "satt" gesucht, da einige Leute meinten, man bräuchte ein eigenes Wort für das Gefühl des "nicht durstig sein". Schließlich hat man mit "satt" ein Wort zur Hand um "nicht hungrig" auszudrücken. Letztendlich 'einigte' man sich auf "sitt", wobei kaum jemand diese Kreation verwendet. Meiner Meinung nach hätte auch eine einfache Bedeutungserweiterung des "satt" ausgereicht, also: satt = weder hungrig noch durstig. Auch wenn dann "satt" gleichbedeutend mit dem (umgangssprachlichen) "voll" wäre. Hingegen misse ich in der deutschen Sprache die Wörter "[b][verbform]mittagen[/verbform][/b]" und "[b][verbform]abendbroten[/verbform][/b]". Wenn man morgends sein Frühstück isst, so kann man auch einfach frühstücken verwenden. Aber mittags, wenn ehe schon alle Kräfte aufgebraucht sind und man sich nach dem nächsten Essen sehnt, hat man kein entsprechendes Verb zur Hand um sich möglichst kurz zu fassen. So muss man ausführen: "Lass uns (zu) Mittag essen gehen" statt einfach nur "Lass uns mittagen". Ähnlich verhält es sich beim Abendbrot. Statt "Ich esse noch mein Abendbrot" könnte man doch auch sagen: "Ich abendbrote noch". Wenn ihr auch solche Wörter in unseren Sprache vermisst, diese Wörter für eine gute Idee haltet (oder bessere kennt) oder Gründe habt, warum man solche Wörter nicht verwenden oder einführen sollte, dann schreibt doch was dazu. Ich für mich verwende die Wörter "mittagen" und "abendbroten" schon (lustig auch die vorgeschlagene Konjugation von "abendbroten" auf www.verbformen.de). PS: "Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten"
kalt stellen und kaltstellen
Hallo, gerade habe ich in einem anderen Thread das Verb "kalt stellen" benutzt und musste an die Doppeldeutigkeit dahinter denken. Wenn ihr also eines der beiden Verben ("[verbform]kalt stellen[/verbform]" oder "[verbform]kaltstellen[/verbform]") verwendet, dann ist etwas Vorsicht geboten! Und zwar unterscheidet man zwischen den beide Schreibweisen, je nachdem welche Bedeutung man benutzen möchte. Bis zur neuen Rechtschreibereform war es so, dass "kalt stellen" zum Beispiel "Speisen in einen Kühlschrank stellen" bedeutet und "kaltstellen" jemanden verdrängen oder zum Schweigen bringen. Heute kann man auch "Speisen und Getränke kaltstellen" (aber auch kalt stellen, was immer noch die empfohlene Schreibweise darstellt) während man den Rivalen immer noch "kaltstellt". Den Gegner "kalt stellen" würde bedeuten, ihn in einen Kühlschrank zu sperren :D lg Helena
aufdonnern
Weiß jemand, woher dieser [verbform]aufdonnern [/verbform]Begriff kommt?
