Alle Ausgaben des Playboy seit 1953 sollen künftig unzensiert für das iPad zur Verfügung stehen.
Apple weigert sich konsequent, nackte Brüste über den App Store zu zeigen. Dennoch kündigte Hugh Hefner auf Twitter an, dass künftig sämtliche Ausgaben des Playboy seit 1953 unzensiert für das iPad zur Verfügung stehen sollen.
Hugh Hefner findet einen Weg, die Zensur von Apple zu umgehen
Die Legende Hugh Hefner hat einen Weg gefunden, die strengen Kontrollen durch Apple auszutricksen. Nach Angaben von Theresa Hennessey, der Playboy-Sprecherin, wird ein eigener web-basierter Abo-Dienst entwickelt, der die Funktionen des iPad nutzt. Der Playboy wird somit nicht durch eine Einigung zwischen Hefner und Steve Jobs für das iPad verfügbar gemacht, sondern durch Umwege über den Browser.
Die Idee für diesen Umweg kam vom deutschen Ableger des Playboy von Hubert Burda Media. Das Unternehmen hatte als erstes eine solche Veröffentlichung einer Web-App für das iPhone, da die Nacktfotos aus Deutschland ständig von Apple zensiert wurden.
Keine Chance für Nacktfotos über den App Store
Apple legt großen Wert auf entsprechende Kontrollen der Software, die über den App Store für iPhone und iPad zur Verfügung steht. Steve Jobs ist hauptsächlich für die Verweigerung von Apple, nackte Brüste zu zeigen, verantwortlich. Wie der Apple-Chef kürzlich verlauten ließ, sollen Verbraucher, die Pornografie auf dem Handy sehen wollen, sich für ein Android Handy entscheiden.
Da Hugh Hefner einen Umweg gefunden hat, den Playboy unzensiert für das iPad verfügbar zu machen, ist kaum davon auszugehen, dass Steve Jobs seine Einstellung geändert hat.
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