Garaus machen
Liebe Community, ich habe mal eine einfache Frage, die sich mir selbst irgendwie nicht ganz erschließen will. Es dreht sich um die Redwendung, '[verbform]jemanden oder etwas den Garaus machen[/verbform]'. Mir ist klar, was das impliziert, aber die Bedeutung des Wortes erschließt sich mir nicht ganz. Klar, es geht darum, jemanden zu töten, zu vernichten oder auch einfach nur in seiner Existenz zu zerstören, aber was ist denn nun ein Garaus? Und was mich dabei noch mehr irritiert - außer ich irre mich gänzlich - das Wort kommt lediglich in dieser Redewendung vor, kann nicht gebeugt werden, hat keinen Plural, sondern bleibt einfach rotzfrech so stehen. Was soll das? Und was mich im gleichen Atemzug interessiert, wenn die Herkunft geklärt ist, gibt es in der deutschen Sprache noch mehr solcher Worte, die nur in einer einzigen Redewendung vorkommen und ansonsten nirgends? Oder anders ausgedrückt: woher stammt das Wort 'Garaus', was ist das oder welchen Ursprung hat es? Schöne und sonnige Grüße ich
Fertigmachen
Hallo, heute möchte ich euch das Verb "[verbform]fertigmachen[/verbform]" vorstellen. Dieses Verb besteht aus den beiden Teilen "fertig" und "machen" und ist zumindest umgangssprachlich oft in unserem Sprachgebrauch zu finden. Das interessante an diesem Verb ist, dass es relativ verschiedene Bedeutungen hat. Erstens bedeutet es natürlich so etwas wie "beenden", oder "eine Sache vollenden". In diesem Zusammenhang sprechen Menschen auch oft vom "fertigmachen", wenn sie sich vor dem Spiegel noch für eine Verabredigung, für die Arbeit etc. "aufhübschen". Andererseits aber bedeutet "jemanden fertigmachen" aber auch so etwas wie "jemanden schikanieren" oder sogar "jemanden zusammenschlagen". "Sich fertigmachen" entspricht in etwa "sich selbst quälen". Klingt "ich mache mich nur noch schnell fertig" (Mode) in diesem Kontext nicht etwas skurril? Viele Grüße, Helena
lehren mit Akkusativ oder Dativ
Liebe Mitglieder, ich habe ein kleines Problem, nämlich welchen Kasus regiert das Verb "[verbform]lehren[/verbform]"? Meiner Meinung nach den Akkusativ, aber häufig sieht man den Dativ. Was ist hier richtig? viele Grüsse chomsky
Trampen
Vereehrte Treffpunktmitglieder, ich bin Deutschlehrer in den Niederlanden (oder in Holland? wie sagen Sie das ?) und heute fragte mich mein Kollege wie man das Verb '[verbform]trampen[/verbform]' im Perfekt konjugieren soll. Meiner Meinung nach ist 'trampen' schwach, denn ein starkes Verb ist es bestimmt nicht, also soll es 'ich bin getrampt' heissen. Das hört sich doch komisch an, deshalb meine Frage: ist das wirklich richtig, oder nur umgangssprachlich? Laut Duden ist trampen aus dem Englischen übernommen ( wie 'shoppen' :)) spricht man also von 'trampen' mit Stammvokal Á' , oder 'trémp'n ' mit 'E'? Übrigens: Ich würde meinen Schüler lehren 'ich bin pro Anhalter gefahren...' Hört sich doch viel schöner an, oder ... ? Ich bin gespannt auf Ihre 'native speaker' (leider in Englisch:) ) Reaktionen! mfG Deutschlehrer.
hingehen
Hallo, Das Verb "[verbform]hingehen[/verbform]" hat verschiedene Bedeutungen. etwas geht hin (das Alter, die Zeit) oder im Sinne von ausreichend (es passt gerade noch). Jemand geht hin, im Sinne von sterben oder irgendwo hingehen. Bei irgendwo hingehen benutzt man dann: als wir früher noch hingegangen sind.. oder als wir früher noch hingingen.. Beide Formen erscheinen mir falsch. Welche verwendet ihr?
was bedeutet "abklappern"
Abklappern heißt etwas an vielen Stellen suchen . Das Wort kommt daher, dass früher (und teilweise auch heute noch) die Treiber bei Treibjagden mit Holzklappern ausgestattt waren. Damit sollten Sie möglichst viel Lärm machen, um das Wild aufzuschrecken und aus dem Unterholz zu vertreiben. Also wurde der Wald "abgeklappert" um jagbares Wild zu finden und zu erlegen.
schrieb oder schrob?
Kann man nicht um sich stilistisch abzuheben schreiben ich, er / sie schrob statt ich, er / sie [verbform="schreiben"]schrieb[/verbform]? Häufig findet man das in Internetforen und nicht in alten Büchern. Aber in Foren wird es gerne falsch konjugiert. Das geschieht vermutlich als Scherz oder Ironie oder ähnlichen Gründen. Vielleicht auch weil schrob einen Buchstaben weniger hat und man im Netz gerne abkürzt...? 8) Richtig ist natürlich ich, er / sie schrieb als erste und dritte Person Singular der Zeitform Präteritum. Alles andere ist falsch und zwar richtig. :!: Wenn man etwas bewusst so falsch schreibt macht man sicher keinen Fehler für diejenigen, die den Spaß verstehen, aber man verwirrt andere. :( Man wirkt verschroben, weil man sich absichtlich verschrieben hat. :lol:
wenden
Hallo zusammen, früher war ich ja recht radikal und habe jeden ausgebessert, wenn er meiner Meinung nach nicht richtig Deutsch sprach. Heute bin ich da viel toleranter und korrigiere nur mehr für mich selbst, um mich zu beruhigen. Was mir immer häufiger auffällt, ist die Tatsache, dass man das Präteritum von wenden als wendete (also regelmäßig) bildet, anstelle von wandte. Dasselbe gilt für senden (sendete statt sandte). Ich habe schon Hemmungen die unregelmäßige Verbform zu verwenden, um nicht als „affektiert“ zu gelten. Sind hier schon beide Formen zulässig? Oder gibt es überhaupt nur mehr die regelmäßige Form? Kennt ihr noch andere Fälle, in denen ein ursprünglich unregelmäßiges Verb zu einem regelmäßigen wird (backen und buk hatten wir ja schon)?
upsellen (transitiv)
Normalerweise bekomme ich das ja gar nicht mit, was meine Kollegen vom Vertrieb mit der Kundschaft so alles anstellen... :roll: - Weil ich aber nun bei der Suche nach Software-Fehlern in einem Tool die ursprünglichen Daten von einer Kundenbeschwerde in dem Kundenverwaltungsprogramm brauchte, und sich ein Endkunde schlecht als Versuchskaninchen eignet, habe ich also mal in meinen Kundendatensatz geschaut und, neugierg wie ich bin, den neuesten Eintrag auch gelesen: Ich soll [url=http://www.verbformen.de/konjugation/up-sellen.htm?regelmaessig]upgesellt werden[/url] auf Multicard mit Mikro-SIM für iPhone. :roll: Das soll heißen: Sie wollen mir einen teuereren Datentarif und eine SIM verkaufen, die zu einem anderen Smartphone passt, als ich habe, außerdem habe ich ohnehin schon ein Netbook bei denen... Es hat sich also Dummfug zu meinen Daten hinzugesellt, :( und das, wie ich meine, nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich: "[b]Jemanden auf ein Produkt upsellen[/b]" für "einem Bestandskunden ein höherwertiges Produkt verkaufen" finde ich schon sehr weit hergeholt. Zugegeben: es ist kürzer als die deutsche Formulierung. Das Nomen "Upselling" hat sich ja im Sprachgebrauch schon eingebürgert, aber als Verb? Interessant ist dabei auch die Verwechselungsgefahr der Perfektformen von "upsellen" mit Formen von "[url=http://www.verbformen.de/konjugation/sich gesellen.htm?regelmaessig]sich gesellen[/url]". - 8) Die Einträge sind übrigens nicht auf die Übersetzung von englischen Texten indischer Muttersprachler ins Deutsche zurückzuführen, nein, sie stammen von unseren Marketingkollegen... :shock: Die Verwendung dieser Ausdrucksweise scheint ein Alleinstellungsmerkmal meines Arbeitgebers zu sein, nicht einmal auf [url]http://wortschatz.uni-leipzig.de/abfrage/[/url] findet sich "upsellen" oder "upgesellt werden". :wink:
Von der Rolle sein
Hallo Zusammen, einen wunderschönen guten Morgen allerseits. Heute habe ich eine Frage an Euch und hoffe, dass sie einer von Euch beantworten kann. Wir verwenden im Deutschen viele Redewendungen und Begriffe, ohne dass wir wissen, woher sie eigentlich stammen. Zum Beispiel frage ich: woher stammt eigentlich die Redewendung "von der Rolle sein"? Zwar weiß ich die Bedeutung; man ist irgendwie verwirrt, irritiert oder etwas "daneben"(was auch mal untersucht werden sollte), vielleicht auch sehr erstaunt, aber woher "von der Rolle sein" wirklich kommt, das weiß ich nicht. Warum gerade „von der Rolle“? :?: Wer hat da eine Idee oder noch besser: Wer weiß es? Ich freue mich auf eine Antwort von Euch. Liebe Grüße
aussourcen - gibt es das wirklich?
Hallo zusammen, ...man liest immer wieder mal was Neues: [i]"Die Firma hat die EDV [url=http://www.verbformen.de/konjugation/aussourcen.htm?regelmaessig]ausgesourct [/url]"[/i] :shock: "[url=http://www.verbformen.de/konjugation/outsourcen.htm?regelmaessig]outgesourct [/url]" hätte ich mir ja noch vorstellen können, aber gibt es jetzt wirklich schon die eingedeutschte Form "[b]aussouren[/b]" für das Auslagern von Aufgaben auf externe Dienstleister? Bei Canoo.net finde ich zumindestens "outsourcen", es wird hier zusammengeschrieben konjugiert: "[b]Er outsourcte[/b]" - "er hat outgesourct" ([url]http://www.canoo.net/services/Controller?dispatch=inflection&input=outsourcen&features=%28Cat+V%29%28Aux+haben%29&country=D&lookup=caseInSensitive[/url]). Bei [url]www.konjugation.de[/url] ist ebenfalls "er outsourct" - "er outsourcte" zu finden. Das klingt ja merkwürdig, meiner Meinung nach klingt "[b]er sourcte out[/b]" eher richtig. :?: "Aussourcen" kennt Canoo.net auch nicht, da sind wir wieder einer Meinung. :-) Bei [url]http://wortschatz.uni-leipzig.de/abfrage/[/url] wird "outgesourct" gefunden, es hat die Häufigkeit 18, "ausgesourct" kommt in der Presse auch schon vor, und zwar immerhin bereits mit der Häufigkeit 21. Manchmal kommt es mir so vor, als ob die deutsche Sprache immer schwieriger wird, gerade bei den Zusammensetzungen von deutschen mit englischen Wortteilen bin ich oft am Rätseln, was richtig ist und was nicht. Solange es bei entweder Deutsch oder Englisch bleibt, bin ich wenigstens mit meinem Sprachgefühl nicht so verlassen... :cry:
würgen
Einen wunderschönen Guten Abend liebe User, heute schreibe ich etwas zum oben genannten Verb "würgen". Ich wollte mal ein vielseitiges Verb nehmen. :-o Denn [b][i]würgen[/i][/b] kann mehrere, folgende Bedeutungen haben: [b] 1: [/b] Jemand versucht zu würgen - Jemand versucht sich zu erbrechen [b]2:[/b] Jemand versucht Jemanden zu würgen - Jemand versucht Jemanden die Luft zu nehmen bzw. zu ersticken, indem man die Kehle zusammendrückt. [b]3:[/b] Etwas würgt Jemanden - Es würgt z.B. die Krawatte am Hals, weil sie sehr eng ist. So das wären ein paar Beispiele von mir. Fallen euch zu diesem Verb noch Beispiele ein, die ich noch nicht genannt habe? und dann habe ich noch eine Frage: Warum hat manzu dem Wort "würgen-erbrechen" so viele Verben? Also da wären ja würgen erbrechen kotzen ??? Vielen Dank für eure Antworten. Lieber Gruß :wink:
Ich las oder ich habe gelesen?
Guten Abend liebe User, wie meine Überschrift schon sagt, schreibe ich heute etwas zu den beiden, oben genannten Verben ([verbform]lesen[/verbform]). Ich bin mir nur gerade etwas unsicher, ob ich den Bericht in den richtigen Index einsortiert habe... :? Gehört das jetzt zu den Verben oder zur Grammatik... :? Naja, ich lasse das jetzt mal so stehen und gehe davon aus, dass es hierhin gehört. :-) Ich hatte heute Morgen eine kleine Diskussion, die mich selber unsicher gemacht hat... :? [b]Es geht darum: Heisst es nun in der [i]Vergangenheit[/i] "ich las" oder "ich habe gelesen" ?[/b] Ich bin der festen Überzeugung es heisst: [b]"ich las"[/b], das wäre dann doch [b]Präteritum (Vergangenheit).[/b] Wenn man aber sagt: [b]" ich habe gelesen"[/b], dann ist es doch [b]Perfekt (Vorgegenwart)[/b] oder nicht? Dann nicht zu vergessen, gibt es doch noch [b]"ich hatte gelesen"[/b] und das wäre [b]Plusquamperfekt (Vorvergangenheit)[/b]! Was sagt ihr? Also ich bin schon einbisschen länger raus aus der Schulzeit, doch bis heute war ich mir eigentlich immer sicher, was die ganzen Formen anging. Nur irgendwie ist heute entweder nicht mein Tag und ich habe ein Blackout oder ich weiss auch nicht.... :? :oops: Bitte um Antworten. Euch allen noch einen schönen Abend, Lieber Gruß :wink:
designen - gibt es dieses Verb?
Auf der Logout-Seite meines E-Mail Accounts stehen immer aktuelle Nachrichten, Klatsch und Tratsch, was diverse Promis gerade treiben, um im Gespräch zu bleiben. Offenbar ist es in, Mode oder Parfum zu [url=http://www.verbformen.de/konjugation/designen.htm?regelmaessig]designen[/url]. :roll: In diesem Punkt wird die Seite für mich plötzlich interessant: Vor allem in der 3. Person Singular sieht das Verb, wie ich meine, komisch aus: "Sie [b]designt [/b]Mode." - Noch merkwürdiger sieht es im Imperfekt aus: "Sie [b]designte[/b] Mode." - Gibt es diese Formen oder sind das freie Wortschöpfungen? :?: Im Duden, (21. Auflage, 1996) steht es erwartungsgemäß nicht. Bei [url]http://wortschatz.uni-leipzig.de/abfrage/[/url] finde ich, dass dieses Verb unter anderem im Zusammenhang mit Produkten und Software verwendet wird. Das sagt natürlich nichts darüber aus, ob es richtig ist, diese Seite findet einfach nur den Sprachgebrauch in Literatur und Presse. Was mich allerdings erstaunt, dass es auch bei Canoo.net verzeichnet ist: [url]http://www.canoo.net/services/Controller?input=designen&MenuId=Search&service=canooNet&lang=de[/url] :shock: Sollte sich das Verb "[url=http://www.verbformen.de/konjugation/designen.htm?regelmaessig]designen[/url]" doch inzwischen etabliert haben?
einladet oder einlädt?
Hallo Zusammen, es gibt Leute, die machen Fehler und merken es nicht. Oder sie behaupten, dass sie richig sprechen, obwohl sie es nicht tun. Ein Beispiel ist der Satz "[verbform="das Auto einladen"]er ladet das Auto ein[/verbform]" oder Ähnliches mit dem Wort "ladet". Wenn ich dann vorsichtig denjenigen korrigiere, dann wird abgeblockt. Na ja, man lässt sich nicht gerne berichtigen, oder? Beliebt mache ich mich damit wahrscheinlich nicht. Aber wie heißt es denn jetzt richtig? Genau: auf jeden Fall heißt es richtig "einlädt". "Er lädt das Auto ein", "sie lädt Freunde ein" und so weiter. Liebe User, kennt Ihr auch solche Beispiele? :wink: Liebe Grüße
fortfahren - zusammen oder getrennt?
An und für sich dachte ich immer, das Mitschreiben von Antworten auf Marktforschungsfragen sei einfach. - Und doch bin ich kürzlich im Nachhinein in Grübeln gekommen, ob das, was ich da mitprotokolliert hatte, richtig sei: "Die Probantin meinte nämlich, sie habe gar keine Zeit, weil sie morgen [b]fort fahre...[/b]" :roll: Hier bin ich wohl einem Irrtum aufgesessen: Irgendwie war mir "[url=http://www.verbformen.de/konjugation/fort fahren?sein]fort fahren [/url]" im Sinne von "[url=http://www.verbformen.de/konjugation/wegfahren.htm?sein]wegfahren [/url]" getrennt geläufig im Gegensatz zu "[url=http://www.verbformen.de/konjugation/fortfahren.htm?sein]fortfahren [/url]" im Sinne von "[url=http://www.verbformen.de/konjugation/fortsetzen.htm?regelmaessig]fortsetzen[/url]": :( "Sie fuhr mit dem Vortrag fort". - "Sie fährt mit dem Vortrag fort". - "Morgen wird sie mit dem Vortrag fortfahren". Wenn ich mir aber "wegfahren" betrachte, was ja auch zusammen geschrieben wird, muss es wohl folgerichtig auch im Sinne einer Bewegung "fort von hier" zusammengeschrieben werden: :shock: "Die Probantin hat keine Zeit, weil sie morgen [b]fortfährt[/b]". Sieht für mich immer noch komisch aus, ist aber richtig: Auch bei [url]http://www.verbformen.de[/url] wird nur "fortfahren" zusammengeschrieben gefunden. - Naja, das war bestimmt nicht der einzige Fehler in dem Marktforschungsfragebogen... :oops:
austrinken oder auftrinken?
Hallo Ihr! Ich bin gerade aus der Nähe von Hannover in die Mitte von Westfalen gezogen. Hier ist das deutsche Vokabular doch grundverschieden, zu dem, was ich kenne und gebrauche. Nun saß ich vor ein paar Tagen mit einer Freundin zusammen und wir tranken Sekt. Da ich mal wieder trödelte sagte sie: "Nun trink doch mal dein Glas auf." Ich verbesserte sie auf einem Reflex heraus, doch sie bestand darauf das es "auftrinken" und nicht "austrinken" heißt. Wie ist das bei euch? Trinkt ihr etwas aus oder auf? Und daran anknüpfend: Esst ihr euer Essen dann "auf"? Oder esst ihr das Essen leer? Und da wir grad schon bei "auf" sind: Macht ihr ein Fenster "auf" oder "los"? Wie ihr schon lesen könnt ergeben sich hier, in meiner neuen Heimat, viele Rätsel für mich. Nun interessiert es mich, wie bei euch diese Dinge benannt werden :)
gepflegt oder gepflogen
Hallöle, Bisher [b]pflegte[/b] ich einen Menschen, aber das hat sich wohl geändert, wie ich im Duden las. Ich kann mich ja irren und lass mich auch gerne belehren, aber bisher dachte ich immer, dass es ein regelmäßiges Verb sei. Nun fand ich es halt unter den unregelmäßigen und traute meinen Augen nicht: Ich pflege, du pflegst, er/sie/es pflegt usw., im Präsens alles klar, aber dann im Präteritum: Ich [b]pflog[/b], du [b]pflogst[/b], er/sie/es [b]pflog[/b], wir [b]pflogen[/b], ihr [b]pflogt[/b] und sie [b]pflogen[/b] und zu guter Letzt in Partizip II : [b]gepflogen[/b] Beim Sprechen bekommt man schon einen Knoten in der Zunge. Nun war das Verb mit einem Sternchen versehen. Dazu stand dann, dass diese Verben in bestimmten Fällen auch regelmäßig konjugiert werden. Ich frage mich nun, in welchen. Da nehme ich ich doch lieber regelmäßig die bestimmten Fälle an und schreibe es wie immer. Das Rechtschreibprogramm sieht dabei übrigens auch rot. Aber ich möchte schon aus reiner Neugier wissen, wann ich Menschen [b]gepflegt[/b] haben darf und wann ich sie [b]gepflogen[/b] haben muss. Weiß das jemand von Euch? Messalina
niesen
Hallo ihr Lieben, ich habe heute mal ein lustiges Thema und ich hoffe ich bekomme eine Antwort darauf, denn es geht hier um eine Wette :D . Meine Freundin und ich haben uns nämlich gerade kaputt gelacht und einbisschen gestritten zum Thema "[verbform]niesen[/verbform]". Da wir uns beide aber nicht sicher sind wer denn nun Recht hat, wollte ich mal hier nachfragen. Ich habe [b]geniest[/b], naja und sie hat wie gewohnt darauf "Gesundheit" geantwortet. Was ja bis jetzt auch noch nicht so schlimm ist. Desweiteren haben wir uns über das Wort "niesen" unterhalten und sind darauf gekommen, dass wir beide verschiedene Meinungen dazu haben, wie das Wort in der "Vergangenheit" richtig ausgesprochen wird???!!! Heißt es denn nun "Ich habe genossen" oder "Ich habe geniest" ???? Ich bin der Meinung es heißt "geniest"! Und wird es denn dann auch mit einem "s" geschrieben wenn es so richtig ist? Ich habe nie darüber nachgedacht und merke jetzt, dass ich keine Ahnung habe wie es geschrieben wird. Danke, Liebe Grüße Kat
Aufhängen - aufgehängt oder aufgehangen?
Wie sagt/ schreibt man es? Oder gibt es sogar verschiedene Schreibweisen, je nach Bedeutung? Man sagt ja eigentlich schon: da hat sich jemand aufgehängt. Wie konjugiert man dieses Verb also durch alle Personen Singular und Plural? ich habe die Wäsche aufgehängt Du hast die Wäsche aufgehängt er/sie/es hat die Wäsche aufgehängt wir haben die Wäsche aufgehängt Ihr habt die Wäsche aufgehängt sie haben die Wäsche aufgehängt Was meint Ihr – ist das richtig? Ich habe die Wäsche aufgehängt? Oder ich habe die Wäsche aufgehangen? Die erste Version klingt besser, finde ich. Obwohl es ja auch das Sprichwort: „Mitgefangen – mitgehangen“ gibt. Wie kann man diesen Widerspruch erklären?
rauchen
Da ich mir demnächst vorgenommen habe, keine Zigaretten mehr zu kaufen und mit dem Rauchen aufzuhören, habe ich etliche Artikel diesbezüglich gelesen und einige Synonyme dafür gefunden. [verbform]berzen[/verbform] [verbform]dögen[/verbform] (???) [verbform]eine dampfen[/verbform] [verbform]dögen[/verbform] [verbform]Lunge tätowieren[/verbform] [verbform]Paffen[/verbform] / [verbform]pofen[/verbform] / [verbform]pöfen[/verbform] [verbform]qualmen[/verbform] [verbform]quarzen[/verbform] oder [verbform]quartzen[/verbform] (?) [verbform]schmökern[/verbform] [verbform]smoken[/verbform] (da hätten wir wieder Denglisch) “[verbform]Einen Dübel in die Wand drehen[/verbform]” sind wohl eher für andere Rauchwaren gedacht, oder? Welche Verben für das Rauchen fallen Euch noch so ein? Oder helft mir doch einfach, Synonyme für “mit dem Rauchen aufhören” zu finden, grins. Nur scheint es hier keine lustigen Verben zu geben.... Das Rauchen abgewöhnen, entwöhnen, rauchfrei werden, Nikotinsucht besiegen, rauchen einstellen, auf das Rauchen verzichten ..... Und dann wieder meine geliebten Redensarten. “Sucht ist stärker als der Verstand”. “jemanden in der Pfeife rauchen” “das kannste in der Pfeife rauchen” “Da raucht der Kopf” “Der Name ist Schall und Rauch” “Wer nicht raucht und auch nichts trinkt, der ist schon auf andere Art dem Teufel verfallen” Und weiterhin für meine Motivation: “Wer mit dem Rauchen aufhört, wird dick”. Na denn los :lol:
Krakeelen - Beliebte Fehler
Das Wort “krakeelen” wird so oft anders und somit falsch geschrieben, dass man gerne auf die Synonyme ausweicht, bloss um es nicht schreiben zu müssen, z.B. Unruhe machen, laut und unschön singen, randalieren, lärmen, zanken, brüllen, grölen, johlen, krähen, kreischen, rufen, schreien. Ein beliebter Schreibfehler ist es, das Verb mit h zu schreiben, also "Krakehlen", weil der Sinn einen wohl irgendwie an die Kehle erinnert. Viele bringen dieses Wort sogar mit dem Verb “krakeln” in Verbindung oder verwechseln es beim Schreiben, obwohl es doch eine ganz andere Bedeutung hat: unsauber, zittrig schreiben, kritzeln. Irgendwo habe ich gelesen, dass "krakeelen" aus dem Westfälischen stammt – weiß da jemand Näheres?
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